Vorgesetztenverhalten: Seit 11 Jahren dabei. In dieser Zeit hatte ich 8 Wechsel bei meinen direkten Vorgesetzten. Teilweise nur wenige Monate. Damit war für mich eine Managementunterstützung nie wirklich vorhanden. Einige davon fielen mir direkt in den Rücken - bei Eskalationsterminen. Eine fachliche Strategievorgaben für die tägliche Arbeit gab es deshalb auch nicht. Zeitweise wird ein "Kleinkrieg" mit anderen Abteilungen auf Managmentebene geführt, der sich dann auch auf die Arbeitsebene auswirkt und eine gute Zusammenarbeit unmöglich macht. Kollegenzusammenhalt: Innerhalb der eigenen Abteilung gibt es sehr guten Zusammenhalt der Kollegen. Ebenso mit anderen Abteilung, auch wenn sich hier teilweise das Management bekämpft. Interessante Aufgaben: IT: Interessant Themen im IT Bereich gäbe es genug. Werden aber teilweise mangels langfrist Strategie des Management nicht zielführend oder gar nicht angepackt. Man verliert sich dann in der täglichen Routinearbeit. Im Falle eines IT Ausfalls werden die MA als "Experten" geschätzt. Für die Projektarbeit zählt aber mehr die Termin und Budgetplanung als die langjährige Erfahrung der IT Experten vor Ort. Das führt dann in den Projekt zu fehlerhaften Systementwicklungen und entsprechenden Problematischen Systemeinführungen die die MA vor Ort wieder ausbaden müssen. Hauptsache die Termine wurden gehalten. Arbeitsatmosphäre: Aufgrund von Konkurrenz- und Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem Management der Abteilungen, die zusammenarbeiten sollten, ist teilweise auf Arbeitsebene eine effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Mit Lob wird sparsam umgegangen. Hier gilt das bayrische Verfahren "Ned Gschimpft ist gnua globt!" Kommunikation: OE Mitarbeiter- und Informationsveranstaltungen werden ohne Agenda und Struktur abgehalten. Viel Selbstbeweihräucherung des Managements. Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Momentan hab ich den schlechtesten Arbeitsplatz meiner Arbeitszeit. Eingeschränkter Platz ca: 4-5 m², Laut Arbeitsrichtlinien sollten aber 8m² bereitgestellt werden. Grossraumbüro ( Lärm ), keine Besprechungsecken zum ausweichen, zu wenige Besprechungszimmer ... Das Gebäude wurde extra renoviert und als premium Arbeitsplatz vom Management verkauft. Jetzt wird versucht zu "Optimieren" - war zwar eigentlich alles schon vorher klar. EDV Technik ist sehr gut: Top Arbeitsplatzrechner mit 21" Bildschirm. Aber leider wenig Platz. Work-Life-Balance: Die Urlaubsplanung ist flexibel umsetzbar. Seit einiger Zeit werden aber vermehrt Formalismen und Regel umgesetzt die die Flexibilität einschränken. Z.B. Resturlaub am Ende des Jahres. Dies führt dann zu Zwangsurlaub in Zeiten zu denen die Familie nicht unbedingt davon etwas hat. Projektmíssmanagement führt häufig zu Verschiebungen der langfristig geplanten Urlaube; die eigentlich so im Projekt kommuniziert wurden. Verschiebungen gehen zu Lasten der Familie. Gleichberechtigung: Kann ich als Mann nicht einschätzen. Umgang mit Kollegen 45+: Man merkt dem Jungen Management teilweise an, das ältere, erfahrene Mitarbeiter nicht so beliebt sind. Da sie auch fachlichen und organisatorischen Widerstand bei Fehleinschätzungen leisten. Karriere- /Weiterbildung: Das interne Bildungsangebot ist gut. Auch spezielle Interessen werden gelegentlich berücksichtigt. Gehalt und Benefits: Aktuell gut. Wenn auch im IT Bereich nicht an Top Stelle. Image: Nach Marketing aussagen wohl sehr gut.
Contra: Hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Managementunterstützung, mangelnde Strategievorgaben für die tägliche Arbeit, Konflikte im Management zwischen Abteilungen, Keine Premiumarbeitsplatzgestaltung. Keine Anerkennung. Die Langjährige Erfahrung und das Wissen der Experten im Hause zählt nicht.
Verbesserungsvorschläge: 1. so.
Details +
Audi in Ingolstadt (IT) Jobstatus: Aktueller Job | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 10.05.2012
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Vorgesetztenverhalten: Seit 11 Jahren dabei. In dieser Zeit hatte ich 8 Wechsel bei meinen direkten Vorgesetzten. Teilweise nur wenige Monate. Damit war für mich eine Managementunterstützung nie wirklich vorhanden. Einige davon fielen mir direkt in den Rücken - bei Eskalationsterminen. Eine fachliche Strategievorgaben für die tägliche Arbeit gab es deshalb auch nicht. Zeitweise wird ein "Kleinkrieg" mit anderen Abteilungen auf Managmentebene geführt, der sich dann auch auf die Arbeitsebene auswirkt und eine gute Zusammenarbeit unmöglich macht.
Kollegenzusammenhalt: Innerhalb der eigenen Abteilung gibt es sehr guten Zusammenhalt der Kollegen. Ebenso mit anderen Abteilung, auch wenn sich hier teilweise das Management bekämpft.
Interessante Aufgaben: IT: Interessant Themen im IT Bereich gäbe es genug. Werden aber teilweise mangels langfrist Strategie des Management nicht zielführend oder gar nicht angepackt. Man verliert sich dann in der täglichen Routinearbeit. Im Falle eines IT Ausfalls werden die MA als "Experten" geschätzt. Für die Projektarbeit zählt aber mehr die Termin und Budgetplanung als die langjährige Erfahrung der IT Experten vor Ort. Das führt dann in den Projekt zu fehlerhaften Systementwicklungen und entsprechenden Problematischen Systemeinführungen die die MA vor Ort wieder ausbaden müssen. Hauptsache die Termine wurden gehalten.
Arbeitsatmosphäre: Aufgrund von Konkurrenz- und Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem Management der Abteilungen, die zusammenarbeiten sollten, ist teilweise auf Arbeitsebene eine effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Mit Lob wird sparsam umgegangen. Hier gilt das bayrische Verfahren "Ned Gschimpft ist gnua globt!"
Kommunikation: OE Mitarbeiter- und Informationsveranstaltungen werden ohne Agenda und Struktur abgehalten. Viel Selbstbeweihräucherung des Managements.
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Momentan hab ich den schlechtesten Arbeitsplatz meiner Arbeitszeit. Eingeschränkter Platz ca: 4-5 m², Laut Arbeitsrichtlinien sollten aber 8m² bereitgestellt werden. Grossraumbüro ( Lärm ), keine Besprechungsecken zum ausweichen, zu wenige Besprechungszimmer ... Das Gebäude wurde extra renoviert und als premium Arbeitsplatz vom Management verkauft. Jetzt wird versucht zu "Optimieren" - war zwar eigentlich alles schon vorher klar. EDV Technik ist sehr gut: Top Arbeitsplatzrechner mit 21" Bildschirm. Aber leider wenig Platz.
Work-Life-Balance: Die Urlaubsplanung ist flexibel umsetzbar. Seit einiger Zeit werden aber vermehrt Formalismen und Regel umgesetzt die die Flexibilität einschränken. Z.B. Resturlaub am Ende des Jahres. Dies führt dann zu Zwangsurlaub in Zeiten zu denen die Familie nicht unbedingt davon etwas hat. Projektmíssmanagement führt häufig zu Verschiebungen der langfristig geplanten Urlaube; die eigentlich so im Projekt kommuniziert wurden. Verschiebungen gehen zu Lasten der Familie.
Gleichberechtigung: Kann ich als Mann nicht einschätzen.
Umgang mit Kollegen 45+: Man merkt dem Jungen Management teilweise an, das ältere, erfahrene Mitarbeiter nicht so beliebt sind. Da sie auch fachlichen und organisatorischen Widerstand bei Fehleinschätzungen leisten.
Karriere- /Weiterbildung: Das interne Bildungsangebot ist gut. Auch spezielle Interessen werden gelegentlich berücksichtigt.
Gehalt und Benefits: Aktuell gut. Wenn auch im IT Bereich nicht an Top Stelle.
Image: Nach Marketing aussagen wohl sehr gut.
Contra:
Hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Managementunterstützung, mangelnde Strategievorgaben für die tägliche Arbeit, Konflikte im Management zwischen Abteilungen, Keine Premiumarbeitsplatzgestaltung. Keine Anerkennung. Die Langjährige Erfahrung und das Wissen der Experten im Hause zählt nicht.
Verbesserungsvorschläge:
1. so.
Jobstatus: Aktueller Job | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 10.05.2012