Vorgesetztenverhalten: Die Vorgesetzten sind kaum zu bemängeln in ihrem Verhalten, allerdings ist teilweise das Fach-KnowHow und die Expertise zu bemängeln, als auch die Verbissenheit mit denen manche sich an ihre Positionen klammern und sie nie wieder hergeben; dadurch geht innovativer Tatendrang verloren Interessante Aufgaben: Ich kann nicht für alle Bereiche sprechen, aber ich persönlich empfinde einen riesigen Freiheitsgrad bei der Arbeit, was allerdings auch heißt, Themen wie Management by Objectives ist eher nicht anwendbar
Die Aufgaben sind ansonsten größtenteils projektorientiert und sehr international Arbeitsatmosphäre: Guter bis sehr guter Kollegenzusammenhalt Kommunikation: Es fehlt an offener und deutlicher Kommunikation und Information
Der direkte Draht an den Vorstandsvorsitzenden E. Cordes ist eher eine Farce und voll mit Polemik auf beiden Seiten Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Keine Großraumbüros, dafür aber zooartige Zustände, denn man sitzt größtenteils hinter riesigen Fenstern, die einen förmlich zur Schau stellen Work-Life-Balance: Abhängig von den Bereichen, aber keiner scheint sich tot zu machen. Emails nach um 6 kommen größtenteils nur von den Vorgesetzten (wobei da auch mal eine morgens um 3 kommen kann), aber ansonsten ganz geschmeidig
Flexible Arbeitszeitkonten ermöglichen einem so oder so eine große Enfaltungsbreite Umgang mit Kollegen 45+: Der Umgang ist ausgezeichnet...allerdings werden eher die "alten Hasen", als die jungen Hüpfer gefördert Karriere- /Weiterbildung: Karriere wird durch Netzwerk gemacht. Generell ist aber zu beobachten, dass sich eher diealte eingesässene Führungsriege puscht, als das junge Mitarbeiter gefördert werden. Jene werden eher als Knechter wahrgenommen, die man ungern von der Basis loslösen lässt. Vielfach werden die Potentiale die man verloren hat erst dann erkannt, wenn die Kollegen kündigen...dann ist auf einmal vieles möglich
Es gibt eine Fach- und ein Führungslaufbahnkonzept
Das Führungslaufbahnkonzept ist einfach: Hauptabteilungsleiter (im Grunde aber nur mit einer pseudo-disziplinarischen Verantwortung verbunden) - Bereichsleiter, GF; Die HALs werden dann noch einem Grading unterzogen, wobei dies stets im Wandel ist
Das Fachlaufbahnkonzept ist in seiner Granularität zu stark ausgeprägt und kaum nachvollziehbar; internationale Vergleiche lassen da zu wünschen übrig Gehalt und Benefits: Mit wieviel man nach Hause geht ist bei AT Kräften von einem Fix - und einem Variabelgehalt abhängig;
Große Sprünge außerhalb der Karriereleiter braucht man allerdings nicht erwarten...aber auch hier sei gesagt, vieles ist auf einmal möglich, wenn man gewillt ist zu gehen. Es fehlt an dedizierten Potentialerkennunsmaßnahmen, Jahresendgesprächen (gab es aber mal mit Unterstützung von externen Firmen - Galup) und Gehaltsanpassungsgesprächen
Neben dem Gehalt gibt es gute METRO C&C Konditionen und hervorragende Kaufhofkonditionen bis zu 30 Prozent Umwelt-/Sozialbewusstsein: man bemüht sich Image: METRO wird von außen als schlagkräftiger, internationaler, konservativer Großkonzern wahrgenommen
Pro: Die internationalen Projekte machen den größten Charme der Metro Systems aus. Man wird von anfang an in int. Projekte gesteckt und wenn der Bereich in int. Projekten arbeitet ist man auch schnell mal unterwegs. Dies kann zu einer 80 prozentigen Reisetätigkeit führen oder auch zu "ab und zu mal".
- Arbeitszeiten
- Flexibilität
- Equipment
Contra: - Vorgesetzte kleben an ihren Stühlen !!!!!!!!
- Innovative Projekte fehlen, die wirklich Hand und Fuß haben und auch mal bis zum Ende realisiert werden; Nicht alles einfach nur ausprobieren
- Miserables Projektmanagement (neue Projekte durchlaufen einen brokratischen Wahnsinn, der vieles erstickt); viel zu vielen Kollegen fehlt es an PM KnowHow und das, obwohl viele Aufgaben aus Projekten getrieben sind
- keine innovativen Arbeitsorganisationsmaßnahmen (Jobrotation etc.)
- Schlechte individuelle Förderung !!!!!!!!!!!!
- Gehaltserhöhung meist Karieregebunden
- Zuviel Externe, wo deren KnowHow gar nicht nötig wäre; Es gibt auch genug interne, die man auf so manche Aufgabe ansetzen könnte, wenn man sie dann nur mal läßt
- International anwendbare Maßnahmen zur Organisation fehlen, bzw. werden nur halbherzig angewendet (ITIL, Cobit, PMI, GMP ...)
Verbesserungsvorschläge: 1. Der Vorstand muss erkennen, dass es nicht nur ihm gut tut, sich ab und zu neu zu strukturieren und zu organisieren, er muss das auch bis an die Basis realisieren. Viel zu viele Positionen im Management sind besetzt durch wenig innovative Kollegen, die sich in ihren Positionen festkrallen (weil easy Job mit guter Bezahlung und Dienstwagen), denen dadurch aber der Biss fehlt für innovative(re) Projekte. Weiterhin führt dies dazu, dass zu wenig potenielle Stellen für Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen.
Die Metro sollte ebenfalls an einem Nachwuchsführungskräfte und Nachwuchsfachkräfteprogramm arbeiten. Es gibt Ansätze, aber die schwächeln. Nur durch ein reichhaltiges Seminarangebot ist noch niemand zur Führungskoryphäe geworden.
Jobrotation würde viele MA davon abhalten, bei Langeweile im Job gleich die Kündiung einzureichen. Es wird eher krampfhaft versucht an den MA festzuhalten und sie in ihrer Fachlaufbahn und ihrem Bereich zu manifestieren. Jobrotation bringt aber Abwechslung für den MA und schafft ergiebige Potentiale für das Unternehmen.
Details +
METRO SYSTEMS (IT) Jobstatus: Aktueller Job | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 03.06.2011
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ID: SUdsVVNx
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"Die Kapitäne werden das Schiff nie verlassen"
Vorgesetztenverhalten: Die Vorgesetzten sind kaum zu bemängeln in ihrem Verhalten, allerdings ist teilweise das Fach-KnowHow und die Expertise zu bemängeln, als auch die Verbissenheit mit denen manche sich an ihre Positionen klammern und sie nie wieder hergeben; dadurch geht innovativer Tatendrang verloren
Interessante Aufgaben: Ich kann nicht für alle Bereiche sprechen, aber ich persönlich empfinde einen riesigen Freiheitsgrad bei der Arbeit, was allerdings auch heißt, Themen wie Management by Objectives ist eher nicht anwendbar Die Aufgaben sind ansonsten größtenteils projektorientiert und sehr international
Arbeitsatmosphäre: Guter bis sehr guter Kollegenzusammenhalt
Kommunikation: Es fehlt an offener und deutlicher Kommunikation und Information Der direkte Draht an den Vorstandsvorsitzenden E. Cordes ist eher eine Farce und voll mit Polemik auf beiden Seiten
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Keine Großraumbüros, dafür aber zooartige Zustände, denn man sitzt größtenteils hinter riesigen Fenstern, die einen förmlich zur Schau stellen
Work-Life-Balance: Abhängig von den Bereichen, aber keiner scheint sich tot zu machen. Emails nach um 6 kommen größtenteils nur von den Vorgesetzten (wobei da auch mal eine morgens um 3 kommen kann), aber ansonsten ganz geschmeidig Flexible Arbeitszeitkonten ermöglichen einem so oder so eine große Enfaltungsbreite
Umgang mit Kollegen 45+: Der Umgang ist ausgezeichnet...allerdings werden eher die "alten Hasen", als die jungen Hüpfer gefördert
Karriere- /Weiterbildung: Karriere wird durch Netzwerk gemacht. Generell ist aber zu beobachten, dass sich eher diealte eingesässene Führungsriege puscht, als das junge Mitarbeiter gefördert werden. Jene werden eher als Knechter wahrgenommen, die man ungern von der Basis loslösen lässt. Vielfach werden die Potentiale die man verloren hat erst dann erkannt, wenn die Kollegen kündigen...dann ist auf einmal vieles möglich Es gibt eine Fach- und ein Führungslaufbahnkonzept Das Führungslaufbahnkonzept ist einfach: Hauptabteilungsleiter (im Grunde aber nur mit einer pseudo-disziplinarischen Verantwortung verbunden) - Bereichsleiter, GF; Die HALs werden dann noch einem Grading unterzogen, wobei dies stets im Wandel ist Das Fachlaufbahnkonzept ist in seiner Granularität zu stark ausgeprägt und kaum nachvollziehbar; internationale Vergleiche lassen da zu wünschen übrig
Gehalt und Benefits: Mit wieviel man nach Hause geht ist bei AT Kräften von einem Fix - und einem Variabelgehalt abhängig; Große Sprünge außerhalb der Karriereleiter braucht man allerdings nicht erwarten...aber auch hier sei gesagt, vieles ist auf einmal möglich, wenn man gewillt ist zu gehen. Es fehlt an dedizierten Potentialerkennunsmaßnahmen, Jahresendgesprächen (gab es aber mal mit Unterstützung von externen Firmen - Galup) und Gehaltsanpassungsgesprächen Neben dem Gehalt gibt es gute METRO C&C Konditionen und hervorragende Kaufhofkonditionen bis zu 30 Prozent
Umwelt-/Sozialbewusstsein: man bemüht sich
Image: METRO wird von außen als schlagkräftiger, internationaler, konservativer Großkonzern wahrgenommen
Pro:
Die internationalen Projekte machen den größten Charme der Metro Systems aus. Man wird von anfang an in int. Projekte gesteckt und wenn der Bereich in int. Projekten arbeitet ist man auch schnell mal unterwegs. Dies kann zu einer 80 prozentigen Reisetätigkeit führen oder auch zu "ab und zu mal".
- Arbeitszeiten
- Flexibilität
- Equipment
Contra:
- Vorgesetzte kleben an ihren Stühlen !!!!!!!!
- Innovative Projekte fehlen, die wirklich Hand und Fuß haben und auch mal bis zum Ende realisiert werden; Nicht alles einfach nur ausprobieren
- Miserables Projektmanagement (neue Projekte durchlaufen einen brokratischen Wahnsinn, der vieles erstickt); viel zu vielen Kollegen fehlt es an PM KnowHow und das, obwohl viele Aufgaben aus Projekten getrieben sind
- keine innovativen Arbeitsorganisationsmaßnahmen (Jobrotation etc.)
- Schlechte individuelle Förderung !!!!!!!!!!!!
- Gehaltserhöhung meist Karieregebunden
- Zuviel Externe, wo deren KnowHow gar nicht nötig wäre; Es gibt auch genug interne, die man auf so manche Aufgabe ansetzen könnte, wenn man sie dann nur mal läßt
- International anwendbare Maßnahmen zur Organisation fehlen, bzw. werden nur halbherzig angewendet (ITIL, Cobit, PMI, GMP ...)
Verbesserungsvorschläge:
1. Der Vorstand muss erkennen, dass es nicht nur ihm gut tut, sich ab und zu neu zu strukturieren und zu organisieren, er muss das auch bis an die Basis realisieren. Viel zu viele Positionen im Management sind besetzt durch wenig innovative Kollegen, die sich in ihren Positionen festkrallen (weil easy Job mit guter Bezahlung und Dienstwagen), denen dadurch aber der Biss fehlt für innovative(re) Projekte. Weiterhin führt dies dazu, dass zu wenig potenielle Stellen für Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen. Die Metro sollte ebenfalls an einem Nachwuchsführungskräfte und Nachwuchsfachkräfteprogramm arbeiten. Es gibt Ansätze, aber die schwächeln. Nur durch ein reichhaltiges Seminarangebot ist noch niemand zur Führungskoryphäe geworden. Jobrotation würde viele MA davon abhalten, bei Langeweile im Job gleich die Kündiung einzureichen. Es wird eher krampfhaft versucht an den MA festzuhalten und sie in ihrer Fachlaufbahn und ihrem Bereich zu manifestieren. Jobrotation bringt aber Abwechslung für den MA und schafft ergiebige Potentiale für das Unternehmen.
Jobstatus: Aktueller Job | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 03.06.2011