vor einigen jahren war ich als programmierer in einem unternehmen tätig, in dem mein damals bester freund abteilungsleiter war. neben der programmierung war ich für den techn. kundensupport tätig - mußte auch nachts und wochenende bereitschaft halten.
3 jahre ging es bis auf immer wieder ein paar zankereien gut, plötzlich bekam ich aus heiterem himmel die kündigung.
da ich sehr überrascht war, und natürlich stinksauer, forderte ich die telefonzeiten in meiner freizeit von über 3 jahren ein - durchschlafen oder mal ein handyfreies wochenende war nicht.
plötzlich rufte mich die buchhalterin, die auch eine von drei prokuristen war und fragte, was das soll ich hätte in meinem dienstvertrag ja stehen, dass ich auch für support zuständig war - erklärte ich ihr in völlig ruhigem ton: wo habe ich unterschrieben, dass ich 365 tage im jahr 24 stunden täglich gratis arbeite? der dienstvertrag galt innerhalb der arbeitszeit, und außerhalb? aber ich kann ja die firma gerne wegen verletzung des arbeitsruhegesetzes klagen, vielleicht verstehen sie dann, ws ich meine.
2 wochen später bekam ich ein schreiben, ob ich von einer klage absehe, wenn sie den geforderten betrag bezahlen.
so kann es einem gehen.
vor > 4 Jahre
