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Kündigung zugeben im Vorstellungsgespräch

  • Lotus21
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 2
vor > 4 Jahre
Hallo,
bin in Probezeit gekündigt worden, zwar nicht damit einverstanden (mit der Begründung), wollte aber nach der Probezeit sowieso eine andere Stelle suchen. Nun habe ich gemerkt, dass Arbeitgeber sehr empfindlich reagieren wenn ich sage, ich wurde gekündigt.
Was würdet ihr tun? Die komplizierte Wahrheit berichten oder schummeln und sagen man hat selbst gekündigt bzw. sich kündigen lassen?
P.s. hat der neue Arbeitgeber die Möglichkeit/ das Recht hersuszufinden wie das Arbeitsverhältnis endete?
Gruß
  • Seefahrer
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 188
vor > 4 Jahre
Hallo Lotus,
sag nicht dass Dir gekündigt wurde.
Sag besser, Du wärst von selbst gegangen. Die Umstände waren nicht so, wie Du dachtest. Man hat gegeneinander gearbeitet, Du hättest mitmachen können, aber wolltest nicht. Jetzt suchst Du eine Firma, in der Teamarbeit gelebt wird. So oder so ähnlich.
Nirgends wird so viel gelogen, wie in Vorstellungsgesprächen. Die Firma, die Du besichtigst, ist ja auch ganz toll, alle haben sich lieb, man unterstützt sich gegenseitig, steht super im Markt usw etc pp. Wieviel davon ist wahr?
Wenn Dir gekündigt wurde: warst du zu dumm.
Wenn Du gegangen bist: bist du gut, selbstbewusst, kannst was und weißt was du willst - davor haben viele Respekt.
In der Probezeit ist das Arbeitsverhältnis jederzeit kündbar, ohne Angabe von Gründen. Das lässt Dir einen gewissen Spielraum - und den solltest Du nutzen.
Kopf hoch, wird schon!
  • Lotus21
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 2
vor > 4 Jahre
Hallo Seefahrer,
danke für Deinen Rat. Scheint wohl so zu sein, wie ich es schon geahnt hatte.
Aber wie ist das denn rechtlich mit der Kündigung: darf der zukünftige Arbeitgeber die Arbeitsbescheinigung des alten Arbeitgebers verlangen (auf der ja steht wer gekündigt hat) ?
Wer weiss darüber was?
  • Seefahrer
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 188
vor > 4 Jahre
Hallo nochmal,
frag doch einfach bei Deinem Ex-Arbeitgeber nach, ob sie Dir ein Zeugnis ausstellen - UND ob sie da zum Grund entweder:
- nichts erwähnen, oder
- auf Deinen Wunsch beendet
reinschreiben können.
Ich kenne einen Fall, wo die Firma ein Zeugnis ausgestellt hat, in dem kein Grund erwähnt wurde.
Die Firma hat nichts davon Dich schlecht zu bewerten, und Du musst Dich damit bewerben.
Ich würde mich dabei an die Personalabteilung halten, denn die haben da oft noch das meiste Mitgefühl mit den Leuten.
Ein Arbeitszeugnis steht Dir zu. Somit sollte es keinen Grund mehr geben, eine Arbeitsbescheinigung anzufordern (für potentielle neue Arbeitgeber).
Wenn Dir die Firma das Zeugnis verweigert: ab damit zum Anwalt.
Und dass sich eine Stelle als komplett anders erweist, als man sie sich vorgestellt hat, passiert nun mal. Dazu gibt es die Probezeit.
Das Beste ist natürlich, wenn Du Dir mit dem Ex-AG einig wirst.
Es gibt Situationen im Leben, da ist alles nur Verhandlungssache.
Zuletzt editiert vor > 4 Jahre
  • AAndrea
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor > 4 Jahre
@Lotus21:
Bleib immer bei der Wahrheit.
Arbeitgeber sprechen immer miteinander.D.h. Du stehst als Lügner da, wenn rauskommt, dass Du gekündigt wurdest .Du mußt Dir selber in die Augen schauen können. Sag wie es war und fertig.Geh offensiv damit um, dann hat der evtl. neue Arbeitgeber auch nicht das Gefühl, Du wolltest was verheimlichen. Vertrauen ist wichtig. Schließlich hast Du ja kein Verbrechen begangen:)
  • Jaaade
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor > 4 Jahre
sag doch einfach "es war für beide Seiten nicht das Richtige"
  • chrisp
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 0
vor > 4 Jahre
Es ist heute kein Problem, wenn man kündigt oder gekündigt wird, vorausgesetzt man kann es erklären. Es ist schon lange kein Makel mehr, wenn es gute Gründe gibt. Die muss man erklären können, dann hat kein Unternehmen ein Problem damit. Verschweigen sollte man es daher nicht, denn Fehler dürfen gemacht werden und machen eine Bewerbung "menschlicher".
  • k4e962f
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor > 4 Jahre
Schaut mal in diversen Foren wie www.xing.com, die AG und Personaler kennen sich alle untereinander. Sagst Du nicht die Wahrheit und es wird herausgefunden, wirst Du in der zweiten Probezeit auch gekündigt, sozusagen ein Teufelskreis. Man sollte dazu stehen, denke jede Kündigung hat auch seine Berechtigung.
  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 408
vor > 4 Jahre
Ich rate in diesem Fall bei der Wahrheit zu bleiben.
Auch im Arbeitszeugnis sollte der Grund für die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses stehen. Ich kenne keinen AG der sich darauf einlassen würde ein falsches Zeugnis, das arbeitsrechlich gegen ihn verwendet werden könnte, auszustellen.
.
Mein Rat: argumentativ sauber bleiben.
Alles was in der Bewerbung gesagt oder schriftlich eingereicht wird sollte auch widerspruchsfrei sein.
Wäre doch dumm gelaufen, wenn nachträglich jemand herausfindet, dass Zeugnis und Art der Kündigung doch nicht zusammen passen. Damit wäre Deine Glaubwürdigkeit schwer beschädigt.
Gruss,
C
  • Akaya222
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 2
vor > 4 Jahre
Hallo
Ich würde es nur mitteilen, wenn man gefragt wird und ganz kurz und knapp. Und falls sie nachfragen, würde klar und deutlich mitteilen, dass es abgeschlossen ist. :roll:
Ein anderer Punkt - entweder stimmt die Chemie oder eben nicht:roll:, wenn wir z.B. vom Kompetenzenwürfel reden, kann man es auch mit der Firma vergleichen.
Vorgesetze (ist man sich sympatisch oder nicht)
Fachkompetenz (gute Leistung und Kommunikation)
Team (passt man da hinein und wird man da aufgenommen?)
Charakter (kann man kompromisse eingehen?:mrgreen: Hier rede nicht von faulen Kompromisse sondern, dass man sich probiert einzufühlen und anzupassen.
Natürlich gibt es auch Firmen, wo sich die Mitarbeiter die Türfalle in die Hände reichen, da stimmt ja etwas nicht. Und da sollest du froh sein, wieder draussen zu sein.  :?:? Ich denke nachhaltigkeit, ist ein gutes und untrügliches Zeichen, dass die Firma gut oder weniger gut funktioniert. :D
Ich denke, man muss weise sein, nicht alles erzählen, aber bei der Wahrheit bleiben. :mrgreen:

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