UBS AG - Mitarbeiter/-innen Kommentare
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Punkte
1.9
von 5

"Scho net us so, aber eher weniger"


Die Ausbilder: Aufgrund meiner hohen Konzentrationsfähigkeit und überdurchschnittlichen Leistungsbereitschaft habe ich im jährlichen Ziel- Vereinbarungs- und Bewertungssystem ein 2B erhalten (Durchschnitt: 3C). Nach der Absprache mit dem Berufsbildner musste diese Wertung auf 3C korrigiert werden, da "Praktikanten und Lehrlinge keine besondere Leistung zeigen können."
Aufgaben/Tätigkeiten: Aufgrund der Finanzkrise sass ich im 4. Lehrjahr mehr herum und kannte mich dementsprechen gut im Internet aus. Es gab für mich keine Aufgaben, da ich eh nur als Praktikant aufgefasst wurde. Für meinen Lehrabschluss musste ich eine Arbeit schreiben, die die Erstellung von unglaublichen 2 Klassen beinhaltete. (Dafür erhielt ich als Note eine 5.6 von 6.)
Karrierechancen: Je ambitonierter und verantwortungsbewusster man arbeitete, desto weniger bekam man eine Stelle. Selbst diejenigen, die später eine Karriere als IT Superspezialist anstreben konnten wurden nicht weiterbeschäftigt oder nach kurzer Zeit entlassen. Diese und zahlreiche weitere unbegründbare Kündigungen führten zu einem desolaten Zustand der ganzen IT Abteilung (gesehen von Divisionen ausserhalb).
Betriebsklima: Die Mitarbeite sind grundsätzlich eher positiv eingestellt. Das ständige negative Kritisieren und schlecht Bewerten führt zu einer mehr als nervenaufreibenden Stimmung. Wenn zusätzlich Projektleiter und Abteilungsleiter diskriminierenden Druck ausüben, sehen sich Mitarbeiter nach einer anderen Stelle um.
Ausbildungsvergütung: Das Salär ist anfgangs sehr gut. Leider nimmt es über die Jahre weniger stark zu wie in anderen Abteilungen. Auch bezüglich Beförderungen müssen extreme Einstriche seitens des Mitarbeiters gemacht werden: In der IT kann als normalen MA höchstens der Rang "Associated Director" (Rang 5) erreicht werden, wobei in der InvestmentBank Ränge in der Region "Managing Director" (Rang 8) zu der Tagesordnung gehören.
Arbeitszeiten: Die Arbeitszeiten wurden als flexibel deklariert. Es war doch Usanz nahezu (~1 Stunde) gleichzeitig zu beginnen. Falls es Überstunden gab, da falsch geplant wurde war dies anfänglich nicht sehr schlimm. Sofern man in Wirklichkeit die Zeit kompensieren wollte, gab es Diskussionen mit dem Linienmanager und bei weiterbestehenden Differenzen sogar unangenehme Gespräche mit den "freundlichen Personen" der Personalabteilung (Konkret: keine Interesse und klarer Druck, die Stunden lediglich im Zeiterfassungstool als kompensiert zu markieren.)

Pro:
Ich musste kein Studium machen.

Contra:
Zuvieles...

Verbesserungsvorschläge:
1. Erkennen, das Mitarbeiter keine Resource sind sondern Assets die gefördert werden müssen.

Details +
UBS in 8048 Zürich (IT)
Jobstatus: Ausbildung abgeschlossen seit 2011 | 17.11.2011
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