Vorgesetztenverhalten: Es gibt derzeit keine wirkliche Führung, die Marschrichtung ist nicht vorgegeben. Nur im Bereich Administration wird man kreativ, hier gibt es immer neue Reportingtools. Kollegenzusammenhalt: Es gibt einige wenige Kollegen/Kolleginnen, die loyal sind und auf die man sich verlassen kann. Der Rest ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Interessante Aufgaben: Interessant ist es, an den vergangenen Erfolg anzuknüpfen. Dies ist aus internen Gründen jedoch absolut unmöglich. Arbeitsatmosphäre: Extrem schlechtes Betriebsklima. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen sucht sich schon einen neuen Job. Kommunikation: Es gibt keinerlei interne Kommunikation. Es fehlen vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wichtige Informationen. Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Die Büroräume sind schön. Die EDV ist eine Katastrophe, der Lärmpegel ist okay, außer man macht die Fenster auf (dann versteht man sein eigenes Wort nicht mehr). Work-Life-Balance: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 40 Std. / Woche. Die Vertriebler sind oft viel länger im Büro, jedoch wird das nicht zwingend vorgeschrieben. Auf die Familie wird dann Rücksicht genommen, wenn die Firma keine andere Wahl hat. Urlaub kann auch länger am Stück genommen werden, wenn der genehmigt ist, wird der auch nicht mehr gestrichen. Gleichberechtigung: Bei der diwa sind hauptsächlich Frauen in Führungspositionen (jedenfalls in München, wo auch die Hauptverwaltung sitzt). Einerseits ist es gut, dass auch mal Frauenpower zählt. Jedoch wird hier das Klischee gerecht, dass Frauen hintenrum sind und nicht einfach mal Klartext sprechen. Hier fehlt definitiv mindestens eine starke männlichen Führungskraft. Umgang mit Kollegen 45+: Ältere Mitarbeiter werden ab 45 definitv nicht eingestellt. Die Kollegen, die schön älter sind und viele Jahre bereits in dem Unternehmen arbeiten, werden geschätzt und geachtet. Karriere- /Weiterbildung: Weiterbildung gibt es nur, wenn es nichts kostet. Karriere kann man nur machen, wenn man ein Mitläufer ist. Traurig, aber leider wahr. Gehalt und Benefits: Gehalt ist ok. Die Konkurrenz zahlt jedoch wesentlich mehr. Sozialleistungen beschränken sich auf VWL, die nicht wirklich erwähnenswert ist. Das Gehalt ist immer sehr pünktlich, die Jahresprovision bekommt man nach dem Nasenfaktor problemlos, ansonsten muss man darum kämpfen. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Nein, nein, nein, nein und nochmals nein. Image: Die diwa hatte mal einen sehr guten Ruf, keine Fluktuation und ein sehr gutes Betriebsklima. Deshalb bin ich auch zu diesem Unternehmen gewechselt. Mittlerweile hat sich das alles geändert. Das Unternehmen genießt keinen guten Ruf mehr.
Pro: Es gibt ein paar wenige wirklich tolle Kollegen / Kolleginnen, die zur Verbesserung des Betriebsklimas beitragen.
Contra: Man darf seine Meinung nicht sagen, einfach den Mund halten und seinen Job machen. Das ist auf die Dauer nicht wirklich motivierend. Es gibt keine interne Kommunikation, keine Mitarbeiter-/Feedbackgespräche. Die anvertrauten Dinge der Kollegen / Kolleginnen für sich behalten.
Verbesserungsvorschläge: 1. Die Gerüchteküche ignorieren. Wenn jemand mit dem Satz beginnt: "Ich muss Dir was erzählen, aber das darfst Du keinem weitersagen..." komplett ausblenden.
Details +
diwa Personalservice Gmbh in München (Vertrieb / Verkauf) Jobstatus: Ex-Job seit 2010 | Hierarchie: Management | 14.02.2011
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Vorgesetztenverhalten: Es gibt derzeit keine wirkliche Führung, die Marschrichtung ist nicht vorgegeben. Nur im Bereich Administration wird man kreativ, hier gibt es immer neue Reportingtools.
Kollegenzusammenhalt: Es gibt einige wenige Kollegen/Kolleginnen, die loyal sind und auf die man sich verlassen kann. Der Rest ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.
Interessante Aufgaben: Interessant ist es, an den vergangenen Erfolg anzuknüpfen. Dies ist aus internen Gründen jedoch absolut unmöglich.
Arbeitsatmosphäre: Extrem schlechtes Betriebsklima. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen sucht sich schon einen neuen Job.
Kommunikation: Es gibt keinerlei interne Kommunikation. Es fehlen vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wichtige Informationen.
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Die Büroräume sind schön. Die EDV ist eine Katastrophe, der Lärmpegel ist okay, außer man macht die Fenster auf (dann versteht man sein eigenes Wort nicht mehr).
Work-Life-Balance: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 40 Std. / Woche. Die Vertriebler sind oft viel länger im Büro, jedoch wird das nicht zwingend vorgeschrieben. Auf die Familie wird dann Rücksicht genommen, wenn die Firma keine andere Wahl hat. Urlaub kann auch länger am Stück genommen werden, wenn der genehmigt ist, wird der auch nicht mehr gestrichen.
Gleichberechtigung: Bei der diwa sind hauptsächlich Frauen in Führungspositionen (jedenfalls in München, wo auch die Hauptverwaltung sitzt). Einerseits ist es gut, dass auch mal Frauenpower zählt. Jedoch wird hier das Klischee gerecht, dass Frauen hintenrum sind und nicht einfach mal Klartext sprechen. Hier fehlt definitiv mindestens eine starke männlichen Führungskraft.
Umgang mit Kollegen 45+: Ältere Mitarbeiter werden ab 45 definitv nicht eingestellt. Die Kollegen, die schön älter sind und viele Jahre bereits in dem Unternehmen arbeiten, werden geschätzt und geachtet.
Karriere- /Weiterbildung: Weiterbildung gibt es nur, wenn es nichts kostet. Karriere kann man nur machen, wenn man ein Mitläufer ist. Traurig, aber leider wahr.
Gehalt und Benefits: Gehalt ist ok. Die Konkurrenz zahlt jedoch wesentlich mehr. Sozialleistungen beschränken sich auf VWL, die nicht wirklich erwähnenswert ist. Das Gehalt ist immer sehr pünktlich, die Jahresprovision bekommt man nach dem Nasenfaktor problemlos, ansonsten muss man darum kämpfen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein: Nein, nein, nein, nein und nochmals nein.
Image: Die diwa hatte mal einen sehr guten Ruf, keine Fluktuation und ein sehr gutes Betriebsklima. Deshalb bin ich auch zu diesem Unternehmen gewechselt. Mittlerweile hat sich das alles geändert. Das Unternehmen genießt keinen guten Ruf mehr.
Pro:
Es gibt ein paar wenige wirklich tolle Kollegen / Kolleginnen, die zur Verbesserung des Betriebsklimas beitragen.
Contra:
Man darf seine Meinung nicht sagen, einfach den Mund halten und seinen Job machen. Das ist auf die Dauer nicht wirklich motivierend. Es gibt keine interne Kommunikation, keine Mitarbeiter-/Feedbackgespräche. Die anvertrauten Dinge der Kollegen / Kolleginnen für sich behalten.
Verbesserungsvorschläge:
1. Die Gerüchteküche ignorieren. Wenn jemand mit dem Satz beginnt: "Ich muss Dir was erzählen, aber das darfst Du keinem weitersagen..." komplett ausblenden.
Jobstatus: Ex-Job seit 2010 | Hierarchie: Management | 14.02.2011