Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
Vorgesetztenverhalten: Sehr engagierte und kreative Führung, leider ohne Führungsqualität und zwischenmenschliches Feingefühl. Ziele werden schwammig formuliert und sind selten weiter als von der Wand bis zur Tapete gedacht, die strategische Ausrichtung des Unternehmens bleibt völlig unklar.
Kollegenzusammenhalt: großer Zusammenhalt und offene Kommunikation unter den Kollegen, Jeder hilft Jedem Interessante Aufgaben: Die Quantität an Aufgabengebieten ist hoch, Prioritäten werden aber falsch oder ungenau gesetzt, eine sinnvolle Arbeitseinteilung ist kaum möglich.
Die Tätigkeitsfelder an sich sind interessant und fordernd, durch die Vielzahl an parallel zu erledigenden Aufgaben bleibt aber zwangsläufig Einiges auf der Strecke, auf Kosten der Kundenzufriedenheit und der Qualität.
Die Arbeitsbelastung ist gerecht verteilt, Jeder hat mehr zu tun, als der Tag Stunden hat. Arbeitsatmosphäre: Das Betriebsklima ist stark abhängig von der Stimmungslage in der Führungsebene, Belobigungen, Fairness und Vertrauen sind nur unter den Kollegen auszumachen. Kommunikation: Es gibt wöchentliche Meetings über aktuelle Themen, Auftragslage, Probleme und Erfolge, aber auch persönliche Schuldzuweisungen vor versammelter Mannschaft sind nicht unüblich. Beschlüsse werden ausschließlich von Oben nach Unten delegiert, kritische Bemerkungen der Belegschaft zu Geschäftsabläufen sind eher unerwünscht. Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Die Büros sind technisch gut ausgestattet und gepflegt, die Produktionshallen sind eher zweckmäßig als highend, für einen Betrieb dieser Größe aber nachvollziehbar. Work-Life-Balance: Feste Arbeitszeiten sind die Theorie, in der Praxis sind Überstunden unausweichlich, für das Wohl der Firma und die Sicherung des eigenen Arbeitsplatz, versteht sich.
Gleichberechtigung: Jeder darf gleich viel Arbeiten. Aufstiegschancen sind aufgrund fehlender Führungspositionen nicht vorhanden.
Umgang mit Kollegen 45+: Da die Fluktuation extrem hoch ist, gibt es nur Wenige die zum "harten Kern" gehören und dem Unternehmen schon länger treu sind. Diese Kollegen genießen ein hohes Ansehen und werden von der Geschäftsführung sehr geschätzt, gefördert wird aber kaum jemand. Karriere- /Weiterbildung: Aufstiegschancen, Fehlanzeige!
Gehalt und Benefits: Die Gehälter entsprechen nicht dem Branchendurchschnitt und dem Arbeitsaufwand, Zusatzleistungen sucht man eher vergebens. Verspätete Gehaltszahlungen waren nicht die Ausnahme, betraff aber meistens nur die Stammbelegschaft. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Recycling, Umwelt-Schutz etc. stehen nicht im Fokus der Wahrnehmung, Negativbeispiele sind aber nicht zu beklagen. Image: Durch die ständigen Mitarbeiterwechsel herrscht Mißtrauen bei den Kunden, Geschäftsbeziehungen werden unzureichend gepflegt, ein fester Kundenstamm ist nicht vorhanden.
Verbesserungsvorschläge: 1. Das Produkt-/ und Dienstleistungsportfolio sollte analysiert und unrentable Bestandteile eliminiert oder zumindestens modifiert werden. Es fehlt ganz klar ein rentables Kerngeschäft, auf das man eine Produktstreuung aufbauen könnte. Zur Umsetzung sollte eine Unternehmensberatung oder ein fähiger CEO angeheuert werden, aus eigener Kraft wird das vorhandene Potential nur weiter verpuffen.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
Vorgesetztenverhalten: Sehr engagierte und kreative Führung, leider ohne Führungsqualität und zwischenmenschliches Feingefühl. Ziele werden schwammig formuliert und sind selten weiter als von der Wand bis zur Tapete gedacht, die strategische Ausrichtung des Unternehmens bleibt völlig unklar.
Kollegenzusammenhalt: großer Zusammenhalt und offene Kommunikation unter den Kollegen, Jeder hilft Jedem
Interessante Aufgaben: Die Quantität an Aufgabengebieten ist hoch, Prioritäten werden aber falsch oder ungenau gesetzt, eine sinnvolle Arbeitseinteilung ist kaum möglich. Die Tätigkeitsfelder an sich sind interessant und fordernd, durch die Vielzahl an parallel zu erledigenden Aufgaben bleibt aber zwangsläufig Einiges auf der Strecke, auf Kosten der Kundenzufriedenheit und der Qualität. Die Arbeitsbelastung ist gerecht verteilt, Jeder hat mehr zu tun, als der Tag Stunden hat.
Arbeitsatmosphäre: Das Betriebsklima ist stark abhängig von der Stimmungslage in der Führungsebene, Belobigungen, Fairness und Vertrauen sind nur unter den Kollegen auszumachen.
Kommunikation: Es gibt wöchentliche Meetings über aktuelle Themen, Auftragslage, Probleme und Erfolge, aber auch persönliche Schuldzuweisungen vor versammelter Mannschaft sind nicht unüblich. Beschlüsse werden ausschließlich von Oben nach Unten delegiert, kritische Bemerkungen der Belegschaft zu Geschäftsabläufen sind eher unerwünscht.
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Die Büros sind technisch gut ausgestattet und gepflegt, die Produktionshallen sind eher zweckmäßig als highend, für einen Betrieb dieser Größe aber nachvollziehbar.
Work-Life-Balance: Feste Arbeitszeiten sind die Theorie, in der Praxis sind Überstunden unausweichlich, für das Wohl der Firma und die Sicherung des eigenen Arbeitsplatz, versteht sich.
Gleichberechtigung: Jeder darf gleich viel Arbeiten. Aufstiegschancen sind aufgrund fehlender Führungspositionen nicht vorhanden.
Umgang mit Kollegen 45+: Da die Fluktuation extrem hoch ist, gibt es nur Wenige die zum "harten Kern" gehören und dem Unternehmen schon länger treu sind. Diese Kollegen genießen ein hohes Ansehen und werden von der Geschäftsführung sehr geschätzt, gefördert wird aber kaum jemand.
Karriere- /Weiterbildung: Aufstiegschancen, Fehlanzeige!
Gehalt und Benefits: Die Gehälter entsprechen nicht dem Branchendurchschnitt und dem Arbeitsaufwand, Zusatzleistungen sucht man eher vergebens. Verspätete Gehaltszahlungen waren nicht die Ausnahme, betraff aber meistens nur die Stammbelegschaft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein: Recycling, Umwelt-Schutz etc. stehen nicht im Fokus der Wahrnehmung, Negativbeispiele sind aber nicht zu beklagen.
Image: Durch die ständigen Mitarbeiterwechsel herrscht Mißtrauen bei den Kunden, Geschäftsbeziehungen werden unzureichend gepflegt, ein fester Kundenstamm ist nicht vorhanden.
Verbesserungsvorschläge:
1. Das Produkt-/ und Dienstleistungsportfolio sollte analysiert und unrentable Bestandteile eliminiert oder zumindestens modifiert werden. Es fehlt ganz klar ein rentables Kerngeschäft, auf das man eine Produktstreuung aufbauen könnte. Zur Umsetzung sollte eine Unternehmensberatung oder ein fähiger CEO angeheuert werden, aus eigener Kraft wird das vorhandene Potential nur weiter verpuffen.
Jobstatus: Ex-Job seit 2010 | Hierarchie: Angestellte/r - Arbeiter/in | 12.01.2012