vor 20 Wochen
"phoenix tut alles für ein positives image nach außen hin. geld spielt dabei keine rolle. das geld liegt auf der straße, man muss sich nur danach bücken. es wird ergo alles geschrieben und veröffentlicht, was einem top job-preisträger gerecht wird und weiterhilft. im blitzlichtgewitter der guten taten geht leider das realistische leben des unternehmens unter und mit ihm auch leider die arbeitnehmer, die diesem unternehmen aufgrund der brillanten öffentlichkeitsarbeit zu sehr vertraut haben. viele sind nur noch hier, weil sie woanders keine möglichkeiten mehr bekommen. andere lippische unternehmen winken phoenix mitarbeitern teilweise schon dankend ab. warum nur?
ghostwriter wirken für das unternehmen im hintergrund mit, um das image gezielt auszubauen. man will schließlich mit aller macht mehr bewerber in das unternehmen locken als der wettbewerb das tut, um auch hier durch mitarbeitwerwachstumszahlen stärke zu demonstrieren. zwischen den abteilungen herrscht ein reger wettbewerb um die meisten mitarbeiter. viele denken hier in köpfe und nicht in ergebniserreichung. innovationen gibt es tatsächlich nur noch in den sehr guten entwicklungsbereichen! kompliment an das ingenieurwesen, hier liegt neben den produktionseinheiten die tatsächliche innovationsstärke! zukünftig wird phoenix den regionalen arbeitsmarkt mit seinen muskelspielen leerfischen und kleine, mittelständische unternehmen in dieser region somit zerstören. auch das kann eine form von sozialverantwortung sein. im großen und ganzen ist aber das unternehmen gut aufgestellt und verfügt über gute theoretische ansätze und anreizsysteme für die belegschaft, die jetzt nur noch gelebt werden müssten. leider sind aber zwischenzeitlich die einstigen entscheider vor lauter wachstumswahn erblindet. manchmal tun veränderungen in den top-positionen aber gut, um die sicht wieder zu erhellen. jedoch sprechen die zahlen und verantwortlichen dagegen. phoenix könnte gewiss noch besser sein, als es ohnehin schon ist, wenn man dies wollte.
kritiker und nein-sager sind daher hier auch nicht willkommen; stumme und dumme hingegen sehr: "köpft den boten, wenn die botschaft nicht stimmt", wird hier jederzeit still und konsequent praktiziert - entgegen der hohen und selbtsdefinierten unternehmenwerte. toll, inspiring innovations!"