vor 45 Wochen
"Sehr viele Führungskräfte (VL-Ebene) haben absolut kein Händchen für den Umgang mit Mitarbeitern. Woran liegt das? Befördert werden Mitarbeiter, die erstklasse Verkäufer waren, das macht sie jedoch nicht automatisch zu Führungspersönlichkeiten. Schulungen gibt es zwar, wieviel davon aber im hektischen Alltag hängenbleibt, oder ob der einzelne an der Umsetzung des Gelernten interessiert ist, ist der Zentrale egal.
Das Ergebnis: Konstruktive Kritik wird als Beleidigung am Unternehmen gewertet, die mehr als mangelhaften Arbeitsabläufe werden schöngeredet, Feedbackgespräche müssen aktiv eingefordert werden.
Urlaub wird speziell bei Neulingen nur genehmigt wenn die Zielerreichung stimmt, Anrufe von Vorgesetzten nach 19 Uhr oder am Wochenende kommen gerne und regelmäßig vor. Bei Mitarbeitergesprächen laufen laufen speziell die weiblichen Kollegen regelmäßig heulend aus den Büros. Viele VLs reagieren hilflos mit Terror und Mobbing auf schlechte Zahlen der Mitarbeiter, die dann nach einer gewissen Leidenszeit das Unternehmen verlassen, andere wiederum melden sich längere Zeit krank.
Der richtige Ansatz wäre eine individuelle Förderung, was abhängig von der Stimmung in der Düsseldorfer Zentrale auch hier und da mal als Aktionsplan aus der Schublade gezogen wird... Nachhaltigkeit? Keine Spur..."