Sinnlosmaßnahmen, die überhaupt nicht in einen qualitativ hochwertigen, dauerhaften Job führen

  • robokop
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vor > 1 Jahr
BBZ Altenkirchen:cry:Chaos Pur,
:roll:Auf den Inhalt des "Lehrgangs" hat kein Teilnehmer Einfluß. Erscherinen zur vorgegebenen Zeit ist Pflicht, andernfalls droht die Leistungssperre.
:cry:Zum x-ten Mal wird ein Bewerbertraining wiedergekäut und Gesellschaftsspielchen im Sinne von Teamarbeit organisiert. Es geht zu wie im Kindergarten und die Teilnehmer betrachtet man als unmündig.
Dauer der Zirkusveranstaltung auf des Steuerzahlers Kosten: ca. X Wochen.
:-:Es handelt sich um Sinnlosmaßnahmen, die überhaupt nicht in einen qualitativ hochwertigen, dauerhaften Job führen.
:evil:Aktivierungsmaßnahmen sind vergleichbar mit den Versuchen der sexuellen Selbstbefriedigung bei katholischen Priestern - Außer dem Wörtchen Hoffnung keine Wirkung.
:xBetriebswirtschaftlich gesehen sind Aktivierungsmaßnahmen rausgeschmissenes Geld. Es läuft auf wilden Aktionismus unserer Politiker hinaus, die für den Arbeitsmarkt gestaltend verantwortlich sind.
Zuletzt editiert vor > 1 Jahr
  • Nina.Timmer
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vor > 1 Jahr
Da ich mir den gewünschten Kurs selbst aussuchen konnte und sogar den Anbieter, bringt mir diese Maßnahme sehr viel. Ist allerdings kein Bewerbungstraining, sondern echte berufliche Fortbildung.
  • protop
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vor > 1 Jahr
Ich war auch in BBZ Altenkirchen Zwangsbeschäftigt, anfangs habe ich eine super tolle Liste mit Zeitarbeitfirmen bekommen. Das war echt eine super Idee, einen Job für 7,16 Brutto anzubieten.
Danach fand ein Bewerbungstraining statt,  mit Vorlagen von 1990 oder noch älter.
Die Teilname war auch Pflicht, von 8:30 bis 15:00 Uhr, mit einer Pause von 11:45 bis 13:00 Uhr. Immer wieder wurde uns eine Leistungskürzung oder sogar Sperre angedroht.
Wie viele Teilnehmer anwesend sein sollten wusste kein Mitarbeiter. Einige kamen wann sie wollten und andere gingen wann sie Lust hatten. Kein Wunder wenn ich mit MS- Word Schriftarten Größe und Text-Farben ändern musste, also Kindergarten für Erwachsene.
In der Zeit habe ich keinen seriösen Job angeboten bekommen. Die Zeitarbeitfirmen, die empfohlen wurden, rufen uns zu Hause an. Die Teilnehmer sind empört, einige fahren sehr weit mit dem Auto oder der Bahn, wenn man nach Hause kommt hat man keine Lust noch Bewerbungen zu schreiben. In der Zeit wo ich zu Hause war habe ich im Monat bis zu 20 Bewerbungen geschrieben, in BBZ waren es gerade 2-3 pro Monat.
Ich sehe es ähnlich wie „robokop“, in der Zeit wo wir in der BBZ beschäftigt sind, sind wir nicht als arbeitslos gemeldet, die Kosten übernehmen die Steuerzahler deswegen ist es auch egal welche Leistung man bringt. Mann muss nur da sein um zu überleben, Sinn sehe ich auch keinen.
  • tataja
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vor > 1 Jahr
8.00 vermeintlicher start - dozent ist da wartet aber noch auf nachzügler (de facto pause)
8.30 start,weil dozent sagt,wir müssen was tun
9.00 fiktive geschichte eines menschen analysieren,den es nicht gibt und an ihn ein profiling durchführen
9.10 pause
9.30 aufschreiben der eigenschaften des menschen
9.50 pause
10.20 beratung mit anderen gruppenmitgliedern über diesen fiktiven menschen
11.00 mittagspause
12.10 eigenes profiling beginnen - stärke/schwäche
13.00 pause
13.30 vorbereitung auf morgen
14.00 schluss
Kein Komentar
  • tataja
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vor > 1 Jahr
8.00 Start
8.00 - 8.20 Pause (warten auf nachzügler)
8.20 - 9.00 Vervollständigung unseres Profiling
9.00 - 9.15 Pause
9.15 - 10.00 Anschauen unserer Bewerbungsunterlagen
10.00 - 10.20 Pause
10.20 - 14.00 Ausfüllen eines Kompetenztestes (zu dem kompetenztest gehörten unter anderen die fragen: Ist ein internet explorer ein browser ? und -> Wie nennt man das Gerät zum Einscannen von Bildern ? UND Wie lautet die Hauptstadt von Frankreich
Auf Grund meines überdurchschnittlichen Wissens war ich bereits mit beantwortung der Fragen um 11 Uhr fertig.Mittagspause war von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr.Also schlug mein Dozent vor ich solle doch im internet nach stellenangeboten suchen.
Gesagt getan - computer ging,maus ging,tastatur ging,monitor ging - internet ging nicht.
Also habe ich effektiv von um 11.00 Uhr bis um 14.00 Uhr Pause gemacht images/smilies/Sensationell.gif in dem ich mich auf meinen stuhl gesetzt habe und däumchen gedreht habe.
Mein Dozent lobte mich noch,ich sei ein pfiffiges kerlchen und aus seinen mund solle das schon was heissen,konnte mir aber auch nicht weiter helfen.
  • bodrum56
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vor > 1 Jahr
Ich muss für sechs Monate in eine völlig sinnlose Massnahme. Dreimal wöchentlich von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr. Im PC Jobs sichten. Das geht auch zu Hause. Man kann auch Solitär spielen. Macht nichts. Im Durchschnitt 3 Stunden immer und immer wieder Bewerbertraining. Sich immer wiederholende Themen. Immer wieder die gleichen Tests. Immer wieder die drängende Empfehlung zu Zeitarbeitsfirmen mit Dumpinglöhnen, die unter dem Niveau von Arbeitslosengeld liegen. Die Zeitarbeitsfirmen rufen dann an und fragen, ob man für eine Woche arbeiten möchte. Die Räume sind teilweise verdreckt.
  • kanunu4Me
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vor > 1 Jahr
Hallo!
Ich mische mich hier mal ein, ohne direkt betroffen zu sein.
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Der Ärger über sinnlose Maßnahmen ist leicht nachzuvollziehen. Leider ist es sehr viel schwerer Recht zu bekommen als Recht zu haben.
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Vielleicht aber soviel dazu: Alle hier erwähnten "Maßnahmen" sollen doch dazu dienen die Eingliederungsvorraussetzungen der Betroffenen zu verbessern. So sieht es das Sozialgesetzbuch vor.
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Tatsächlich scheint es darauf hinauszulaufen, dass ein großer Teil der Angebote nicht geeignet sind eine Verbesserung der Situation der Betroffenen herbeizuführen, sondern diese ggf. noch zu verschlechtern. Wenn aber keine Verbesserungen zu erwarten sind, da z.B. Teilnehmer entweder permanent unterfordert sind, oder die Schulungsmaßnahmen plan- und konzeptlos durchgeführt werden, ist diese Maßnahme schlicht unzumutbar.
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Ich kann mir aber leicht vorstellen, dass es aus Angst vor Sanktionen (Kürzungen des Leistungsanspruchs) nur selten vorkommt, dass die Teilnahme verweigert wird. Ohne juristischen Beistand dürfte es auch aussichtslos sein, dagegen anzugehen.
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Vielleicht hilft es einen Anwalt zu fragen. Es ist ja nicht nur ärgerlich für jeden Betroffenen, sondern auch eine unglaubliche Zeit- und Geldverschwendung. Ich bin kein Jurist, kann mir aber vorstellen, dass einige der hier beschriebenen Maßnahmen vor einem Sozialgericht als für die Teilnehmer unzumutbar eingestuft würden. Eine Verweigerung der Teilnahme wäre - nach meinem Verständnis - folgenlos.
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Aber, aber ... Recht haben und Recht bekommen.
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VG,
C
  • bodrum56
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vor > 1 Jahr
@ Hallo kanunu4Me
 
Leider ist es so, dass, wenn du wegen einer unsinnigen Massnahme vor Gericht gehst, wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass der Gerichtstermin erst stattfindet, wenn die Massnahme so gut wie abgeschlossen ist.
 
bodrum
 
  • kanunu4Me
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vor > 1 Jahr
Hallo bodrum56!
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Das nehme ich auch an.
Vermutlich müsste man über ein Sozialgericht schon eine einstweilige Verfügung erwirken, um schnell genug zu sein.
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Vielleicht kommt hier mal ein Jurist vorbei und äußert sich zum Sachverhalt. Vermutlich sind einige der "Maßnahmen" gerade so gestrickt, dass man die Teilnehmer dazu bringen will freiwillig aufzugeben, um dann Leistungen streichen zu können.
Sehr ärgerlich! Würde aber die Motivation erklären.
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VG,
C
  • Dart
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vor > 1 Jahr


Die Maßnahme auf dies genauso zutrifft nennt sich BNW,Zeit und Geldverschwendung,Bewerbungstraining ohne Sinn und Verstand!
Zuletzt editiert vor > 1 Jahr
  • marzipankartoffel77
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vor 11 Wochen
Musste vor einigen Jahren auch son Schrott mitmachen, habe auch ein Zeugnis bekommen, was meine Bewerbungssituation nur verschlechtert hat und auch meine Qualifikation.
Habe dort ein Zeugnis bekommen, viele aus dem Kurs haben es Zerissen/Vernichtet, ich vielleicht auch, würde es niemals dazulegen.
Mussten dort für 4 Wocehn ein praktikum machen und für 8 Wochen, davon einen Zeitraum in einem Verein. Am Anfang wurde uns gesagt, es ist egal wo sie das Praktium machen, also hab ich mir logischerweise kein Verein gesucht, wegen Jobchance =  0. Im Praktikumsbetrieb wird man von er Psychotante aus dieser Maßnahme aufgesucht, die Personaler aus dem Praktkumsbetrieb müssen sich dann peinlicherweise son Psychogespräch unterziehen. Als wir dann die erste Praktkumsphase beendet hatten, wurde uns dann unterrrichtet dass wir in ein Verein MÜSSEN, das konnten die uns nicht vorher sagen.
Die meisten waren froh wieder "arbeitslos" zu sein, ich auch. Das war 2004. Habe beim Arbeitsamt gesagt, dass diese Maßnahme der letzte Rotz ist und Steuerverschwendung und weiß nicht, obs sowas in der Forum noch gibt.
  • Dart
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 2
vor 9 Wochen
Da hast Du sowas von recht mein Freund,Steuerverschwendung
und die Leute in Maßnahmen packen damit die Arbeitslosenzahen
schön niedrig sind und bleiben,niemand bekommt nach sowas einen Job!Alles nur zum lachen;))
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