1,30 ? - Kaiser's Kassenmanagerin wegen Unterschlagung gefeuert

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vor > 3 Jahre
aus: http://www.fairness-stiftung.de/FSBlog.aspx
Blog (Dr. Norbert Copray) 24.02.2009:

"Unfaire Kündigung ? unfaires Urteil
Recht und Gerechtigkeit, richtiges und faires Verhalten sind zweierlei. Die Berliner Kassiererin Barbara E. soll der Supermarktkette Kaiser?s zwei Leergutbons von 48 und 82 Cent unterschlagen haben. Deshalb kündigte ihr fristlos nach 30 Jahren einwandfreier Zugehörigkeit die Firma. In zweiter Instanz befand das Landesarbeitsgericht Berlin diese Kündigung für rechtens. Gerecht und fair ist deshalb jedoch weder die Kündigung noch das Gerichtsurteil.

Sicher gibt es Prinzipien der korrekten Arbeit, die für alle gelten. Im sensiblen Verantwortungsbereich der Kasse sogar in erhöhtem Maße. Wenn der Verstoß gegen solche Prinzipien nicht geahndet wird, wird damit ein negativer Präzedenzfall gesetzt. Daher muss gehandelt werden. Aber wie ? was ist hier fair und angemessen, wenn eine Mitarbeiterin 30 Jahre einwandfrei gearbeitet hat?
Sicher gilt, dass schon der Verdacht auf eine Straftat eine fristlose Kündigung rechtfertigen kann. Aber der Verdacht muss keine fristlose Kündigung rechtfertigen. Es gibt faire Alternativen.

Das Urteil ist krass unverhältnismäßig. Gerichtsurteile in der letzten Zeit zu von Top-Managern begangenen Straftaten haben in keinem Fall zu existenzbedrohenden Urteilen geführt. In keinem Fall reichte der bloße Verdacht einer Straftat schon aus; in jedem Fall mussten Beweise und Geständnisse zur Urteilsbegründung herangezogen werden.

Die Rechtsprechung ist ein Gesamtsystem und kann nicht einzelne Tatbestände und Rechtsbereiche wie nicht miteinander kommunizierende Röhren behandeln. Das Widerspricht eklatant dem Fairness-Gebot der deutschen Rechtsprechung.

Einer Mitarbeiterin nach 30 Jahren tadelloser Mitarbeit wegen des Verdachts auf Unterschlagung in Höhe von 1,30 ? fristlos zu kündigen, ist unfair. Denn jeder Mensch verdient bei Verstößen eine zweite Chance. Angemessen wären eine Abmahnung und damit verbunden die Androhung einer fristlosen Kündigung gewesen, gegebenenfalls auch die Versetzung in einen anderen, weniger sensiblen Tätigkeitsbereich.

Zumal es keinen Beweis, sondern allenfalls Zeugen in Gestalt von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unterschlagung gibt. Was ist, wenn dieses Zeugnis auf vereintem Mobbing der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beruht? Konnte das Gericht dies hundertprozentig ausschließen? Wenn nicht, gilt im Zweifel: für die Angeklagte.

Die dreifache Mutter und zweifache Großmutter wird jetzt wegen 1,30 ? zu einem Hartz IV-Fall. Die Supermarktkette Kaiser?s ist eine interne Kritikerin von Arbeitssituationen und aktive Gewerkschafterin los.

Recht haben die Richter zweifellos mit ihrem Argument, dass das Vertrauen zwischen dem Unternehmen, den Mitarbeitern und Frau Barbara E. unwiederbringlich zerstört sei und deshalb eine Besserung der Situation nicht zu erwarten sei. Das kann aber nicht Teil einer Urteilsbegründung sein, in der eine fristlose Kündigung wegen des Verdacht auf Unterschlagung von 1,30 ? gerechtfertigt wird. Vielmehr hätte das Gericht die Angemessenheit und damit die Fairness der fristlosen Kündigung nach 30 Jahren tadelloser Mitarbeit abwägen, die Mitarbeiterin vor dauerhafter Rufschädigung und Kriminalisierung schützen und eine gütlichen Vergleich herbeiführen müssen, der der Angeklagten weiterhin eine Teilhabe an der Arbeitsgesellschaft ? wenn auch nicht bei Kaiser?s - ermöglicht."
Aktenzeichen: Landesarbeitsgericht Berlin 7 Sa 2017/08
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vor > 3 Jahre
hallo klimaneutral,

hier geht es um Arbeitsrecht und das ist mit Strafrecht nicht zu vergleichen. Im Arbeitsrecht gibt es kein "in dubio pro reo." Und außerdem geht es nicht um fair oder unfair. Solche Begriffe kommen in der Rechtsprechung nicht vor.
Moralich gewertet werden solche Geschichten nur von anderen, nie von Richtern.
Außerdem gilt hier wie auch sonst bei jeglicher "Rechtsprechung" der alte Spruch: "Vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand."

Viele Grüße, Jürgen :(
  • Schneeschaufler
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vor > 3 Jahre
@Profile

Zustimmung. Arbeitsrecht ist da anders.
Mal angenommen, die Betroffene hätte gegen die Zeugen geklagt, wegen falscher Verdächtigung, oder so.
Ich frage mich schon die ganze Zeit, was denn wäre, wenn sich in einem Strafprozess herausstellen würde, dass die Schuld nicht erwiesen werden kann und die Dame daher freigesprochen wird.
Hätte das Konsequenzen auf den Arbeitsrechtsprozess?
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vor > 3 Jahre
Morgen!
Ja - wollte zunächst eine Headline in Manier der Zeitung mit den großen Lettern..., nachdem ich auf Phoenix eine kurze Diskussion zum Thema konsumiert hatte und dort gab es einen (vorsichtigen, leisen) Konsens, daß dieses Urteil Anstoß sein kann/muß, unsere Arbeitswelt nicht mehr nur stur aus dem Elfenbeinturm der Gesetzeslage/n zu betrachten/zu handeln...
Es geht wohl auch darum, auf welche Stimmungslage so ein Urteil trifft und welche Auswirkungen das ggf. haben kann!
Kreativität im Blick auf die Gesetzeslage ausschließlich zum Wohl des Shareholder value einzusetzen, ist auf Dauer u.a. auch betriebswirtschaftlich nicht schlau.
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@all

Sogar hier in der CH war dieser Fall in der Tagespresse.

Offensichtlich war der Film vor einigen Wochen, den Infinity und ich gesehen haben, doch nicht überspitzt!

Wurzel
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vor > 3 Jahre
In der Phoenix-Diskussion rechtfertigte der Vorsitzende des Einhelhandelsverbandes, Nils Busch-Petersen, die Notwendigkeit des "Exempel statuierens" u.a. damit, daß "ein Drittel bis ein Viertel" der im Lebensmittelhandel angeblich geklauten Waren von den Angestellten gemopst würden.
Diese Zahlen! Möchte mal wissen, wieviel von diesem "Schwund" bilanzielle Gründe hat. Bei meiner Lebensmittel-Akquise für die Berliner Tafel konnte ich da einige Einblicke gewinnen. Ein guter Filialleiter ist einer, der kein faules Obst, keine abgelaufenen Lebensmittel entsorgen muß. Als Spende müßte das schriftlich dokumentiert werden. Meiner Erfahrung nach wird das dann gerne im Müllcontainer entsorgt. Und die so entstehenden "Mindermengen" können dann als Diebstahl deklariert werden?
PS.: Ja, auf den Spendentischen landen abgelaufene Lebensmittel - jeder Empfänger unterschreibt, daß er das Datum gelesen hat! Und das Obst/Gemüse wird vor der Ausgabe entsprechend "geputzt".
Kaiser's ist in Berlin eine Lebensmittelkette, die Sammelaktionen der Tafel in ihren Räumen akzeptiert (kauf einen Artikel mehr und spende ihn für die Tafel). Ob Lebensmittel und/oder Obst und Gemüse gespendet werden, d.h., abgeholt werden kann, entscheidet nicht der Konzern, sondern jeder Filialleiter autark.
  • Infinity
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vor > 3 Jahre
Das die Kassiererin entlassen wurde mag im ersten Moment moralisch überspitzt sein. Aber Diebstahl ist Diebstahl. egal ob Pfandbons oder eine Kirsche. 8O

Und ob das ganze getürkt sein könnte weil man die Mitarbeiterin los werden will läßt sich sicherlich nicht beweisen. Die anderen Kolleginnen & Kollegen haben bestimmt Angst um ihren Job. 8O


Wer vor ein paar Wochen den Tatort über die Lebensmittel-Discounter gesehen hat bekam einen tiefen Einblick über die Arbeitsmethoden im Einzelhandel :twisted:
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vor > 3 Jahre
Ich glaube auch, daß ich das mit meinem Wissen aus zweiter Hand garnicht beurteilen kann, wie das mit den Pfandbons wirklich gelaufen ist. Mich interessiert, was die "PR-Maschine" Presse/Politik draus machen wird, in welche Richtung man da gehen wird.
Gedankenfutter - wenn ich einkaufen gehe, will ich wissen:
Schmeckt die Kirsche süß? säuerlich? Ist sie saftig? Ist die Mortadella stark salzig? Z.B. bei Kaiser's müßte ich die Kassiererin fragen - Bedienung bei Obst und Gemüse ist lang schon wegrationalisiert,
genau wie in unserem EDEKA-Laden. Da ist die Wurst-/Käseverkäuferin seit kurzem "eingespart": In der Theke liegen jetzt Kleinstmengen in Tonnen von Plastik eingeschweißt (ich bin für einen "energy footprint" - dann gäbs auch wieder mehr Personal!!!)
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Wurzel
Hier war die Berichterstattung darüber seriös & es wurden auch Hintergründe genannt.
Man wollte hier ein Exempel statuieren - aber - hätte man die auch getan wenn die Beklagte Zumwinkel geheissen hätte???
Fazit ist : Die kleinen hängt man , die großen läßt man laufen.
Diebstahl ist Diebstahl , dassehe ich gleich . Und Steuerhinterziehung ist Steuerhinterziehung :roll: :roll: & nicht gleich.
Die Beklagte hat sich laut Berichterstattung mit Verdi an diversen Streiks beteiligt :roll: :roll: :roll: Das wird nicht gerne gesehen.
Ob sie die Bons wirklich genommen hat - wir werden es nie erfahren.
Hier hat leider nicht gegolten : Im Zweifel für den Angeklagten .Ein fader Beigeschmack bleibt bei dem Urteil , so oder so..... l. Gr. DIVA
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vor > 3 Jahre
hallo Diva,

das eine ist der moralischge Aspekt, das andere der rechtliche.
Steuerhinterziehung ist ein Straftatbestand. Die Kündigung der Kassiererin gehört ins Arbeitsrecht und da gibt es, ich wiederhole mich, kein "in dubio pro reo." Allein der Verdacht berechtigt zur Kündigung.
Das man diese Regelung auch mißbrauchen kann, ist klar.
Im Vergleich Zumwinkel - Kassiererin ist der menschliche Gerechtigkeitssinn sofort auf Seiten der Kassiererin, klar.
Doch der Vergleich hinkt, wie das eben bei Vergleichen oft ist.

Viele Grüße, Jürgen
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vor > 3 Jahre
Gerade in den Nachrichten gehört, daß der Fall vor das Bundesverfassungsgericht geht....
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Das ist schon ein alter "Hut" . Es war schon vor mehr als 1 Woche in den Medien & bereits beim Urteil angekündigt :roll: :roll:
  • klimaneutral
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vor > 3 Jahre
Sicher. Der Anwalt hat nach der Urteilsverkündung gleich seine Absicht angekündigt, das zu tun. Nun ist das juristisch Fakt. http://www.bbv-net.de/public/article/beruf/ratgeber/689385/Kassiererin-zieht-vor-das-Bundesverfassungsgericht.html Spannend, wie das Urteil aussehen wird.
  • sabine1988
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vor > 3 Jahre
Heir wird ja wieder mächtig was durcheinader geworfen und Lebensweisheiten der einfachsten Art verrbeitet.

Diebstahl ist nicht gleich Diebstahl.

Dann wäre Massenmord ja auch genauso shclimm wie Massenmord oder der Betrug von Nalegen mit mehreren Millairden genauso shclimm wie diese 1,30 Euro Sache.

Das wird nichtmal ein Richter so bestätigen oder vertreten.

Außerdem braucht mri keienr was von Gleichbehandlung zu erzählen. In meienr Firma hat eine Mitarbeiterin Ihre Kündigung erhalten , weil Sie am Telefon eine fehlerhafte Aussage gemacht hat. Die Typen , die das veranllasst haben, haben mal eben so 300.000 Euro in den Sand gesetzt und haben nichtmal ne Abmahnung bekommen!

Es ist absolut nicht akzeptabel jemanden um seine Existenz zu bringen wegen 1,30 Euro!

NEIN!

Da gibt es kein Gegenargment!
  • begood
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vor > 3 Jahre
Dieses auf die Tränendrüstegedrücke geht mir auch sehr gegen den Strich. Die Frau hat geklaut und selbst wenns nur ein Verdacht ist. Immerhin hat die Mitarbeiterin sich negativ verhalten.
Bei uns würde das genauso gehandhabt!

und das ist auch gut so!
  • Muellina
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vor > 3 Jahre
Kennt eigentlich irgendeiner von Euch die betroffene Person persönlich? Falls nicht, frage ich mich, wie Ihr ein Urteil fällen könnt?!
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ begood
Was maßt Du Dir eigentlich an.
Wo steht denn Das die Frau geklaut hat .
Bevor Du solche Urteiele fällst ( & das auch noch als Personalvermittlerin) informiere Dich mal an den richtigen Stellen :mrgreen:
Die Frau hat sich in Demos mit Verdi gegen ihr Unternehmen beteiligt . Recherchiere doch mal bei Verdi :twisted: Die Frau wurde geschasst :roll:
Selbst Die Regierung der BRD sagt : Das Urteil war nicht Rechtens.
Wenn ich die Frau wäre & Du würdest Dich so äußern , ich würde Dich verklagen.
Ist so billig die Urteile der Allgemeinheit zu übernehmen.Fühlt man sich da eigentlich als " Gutmensch" :-: :idea: Das hatten wir ja schonm mal , vor langer Zeit :roll: Ich reagiere auf solche vorgefasste Meinungen äußerst allergisch - auch als Gewerkschafts Deligierte.... Aber Zumwinkel habt ihr alle gerne :evil: :mrgreen: DIVA
  • Muellina
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vor > 3 Jahre
@ Diva

Liebe Diva,

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Du bist geheilt und das freut mich wirklich, wirklich, echt, riiiiesig!
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Muellina
Liebe & die " Katze" ist wieder hellwach. Krieg echt eien Hals hier - auch beim " Gutsherrenmodell . :mrgreen:
Drücke Dich ganz fest meine tolle " Verbündete" :P
Deien DIVA
  • Mirres
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vor > 3 Jahre
Ich war 10 Jahre in einem der größten Unternehmen in D und Europa.
Es spielt keine Rolle,ob es sich um 1? oder 100? handelt,oder ob jemand
eine Zigaretten-Stange eingesteckt hat.Veruntreuung und Diebstahl wird
kündigung geahndet.Falls man es als Mißverständnis durchsetzten und beweisen kann,bekommt man eine Abmahnung.
Der Kassierein gehörten die Leergutbons NICHT,sie darf sie auf garkeinen
Fall einlösen,sondern ist,je nach Marktleiter,verpflichtet,sie zu entwerten und wegzuschmeissen oder ins Büro zu bringen!
Wenn der Chef sagt;lös sie ein und zu´ das Geld in unsere Spardose,ist das seine Sache.Ansonsten ist man auch laut Zentrale verpflichtet,niemals Eigentum der Kunden an sich zu nehmen.Keinen vergessenen Regenschirm,Stoffbeutel etc. und schon garnicht Leergutbons,den der Kunde nach Abgabe SEINES Leergutes verloren oder vergessen hat.
Es ist von ganz oben Pflicht,es genauso zu behandeln,als würde ein Kunde seine EC-Karte verlieren/vergessen.
Ich habe jahrelang u.a. an der Kasse gesessen und man darf es ohne Einstimmung nicht mal die Bons von den Kollegen machen.
Ihr müsst folgendes wissen:
Es wird im Einzelhandel (nur mal im Lebensmittelbereich gesehen)
jedes Jahr geklaut und veruntreut.Ich habe in verschiedenen Filialen
Leute gehen sehen,die Geld,Ware etc. geklaut haben,sogar das eben vom Kunden abgegebene Leergut (Bsp.4 Bierkästen) und haben sie nochmal in einer heimlichen Minute sie wieder unten in die Leergutmaschine geschoben und haben den Bruder gebeten,die Bons einzulösen.
Ich habe sehr viel gesehen,voe allem von Kollegen/Innen und Vorgesetzten,den ich nicht zugetraut hätte.
Sorry,dass es für euch unfair erscheint,aber es gibt in jeder Branche Regeln und Vorschriften-gerade bei Geld!
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ mirres

Hallo , bitte mache Dich mal richtig mit dem Fall vertraut bevor Du so was schreibst. Lies mal die Seiten davor.
Ich wiederhole mich ungerne. :roll:
Die Regierung der BRD will das dieses Urteil zurück genommen wird :P
Die Frau wurde gemobbt - DIVA
  • Mirres
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vor > 3 Jahre
Hallo DIVA,
das ist mir klar,habe ich gelesen. :roll:
Wollte nur mal ein paar Gedanken
rauslassen,wie es im Einzehandel wirklich ist.Unabhängig von der Regierung.Gewerkschaften z.B. können ein Lied davon singen.Es ist seit vielen Jahren Gang und Gebe und wird immer mehr.Gerade seit der Wirtschaftskrise.Meine Freunde (viele sind immer noch im großen Einzelhandel-Unternehmen) und ich sind uns sicher,dass diese Reaktion(en) kamen,weil es eine mächtige Medienpräsenz gab.Ist aber nicht normal.Wenn Du jetzt bei mir Dein Rückgeld liegen lässt und vergisst,darf ich es nicht entgegen nehmen.Und alles andere auch.
Eine Kollegin,die sich nie etwas zu Schulden kommen lassen hat,erhielt eine Abmahnung,da sie vergessen hatte,ihre Zigaretten zu bezahlen und jemand von der Zentrale bemerkte dies bei seinem Besuch.
Sei mir nicht böse,aber 10 Jahre Einzelhandel,in Führungsposition,da weiß man einiges..... :wink:
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Mirres ,

zunächst Willkommen im Forum .
Einzelhandel , ich arbeite seit 20 Jahren dort , also ich glaube ich kann da mit reden ,Gerwerkschafts Delegierte bei Verdi ....
Ich bin DIVA & habe hier im Forum das " Gutsherrenmodell " geschrieben .( & noch ein paar andere Themen auch )
Lese es bitte mal , bin gerne diskussionsbereit - Aussagen wie siehe oben - sind mir einfach , sorry , zu dünn. :roll: L. gr. DIVA
  • Schneeschaufler
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vor > 3 Jahre
Ich bin DIVA & habe hier im Forum das " Gutsherrenmodell " geschrieben .( & noch ein paar andere Themen auch )


Interessant, dass Du jeden Neuling darauf hinweist, wer Du bist und was Du geschrieben hast.
:lol:
Mirres hat sachlich völlig Recht. Dennoch drängt sich der Verdacht auf, dass der "Vorfall" dem Arbeitgeber gerade recht kam. Das Misverhältnis zwischen Tat und Folgen ist schon unerträglich groß.
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Schneeschaufler

Ich finde es ganz normal das man sich im Forum vorstellt & auch auf die Themen hinweist !
So haben "Neulinge" es leichter sich in dem " Themendschungel" zurecht zu finden.
Aber wenn es Dich tröstet : Ich stehe zu meinen Themen , genauso wie " Jürgen Drews" zu einem " Bett im Kornfeld" :P
Alles klar ? :roll: Ich hoffe , ich habe jetzt Deinem & meinem Ego genüge getan....
Aber natürlich hast Du Recht : Das Mißverhältnis zwischen Tat & Folgen ist schon unerträglich groß..... L. Gr. DIVA
  • klimaneutral
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vor > 2 Jahre
@all
"Sekretärin wegen Frikadelle gefeuert" und andere Beispiele der Unkultur:

http://www.welt.de/wirtschaft/article4761197/Sekretaerin-wegen-einer-Frikadelle-gefeuert.html
Sollen sie doch die Leute singen lassen während der Arbeit, dann können 'se nix essen :mrgreen:
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
von Admin entfernt
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
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vor > 2 Jahre
Frage:
Du erwischst einen guten Freund/ Freundin wie sie dir gerade 2 Euro aus dem Geldbeutel nimmt....
Ist die Freundschaft jetzt in Gefahr?
Waren ja blos 2 Euro, oder?
Viele Grüße,
Jürgen
  • wurzel
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vor > 2 Jahre
@klimaneutral
 
Liebe Klimaneutral
 
Mundraub wurde schon immer mit einer Kündigung bestraft. Die heutigen Medien stürzen sich lediglich heute auf solche Schlagzeilen.
 
Stell dir doch vor, wenn du einen Betrieb mit z.B. 60 Mitarbeitenden hast und 30 davon klauen jeden Tag eine Frikadelle. Lässt dies der Arbeitgeber einfach zu, dann bleibt ihm nichts anderes übrig, diesen Schwund auf die Verkaufspreise zu schlagen oder gar eine Lohnsenkung bei den Mitarbeitenden vorzunehmen.
 
Hast du diese Sichtweise vielleicht auch schon einmal in Betracht gezogen?
 
Ich hoffe, dass es dir gut geht und wünsche dir einen schönen Abend.
 
Liebe Grüsse
Wurzel
  • klimaneutral
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vor > 2 Jahre
@wurzel
Wenn Du dem o.g. Link folgst und bewertest, kannst Du das Zwischenergebnis von 89% Lesermeinung "zu Unrecht gekündigt" sehen. Habe auch so gevotet. Natürlich.
Identifikation mit dem Aggressor war noch nie gut. :mrgreen:
"Gerade erst erklärte das Landesarbeitsgericht in Hamm die fristlose
Kündigung eines Bäckers für unwirksam. Der 26-Jährige hatte von einem
Brötchenbelag gekostet. Er war daraufhin wegen Diebstahls von seinem
Arbeitgeber entlassen worden."

Quelle: Die Welt 08.09.09
Antworten

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