Anmerkungen zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland

  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Er hat nicht lange gedauert. Der Mann kann einfach nicht anders. Arbeitgeberpräsident Hundt fordert
die neue Koalition auf den Kündigungsschutz zu lockern. Mehr Flexibilität erleichtere
den Wiedereinstieg für Arbeitslose. Dabei ginge es nicht darum Arbeitnehmer einfacher
los werden zu können.
*
Ein Blick über den Tellerrand, zu unseren skandinavischen
Nachbarn, offenbart: Hier leben Menschen, die man aufgrund hervorragender
Lebensqualität zu den glücklichsten aller Nationen zählen darf. Auf den ersten
Blick erstaunlich, da hier z.B. der Kündigungsschutz recht lax gehandhabt wird.
Woran liegt es dann, dass die Einwohner dieser Region nicht in lähmende Angststarre verfallen wie die Deutschen?
*
Betrachtet man das Problem nicht isoliert, kann es auch
nicht mehr verwundern. Geringe Arbeitslosigkeit und lockerer Kündigungsschutz
stellen in diesem Kontext einfach keinen Widerspruch dar.
*
Was dabei nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte, ist das
politische Bekenntnis zum starken Sozialstaat. Dort wurde mit Lockerung des K’schutzes auch gleich komfortable
Abfindungsoptionen eingerichtet. Dort sind Arbeitslose nicht unmittelbar vom Zusammenbruch
ihrer finanziellen Existenz bedroht. Dort werden Weiterbildungsmöglichkeiten
garantiert. Wer in der Vergangenheit einen unattraktiven Beruf gelernt hat,
bekommt die Chance einen neuen zu erlernen, um wieder fitt auf dem Arbeitsmarkt
durchzustarten. Dort rutsch der Betroffene eben nicht so schnell durch alle
Maschen. Und, es funktioniert!
*
In Deutschland ist Hartz 4 (ALG II) eben kein
vorrübergehender Zustand, sondern eine Diagnose mit Therapieverweigerung. Die
Lockerung des K'schutzes in Deutschland kann nicht begründet werden mit
den arbeitsmarktpolitischen Erfolgen unserer Nachbarn. Wer dies tut betreibt
Augenwischerei und vergleich Äpfel mit Birnen.

*
Ich erwarte von der neuen Regierung, dass sie die
Lebensqualität der Erwerbstätigen und –fähigen im Auge behält. Dabei unterscheide ich auch nicht zwischen sog. Leistungsträgern und solchen die offenbar nicht dazu gehören. Selbst eine Reform von Arbeitnehmerrechten stellt für mich noch keinen Tabubruch dar. Aber, sollte
in naher Zukunft reine Kahlschlagpolitik betrieben werden, die ausschließlich
zu Lasten der Beschäftigten und Arbeitssuchenden geht, wird sich zeigen, ob Schwarz-Gelb tatsächlich volle 4 Jahre "ihr Ding machen kann".

*
Herr Hundt, vielleicht haben Sie nicht einmal Unrecht und die Lockerung des K'schutzes schafft neue Stellen. Aber ein Weiterso auf dem Rücken derjenigen die erst durch die Finanzkrise ihren Job verloren haben kann auch nicht ihr voller Ernst sein.
*
C
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
Liebe kanunu4Me,
In Deutschland ist Hartz 4 (ALG II) eben kein

vorrübergehender Zustand, sondern eine Diagnose mit Therapieverweigerung.
Das sehe ich auch so, das die Ausgrenzung fortschreitend ; dank schwarz/gelb ist.
Die

Lockerung des K'schutzes in Deutschland kann nicht begründet werden mit den arbeitsmarktpolitischen Erfolgen unserer Nachbarn. Wer dies tut betreibt Augenwischerei und vergleich Äpfel mit Birnen.
Augenwischerei ist nett formuliert :wink: Sehe hier eher die Ausgrenzung zu mehr Armut und dem steigenden Reichtum einiger Wähler/in. Fazit: Schwarz/Gelb bietet meineserachtens halt leider keine Kompromisse!

Ich erwarte von der neuen Regierung, dass sie die

Lebensqualität der Erwerbstätigen und –fähigen im Auge behält. Dabei
unterscheide ich auch nicht zwischen sog. Leistungsträgern und solchen
die offenbar nicht dazu gehören. Selbst eine Reform von
Arbeitnehmerrechten stellt für mich noch keinen Tabubruch dar. Aber,
sollte in naher Zukunft reine Kahlschlagpolitik betrieben werden, die ausschließlichn zu Lasten der Beschäftigten und Arbeitssuchenden geht, wird sich
zeigen, ob Schwarz-Gelb tatsächlich volle 4 Jahre "ihr Ding machen
kann".
Ich fürchte ebenso diese Regierung! :wink:
Lg Cyber
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Hallo Cyber!

.

Du schreibst: "Ich fürchte ebenso diese Regierung!"

Es stimmt. Was ich Gestern geschrieben habe, hört sich Heute wie eine hilflose
Drohung an. Ich wollte sagen, dass die Verweigerungshaltung der Wahlberechtigten aus meiner Sicht falsch war.

Wir haben eine Regierung, die zwar demokratisch gewählt wurde, aber nicht die Interessen der Mehrheit vertritt.

Frustrierte Genossen, Leute die der Gesellschaft längst den Rücken gekehrt
haben, Menschen die meinen "die da oben machen eh was sie wollen"
haben sich schlicht entzogen. Einigen war auch langweilig.
.
Sicher ihr gutes Recht, nur jetzt haben wir die
Quittung bekommen: Reine Klientel -Politik und das auf Jahre. 

.
Ich fürchte nicht mal die Regierung. Mir fällt es nur schwer zu  gauben was ich sehe.
.

Beste Grüße,

C
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vor > 2 Jahre
bin mal gespannt, wenn einer der klugen Leute hier im Forum mit einer praktikablen Lösung aufwartet. Nur Kritik mit einem entsprechenden Vorschlag ist sinnvoll. Alles andere ist Gemecker.
Viele Grüße,
Jürgen
 
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Hallo Profile!
Guten Morgen, auf Dich habe ich schon gewartet. Drum lass es mich in dezenter Weise durch die Blume sagen:
Du liegst falsch! Eine Meinungsäußerung ist eine Meinungsäußerung ist kein Verbesserungsvorschlag.  :wink:
.
Ha!!!?
.
Viele Grüße und einen grandiosen Tag,
C
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vor > 2 Jahre
was ist der Zweck einer Meinungsäußerung?
oder hat sie etwa gar keinen?
Viele Grüße und und einen überirdisch phänomenalen Tag
Jürgen :wink:
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
... und weil es so einen Mords-Spaß macht das Ganze noch eine Zugabe: Das
nennt man polemisch pointiert.  :twisted:

.
Und exklusiv für Dich auch eine leicht verdauliche Interpretation des Zeitgeschehens zur Beförderung Deines Erkenntnisgewinns.
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vor > 2 Jahre
...ooohh, welch virtuos gestelzter Text, der wohl dem Urheber selber die größte Freude machen soll. Die Pflege des eigenen Egos macht auch gewaltig Spaß...nur Mut und weiter so.
Auch ich bin ein Freund wohlgewählter Worte, wenngleich ich es bevorzuge, wenn die Sinnhaftigkleit darüber nicht ganz verloren geht und auch der Leser noch etwas davon hat.
Viele Grüße,
Jürgen
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Wenn Du Dich nicht zur Sache äußern kannst, dann lass es halt.
So ist das mit Meinungen halt, man kann sie diskutieren oder eine andere Meinung vertreten oder man ignoriert sie einfach.
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Verschone mich mit auch bitte mit deinen Denkverboten.
Es ist nicht alles damit gesagt, dass man anderen permanent "Gemecker" vorwirft und selbst keinen sachlichen Beitrag leistet.
.
Wie oben zu lesen, beziehe ich mich ganz klar auf wahrscheinliche Änderung im Arbeitsrecht Deutschlands. Die Konsequenzen abzuschätzen ist wohl nur legitim. Wenn du anderer Meinung bist, oder anders darüber denkst, lass es uns wissen.
.
Worum geht es Dir eigentlich?
Geht es vielleicht darum diese Thematik auszublenden, weil sie dir politisch nicht in den Kram passt?
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Noch ein Tipp: Solltest du irgendwann einmal einen Kommentar schreiben, der nicht auf  Krawall aus ist, dann fängst du dir auch keine gestelzten Texte mehr ein.
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Ich bin raus!
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vor > 2 Jahre
liebe kanunu4Me,
nun mal nicht so aufgeregt! Da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen?
Genauso wie du erwartest dich über Dinge erregen zu können, die vielleicht passieren könnten, kann ich doch auch darauf aufmerksam machen, wie wenig sinnvoll das ist. Das ist eben meine Sicht. Wenn du es anders siehst, kein Problem.
Zu einer Diskussion gehören nun mal verschiedene Meinungen und das man die auch aushält!
Wer sich nur gegenseitig seine Meinung zu bestätigen will kommt nie zu neuen Erkenntnissen.
Und wenn du jetzt sagst, das du das auch nicht willst, dann ist es eben nur Gemecker.
Viele Grüße,
Jürgen
 
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Wie gesagt: Ich bin raus!
.
Du beziehst dich immer noch nicht auf die Sache, sondern auf mich.
Lerne selbst zu denken!
  • klimaneutral
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vor > 2 Jahre
@kanunu4Me
Bitte äußere Dich weiter - Deine Texte zu lesen, ist sehr erfrischen und regt zum selberdenken/überdenken an.
Ich poste z.Zt. kaum, weil ich mir einige Klöße im Hals stecken :?
PS.: @Profile
Ich verstehe es so, daß Du durch die Auswirkungen des Arbeitsmarktes Deine Existenz bestreitest, indem Du Arbeitslosen (d.h., ausschließlich Leute, die vordem gearbeitet haben!) gegen Geld von der Agentur beibringst, "sich so schlank zu machen, daß sie in die  Arbeitsmarktbedingungen passen"? Nach dem Motto "alles ist prima, Du bist die Fehlerquelle :mrgreen:"
Und weil dieser "Markt" unerschöpflich ist :mrgreen:, inzwischen als "Selbständiger", "Freiberufler" - und nennst Dich COACH. Richtig?
Schwarzgelb wird auch Vollzugsgehilfen brauchen - also weiter gute Geschäfte in Sicht....
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@klimaneutral
Auch ich habe gerade eine ganz fiese Kröte geschluckt  :wink:
.
Die Diskussion hier ist mir aber wichtig. Auch andere Meinungen kennen zu lernen. Und sollte weniger Kündigungschutz mehr Stellen schaffen, von mir aus. Wundern würd's mich allerdings schon.
.
Liebe klimaneutral! Ich hoffe bald wieder mehr von dir zu lesen. Gerne auch Kontroverses. Ich wünsche Dir alles alles Gute!
Lieben Gruß,
C
  • klimaneutral
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vor > 2 Jahre
@kanunu4Me
dito!!! Bleib grade :P  - wider die Maulkörbe!
Liebe Grüße - bis die Tage!
  • klimaneutral
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vor > 2 Jahre
@all
Sag ichs doch - grade online gelesen:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-Schwarz-Gelb;art693,2917488
Daraus: "Die FDP will außerdem den Bezug des Bürgergelds" (+/- 662 € pauschal, incl. Miete usw.) "an strengere
Bedingungen knüpfen. Lehnt ein Arbeitsloser eine angebotene Arbeit ab,
so soll ihm die Pauschale zum Lebensunterhalt beim ersten Mal um 30
Prozent gekürzt werden, beim zweiten Mal um weitere 30 Prozent.
Damit
sollen laut FDP die Leistungsbereitschaft gefördert und 'die Fleißigen
vor den Faulen'
geschützt werden, wie es in dem Konzept der Partei
heißt. Gleichzeitig will die FDP diejenigen belohnen, die bereit sind,
im Niedriglohnbereich zu arbeiten.
"
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@klimaneutral
.
Damit ist das Thema raus aus der Spekulation die man mir hier vorwirft. Einfach von der Realität über den Haufen gerannt. Auf die Geschwindigkeit war selbst ich nicht gefasst.
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Deshalb ist es ein Thema! Auch in Gegenwart von Köpfervermietern und was weiß ich nicht alles.
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Danke klimaneutral! Zu hoffen bleibt , dass die Zwischenhändler dieser Branche irgendwann mit in den Abbrund des Niedriglöhnsektors gerissen werden. (Denn nur wenn auch wertvolle Pferdchen traben, kann man noch richtig abkassieren.)
.
Beste Grüße,
C
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vor > 2 Jahre
mir geht es um den Austausch unterschiedlicher Meinungen.
Das ist nur bei gegenseitigen Respekt und echten Interesse an der anderen Meinung möglich.
Ich respektiere ausdrücklich deine Meinung, vielleicht teile ich sie nicht.
Auch respektiere ich dich als Person.
Ich denke überhaupt von jedem nur das beste. Das ich mich da geirrt haben könnte, muss mir jeder schon selber beweisen.
Die Heftigkeit der Reaktion auf meinen Gedankenanstoß spricht allerdings für sich.
In der Hoffnung auf echte Kommunikation unter zivilisierten Menschen bitte ich diejenigen, die eine eigene Meinung haben und diese auch begründen können, um weiteren Austausch.
Alle anderen müssen sich ja nicht angesprochen fühlen.
Viele Grüße,
Jürgen
P.S.kanunu4Me
betrachtest du jeden, der nicht deiner Meinung ist, als Krawallmacher???
Das ist keine Basis, dann schmorst du nur im eigenen Saft und lernst nie dazu, Schade.
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@all
Fazit Pro Kündigungsschutz:
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* Die Lockerung des K'schutzes schafft weder neuen Stellen noch eine erhöhte Nachfrage.
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* Arbeitnehmer die dauerhaft in der Sorge um ihren Arbeitsplatz leben investieren ihr Geld nicht. Ein kontraproduktiver Effekt für die Wirtschaft.
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* Es gibt schon jetzt Möglichkeiten der Befristung von Arbeitsverhältnissen auch ohne sachlichen Grund.
.
* Für Kleinbetriebe gilt es ohnehin nicht.
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Die Lockerung des Kündigungsschutzes ist kein adäquates Mittel zur Stabilisierung des Arbeitsmarkts. Sie trägt nur zur weiteren Entrechtung von Arbeitnehmern bei. Das Instrument der Kündigungsschutzklage wird zusätzlich ausgehebelt.
.
Wer zu einer anderen Einsicht kommt, ist eingeladen sich an der Diskussion zu beteiligen und seine Meinung frei zu äußern.
.
MfG,
C
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vor > 2 Jahre
kontra Kündigungsschutz:
http://www.fazfinance.net/Aktuell/Wirtschaft-und-Konjunktur/Viele-Laender-machen-den-Arbeitgebern-kaum-Vorschriften-6267.html
Zum Bsp.:"Der im internationalen Vergleich besonders lockere Kündigungsschutz in
Amerika wird von Ökonomen als wichtiger Grund dafür angeführt, daß die
durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit geringer ist als in vielen
anderen Ländern. Derzeit sind amerikanische Arbeitslose im Durchschnitt
knapp 20 Wochen ohne Beschäftigung. (ctg.).
Oder auch: "Die Schweiz hat, wie die Erwerbslosenquote von 3,7 Prozent beweist,
eine äußerst funktionstüchtige Job-Maschine. Denn der Arbeitsmarkt ist
viel flexibler als der deutsche. Das gilt sowohl für die dezentrale
Lohnfindung in den Betrieben als auch für die gesetzlichen oder
tariflichen Normen des Arbeitsmarktes. Der Kündigungsschutz ist in den
meisten Branchen so gering, daß man fast schon von einem amerikanischen
System des "hire and fire" sprechen kann. ..."
Auch...
"Flexible Verträge in Skandinavien
Die
letzte große Debatte um den Kündigungsschutz haben Schweden wie auch
Finnen hinter sich - in den vergangenen drei Jahren ging es nur um
Einzelanpassungen. Gemeinsam ist beiden Ländern, daß sie bei
befristeten Arbeitsverträgen flexibler als beim deutschen Arbeitsmarkt
sind, ...."
usw.
Viele Grüße,
Jürgen
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@all
Ich möchte alle Arbeitnehmer und Arbeitsuchenden ermutigen, so lange es  geht, für ihre Rechte einzutreten und sich nicht einschüchtern zu lassen.
.
Wer auf sich in einem Land, in dem die Gerechtigkeitsdebatte inzwischen auch von Oben geführt wird, tatsächlich für amerikanische Verhältnisse ausspricht, spricht sich gegen die soziale Marktwirtschaft aus.
.
Dazu ein paar Zeilen:
http://www.miprox.de/USA_speziell/USA-Arbeitslosenstatistik.html
Aktuell hat insbesondere Amerika - das Land in dem die Krise erst gigantische Ausmaße annehmen konnte - ein massives Problem mit Arbeitslosigkeit. Sie hat sich kürzester Zeit verdoppelt.
Wer möchte ernsthaft dieses Modell noch auf Deutschland übertragen. Es ist schon vor Jahren von fast allen Parteien in der Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse abgelehnt worden. Es jetzt aus der Mottenkiste der Geschichte zu holen ist überholt. Was davon geblieben ist sieht man an der Debatte über Mindestlöhne und Billigjobs.
.
Wieso der Vergleich mit den Skandinavischen Ländern nicht zutrifft hatte ich eingangs ausgeführt. Das Vorführmodell kann nur im Gesamtzusammenhang als empfehlenswert gelten. Dann mag es auch hier funktionieren.
.
Ich bin Arbeitnehmer (war es und bin es bald wieder) und vertrete meine  Interessen, also die eines Arbeitnehmers. Mein Vorschreiber ist es nicht und vertritt damit andere Interessen.
.
Die FDP hat sich bereits durchgesetzt mit einigen Forderungen und wird es weiter tun. Sie schleift die Mitbestimmungsrechte in Unternehmen. Es kann gut sein, dass diese Art der Politik mir persönlich in Zukunft rein ökonomisch mehr nützt als schadet.
Aber ich will nicht in einer Gesellschaft von entrechteten und eingeschüchterten Arbeitnehmern leben. Darum werde ich mich dafür einsetzen.
Menschen sind wohl mehr als ein rein "ökonomische Faktor".  Zumindest daran kann auch die Koalition nichts ändern.
Wer darüber hinaus dem Billiglohnsektor das Wort redet, hat nicht verstanden, dass er sich damit selbst schadet. Hier arbeitet sich so schnell keiner mehr von der KiK-Verkäuferin in ein anständig bezahltes Beschäftigungsverhältnis hoch. Auch wenn er / sie seine / ihre Arbeit noch so gut macht.
.
VG,
C
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vor > 2 Jahre

@all

Ich möchte alle Arbeitnehmer und Arbeitsuchenden ermutigen, so lange es  geht, für ihre Rechte einzutreten und sich nicht einschüchtern zu lassen.

.

Wer auf sich in einem Land, in dem die Gerechtigkeitsdebatte inzwischen auch von Oben geführt wird, tatsächlich für amerikanische Verhältnisse ausspricht, spricht sich gegen die soziale Marktwirtschaft aus.
Stimmt ja nur begrenzt oder glaubst Du, das 24 Std am Tage, 7 Tage die Woche und 356 Tage im Jahr das Rad neu erfunden werden müsste :roll:

Überlege hierzu wenn doch bitte das die USA zu den Finanz- und Wirtschaftsstärksten .Staaten, seit Jahrzehnten zählen :wink:
Dazu ein paar Zeilen:

http://www.miprox.de/USA_speziell/USA-Arbeitslosenstatistik.html

Aktuell hat insbesondere Amerika - das Land in dem die Krise erst gigantische Ausmaße annehmen konnte - ein massives Problem mit Arbeitslosigkeit. Sie hat sich kürzester Zeit verdoppelt.

Wer möchte ernsthaft dieses Modell noch auf Deutschland übertragen.
Stimme Dir ungefragt zu! Die derweile Situation ist nicht nur unsozial sondern gewissermaßen nahezu Menschenverachtend :( Traurig aber zeitgemäß
Es ist schon vor Jahren von fast allen Parteien in der Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse abgelehnt worden. Es jetzt aus der Mottenkiste der Geschichte zu holen ist überholt. Was davon geblieben ist sieht man an der Debatte über Mindestlöhne und Billigjobs.

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Wieso der Vergleich mit den Skandinavischen Ländern nicht zutrifft hatte ich eingangs ausgeführt. Das Vorführmodell kann nur im Gesamtzusammenhang als empfehlenswert gelten. Dann mag es auch hier funktionieren.
??? Verstehe diesen Zusammenhang nicht. Weshalb Skandinavische Länder nicht als Vorreiter gelten sollten? 8O

Ich bin Arbeitnehmer (war es und bin es bald wieder) und vertrete meine  Interessen, also die eines Arbeitnehmers. Mein Vorschreiber ist es nicht und vertritt damit andere Interessen.

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Die FDP hat sich bereits durchgesetzt mit einigen Forderungen und wird es weiter tun. Sie schleift die Mitbestimmungsrechte in Unternehmen.
Es kann gut sein, dass diese Art der Politik mir persönlich in Zukunft rein ökonomisch mehr nützt als schadet.

Aber ich will nicht in einer Gesellschaft von entrechteten und eingeschüchterten Arbeitnehmern leben. Darum werde ich mich dafür einsetzen.
Dieser "Weg" ist nahezu jedem geistig reifen Menschen vorbehalten der eine eigene Meinung hat, bildet oder / und auch diese öffentlich und persönlich vertritt :wink:
Bist ja gewiss auch nicht entmündigt! :wink:

Menschen sind wohl mehr als ein rein "ökonomische Faktor".  Zumindest daran kann auch die Koalition nichts ändern.

Wer darüber hinaus dem Billiglohnsektor das Wort redet, hat nicht verstanden, dass er sich damit selbst schadet. Hier arbeitet sich so schnell keiner mehr von der KiK-Verkäuferin in ein anständig bezahltes Beschäftigungsverhältnis hoch. Auch wenn er / sie seine / ihre Arbeit noch so gut macht.

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VG,

C

Lg der Cyber :wink:
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vor > 2 Jahre
@kanunu4Me
"Mein Vorschreiber ist es nicht und vertritt damit andere Interessen."
Hallo,
Ich bin in erster Linie ein Mensch, der Arbeit und Auskommen hat und täglich sieht, was passiert, wenn Menschen auf sehr lange Zeit beides nicht haben und auch nicht mehr daran glauben, das sich da was ändert.
Und ich bemühe mich täglich, persönlich daran etwas zu ändern.
Manchmal gelingt es und manchmal nicht.
Aber mit Befürchtungen für die Zukunft und dem Heraufbeschwören von noch schlechteren Zeiten ist es mir noch nie gelungen wieder jemanden in Arbeit zu bringen.
Manchmal glaube ich, in Deutschland fehlt ein Politiker vom Schlage eines Barack Obama, der wieder Mut macht und an die Kraft der Menschen glaubt.
Wahrscheinlich würde dieser Politiker aber gegen Wände laufen und zerrieben zwischen den ganzen Kleinkrämern, Egoisten und Oberbedenkenträgern dieser Republik.
Der Glaube an sich selbst und an die Zukunft ist etwas, was in Deutschland Wellen des Protestes auslöst.
Wir glauben nur noch an Institutionen.
Und wenn diese dann nicht so funktionieren wie wir uns das vorstellen, sind wir enttäuscht und schimpfen.
Wie kann man das nur ändern?
Viele Grüße,
Jürgen
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
@ Profile
Hallo Profile,
auch wenn wir, wie von Dir beschrieben geässert auch anders `ticken`erwünsche ich mir ebenso wie Du einen B. Obama`für die Zukunft". Bin jedoch zu sehr Realist der Zeit :wink: ... um festzustellen das derweil FDP samt CDU regiert und somit der Sozialdenkende Obama in der Innerpolitischen Ankündigung (LEIDER!!!!) keine respecktive Anerkennung finden wird :wink:
Lg der Cyber
  • wurzel
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vor > 2 Jahre
@Profile
 
Hallo Jürgen
 
Konnte mich bis jetzt hier nicht einschalten, da ich mich mit der Politik in Deutschland nicht so gut auskenne. Klar, verfolge ich die Nachrichten, die Wahlen und auch was in den Zeitungen steht. Diese Aussagen genügend aber sicherlich nicht, denn man muss in diesem Land leben und es erleben, damit man wirklich mitreden kann.
 
Da du aber die Schweiz erwähnt hast mit einer Erwerbslosenquote von 3,7 Prozent :!: muss ich mich gezwungenermassen melden. Diese Zahlen bei uns machen mich schon seit Jahren unglaublich wütend. Bei uns werden die sogenannten Quoten (also die 3,7 %) nur in Bezug auf die Arbeitslosen, die sich noch im Arbeitsamt befinden (= 400 Tage innerhalb von 2 Jahren) berechnet. Diejenigen, die nicht mehr bei der Arbeitslosenkasse sind, d.h. bei der Sozialhilfe ihre Gelder abholen müssen, sind in einer völlig anderen Statisktik erfasst.
Klar, wie sollst du von diesem Umstand auch Kenntnis haben, denn darüber berichten die Medien nicht. Würdest du diese Prozentsätze kennen, hättest du die Schweiz nicht hervorgehoben.
 
Du siehst, gerade in der Schweiz wird politische Augenwischerei auf höchstem Niveau betrieben und unser kleines Land macht sich Aussenpolitisch auch immer lächerlicher mit den tollen Schlagzeilen. Es lebe Amerika, es leben die Banken und nicht zuletzt Polanski.
 
Schöne Grüsse
Wurzel
  • wurzel
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vor > 2 Jahre
@Cybersnack
 
Hallo Cyber
 
Schön, dass du uns mal wieder besuchst. Ich lese immer wieder sehr gerne von dir.
 
Liebe Grüsse
Wurzel
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
@ Wurzel
Hallo Wurzel,
lieben Dank an Dich für meine Wiederkehr hier in dem Kunun - Hafen :wink:
Lg an Euch alle
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@Profile, all
Ich glaube nicht an Institutionen. Ich glaube an Vitamin B, das hat bisher immer geholfen.
.
Die in D'land zuständigen Institutionen, wie die BA (Bundesagentur für Arbeit) bietet mir persönlich nichts. Sie verschwenden meine Zeit und sind komplett sinnlos. Leider bin ich schon länger in der Lage perfekte  Unterlagen für die Bewerbung zu generieren. Mit Geschreibe habe ich mal mein Geld verdient.
Meine Erfolgsquote bei Vorstellungsgesprächen ist i.A. auch recht hoch, nur mit der Einladungsquote hapert es zur Zeit.
Also, keinen Bedarf. Ich kann präsentieren, kommunizieren und zur Not führe ich auch noch einen Stepptanz auf. Die Fortbildungen dazu habe ich, nebenbei bemerkt, immer aus eigener Tasche finanziert. Damit nie ein Arbeitgeber darüber entscheidet, wie dumm er mich hält.
.
Ich meine in diesem Fall ausdrücklich nur meine eigene Situation. Es kann sein, dass es Menschen gibt die dort Unterstützung erhalten. Aber ich bin mir fast sicher, die sind gerade nicht hier.
.
Und keine Sorge, ich beziehe auch keine Knete oder sonstige Unterstützung von Irgendwem oder Irgendwas. Nur damit ich nicht aus der Statistik falle, gehe ich aber Morgen wieder hin, auf einen Plausch mit meiner Betreuerin. Sowas mute ich mir auch dann zu, wenn es noch nicht mal ein Druckmittel gibt. Wer nichts bezieht, dem kann auch nichts gekürzt werden, dem kann auch nicht gedroht werden.
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Schon zu Lebzeiten, oder sollte ich besser sagen, als ich noch gearbeitet habe, hatte ich für diesen Fall vorgesort. Das liegt u.a. an neg. Erfahrungen, wie einer kriminellen Insolvenz eines früheren Arbeitgebers, der natürlich hier nicht weiter erwähnt wird. Ich lege immer soviel zurück, dass es für ein Jahr reicht. (Incl. aller Bankverbindlichkeiten.) Das muss reichen. Und ich weis auch, dass es nicht jeder leisten kann.
.
Morgen also besuche ich die Frau, die mir gesagt hat, dass sie mir nicht helfen kann. Und ich würde es auch nicht im Traum erwarten.
Sie soll nur dafür sorgen, dass die Zahlen zur Statistik in D'land stimmen. Mehr erwarte ich nicht.
.
VG,
C
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
@ Kanunu4me
Ich glaube nicht an Institutionen. Ich glaube an Vitamin B, das hat bisher immer geholfen. 8O
... Wählst Du schon oder rätselst Du noch?! 8O 8O 8O
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