vor 1 Woche
"Ziele sind stets praktisch unerreichbar hoch. Erreicht man sie doch mal, wird man im nächsten Jahr durch eine krasse Steigerung bestraft.
Bei den Managern kommt es ganz darauf an auf Wen man trifft. Es gibt eine ganze Menge an Leuten, wo man den Mehrwert als Mitarbeiter nicht sieht, speziell wenn man sich im Vertrieb frägt was diese Personen zum eigenen Umsatz beitragen. Man findet unzählige Personen, die offenbar nichts anderes tun als Zahlen zu erfragen, zu reporten, Fragen zu stellen und Druck auszuüben.
Direkte Manager sind, je nach Typ, größtenteils offen und zugänglich und helfen einem bei Problemen.
Entscheidungen kommen größtenteils aus USA. Es ist die absolute Ausnahme, dass etwas bewegendes in Deutschland entschieden wird, insbesondere dann wenn es finanzielle Auswirkungen hat.
Eine Bottum-up / Bottum-down Kultur, gibt es nicht. Es gibt nur Bottum-down. Druck wandert größtenteils ungefiltert durch viele Managementlevel bis nach unten. Jeder der Manager in seiner Hierarchielinie gibt quartalsweise seine eigenen Prioritäten aus, die mit den Prios derer darüber oder denen darunter nicht unbedingt identisch sein müssen. Jeder dieser Manager schreibt einen über Newsletter direkt an. Manchmal ist es hilfreich sich zurückzubesinnen wer eigentlich sein direkter Chef ist und wessen Priorität nun Priorität hat, sonst kommt man leicht durcheinander."