hire & fire Mentalität vom Feinsten - ca. 25% Fluktuation
Vorgesetztenverhalten: Vorgesetzte stehen unter enormem Druck. Funktioniert etwas nicht ist man auch im mittleren Management schnell weg vom Fenster. Daher wird dieser Druck gerne weiter nach unten gegeben. Kollegenzusammenhalt: hatte fachlich kompetente und nette Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit sehr viel Spaß gemacht hat. Interessante Aufgaben: Die werden hochmotiviert auf spannende Projekte angesetzt, arbeiten dann teilweise monatelang auf ein Ziel hin und werden dann von der GL eingebremst und das ganze endet dann im Papierkorb. Leider ist diese Vorgehen kein Einzelfall. Arbeitsatmosphäre: Persönliche Beleidigungen von Mitarbeitern durch die GL in einem Abteilungsmeeting sind vorgekommen und leider auch keine Seltenheit gewesen. Außerdem steht am Hintereingang "Personaleingang". Das Wort drückt die Einstellung aus, die von der GL gelebt wurde. Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Habe gelesen, es wird renoviert, das ist auch wirklich nötig. Laute, dunkle (mit olivfarbenen Schränken) versehen Büro mit oftmals Schreibtischen wie ein Ikea Küchentisch. (Brett + vier Stempel).
Work-Life-Balance: keine flexiblen Arbeitszeiten. Mehrarbeit gerne gesehen, abgleiten nicht erlaubt. Keine Möglichkeit teilweise aus dem HomeOffice zu arbeiten. keine Teilzeitstellen. Normalerweise 23 Urlaubstage, nur IT-Abteilung hat 27. Gleichberechtigung: Weibliche Singles oder Dinkis habe gleiche Chancen. Bei Müttern ist das anderes, da ohne Teilzeit, flexible Arbeitzeiten, Homeoffice, Überstundenausgleich und mehr Urlaub etc. ein Familienleben nicht zu organisieren ist. Karriere- /Weiterbildung: Keine struktuierten Weiterbildungsangebote. Eigeninitative wird ebensfalls oft abgeblockt. Wahrscheinlich einfach zu teuer in Mitarbeiter zu investieren, die ja doch nur 2 Jahre bleiben bzw. bleiben sollen. Gehalt und Benefits: Mein Gehalt war ok. Nur leider wurde der Bonus nie ausgezahlt, aufgrund fragwürdiger Argumente. So wurde bspw. bei einem Umsatzplus von mehr als 40% (Ziel war 40%) kein Bonus - noch nicht mal anteilig ausgezahlt, weil angeblich ein anderes Ziel der Abteilung nicht erreicht wurde. Umwelt-/Sozialbewusstsein: bei ca. 500 Mitarbeitern gibt es kein Auszubildenden. Image: Wer in der Branche ist, weiß von der hire & fire Mentalität bei HRS. Das Image beim Kunden ist sehr gut.
Pro: Super Produkt, starke Marke
Contra: Hire-Fire-Mentalität führt HRS leider schon zu lange zum Erfolg. Doch was mit loyalen, motivierten und hoch ausgebildeten Mitarbeitern erreicht werden könnte, darüber kann man nur spekulieren.
Verbesserungsvorschläge: 1. - Flexibilisierung der Arbeitszeit
- Weiterbildungsprogramme
- Förderprogramme für den Führungs- und Fachnachwuchs
- aber dazu gibt es eigentlich genug Ideen in der Literatur...
Mitarbeiter sollten einfach als Human Capital angesehen werden, nicht als "Personal".
Details +
HRS - Hotel Reservation Service - Robert Ragge (Vertrieb / Verkauf) Jobstatus: Ex-Job seit 2009 | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 31.01.2012
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Vorgesetztenverhalten: Vorgesetzte stehen unter enormem Druck. Funktioniert etwas nicht ist man auch im mittleren Management schnell weg vom Fenster. Daher wird dieser Druck gerne weiter nach unten gegeben.
Kollegenzusammenhalt: hatte fachlich kompetente und nette Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit sehr viel Spaß gemacht hat.
Interessante Aufgaben: Die werden hochmotiviert auf spannende Projekte angesetzt, arbeiten dann teilweise monatelang auf ein Ziel hin und werden dann von der GL eingebremst und das ganze endet dann im Papierkorb. Leider ist diese Vorgehen kein Einzelfall.
Arbeitsatmosphäre: Persönliche Beleidigungen von Mitarbeitern durch die GL in einem Abteilungsmeeting sind vorgekommen und leider auch keine Seltenheit gewesen. Außerdem steht am Hintereingang "Personaleingang". Das Wort drückt die Einstellung aus, die von der GL gelebt wurde.
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Habe gelesen, es wird renoviert, das ist auch wirklich nötig. Laute, dunkle (mit olivfarbenen Schränken) versehen Büro mit oftmals Schreibtischen wie ein Ikea Küchentisch. (Brett + vier Stempel).
Work-Life-Balance: keine flexiblen Arbeitszeiten. Mehrarbeit gerne gesehen, abgleiten nicht erlaubt. Keine Möglichkeit teilweise aus dem HomeOffice zu arbeiten. keine Teilzeitstellen. Normalerweise 23 Urlaubstage, nur IT-Abteilung hat 27.
Gleichberechtigung: Weibliche Singles oder Dinkis habe gleiche Chancen. Bei Müttern ist das anderes, da ohne Teilzeit, flexible Arbeitzeiten, Homeoffice, Überstundenausgleich und mehr Urlaub etc. ein Familienleben nicht zu organisieren ist.
Karriere- /Weiterbildung: Keine struktuierten Weiterbildungsangebote. Eigeninitative wird ebensfalls oft abgeblockt. Wahrscheinlich einfach zu teuer in Mitarbeiter zu investieren, die ja doch nur 2 Jahre bleiben bzw. bleiben sollen.
Gehalt und Benefits: Mein Gehalt war ok. Nur leider wurde der Bonus nie ausgezahlt, aufgrund fragwürdiger Argumente. So wurde bspw. bei einem Umsatzplus von mehr als 40% (Ziel war 40%) kein Bonus - noch nicht mal anteilig ausgezahlt, weil angeblich ein anderes Ziel der Abteilung nicht erreicht wurde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein: bei ca. 500 Mitarbeitern gibt es kein Auszubildenden.
Image: Wer in der Branche ist, weiß von der hire & fire Mentalität bei HRS. Das Image beim Kunden ist sehr gut.
Pro:
Super Produkt, starke Marke
Contra:
Hire-Fire-Mentalität führt HRS leider schon zu lange zum Erfolg. Doch was mit loyalen, motivierten und hoch ausgebildeten Mitarbeitern erreicht werden könnte, darüber kann man nur spekulieren.
Verbesserungsvorschläge:
1. - Flexibilisierung der Arbeitszeit - Weiterbildungsprogramme - Förderprogramme für den Führungs- und Fachnachwuchs - aber dazu gibt es eigentlich genug Ideen in der Literatur... Mitarbeiter sollten einfach als Human Capital angesehen werden, nicht als "Personal".
Jobstatus: Ex-Job seit 2009 | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 31.01.2012