Vorgesetztenverhalten: Vorgesetzte geben ungefiltert jede Mitteilung aus der Zentrale weiter. Die Ziele und Vorgaben der Zentrale werden ohne kritische Reflexion übernommen. Ergebnis ist, dass Vorgesetzte leider keine motivierenden Führungskräfte sind. Kollegenzusammenhalt: Nettes kollegiales Umfeld, mit den Kolleginnen und Kollegen verbringt man gerne Freizeit (z.B. Mittagspausen oder Volksfeste).
Manche Kolleginnen und Kollegen sind leider dem Charme eines Strukturvertriebes erlegen. Interessante Aufgaben: Während des dualen Studiums durchlaufen die Angestellten der Wettbewerber mehrere Abteilungen mit interessanten, anspruchsvollen Aufgaben (Risikomanagement, Investmentbanking, HRM et.), in der Commerzbank wird man einer Abteilung zugeteilt und bleibt in dieser. Leider ist das mit 90 % Wahrscheinlichkeit der Privatkundenvertrieb. Mitarbeiterbindung und -Motiviation sieht anders aus. Arbeitsatmosphäre: Bedingt durch die Aufgaben und die aufgezeigten Chancen (keine) herrscht ein minimales Interesse zu Arbeit aufzusuchen.
Das Unternehmen selbst versucht durchaus (bezahlte Weihnachtsfeiern, Sommerausflüge) für eine gute Atmosphäre zu sorgen, wenn der Rest des Jahres aber eine "nach mir die Sinnflut"-Einstellung herrscht, ist die wirkliche Atmosphäre eher schlecht. Kommunikation: Die Kommunikation ist gut, wenn man das Intranet denn liest und dementsprechend viel Zeit mitnimmt, erhält man viele Informationen aus dem Unternehmen. Eine quartalsweise Mitarbeiter/innenZeitung ist weiterhin ein gutes Kommunikationsmittel. Vorgesetzte fallen hier eher durch Fehlen auf. Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Abhängig von Standorten und ob die RÄume Kundenrelevant sind. Wenn der Kunde die Räume sehen kann, bemüht man sich wenigstens, dies ansehnlich zu gestalten. Sobald nur noch der "Kostenfaktor Personal" die Räume nutzt, spricht viel Charme der 80er Jahre aus den Räumen. Selbiges gilt für Klimaanlagen und Beleuchtung.
Die Technik der Bank ist hoffnungslos veraltet, es wird mit einer GBO auf einer Eigenentwicklung aus den 80er Jahren gearbeitet. Die Software ist ausschließlich in Deutscher Sprache verfügbar, was das Arbeiten in Singapur oder New York unglaublich erschwert. Work-Life-Balance: aus meiner Perspektive: Urlaub ist jederzeit und kurzfristig möglich. Überstunden werden erst garkeine angesammelt. Arbeitszeit ist sehr entspannt und moderat. Gleichberechtigung: Prozentualer Anteil von Führungskräften in BaWü: weniger als 20%.
Obwohl BaWü mit 11 % eine gute Quote von Personen mit ausländischen Wurzeln hat, spiegelt sich das weder
- in den Werbematerialien
- in der Personalstruktur
- im Kundensegment
noch im TOP-Management nieder. Niederschmetternd. Umgang mit Kollegen 45+: Relativ wenig Kolleginnen und Kollegen sind 45+, wenn dann entweder Führungskräfte oder Frauen in einfachen Tätigkeiten.
Bei 60+ regiert das Modell Altersteilzeit weiterhin. Karriere- /Weiterbildung: Weiterbildung über e-learning (Hauptnutzungszeit am Wochenende und nach 22 Uhr).
Einige weniger Präsenzseminare sind zwar vorhanden, der Inhalt wird aber nicht abgestimmt, damit sind diese also redundant und sinnfreier Kostenfaktor. Gehalt und Benefits: Tariflich:
Sozialleistungen und Gehalt entsprechen dem "Einheitssatz bei Banken".
VL, betrieb. AV, Essengutscheine/Kantine, Firmenwagen, Firmenmobiltelefon, Firmenlaptop.
AT: keine Bewertung möglich. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Papierloses Büro? Fehlanzeige, alles mögliche Unnötige wird gedruckt. Personal kann nicht wirklich mit emails / digitalen Ablagen umgehen. Arbeitsvorgang sieht weiterhin papierhafte Bearbeitungen vor, wo diese nicht notwendig sind (Wettbewerber sind hier weiter)
Mülltrennung? 1x Sicherheitsmüll (Bankunterlagen), 1x sonstiger Müll. Folglich findet diese nicht statt.
Engagement? Medienwirksam im Sport (DFB, Naturschutz)
Contra: Mentalität der Führungskräfte: Nicht wer Menschen motivieren kann, Einfühlungsvermögen und Verständnis für das Große Ganze hat, wird befördert, sondern der unqualifizierte Vertreter-Typ.
Duales Studium
Vorgesetztenverhalten: Vorgesetzte geben ungefiltert jede Mitteilung aus der Zentrale weiter. Die Ziele und Vorgaben der Zentrale werden ohne kritische Reflexion übernommen. Ergebnis ist, dass Vorgesetzte leider keine motivierenden Führungskräfte sind.
Kollegenzusammenhalt: Nettes kollegiales Umfeld, mit den Kolleginnen und Kollegen verbringt man gerne Freizeit (z.B. Mittagspausen oder Volksfeste). Manche Kolleginnen und Kollegen sind leider dem Charme eines Strukturvertriebes erlegen.
Interessante Aufgaben: Während des dualen Studiums durchlaufen die Angestellten der Wettbewerber mehrere Abteilungen mit interessanten, anspruchsvollen Aufgaben (Risikomanagement, Investmentbanking, HRM et.), in der Commerzbank wird man einer Abteilung zugeteilt und bleibt in dieser. Leider ist das mit 90 % Wahrscheinlichkeit der Privatkundenvertrieb. Mitarbeiterbindung und -Motiviation sieht anders aus.
Arbeitsatmosphäre: Bedingt durch die Aufgaben und die aufgezeigten Chancen (keine) herrscht ein minimales Interesse zu Arbeit aufzusuchen. Das Unternehmen selbst versucht durchaus (bezahlte Weihnachtsfeiern, Sommerausflüge) für eine gute Atmosphäre zu sorgen, wenn der Rest des Jahres aber eine "nach mir die Sinnflut"-Einstellung herrscht, ist die wirkliche Atmosphäre eher schlecht.
Kommunikation: Die Kommunikation ist gut, wenn man das Intranet denn liest und dementsprechend viel Zeit mitnimmt, erhält man viele Informationen aus dem Unternehmen. Eine quartalsweise Mitarbeiter/innenZeitung ist weiterhin ein gutes Kommunikationsmittel. Vorgesetzte fallen hier eher durch Fehlen auf.
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Abhängig von Standorten und ob die RÄume Kundenrelevant sind. Wenn der Kunde die Räume sehen kann, bemüht man sich wenigstens, dies ansehnlich zu gestalten. Sobald nur noch der "Kostenfaktor Personal" die Räume nutzt, spricht viel Charme der 80er Jahre aus den Räumen. Selbiges gilt für Klimaanlagen und Beleuchtung. Die Technik der Bank ist hoffnungslos veraltet, es wird mit einer GBO auf einer Eigenentwicklung aus den 80er Jahren gearbeitet. Die Software ist ausschließlich in Deutscher Sprache verfügbar, was das Arbeiten in Singapur oder New York unglaublich erschwert.
Work-Life-Balance: aus meiner Perspektive: Urlaub ist jederzeit und kurzfristig möglich. Überstunden werden erst garkeine angesammelt. Arbeitszeit ist sehr entspannt und moderat.
Gleichberechtigung: Prozentualer Anteil von Führungskräften in BaWü: weniger als 20%. Obwohl BaWü mit 11 % eine gute Quote von Personen mit ausländischen Wurzeln hat, spiegelt sich das weder - in den Werbematerialien - in der Personalstruktur - im Kundensegment noch im TOP-Management nieder. Niederschmetternd.
Umgang mit Kollegen 45+: Relativ wenig Kolleginnen und Kollegen sind 45+, wenn dann entweder Führungskräfte oder Frauen in einfachen Tätigkeiten. Bei 60+ regiert das Modell Altersteilzeit weiterhin.
Karriere- /Weiterbildung: Weiterbildung über e-learning (Hauptnutzungszeit am Wochenende und nach 22 Uhr). Einige weniger Präsenzseminare sind zwar vorhanden, der Inhalt wird aber nicht abgestimmt, damit sind diese also redundant und sinnfreier Kostenfaktor.
Gehalt und Benefits: Tariflich: Sozialleistungen und Gehalt entsprechen dem "Einheitssatz bei Banken". VL, betrieb. AV, Essengutscheine/Kantine, Firmenwagen, Firmenmobiltelefon, Firmenlaptop. AT: keine Bewertung möglich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein: Papierloses Büro? Fehlanzeige, alles mögliche Unnötige wird gedruckt. Personal kann nicht wirklich mit emails / digitalen Ablagen umgehen. Arbeitsvorgang sieht weiterhin papierhafte Bearbeitungen vor, wo diese nicht notwendig sind (Wettbewerber sind hier weiter) Mülltrennung? 1x Sicherheitsmüll (Bankunterlagen), 1x sonstiger Müll. Folglich findet diese nicht statt. Engagement? Medienwirksam im Sport (DFB, Naturschutz)
Pro:
außer Hygienefaktoren im Beruf (z.b. pünktliches Gehalt + Sozialleistungen) nichts.
Contra:
Mentalität der Führungskräfte: Nicht wer Menschen motivieren kann, Einfühlungsvermögen und Verständnis für das Große Ganze hat, wird befördert, sondern der unqualifizierte Vertreter-Typ.
Jobstatus: Ex-Job seit 2011 | Hierarchie: Werkstudent | 08.02.2012