Wer was kann, der sollte sich hier nicht bewerben. Bewerbt Euch nur, wenn Ihr nix anderes findet!
Kommentar: Seit dem Grunsdtudium wurden wir von Rehau regelmäßig umworben. Also habe ich mich kurz vor Studienende bei der Firma mit einer Bewerbung zurückgemeldet.
Anfangs stand ein 1-stündiges Gespräch mit der Personalabteilung unter vier Augen. Das Gespräch war sehr angenehm und vielversprechend. Meine Gesprächspartnerin war bestens vorbereitet, hatte meine Unterlagen studiert und eigenständig entsprechende Synergien identifiziert. Nach diesem ersten Eindruck war ich bester Dinge, dass ich bei Rehau einen guten Arbeitgeber finden würde. Im Anschluss wurde ich an den Fachbereichsleiter verwiesen.
Also fuhr ich zu einem zweiten Gebäude in der Stadt und wartete und wartete und wartete: insgesamt gut 30 Minuten. Dann betraten 2 Herren, ein jüngerer (mein Alter) und ein älterer, den Raum. Nach einer kurzen, ruppigen Begrüßung kamen wir schnell zum Thema. Augenscheinlich hatten sich die beiden Herren gar nicht vorbereitet. Bei der Durchsicht meiner Unterlagen viel ihnen dann erstmals auf, dass ich kein Techniker bin und so veranlassten sie mich mein ganzes Leben im Schnelldurchgang abzuspulen und Gemeinsamkeiten, entsprechend ihrer eigenen technischen Ausbildung zu finden. Die anschließende Unterredung glich einem Verhör, bei dem weder Roter Faden noch angestrebter Telos zu erkennen war. Ich hatte eher das Gefühl, dass wir aus Anstand eine gewisse Zeit miteinander verbringen mussten und habe dementsprechend nach wenigen Minuten abgeschaltet und nur noch auf das Ende gewartet. Da mein älterer Gesprächspartner auch mein direkter Fachvorgesetzter im In- und Ausland gewesen wäre, und ich bei der gegenwärtig positiven Resonanz auf mein Profil die Stelle auch nicht brauchte, habe ich an dieser Stelle bereits entschieden, dass ich nicht an einer Mitarbeit bei Rehau interessiert war (und bin).
Die Reisekosten wurden unaufgefordert erstattet. Eine unbegründete Standard-Absage flatterte dann ca. 3 Wochen später ins Haus. Da war ich aber schon bei einer anderen Firma unter Vertrag.
Wer auch immer den Job in China bekommen hat: Viel Erfolg! Das Thema hat immerhin Zukunft im Reich der Mitte.
Bewerbungsfragen:
Werdegang an Hand des CV. Spezielle Fragen zu Meilensteinen im CV, die im Zusammenhang mit Technik stehen
Praktische frage zum Erstellen von Budgetplänen
Gesprächsdetails:
Anzahl Interviews:
2
Anzahl Gesprächspartner:
2
Stressinterviews:
ja
Welche Gesprächspartner:
Die Firma selbst
Auswahlinstrumente:
Tests:
Recruitierungsevents
Assessment Center:
k.A. / Nein
Details +
Unternehmen: REHAU AG + Co Beworben für Position: kaufm. Leiter (Ausland) Jahr der Bewerbung: 2010 |
Ergebnis: andere |
16.10.2011
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Für Arbeitgeber:Umgang mit Bewertungen
ID: TUxvUg==
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Seit dem Grunsdtudium wurden wir von Rehau regelmäßig umworben. Also habe ich mich kurz vor Studienende bei der Firma mit einer Bewerbung zurückgemeldet.
Anfangs stand ein 1-stündiges Gespräch mit der Personalabteilung unter vier Augen. Das Gespräch war sehr angenehm und vielversprechend. Meine Gesprächspartnerin war bestens vorbereitet, hatte meine Unterlagen studiert und eigenständig entsprechende Synergien identifiziert. Nach diesem ersten Eindruck war ich bester Dinge, dass ich bei Rehau einen guten Arbeitgeber finden würde. Im Anschluss wurde ich an den Fachbereichsleiter verwiesen.
Also fuhr ich zu einem zweiten Gebäude in der Stadt und wartete und wartete und wartete: insgesamt gut 30 Minuten. Dann betraten 2 Herren, ein jüngerer (mein Alter) und ein älterer, den Raum. Nach einer kurzen, ruppigen Begrüßung kamen wir schnell zum Thema. Augenscheinlich hatten sich die beiden Herren gar nicht vorbereitet. Bei der Durchsicht meiner Unterlagen viel ihnen dann erstmals auf, dass ich kein Techniker bin und so veranlassten sie mich mein ganzes Leben im Schnelldurchgang abzuspulen und Gemeinsamkeiten, entsprechend ihrer eigenen technischen Ausbildung zu finden. Die anschließende Unterredung glich einem Verhör, bei dem weder Roter Faden noch angestrebter Telos zu erkennen war. Ich hatte eher das Gefühl, dass wir aus Anstand eine gewisse Zeit miteinander verbringen mussten und habe dementsprechend nach wenigen Minuten abgeschaltet und nur noch auf das Ende gewartet. Da mein älterer Gesprächspartner auch mein direkter Fachvorgesetzter im In- und Ausland gewesen wäre, und ich bei der gegenwärtig positiven Resonanz auf mein Profil die Stelle auch nicht brauchte, habe ich an dieser Stelle bereits entschieden, dass ich nicht an einer Mitarbeit bei Rehau interessiert war (und bin).
Die Reisekosten wurden unaufgefordert erstattet. Eine unbegründete Standard-Absage flatterte dann ca. 3 Wochen später ins Haus. Da war ich aber schon bei einer anderen Firma unter Vertrag.
Wer auch immer den Job in China bekommen hat: Viel Erfolg! Das Thema hat immerhin Zukunft im Reich der Mitte.
Bewerbungsfragen:
- Werdegang an Hand des CV. Spezielle Fragen zu Meilensteinen im CV, die im Zusammenhang mit Technik stehen
- Praktische frage zum Erstellen von Budgetplänen
Gesprächsdetails:Auswahlinstrumente:
Beworben für Position: kaufm. Leiter (Ausland)
Jahr der Bewerbung: 2010 | Ergebnis: andere | 16.10.2011