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"Das Management ist wenig bis gar nicht an einer Work-Life-Balance interessiert. Was mit dem Privatleben zu tun hat, gehört ausserhalb der Firma hin. Elternzeit und/oder Teilzeitarbeit ist und bleibt ein Karrierekiller. Engagement für die Firma wird mit monetären "Bonbons" abgespeist. (Gilt als Arbeitszeit, wird aber nicht bei Gehaltsberechnung berücksichtigt.)
Mitarbeiterqualifikation erfolgt nur auf Basis von Projektanforderungen, z.B. dringende CAD Schulungen, Softeware die (grossteils nur) beim Kunden eingesetzt wird.
Darüberhinaus gibt es spärliche Versuche der Entwicklung eines Know-Hows und Zertifizierung im Projektmanagment (bisher mehr eine Alibi-Marketing-Aktion, denn einer wirklich gewollten Firmenphilosophie).
Gezielte Weiterbildung, auch im Sinne einer Personalentwicklung, findet sehr spärlich, als vereinzelte Mitarbeitermotivation (man muss diese Person gerade unbedingt für ein bestimmtes Projekt(-thema) im Unternehmen halten). Am Manager, insbesondere dessen Akquiseerfolgen, bzw. Nicht-Erfolgen hängt die Budgetfrage für solche Themen. Projekte werden dann schon mal schlecht-gerechnet, um Mitarbeitern "guten Gewissens" Personalentwicklungspolitische Massnahmen abzuschlagen."