vor 20 Wochen
"für medienzwecke stellt man mal rasch einen älteren mitarbeiter ein. meist erst als leiharbeitnehmer. davon gibt es hier mehr als 450 (!). hat sich einer in 2 jahren bewährt, dann wird dieser in einer pressemeldung plakativ nach außen getragen, um seiner sozialen verantwortung in dieser region auch wirklich gerecht zu werden. ist dann wieder kurzarbeit angesagt, dann werden alle leiharbeitnehmer kurzerhand entlassen, um dann in den medien und bei preisauslobungen verkünden zu können, während der gesamten kurzarbeit keinen einzigen mitarbeiter von phoenix contact entlassen zu haben. in der betriebsversammlung klatschen dann hunderte festarbeitenhmer für diese soziale verantwortung ihnen gegenüber. leiharbeitnehmer werden hier grundsätzlich als umsatz-puffer und strategischen kostenfaktor gesehen, den die unternehmensleitung jederzeit streichen oder heben kann. zeitarbeitnehmer werden nur nach außen hin als mitarbeiter betrachtet und möglichst nur dann, wenn irgendwo wieder ein kamerateam oder ein medienvertreter zu sehen ist. für diese strategie hat phoenix sogar noch einen top job preis 2011 erhalten, gerade wegen der arbeitsplatzsicherheit und der sozialen verantwortung. politiker aller größen werden auf kosten des unternehmens eingeladen und gehen hier regelmäßig ein und aus und loben natürlich das unternehmen dafür. welcher politiker lässt auch schon das geld liegen? schröder, wulff und Co. sind hier auch schon ein- und ausgegangen! warum wohl? toll, inspiring innovations!"