vor 5 Wochen
"Meine letzten Vorgesetzten kritisierten ihre Mitarbeiter, konnten mit Kritik an ihrer Leistung und Qualifikation nicht umgehen und versuchten eigene Fehler den Mitarbeitern anzulasten. Das Verhalten meiner Vorgesetzten war absolut nicht integer. An gemachte Aussagen und Vereinbarungen konnten sie sich nicht erinnern bzw. haben diese ignoriert. Um das zu unterstützen, wurde überwiegend verbal kommuniziert und nicht schriftlich.
Die mir vorgegebenen Ziele waren größtenteils nicht individuell, nicht von mir beeinflussbar, nicht messbar und damit ungeeignet.
Viele Entscheidungen meiner Vorgesetzten waren nicht klar und nachvollziehbar. Oftmals werden getroffene Entscheidungen mehrmals revidiert - manchmal so oft, bis man wieder bei der ursprünglichen Version angelangt ist. Ich erhielt einmal von einem Vorgesetzten eine Vorlage, nach der ich arbeiten sollte. Nach Fertigstellung des Produkts kritisierte der Vorgesetzte genau die Punkte, die ich gemäß der Vorlage erstellt hatte.
Oftmals werden im Konzern Mitarbeiter zu Führungskräften ernannt, weil sie sich fachlich hervorgetan haben. Dass Führung sozusagen eine eigenständige Disziplin ist, hat man noch nicht erkannt. Wenn man die eigenen Mitarbeiter nicht zu Führungskräften "befördern" möchte, begründet man dies mit mangelnder Führungserfahrung, um dann externe Neueinsteiger in den Konzern zu holen, die noch nie eine Führungsrolle bekleidet haben. Da spielt diese Anforderung auf einmal keine Rolle!"