Invalide ja oder nein - oder doch arbeitsfähig??

  • Sozial150
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 21
vor > 3 Jahre
Eine Geschichte, die ich selbst bei einem Bekannten miterlebt habe:
Der gute Mann wurde durch übermäßigen Konsum von Alkohol von einem Tag auf den anderen zum Pflegefall - 3 Wochen Krankenhaus, danch Gefahr auf eine Psychiatrie verlegt zu werden, usw...
Nun, seine Frau nahm ihm mit nach Hause, er konnte kaum gehen, auch nicht lesen, fernsehen etc., da er ein ständiges Flackern vor den Augen hatte.
Nun, er ging auf´s AMS, dort erklärte man ihm, er müsse arbeitsfähig sein, um einen Antrag stellen zu können und schickte ihm auf´s Invalidenamt.
Dort wurde er auf 49% Invalidität eingestuft - die geringste Pflegestufe begann damals zumindest erst bei 50%.

Nun der Teufelskreis - einerseits nicht arbeitsfähig, andererseits kein Pflegefall.

Kennt jemand derartiges? Hat jemand so etwas vielleicht schon erlebt?
Was macht man in solchem Falle? Die Wohnungskosten usw. muß man ja dennoch zumindest zum Teil weitertragen und essen muß der Mensch ja schließlich auch etwas.
  • misha
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 27
vor > 3 Jahre
Hallo, also soviel ich weiß sollte er das nicht hinnehmen und sich mal auf der Arbeiterkammer erkundigen, denn da kann man kostenlos Klage einreichen und ein Rechtsanwalt steht einem auch kostenlos zur Seite.
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