vor 1 Tag
"Leider findet sich die Führungsebene in einer unantastbaren Seifenblase wieder. In mehreren Abteilungen gibt es essentielle Schwachpunkte, die von den Vorgesetzten bewusst ignoriert und klein geredet werden. "Störenfriede" sind schnell gefunden und werden dementsprechend behandelt. Obwohl die Führungskräfte Offenheit suggerieren und konstruktives Feedback einfordern, werden Mutige unterdrückt (leider auch durch emotionalen, persönlichen Schikanen der Vorgesetzten) und Kritik vehement abgewehrt. Fasst ein Mitarbeiter sich ein Herz, sein Leid zu klagen, formiert sich die Führungsebene zu einer Mauer aus Stahl- weitab von Objektivität und Problemlösungskompetenz werden Fehler überall gesucht, nur nicht in den eigenen Reihen. Konfliktlösungen können so leider nur oberflächlich behandelt, Probleme an der Wurzel jedoch nicht gelöst werden.
Da die Führungskräfte zum Großteil von Anfang an dabei waren oder sich untereinander noch aus früheren Zeiten kennen, ist diese Ebene völlig abgehoben von der realen Arbeit an der Basis und bekommt nur schwer mit, was sich wirklich im Unternehmen tut."