vor 20 Wochen
"es steht überall plakativ geschrieben und eine hülle von blitzlichtgewittern durchfährt dieses unternehmen täglich aufs neue. viele gute ansätze prägen das phoenix-bild, sehen aber in der realität völlig anders aus. natürlich sollen arbeitsgestaltung und freizeitgestaltung theoretisch nebeinanderstehen, aber doch nicht in der praxis, so die meinung der macher. da müssen die 10 stunden arbeitszeit möglichst häufig überschritten werden, um von den vorgesetzten (bis zu 7 hierarchiestufen gibt es hier) überhaupt erst anerkannt zu werden. die aufgabenerledigung steht hier nicht im fordergrund, sondern nur die tägliche anwesenheit. also wird hier ein wettbewerb im rahmen von work-life-balance künstlich aufgebaut und auf kosten der arbeitnehmer praktiziert. natürlich haben die mitarbeiter auch praktische möglichkeiten das workl-life-balance-prinzip auszugleichen, an feiertagen, am wochenende oder im urlaub. wer krank wird hat hier in einigen bereichen ein echtes problem, daher ist auch die krankenquote so gering und wird als effekt des offenbar funktioniereden work-life-balance-prinzips von der unternehmensleitung medienwirksam genutzt. work-life-balance ist ein moderner begriff, der bei phoenix nicht fehlen darf und vom unternehmen auch auf allen veranstaltungen ins blitzlicht gestellt wird. doch entspricht dieser wirklich dem wunschgedanken des erfinders? toll, inspiring innovations!"