@Sternenhimmel:
Das ist ja schön, liebe Sternenhimmel, dass du dir so viel Zeit genommen hast für mich. Danke dafür!
Da bin ich ja froh, dass ich auf einer Kreuzfahrt (hab 3 hinter mir) noch nie einen Sturm erleben musste. Mir hat bei der Reise zum Nordcap gereicht, dass wir einen Tag sehr hohen Wellengang hatten. Viele Leute sind herumgelegen und mussten sich übergeben. Wir sind deshalb, natürlich gut eingepackt, nach Draussen gegangen, denn solche Szenen sind sehr unangenehm. Es denken auch zu wenig, dass es gegen Seekrankheit Tabletten gibt. Trotzdem, ich beneide deine Schwester ganz und gar nicht und ich wünsche ihr natürlich, dass sie alle gesund nach Hause kommen.
Es tut mir leid, dass dein alter Freund wieder in der Uniklinik ist. Ich befürchte, dass du dich langsam irgendwie vorbereiten musst. Seit ich wieder Daheim bin, vermisse ich meine Freundin sehr schmerzlich. Irgendwie ist es nach wie vor so unwirklich.
Hi, hi, da wart ihr aber lange Zeit zusammen. So was wie ein Probelauf......... Wenn ich dich wäre, würde ich das Badezimmer einen Moment stehen lassen, vielleicht soll es zur Zeit einfach nicht sein. Ich mache das mit einer neuen Lampe so. Je mehr man sucht, desto unsicherer und unschlüssiger wird man nämlich. Trotz allem würde es mich freuen, wenn ihr plötzlich ein Aha-Erlebnis hättet. Viel Glück weiterhin für die Suche. Du hast recht, dass du dir wieder einmal ein wenig Zeit für dich nimmst. Meines Erachtens ist das einfach wichtig, aber das Leben spielt halt nicht immer so, wie man es gerne hätte

Ich werde unzufrieden, wenn solche Zeiten zu lange gehen.
Danke, dass du an meinen Start Morgen denkst. Bin heute schon ziemlich auf Kohlen, aber ich weiss, dass ich es schaffen werde. Ich habe schon schwierigere Situationen gemeistert. Muss mich einfach wieder neu organisieren und da gibt es vermutlich bei mir selbst am Anfang ziemlichen Stress - ich kenne mich. Mein Hang zum Perfektionismus erleichtert solche Momente nicht unbedingt

Auch ich denke, dass gerade in der Onkologie ein gutes Team dringend notwendig ist und ich versuche mit all meinen Kräften zu einem "warmen" Klima beizutragen. Ich werde aber ganz bestimmt nicht mehr so viel von mir preisgeben, denn ein Zusammenbruch in meinem Berufsleben hat mir gereicht. So etwas möchte ich nie mehr erleben. Denke daran, auch dort wäre ein gutes Team mehr als notwendig gewesen.
Meiner Schwester geht es ziemlich gut. Seit gestern haben sie endlich die Minusgrade wieder überwunden, jedoch haben sie Überschwemmungen, denn einen Tag nach unserer Abreise hat ein Dauerregen (bis Samstag Nacht) eingesetzt. Gestern durfte sie dann 10 Grad und Sonne geniessen und den Rest des Sturms aufräumen. Wie sie das alleine schafft? Frag mich nicht, denn auch mir ist es immer wieder ein Rätsel. Weisst du, im Gegensatz zu hier, ist das Leben mit den Nachbarn völlig anders. Braucht jemand Hilfe, muss man nicht einmal fragen, denn die Freunde und Nachbarn tauchen unangemeldet auf. Sie helfen nicht nur beim Aufräumen, sondern kochen so viel, dass sie es denjenigen bringen, die gerade in der Nähe sind. Hier kann man Nächstenliebe wirklich erlernen, wenn man es noch nicht kennt. So weiss ich immer, dass sie stets Hilfe hat, wenn es denn sein muss. Auch ich habe 2 Notfallnummern, falls ich einen Tag keine SMS von ihr bekomme und sie nicht erreiche. Das klappt wunderbar.
Bei uns ist immer noch alles grau in grau und der Schnee türmt sich auf dem Balkon und das Eis auf den Strassen ist ein wenig unheimlich. Wir kennen das in Basel nicht so gut.
So, war schön, wieder einmal so viel mit dir zu "plaudern" und ich wünsch dir ebenfalls einen guten Start in die neue Woche. Mach dir keine Gedanken, wenn ich mich erst am Freitag wieder melde. Morgen Abend steht dann Fussball im Stadion an. Da kann ich grad meinen Kopf lüften
Herzliche Grüsse
Deine Wurzel