Weihnachtsgechichten , & alles was die Seele wärmt - besinnliches zum Advent

  • Diva
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vor > 3 Jahre
An Alle

Advent , die Zeit der Besinnlichkeit .
Jeder von uns wünscht sich , dass es jemanden gibt , der in seiner Seele den Kamin anmacht.
Unsere Zeit ist so schnelllebig - manchmal voller Sorgen - aber ein wenig Wärme & Glück kann jeder verschenken.
Darum mache ich den Anfang & ich hoffe das einiges von Euch dazu kommt.
Selbst gemachtes , erlebtes ,erfundenes......

Ich schenke Euch zum 1. Advent eine meiner schönsten Weihnachtsgeschichten. DIVA
  • Diva
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vor > 3 Jahre
An Alle

Das schönste Geschenk !!!
Erinnerung an ein besonderes Weihnachtsfest.

Meine Großmutter war eine exzentrische Frau. Besuch empfing sie stets auf einem Diwan liegend wie Greta Garbo , verwegen an einer Zigarettenspitze ziehend .
Auf Familienfeiern erzählte sie gerne Witze , die so anzüglich waren, dass selbst mein Vater errötete.
Ich liebte diese Frau. Ich liebte sie über alles !
Und jedes Jahr freute ich mich auf das Weihnachtsfest , denn wir feierten bei ihr. Sie schmückte dann das ganze Haus - immer mit den schönsten Engeln , Kugeln & Schneemännern. Überall blinkte & glitzerte es - so sehr , dass einem die Augen weh taten.
Es war ein Anblick von dem jedes Kind träumte. Und dann erst die Geschenke ! Meine Großmutter kaufte mir immer das was meine Eltern sich schwer leisten konnten: ein Schaukelpferd , Puppen , ein Dreirad. Riesige wunderschöne Dinge , die kaum ins Auto passten .
In jenem Winter aber, in dem ich 10 Jahre alt war änderte sich alles !
Deiner Großmutter geht es nicht gut , erklärte mir mein Vater, bevor wir nachmittags aufbrachen.
Ich verstand nicht was er meinte.
Das Haus war üppig dekoriert wie immer. Eines war tatsächlich anders.
Unter dem Weihnachtsbaum lagen keine bunt verpackten Geschenke.
Nur ein kleiner Pappkarton , der ein Schild mit meinem Namen trug.
Als ich ihn öffnete war ich enttäuscht : der Karton war leer.
Ich drehte ihn in meinen Händen und bekam furchtbare Angst, ich hätte vielleicht etwas schlimmes getan, das ich kein Geschenk verdiente.
Da erst trat meine Großmutter zu mir und sagte : Das was dieser Karton enthält kannst Du weder sehen noch berühren oder schmecken !
Aber es wird Dich schützen und dich stark machen und dir Geborgenheit geben , wann immer du sie brauchst !
Es wird alle Zeiten überdauern , und von all den Geschenken die ich dir gemacht habe , hoffe ich , dass du dich eines Tages einzig an DIESES erinnerst.
Ich blickte auf & fragte was ist es denn ??
Acht Tage später starb meine Großmutter. Und sie behielt Recht ! Von den vielen Geschenken die sie mir in all den Jahren machte , ist nur eines geblieben : ein vergilbter Karton mit ausgefransten Kanten, der nichts enthält und zugleich doch alles.
Meine Erinnerungen !
Das ist das schönste Geschenk der Welt !

Ich wünsche Euch allen einen schönen , besinnlichen ,friedlichen Advent.

DIVA .
  • Muellina
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vor > 3 Jahre
Liebe Diva,

Deine Geschichte ist einfach wunder-, wunder-, wunderschön!!!
  • Muellina
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vor > 3 Jahre
Hallo liebe Diva,

ganz entgegen meinen Äußerungen in der Gedankenwühlkiste habe ich mich nun doch an etwas erinnert, das ich hier beizusteuern hätte. Bzw. gar nicht ich, denn es ist von William Sydney Porter alias O. Henry. Hier kommt es also und ich denke, daß dies wirklich zu Deinem Thema passt:

Das Geschenk der Weisen

von O.Henry

Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Das war alles. Und sechzig Cent davon ja Pennies. Stück für Stück ersparte Pennies, wenn man hin und wieder den Kaufmann, Gemüsemann oder Fleischer beschwatzt hatte, bis einem die Wangen brannten im stillen Vorwurf der Knauserei, die solch ein Herumfeilschen mit sich brachte. Dreimal zählte Della nach. Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Und morgen war Weihnachten. Da blieb einem nichts anderes, als sich auf die schäbige kleine Chaise zu werfen und zu heulen. Das tat Della. Was zu der moralischen Betrachtung reizt, das Leben bestehe aus Schluchzen, Schniefen und Lächeln, vor allem aus Schniefen.

Während die Dame des Hauses allmählich von dem ersten Zustand in den zweiten übergeht, werfen wir einen Blick auf das Heim. Eine möblierte Wohnung für acht Dollar die Woche. Sie war nicht gerade bettelhaft zu nennen; höchstens für jene Polizisten, die speziell auf Bettler gehetzt wurden. Unten im Hausflur war ein Briefkasten, in den nie ein Brief fiel, und ein Klingelknopf, dem keines Sterblichen Finger je ein Klingelzeichen entlocken konnte. Dazu gehörte auch eine Karte, die den Namen "Mr. James Dillingham jr." trug. Das "Dillingham" war in einer früheren Zeit der Wohlhabenheit, als der Eigentümer dreissig Dollar die Woche verdiente, hingepfeffert worden. Jetzt, da das Einkommen auf zwanzig Dollar zusammengeschrumpft war, wirkten die Buchstaben des "Dillingham" verschwommen, als trügen sie sich allen Ernstes mit dem Gedanken, sich zu einem bescheidenen und anspruchslosen D zusammenzuziehen. Aber wenn Mr. James Dillingham jr. nach Hause und oben in seine Wohnung kam, wurde er "Jim" gerufen und von Mrs. James Dillingham jr., die bereits als Della vorgestellt wurde, herzlich umarmt. Was alles sehr schön ist.

Della hörte auf zu weinen und fuhr mit der Puderquaste über ihre Wangen. Sie stand am Fenster und blickte trübselig hinaus auf eine graue Katze, die auf einem grauen Zaun in einem grauen Hinterhof spazierte. Morgen war Weihnachten, und sie hatte nur einen Dollar siebenundachtzig, um für Jim ein Geschenk zu kaufen. Monatelang hatte sie jeden Penny gespart, wo sie nur konnte, und dies war das Resultat. Zwanzig Dollar die Woche reichte nicht weit. Die Ausgaben waren größer gewesen, als sie gerechnet hatte. Das ist immer so. Nur einen Dollar siebenundachtzig, um für Jim ein Geschenk zu kaufen. Für ihren Jim. So manche glückliche Stunde hatte sie damit verbracht, sich etwas Hübsches für ihn auszudenken. Etwas Schönes, Seltenes, Gediegenes - etwas, was annähernd der Ehre würdig war, Jim zu gehören. Zwischen den Fenstern stand ein Trumeau. Vielleicht haben Sie schon einmal einen Trumeau in einer möblierten Wohnung zu acht Dollar gesehen. Ein sehr dünner und beweglicher Mensch kann, indem er sein Spiegelbild in einer raschen Folge von Längsstreifen betrachtet, eine ziemlich genaue Vorstellung von seinem Aussehen erhalten. Della war eine schlanke Person und beherrschte diese Kunst.

Plötzlich wirbelte sie von dem Fenster fort und stand vor dem Spiegel. Ihre Augen glänzten und funkelten, aber ihr Gesicht hatte in zwanzig Sekunden die Farbe verloren. Flink löste sie ihr Haar und ließ es in voller Länge herabfallen. Zwei Dinge besaßen die James Dillinghams jr., auf die sie beide unheimlich stolz waren. Das eine war Jims goldene Uhr, die seinem Vater und davor seinem Großvater gehört hatte. Das andere war Dellas Haar. Hätte die Königin von Saba in der Wohnung jenseits des Luftschachts gelebt, dann hätte Della eines Tages ihr Haar zum Trocknen aus dem Fenster gehängt, um Ihrer Majestät Juwelen und Vorzüge im Wert herabzusetzen. Wäre König Salomo der Portier gewesen und hätte all seine Schätze im Erdgeschoss aufgehäuft, Jim hätte jedesmal seine Uhr gezückt, wenn er vorbeigegangen wäre, bloß um zu sehen, wie sich der andere vor Neid den Bart raufte. Jetzt floss also Dellas Haar wellig und glänzend an ihr herab wie ein brauner Wasserfall. Es reichte bis unter die Kniekehlen und umhüllte sie wie ein Gewand. Nervös und hastig steckte sie es wieder auf. Einen Augenblick taumelte sie und stand ganz still, während ein paar Tränen auf den abgetretenen Teppich fielen.

Die alte braune Jacke angezogen, den alten braunen Hut aufgesetzt, und mit wehenden Röcken und immer noch das helle Funkeln in den Augen, schoss sie zur Tür hinaus und lief die Treppe hinab auf die Straße. Wo sie stehenblieb, lautete das Firmenschild Mme. Sofronie. Alle Sorten Haarersatz. Della rannte die Treppe hinauf und versuchte atemschöpfend, sich zu sammeln.

Madame, groß, zu weiß und frostig, sah kaum nach "Sofronie" aus.
"Wollen Sie mein Haar kaufen?" fragte Della.
"Ich kaufe Haar", sagte Madame. "Nehmen Sie den Hut ab, damit wir es einmal ansehen können."
Der braune Wasserfall stürzte in Wellen herab.
"Zwanzig Dollar", sagte Madame, mit kundiger Hand die Masse anhebend.
"Geben Sie nur schnell her", sagte Della.
Oh, und die nächsten beiden Stunden trippelten auf rosigen Schwingen. Nehmen Sie es nicht so genau mit der zerhackten Metapher. Sie durchwühlte die Läden nach dem Geschenk für Jim. Schließlich fand sie es. Bestimmt war es für Jim und für niemand sonst gemacht. Keins gab es in den Läden, das diesem glich, und sie hatte in allen das Oberste zuunterst gekehrt. Es war eine Uhrkette aus Platin, einfach und edel im Dessin, die ihren Wert auf angemessene Weise durch das Material und nicht durch eine auf den Schein berechnete Verzierung offenbarte - wie es bei allen guten Dingen sein sollte. Sie war sogar der Uhr würdig. Kaum hatte sie die Kette erblickt, als sie auch schon wusste, dass sie Jim gehören müsse. Sie war wie er. Überlegene Ruhe und Wert - das passte auf beide. Einundzwanzig Dollar nahm man ihr dafür ab, und mit den siebenundachtzig Cent eilte sie nach Hause. Mit dieser Kette an der Uhr konnte Jim wirklich in jeder Gesellschaft um die Zeit besorgt sein. So großartig die Uhr war, manchmal blickte er wegen des alten Lederriemchens, das er an Stelle einer Kette benutzte, nur verstohlen nach ihr.

Als Della zu Hause angelangt war, wich ihr Rausch ein wenig der Vorsicht und der Vernunft. Sie holte ihre Brennschere heraus, zündete das Gas an und machte sich ans Werk, die Verheerungen auszubessern, die von Freigebigkeit in Verein mit Liebe angerichtet worden waren. Was stets eine gewaltige Aufgabe ist, liebe Freunde - eine Mammutaufgabe. Nach vierzig Minuten war ihr Kopf dicht mit kleinen Löckchen bedeckt, mit denen sie wundervoll aussah, wie ein schwänzender Schuljunge. Lange, sorgfältig und kritisch betrachtete sie ihr Spiegelbild.

"Wenn mich Jim nicht umbringt, bevor er mich ein zweites Mal ansieht, wird er sagen, ich sehe aus wie ein Chormädel von Coney Island", meinte sie bei sich. "Aber was - oh, was hätte ich denn mit einem Dollar siebenundachtzig anfangen sollen?"
Um sieben war der Kaffee gekocht, und die Bratpfanne stand hinten auf der Kochmaschine, heiss und bereit, die Kotelette zu braten.
Jim verspätete sich nie. Della ließ die Uhrkette in ihrer Hand verschwinden und setzte sich auf die Tischkante nahe der Tür, durch die er immer eintrat. Dann hörte sie seinen Schritt auf der Treppe, unten, auf den ersten Stufen, und wurde einen Augenblick blass. Sie hatte sich angewöhnt, wegen der einfachsten Alltäglichkeit stille kleine Gebete zu murmeln, und jetzt flüsterte sie "Bitte, lieber Gott, mach, dass er mich noch hübsch findet."

Die Tür öffnete sich, Jim trat ein und schloss sie. Er sah mager und sehr feierlich aus. Armer Junge, er war erst zweiundzwanzig - und schon mit Familie belastet! Er brauchte einen neuen Mantel und hatte auch keine Handschuhe. Jim blieb an der Tür stehen, reglos wie ein Vorstehhund, der eine Wachtel ausgemacht hat Seine Augen waren auf Della geheftet, und ein Ausdruck lag in ihnen, den sie nicht zu deuten vermochte und der sie erschreckte. Es war weder Ärger noch Verwunderung, weder Missbilligung noch Abneigung, noch überhaupt eins der Gefühle, auf die sie sich gefasst gemacht hatte. Er starrte sie nur unverwandt an mit diesem eigentümlichen Gesichtsausdruck.

Della rutschte langsam vom Tisch und ging zu ihm.
"Jim, Liebster", rief sie, "sieh mich nicht so an. Ich hab' mein Haar abschneiden lassen und verkauft, weil ich Weihnachten ohne ein Geschenk für dich nicht üherlebt hätte. Es wird wieder wachsen - du nimmst es nicht tragisch, nicht wahr? Ich musste es einfach tun. Mein Haar wächst unheimlich schnell. Sag mir fröhliche Weihnachten, Jim, und lass uns glücklich sein. Du ahnst nicht, was für ein hübsches, was für ein schönes, wunderschönes Geschenk ich für dich bekommen habe."

"Du hast dein Haar abgeschnitten?" fragte Jim mühsam, als könne er selhst nach schwerster geistiger Arbeit nicht an den Punkt gelangen, diese offenkundige Tatsache zu begreifen.
"Abgeschnitten und verkauft", sagte Della. "Hast du mich jetzt nicht noch ebenso lieb? Ich bin auch ohne mein Haar noch dieselbe, nicht wahr?"
Jim blickte neugierig im Zimmer umher.
"Du sagst, dein Haar ist weg?" bemerkte er mit nahezu idiotischem Gesichtsausdruck.
"Du brauchst nicht danach zu suchen", sagte Della. "Ich sag' dir doch, es ist verkauft - verkauft und weg. Heute ist Heiligabend, Jungchen. Sei nett zu mir, denn es ist ja für dich weg. Vielleicht waren die Haare auf meinem Kopf gezählt", fuhr sie mit einer jähen, feierlichen Zärtlichkeit fort, "aber nie könnte jemand meine Liebe zu dir zählen. Soll ich die Kotelette aufsetzen, Jim?"

Jim schien im Nu aus seiner Starrheit zu erwachen. Er umarmte seine Della. Wir wollen inzwischen mit diskreten Forscherblicken zehn Sekunden lang eine an sich unwichtige Sache in anderer Richtung betrachten. Acht Dollar die Woche oder eine Million im Jahr - was ist der Unterschied? Ein Mathematiker oder ein Witzbold würden uns eine falsche Antwort geben. Die Weisen brachten wertvolle Geschenke, aber dies war nicht darunter. Diese dunkle Behauptung soll später erläutert werden. Jim zog ein Päckchen aus der Manteltasche und warf es auf den Tisch.

"Täusch dich nicht über mich, Dell", sagte er. "Du darfst nicht glauben, dass es etwas wie Haare schneiden oder stutzen oder waschen mich dahin bringen könnte, mein Mädchen weniger liebzuhaben. Aber wenn du das Päckchen auspackst, wirst du sehen, warum du mich zuerst eine Weile aus der Fassung gebracht hast."

Weiße Finger rissen hurtig an der Strippe und am Papier. Und dann ein verzückter Freudenschrei, und dann - ach! - ein schnelles weibliches Hinüberwechseln zu hysterischen Tränen und Klagen, die dem Herrn des Hauses den umgehenden Einsatz aller Trostmöglichkeiten abforderten.
Denn da lagen die Kämme - die Garnitur Kämme, die Della seit langem in einem Broadway-Schaufenster angeschmachtet hatte. Wunderschöne Kämme, echt Schildpatt mit juwelenverzierten Rändern - gerade in der Schattierung, die zu dem schönen, verschwundenen Haar gepasst hätte. Es waren teure Kämme, das wusste sie, und ihr Herz hatte nach ihnen gebettelt und gebarmt, ohne die leiseste Hoffnung, sie je zu besitzen. Und nun waren sie ihr eigen; aber die Flechten, die der ersehnte Schmuck hätte zieren sollen, waren fort. Doch sie presste sie zärtlich an die Brust und war schließlich so weit, dass sie mit schwimmenden Augen und einem Lächeln aufblicken und sagen konnte:
"Mein Haar wächst so schnell, Jim!"
Und dann sprang Della auf wie ein gebranntes Kätzchen und rief: "Oh, oh!"
Jim hatte ja noch nicht sein schönes Geschenk gesehen. Ungestüm hielt sie es ihm auf der geöffneten Hand entgegen. Das leblose, kostbare Metall schien im Abglanz ihres strahlenden, brennenden Eifers zu blitzen.
"Ist die nicht toll, Jim? Die ganze Stadt hab' ich danach abgejagt. Jetzt musst du hundertmal am Tag nachsehen, wie spät es ist. Gib mir die Uhr. Ich möchte sehen, wie sich die Kette dazu macht."

Statt zu gehorchen, ließ er sich auf die Chaiselongue fallen, legte die Hände im Nacken zusammen und lächelte.
"Dell", sagte er, "wir wollen unsere Weihnachtsgeschenke beiseite legen und eine Weile aufheben. Sie sind zu hübsch, um sie jetzt schon in Gebrauch zu nehmen. Ich habe die Uhr verkauft, um das Geld für die Kämme zu haben. Wie wäre es, wenn du die Kotelette braten würdest?"

Die Weisen waren, wie ihr wisst, weise Männer - wunderbar weise Männer -, die dem Kind in der Krippe Geschenke brachten. Sie haben die Kunst erfunden, Weihnachtsgeschenke zu machen. Da sie weise waren, waren natürlich auch ihre Geschenke weise und hatten vielleicht den Vorzug, umgetauscht werden zu können, falls es Dubletten gab. Und hier habe ich euch nun schlecht und recht die ereignislose Geschichte von zwei törichten Kindern in einer möblierten Wohnung erzählt, die höchst unweise die größten Schätze ihres Hauses füreinander opferten. Doch mit einem letzten Wort sei den heutigen Weisen gesagt, dass diese beiden die weisesten aller Schenkenden waren. Von allen, die Geschenke geben und empfangen, sind sie die weisesten. Überall sind sie die weisesten. Sie sind die wahren Weisen.
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Muelina

Ich danke Dir .

Wunderschön!!!!!!!

Schenken macht einfach glücklich!!! Nicht nur zu Weihnachten & egal in welcher Form

Die eigentlichen Geschenke werden immer in der Stille überreicht :
Liebe & Glück
Verstehen & Geborgenheit
Geburt & Tod
und das Schweigen....
als eine tiefe Dimension des gegenseitigen Verstehens.... DIVA

L. Gr. DIVA
  • Muellina
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vor > 3 Jahre
@ Diva

Liebe Diva,

ja, genau das ist der Sinn der Sache und das eben - ganz genau - nicht nur zu Weihnachten, sondern ein Leben lang.

Die Geschichte von "O. Henry" kenne ich praktisch schon mein Leben lang. Irgendjemand hat sie mir vorgelesen, als ich noch ein kleines Kind war - und schon als Kind hat sie mich fasziniert, wenn ich sie nun auch schon für viele Jahre einfach vergessen hatte. Deine Geschichte vom Geschenk Deiner Großmutter hat mich irgendwie an diese erinnert - und für diese Erinnerung danke ich nun wieder DIR!

Schlaf gut und alles Liebe :!:
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@DIVA

Wow, liebe Diva, deine Geschichte ist unglaublich schön! Vielen, vielen Dank dafür.

Einen schönen Tag und herzliche Grüsse.

Wurzel
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
Das gefrorene Weihnachtslächeln...

Man schmeckte Weihnachten in der ganzen Stadt. Die Gassen funkelten im Zauber der Lichtergirlanden. Ein Duftgemisch von Läckerli, Glühwein und heissen Marroni schwebte über dem Zauber. Die Leute hasteten vorbei. Sie trugen Pakete - einige hatten dieses verträumte Lächeln auf den Lippen, das sie wieder zu Kinder machte: das Weihnachtslächeln.

Herbert war dieses Lächeln seit Jahren eingefroren. Damals, als Lisbeth für ihn und die kleine Norberat noch die Tanne schmückte, hatte er in der Adventszeit jeweils auf Wolken geschwebt. Sie hatten der Kleinen die Wochen vor dem Heiligen Abend zum Märchenmoment gemacht - mit allem, was dazu gehörte: Wunschzettel fürs Christkind... Glimmer-Adventskalender ... das Backen der Anisbrote --- und am heiligen Abend: die Weihnachtsgans. Natürlich war diese für drei Leute eindeutig zu gross, aber schon Herberts Vater hatte für die Familie am Weihnachtstisch die Gans zerlegt. Das war Tradition - und ein Moment lang: Familienglück...Geborgenheit...Frieden. Das Weihnachslächeln eben...

Als man Herbert die Nachricht vom Autounfall seiner Frau überbrachte, da war's für einen Moment, als wäre sein Inneres zersplittert. Sein Herz zerbrach in tausend Stücke - wie damals die Weihnachtskugeln, die Norberta aus den viel zu kleinen Händen gefallen und am Boden explodiert war.

Er zog sich von der Welt zurück. Abend für Abend ging er nach der Arbeit aufs Grab. Er redete mit Lisbeth und Norberta - die Traurigkeit lag wie ein Bleimantel auf ihm.
Freunde und Bekannte versuchten sich seiner anzunehmen. Umsonst. Und so wurden die Aufforderungen "besuch uns doch heute Abend" seltener. Später blieben sie ganz aus.

Herbert widmete sich nur noch seinem kleinen Treuhandunternehmen. Dieses florierte. Im Rotarier-Club beneidete man ihn um den geschäftlichen Erfolg - einige wackelten allerdings mit dem Zeigefinger. "zzz!... das Geschäft ist schliesslich auch nicht alles... ich haber Herbert noch nie lächeln gesehen!"

Und eben am Morgen des Heiligen Abends hatten diese Rotarier an ihrem Benefiz-Stand, woe sie Glühwein ausgeschenkt hatten, einen schönen Gewinn erwirtschaftet. Das Geld wurde nun an Bedürftige in der Stadt verteilt - Herbert wurde von seinem Rotarier--Kollege Max auf die Seite genommen: "Könntest du dieses Couvert mit den 500 Franken nicht bei Clara vorbeibringen? Ich muss die Familienfeier vorbereiten - du kennst ja diese Hetzerei..."

Max verstummte abrupt, denn Herbert schaute ihn gequält an: "Nein - die kenne ich leider nicht mehr..."

"Clara lebt mit ihrer Tochter Jenny im Kleinbasel" für Max hastig fort, "sie ist eine unserer Begünstigten. Es geht beiden wirklich mies - die Mutter ist Buchhalterin, findet aber keine Arbeit. Manchmal bringe ich ihr Couverts zum Schreiben, damit sie neben dem Sozialgeld noch einen kleinen Zustupf verdienen kann".

als Herbert vor Clara's Wohnblock stand, schaute er finster. die Umgebung war hoffnungslos trist - überdies würde er die Feier auf dem Friedhof verpassen. Es war schon viel zu spät.

Er klingelte. Ein kleines Mädchen öffnete ihm. Zwei grosse, braune Augen strahlten ihn an: "Kommst du vom Christkind?" Herbert schüttelte den Kopf. Er wollte eben brummen, es gebe kein Christkind, da guckten die beiden Augen so hoffnungsvoll zu ihm, dass er einen Klotz im Hals spürte. Und an seine verstorbene Tochter denken musste: "Nun ja...nicht persönlich. Das Christkind hat mich als Bote geschickt...ich soll etwas von ihm für deine Mutter abgeben..."

Die Kleine schaute entrüstet. "Für Ma? Aber das Christkind bringt doch nur Kindern etwas... und nicht den Grossen..."

Nun musste Herbert doch leise lächeln: "Vielleicht kommt es später na noch persönlich vorbei...welchen Wunsch hast du den...?"

Das Mädchen schaute zu Boden. Dann flüsterte es: "Einen Weihnachtsbaum...wir haben nämlich keinen Weihnachtsbaum!".

Herbert wusste später selber nicht, was über ihn gekommen war, als er da beim Weihnachtsbaumverkäufer im Quartier diese letzte, kleine Rottanne erstand. wie in Trance ging er in seinem Haus auf den Estrich. Und als er die Schachtel mit dem Weihnachtsschmuck endlich entdeckte, seufzte er tief. Alle Kugeln waren noch von Lisbeth eingepackt worden. Seit ihrem Tod hatte niemand mehr diese Kiste berührt.

Langsam schälte er die Glitzerdinger aus dem Seidenpapier - jedes brachte ein Stück Erinnerung: das Schiffchen, das Norberta so heiss geliebt hatte... die Sternenkugel, die Lisbeth und er als junges Paar als ersten Baumschmuck gemeinsam gekauft hatten... das Glöckchen, bei dessen Klang man einen Wunsch frei hatte...
Herbert musste an Norberta denken, die immer am Glöckchen herumgefingerlt hatte. Sie zählte jeweils hunderte von Wünschen auf. Plötzlich fühlte er, wie der Schmerz in ihm hoch kam - wie die Lava aus dem Vesuv, so brach alles aus seinem Inneren heraus.
Herbert heulte. Es schüttelte ihh, als wäre ein Erdbeben über seinen Körper gekommen - aber dann war da auch plötzlich diese Erleichterung, eine Erlösung.

Langsam begann er mit den Glitzerdingern den kleinen Baum zu schmücken. Auf seinen Lippen erblühte nun wieder dieses zarte, verträumte Weihnachtslächeln, das während Jahren eingefroren war.

Dieses Mal spürte er eine freudige Fröhlichkeit, als er im Kleinbasel vor dem grauen Wohnblock stand. Wieder öffnete das kleine Mädchen - Herbert streckte ihm den Baum entgegen:
"Hier. Für dich - mit den besten Grüssen vom Christkind..."

Eine kleine, magere Frau erschien an der Türe. "guten Abend - was wollen Sie?" Herbert übergab ihr das Couvert: "Max schickt mich - das ist für Sie. Und die Kleine hat sich so sehr einen Baum für heute Abend gewünscht..."
Die Frau lächelte zum ersten Mal:"...es war immer Jenny's grösster Wunsch. Aber wir müssen mit jedem Rappen sparen. Da liegt ein Weihnachtsbaum eben nicht dring...doch kommen Sie herein. Haben Sie schon gegessen?"

Es wurde eine kleine Weihnachtsfeier. Clara entschuldigte sich "Es gibt nur Pasta - aber die mag Jenny am liebsten. Früher, bei uns zu Hause, hat's an Weihnachten stets eine Gans gegeben.." "Ja", lächelte Herbert, "eine Gans gehört zum Fest!".

"Es hat ein Glöckchen dran!" rief Jenny plötzlich entzückt vor dem Weihnachtsbaum, "wenn ein Kind damit klingelt, hat es einen Wunsch frei...". Seine zarten Händchen schüttelten die Silberglocke. Und Herbert spürte, wie ihm die Tränen über die Backe liefen.
Die kleine Frau nahm seine Hand: "Weinen Sie....weinen tut immer gut..."

Drei Jahre später erzielte der Rotarier Club an seinem Benefiz.Stand am Heiligen Abend einen Rekord-Gewinn.

"Die 500 Franken für Clara sind nun ja nicht mehr nötig...", Max schaute zu Herbert: "...und um dich und dein Weihnachtslächeln braucht sich auch keiner mehr zu sorgen..." Herbert strahlte in an: "...ich muss mich beeilen: Clara und Jenny warten...ich muss noch das Bäumchen schmücken".

Jenny war nun gross genug, um beim Baumschmücken erstmals mithelfen zu dürfen. Als das Kind das Glöckchen an den Ast hängte, lächelte es: "...damals, als du den Baum brachtest, habe ich mir vom Glöckchen gewünscht, dass du für immer bei uns bleiben würdest..."

Herbert nahm die Kleine in den Arm. Und Clara klatschte in die Hände: "Ja hallo - falls ich auch noch einen Wunsch frei habe: könnte jemand den Tisch decken? Die Weihnachtsgans hat nur noch zehn Minuten..." (-minu)

minu ist ein sehr beliebter Kollumnist und die ganze Stadt kennt und liebt ihn. Er ist seit Jahren mit demselben Mann zusammen und nun schon über 60 Jahre alt. Letztes Jahr haben sie sich auf dem Standesamt trauen lassen in Basel. Die ganze Stadt hat sich darüber gefreut.

Eure Wurzel
  • Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
@ An alle,

" Advent ist eine Zeit
der Erschütterung,
in der der Mensch wach
werden soll zu sich selbst
."

v. Alfred Delp
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Die Kraft der Engel.....

Aus manchem Lebenskampf bist Du schwer angeschlagen hervorgegangen .
Hinkend und taumelnd, auf der Suche nach Sinn auf dem verstellten
Wege.Vielleicht bedarf es des Ringens und Trotzens in schlafloser
Nacht, um danach innehalten zu können; die Stille auskosten von
Augenblick zu Augenblick , und sein dürfen, einfach nur sein; nichts
sagen , nichts fragen, nichts machen, nichts müssen.Einfach nur sein,
voll gegenwärtig - engelgleich !
Wir leben nicht nur unter Menschen , sondern auch mit himmlischen
Geschöpfen , die uns verständnisvoll über die Schulter schauen; die
unsere Gedanken, Gefühle und Taten sehen , kennen und verstehen.
Dein Engel ist immer bei Dir - auch wenn Du ihn nicht siehst.
Gerade jetzt im Advent .
Wenn Du bei Sternen klarer Nacht in den Himmel schaust wirst Du ihn spüren.
Und da , wo Du nicht mehr weiter weißt , werden Deine Füße keine Spuren hinterlassen - denn da - hat er Dich getragen......

DIVA
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
Weihnachtsabend

Am dunklen Fenster stand ich lang
Und schaute auf die weisse Stadt
Und horchte auf den Glockenklang.
Bis nun auch er versungen hat.

Nun blickt die stille reine Nacht
Traumhaft im kühlen Winterschein.
Vom bleichen Silbermond bewacht.
In meine Einsamkeit herein.

Weihnacht ! - ein tiefes Heimweh schreit
Aus meiner Brust und denk mit Gram
An jene ferne, stille Zeit.
Da auch für mich die Weihnacht kam.

Seither voll dunkler Leidenschaft
Lief ich auf Erden kreuz und quer
In ruheloser Wanderschaft
Nach Weisheit, Gold und Glück umher.

Nun rast' ich müde und besiegt
An meines letzten Weges Saum,
Und in der blauen Ferne liegt
Heimat und Jugend wie ein Traum. (Autor unbekannt)

Wurzel
  • Diva
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vor > 3 Jahre
Für Muellina & alle die die etwas Trost brauchen.....

Das verlorene (schwarze) Schaf.

Ein schwarzes Schaf fühlte sich von allen ungeliebt.
Sein Herr mochte es nicht , weil es schwarz war. Sobald etwas Wolle auf ihm gewachsen war , kam er mit Schermesser.
Das Schaf fühlte sich einfach nur noch traurig.
Der Winter kam & sein Herr rasierte ihm wieder die Wolle weg.
Es fror erbärmlich.
Da beschloß das Schaf fort zu gehen.
Es machte sich auf den Weg & lief & lief . Dabei wurde es vom Schnee überrascht . Ihm wurde immer kälter. Da sah es ein Licht !
Ein Engel stand vor dem armen schwarzen Schaf & sagte:
Du fühlst Dich so ungeliebt & dabei bist Du doch so schön. Ich werde Dir Deine Wolle zurück schenken - aber - Du darfst sie niemals verkaufen - nur verschenken. Da freute sich das Schaf , denn noch niemand hatte ihm je gesagt , das es schön war.
Es lief beglückt weiter & kam zu einem alten Haus . Vor dem Haus saß eine alte Frau die bitterlich weinte. Das Schaf fragte: warum weinst Du. Die alte Frau sagte: Es ist bitter kalt & heute Nacht wurde mein Enkel geboren . Wir sind so arm , er hat nichts anzuziehen.
Das Schaf überlegte & erinnerte sich an den Engel der ihm gesagt hatte es sei schön & es soll die Wolle weiterverschenken & genau das tat es !!! Es schenkte seine Wolle der alten Frau für das Baby. Die machte Strümpfe , Mütze & Schal daraus & viele andere schöne Sachen .
Aus Dank durfte das schwarze Schaf für immer bei dem alten Haus & der Familie bleiben ........
Fazit : So hat ein ungerechter Herr einem schwarzen Schaf & 3 Menschen zu Glück verholfen & es hat noch nicht einmal etwas gekostet - außer das Wichtigste : Mit dem Herzen gut zu sehen.

Diese Geschichte wurde von DIVA erfunden & geschrieben .
  • Infinity
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vor > 3 Jahre
Friedrich Naumannn 1860 - 1919

Der heilige Abend

Es ist Weihnachtsabend, die letzten kleinen Lichter brennen noch am Tannenbaum, die Kinder spielen, allmählich ruhiger geworden, mit den neuen Sachen, die Bescherung ist vorbei; ist nun auch aller Weihnachtsgedanke fertig und vorbei? Geht es nun wieder in gleichem Schritt und Tritt durch alle Tage, bis wieder einmal die Lichter angesteckt werden? Ist alle innere Erhebung nur wie der kurze Glanz des Bäumchens auf dem Tisch? Fallen wir nun, nach dem Feste, sofort wieder in unser gemächliches Gewohnheitschristentum, von dem man überhaupt kaum recht weiß, ob es noch Christentum ist? Oder bleibt uns etwas? Und wenn etwas bleibt, so fragt es sich, was dieses Bleibende ist.
Es bleibt ein tiefer Eindruck davon, dass wir Christen eine Brudergemeinschaft sein sollten. Christi arme Krippe lässt uns nicht ganz zur ruhe kommen. Wir hörten in der Kirche singen: "Er ist auf Erden kommen arm, dass er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich." Diese Liebe ist das heilige Weihnachtsgeschenk, das wir bis ins Innerste hinein fühlen. Jesus, der brüderlichste von allen, die leibhaftige Liebe, ist uns geboren. Er ist vor vielen Jahrhunderten geboren und stirbt nun niemals. Die Liebe ist lebendig und klopft bei uns an, ob wir sie einlassen wollen. Das Weihnachtsfest hat uns wieder gefragt: wollt ihr zum Reiche Gottes gehören, zum Bunde der Hilfe und Liebe?
Ob wir wollen? Ja, Herr, wir möchten wohl, aber es ist uns zu schwer! Wir versuchen es, deine Liebe in unser Leben hineinzusetzen und machen dabei die beständige Erfahrung unserer großen Hilflosigkeit. Wo und wie soll man anfangen, um wirklich Liebe zu üben? Man versucht es mit einzelnen Menschen und merkt, wie viel dazu gehört, auch nur einigen anderen wirklich zu dienen. Hinter den einzelnen, die wir lieben möchten, stehen aber Tausende, grau und massenhaft, arme Menschen, mit armen Seelen. Liebst du die auch? Oder gehen diese dich nichts an? Ist die Masse nicht da für dich? wie kann man aber die Masse lieben? Soll man sie lieben in Zorn oder in Geduld? Soll man für sie kämpfen oder mit ihr leiden? Oder ist beides zugleich möglich? Was ist überhaupt allgemeine christliche Menschenliebe? Ist es etwas Wirkliches oder haben sich das fromme Leute nur so gedacht? Ach, lieber Heiland, der du aus Liebe in die Welt kamst und aus Liebe starbst, nimm du uns in der Stille der Weihnachtstage ruhig zur Seite und gib uns einen praktischen Unterricht in dem, worin du Meister bist! Herr, lehre uns Liebe haben!
Wenn wir die rechte Liebe hätten, dann würden wir dem Frieden auf Erden näher sein. Wo lebendige Liebe ist, da ist persönlicher innerer Friede, denn da fehlt die Zerrissenheit, die durch Hass und Neid in die Seelen hineinkommt. Wer wirklich liebt, der glaubt an Gott, denn er sieht sein Leben nicht als verloren an. Er hat einen Zweck, eine Aufgabe, er ist nicht ein Spiel des Zufalls und des blinden Ungefährs. Wer Christi Liebe versteht, der hat in sich das Verständnis gewonnen für den Zusammenklang: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden! Er ist herausgenommen aus der Welt der bloßen irdischen Nichtigkeiten. solche Personen aber sind die Vorboten besserer Zustände im menschlichen Gemeinschaftsleben. Aus ihrer Gottes - und Nächstenliebe heraus entwickelt sich ein Geist wahren Christentums, der wie eine seelische Elektrizität von einem auf den andern übergeht, von Eltern auf Kinder weiterströmt, und weiter wirkend viel hartes Menschenmetall schmilzt und viel frohe Botschaft vermittelt. Wir lernen zur heiligen Weihnacht daran glauben, dass auch die Liebe des kleinsten und ärmsten Menschenkindes nicht vergeblich ist zum Herbeiführen des Friedens auf Erden. Dieser Friede, nach dem eine tiefe Sehnsucht in jeder Brust schlummert, ist nicht ohne Kampf zu erreichen, er kommt auch nicht mit einem Male, aber niemand ist, hoch oder niedrig, der ihm nicht dienen könnte, wenn er nur will.
  • Diva
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vor > 3 Jahre
Für Sternenhimmel & Wurzel

Was Engel mit Weihnachten zu tun haben !

Es müssen nicht Menschen mit Flügeln sein , die Engel.
Es können Menschen sein wie Du und ich.
Sie begegnen uns , jeden Tag.
Du bist ein "Engel" - das ist jemand , der mir bei
wichtigen Entscheidungen hilft.
Du bist ein "Engel" - das sagen Liebende einander.
( Gott schützt die Liebenden )
Du bist ein "Engel" - das ist auch ein Mensch ,
der einem Sterbenden die Hand streichelt.
Wer möchte solchen Engeln nicht begegnen ?
Engel sind geheimnisvolle Gestalten -und doch
ganz menschlich.
Mit ihnen lernen wir , einander gut zu sein.
Die Adventszeit will uns einladen, bei uns selbst
anzukommen, damit wir auch bei anderen ankommen.
Der Weg zum Ankommen ist, unser Herz zu öffnen.
Dazu braucht es Stille.
In der Stille kommen wir bei uns an ,
damit wir verwandelt werden , auf das unser
Leben heller und klarer wird.
Und jedes Mal , wenn mein Engel Leben berührt,
ist es wie Weihnachten sein sollte :
ein Moment der Stille,
ein Moment des Glücks ,
ein Moment des Himmels.
Nehmen wir die Engel wieder wahr !!

Eine schöne Adventszeit wünscht Euch : DIVA
  • Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
Erster Advent...

Die Zeit bleibt nicht stehen,
1.Advent,
auch ich zünde mein inneres Licht an, es brennt.
Versäume nicht das kleine Glück,
gehe ihm entgegen ein winziges Stück.
Nun ist die Zeit reif, in dich zu gehen,
Worte können Wunder wirken, du wirst sehen.
Hol sie hervor wie die Perle aus der Muschel zart,
vergiss die Welt, sie ist mitunter rau und hart.
Worte sind kostbar wie das Licht,
schenk sie wem, vergiss dies nicht.
Den Dank wirst auch du spüren, ich verspreche es dir,
Advent: Zeit der Stille, der Einkehr, glaube mir.
Doppelt wird die Freude beim Weihnachtsfest sein,
mache den Anfang, irgendwann muss es doch sein.
  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2013
vor > 3 Jahre
Unsere Adventslieder
sind ein vorauslaufender
Glanz jener Herrlichkeit,
die sich aufmacht,
um über der Finsternis
des Erdreichs aufzugehen.

v. Helmut Thielicke
  • Diva
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vor > 3 Jahre

Schön , das es Euch gibt

Schön , das es euch gibt, ihr Menschen.
Ihr die mich begleitet
durch leichte und schwere Tage,
durch fröhliche und traurige Gefühle,
durch laute und leise Stunden,
durch einzigartige und alltägliche Momente.

Durch euch wird jedes Erlebte wertvoll,
denn die erinnerung lebt in einem jeden
von uns weiter und macht sie noch lebendiger
und facettenreicher.
Ihr seht die Dinge von anderen Seiten
und anderen Blickwinkeln als ich und ein
jedes bekommt dadurch neue und viele
Dimensionen.

Manche Begegnungen sind klein
und nicht von allzulanger Dauer,
doch ihre Bedeutsamkeit prägt meinen
nächsten Schritt.
Manche Begegnungen sind schwer zu verstehen
und lassen mich so manchmal mit der Freude
hadern , doch ihre Lehrsamkeit bestärkt mich
in meinem Tun.
Manche Begegnungen sind unbeschreiblich
und halten das ganze Leben,
durchdrungen von unzerstörbarer Liebe
und Freundschaft.

Und so danke ich jedem von euch mit
ganzem Herzen
für die großen und die kleinen Geschenke ,
die ihr mir bereitet.
Schön, dass es euch gibt , ihr Menschen......

DIVA
  • Diva
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vor > 3 Jahre

Advent ist eine Zeit der Sehnsucht....

Advent ist eine Zeit der Sehnsucht.
Wir erwarten den heiligen Abend.
Erwartung wird schön ,
wenn wir sie mit allen Sinnen
erleben
Kerzen , Kranz und Licht
erinnern uns daran , dass
wir Licht , Leben und Liebe
brauchen - ganz besonders
in der dunklen Jahreszeit.
Erleben wir Körper und Seele:
Zeit verändert sich bei einem
Spaziergang am Meer oder durch
den Wald.
Mein Tipp :
denkt jeden Morgen fünf Minuten
an etwas , das euch froh macht.
Das ist die beste Wegzehrung
für anstrengende Tage.... DIVA
  • Infinity
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vor > 3 Jahre
Weihnachtswunder

Durch den Flockenfall
klingt süßer Glockenschall,
ist in der Winternacht
ein süßer Mund erwacht.

Herz, was zitterst du
den süßen Glocken zu?
Was rührt den tiefen Grund
dir auf der süße Mund?

Was verloren war,
du meintest, immerdar,
das kehrt nun all zurück,
ein selig Kinderglück.

O du Nacht des Herrn
mit deinem Liebesstern,
aus deinem reinen Schoß
ringt sich ein Wunder los.

Gustav Falke 1853 - 1916
  • Infinity
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vor > 3 Jahre
Advent
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
  • Infinity
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vor > 3 Jahre
Im Schnee
Gottfried Keller (1819-1890)

Wie naht das finster türmende
Gewölk so schwarz und schwer!
Wie jagt der Wind, der stürmende,
Das Schneegestöber her!

Verschwunden ist die blühende
Und grüne Weltgestalt;
Es eilt der Fuß, der fliehende,
Im Schneefeld naß und kalt.

Wohl dem, der nun zufrieden ist
Und innerlich sich kennt!
Dem warm ein Herz beschieden ist,
Das heimlich loht und brennt!

Wo, traulich sich dran schmiegend, es
Die wache Seele schürt,
Ein perlend, nie versiegendes
  • Diva
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vor > 3 Jahre

Manchmal......

Manchmal wünsche ich mir
einen Engel ,der mich hält ,
mein Herz mit seinen Schwingen
zudeckt und mir Kraft gibt.

Manchmal wünsche ich mir
einen Engel, der meine
Seele trägt und sie umarmt.....

Ich wünsche mir einen Engel,
der mir gute Träume schickt
und mir zu leben hilft .
Manchmal........

DIVA
  • Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
@ Ein Schüleraufsatz über Advent, der die Seele nicht wärmt aber die Lachmuskel aktiviert...

ADPFENT

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meistn Leute haben im
Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die
ist mit Beleuchtung und mit K. Drei Wochen vorm Christkindl stellt der
Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich
dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere aber nicht, weil wir
haben mords tolle Figuren drin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl aufn Ofen gestellt, damit
sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist
ganz schwarz wordn und den Josef hats zrissen. Ein Haxn von ihm ist bis
in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat
ma a Fotzn gegeben und gesagt, dass net amal de Heiligen vor meiner
Blödheit sicher san. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht,
schaut des net guat aus.

Aber ich habe Gottseidank viele andere Figuren und der Josef ist jetzt
der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der
als einziger so klan ist, dass er in den Futtertrog paßt. Da hat aber
meine Mama gesagt, da Asterix is koa Christkindl, da is des schwarze
Chrindkindl noch gscheiter. Es ist zwar verbrannt, aber immerhin a
Christkindl. Hinterm Chrstinkindl stehen 2 Oxn, ein Esel, ein Nilpferd
und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe i hingestellt,
weil dass de Oxn und der Esel net so allein san.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein
König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen abigefallen und er war
dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen
heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen Könige eine Haufen
Zeug fürs Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree. Von den
unseren hat einer stattn Gold a Kaugummipapierl dabei, des glänzt a so
schön. Der andere hat a Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch
haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der
heilige Batman hat a Pistole dabei. Des is zwar kein Geschenk fürs
Christkindl, aber er kann es vorm Saurier beschützen. Hinter den drei
Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem
Engel fehlt ein Fuß, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit
er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht
gerade fliegt.

Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat
eine Pizza und drei Flaschen Gösser für die Oma dabei. Einen Wolf haben
wir nicht, darum lurgt hinterm Baum eine Sau als Ersatzwolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht. Aber das reicht voll. Am Abend
schalten wir die Lampen ein und dann erst ist unsere Krippe richtig
schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche
gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein
Lied vom Adpfent gelernt, das geht so:
"Adpfent, Adpfent, da Obstler brennt.
Erst saufst oan, daun zwoa, drei oder vier,
daun hauts'de mit da Birn' auf Tür!"
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir
nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!).

Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und so geht
das Jahr dahin.
Aber eins ist gwiss: Der nächste Adpfent kommt bestimmt!

(Autor unbekannt)
  • Muellina
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vor > 3 Jahre
Köstliches Rezept für das Weihnachtsmenü:

Truthahn mit Whiskey

Man kaufe einen Truthahn von fuenf Kilo (fuer 6 Pers.) und eine
Flasche Whisky. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenoel und Speckstreifen.

Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnueren, salzen, pfeffern
und etwas Olivenoel dazu-geben. Ofen auf 200° einstellen. Dann
ein Glas Whisky einschenken und auf gutes Gelingen trinken.
Anschliessend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen
schieben. Nun schenke man sich zwei schnelle Glaeser Whisky ein
und trinke wieder auf ein gutes Gelingen. Das Thermostat nach 20
Min. auf 250° stellen, damit es ordentlich brummt.Danach schenkt
man sich drei weitere Whisky ein.
Nach halm Schdunde oeffnen, wenden und den Braten uebersachn. Die
Fisskieflasche ergreiff unn sich eins hinner die Binde kipp.
Nach'ner weiteren albernen Schunnde langsam bis zzum Ofen
hinschlendern und die Trude rumwenden. Darauf achtn, sisch nitt
die Hand zu Vabrenn an die Schaiss-Ohfnduer.

Sisch waidere ffuenff odda siehm Wixki innem Glas sisch unn dann
unn so. Die Drute weehrent drrai Schunn'nt (iss auch egal!)
waiderbraan und all ssehn Minud'n pinkeln.

Wenn ueerntwi moechlisch, ssumm Truthahn hinkrieschn unn den Ohwn
aus'm Viech ziehn. Nommal ein Schlugg geneemign und anschliesnt
wida fasuchen, das Biest rauszukriegen.
Den fadammt'n Vogel vom Bodn aufflaesen unn uff'ner Bladde
hinrichten. Uffbasse, dass nitt Ausrutschn auff'm
schaissffettichn Kuehnbodn. Wenn sisch drossdem nitt fameiden -
fasuhn wida aufssuschichtnodersohahahaisallesjaeeehscheissegaal!

Nun ein wenig schlafen und am naechsten Tag den Truthahn mit
Mayonaise & Aspirin kalt essen - Viel Spass beim Nachkochen !
  • Diva
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vor > 3 Jahre

Weihnachts Menü aus der Bibel

Aus dem Buch Rut.

Boas sprach zu ihr, als Essenszeit war :
Komm hierher & iss vom Brot. Und sie setzte sich auf die Seite der Schnitter.
Boas legte ihr geröstete Körner vor , & sie aß & wurde satt & ließ noch übrig.Als sie sich aufmachte das Getreide zu lesen gebot Boas seinen Knechten : lasst sie auch zwischen den Garben lesen & beschämt sie nicht; auch zieht etwas für sie aus den Garben heraus & lasst es liegen, dass sie es auflese, & niemand schelte sie darum...
Rut 2,14 -16

Getreide war im Heiligen Land ein wichtiges Nahrungsmittel , das nicht nur zu Brot verbacken wurde.
Die Geschichte von Rut und Boas ist in der jüdischen Tradition eng mit
dem Schawuot -Fest verbunden, das während der Erntezeit gefeiert wird.

Goldbrasse mit Käsekruste Zubereitung ca. 40Min. backzeit ca.15Min.

Zutaten für 4 Personen ( auch für Diabetiker geeignet )

200g Fetakäse (45%Fett)
2Zweige Majoran , 1/2 Bund Basilikum
40g Pinienkerne
2 Schalotten , Pfeffer
4 Goldbrassenfilets ( je 160g )
4 El. Zitronensaft , Salz
400g Tomaten
40g zerlassene Butter

Fetakäse mit der Gabel fein zerdrücken
Majoran & Basilikum abzupfen , hacken
Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne rösten& grob hacken
Schalotten abziehen & fein hacken . Mit Pfeffer würzen

Die Goldbrassenfilets von beiden Seiten mit Zitronensaft beträufeln, dann salzen & pfeffern
Auf ein Backblech geben.Die Tomaten in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Mit der Käsemischung auf den Fischfilets verteilen & mit Butter beträufeln
Im vorgeheizten Backofen ca 15 Min. garen
( E-Herd 200 Grad , Gas Stufe 3 / Umluft 180 Grad

Viel Spass beim nachkochen ..... DIVA
  • Diva
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vor > 3 Jahre


Ach ja, Papa hat geschrieben !

eine Geschichte aus der "guten" alten Zeit

Weihnachten 1948 .
Von unserem Papa hatten wir schon seit vor dem Ende des Krieges lange nichts mehr gehört .Er war das letzte Mal 1947 auf Heimaturlaub bei uns.
So blieben uns nur die Fotos , die einen uniformierten jungen Mann zeigten , den wir nicht kannten.
Weder das rote Kreuz ,noch Wahrsagerinnen konnten meiner Mutter über Papa etwas sagen .
Zu Weihnachten wollten wir nicht traurig sein und deshalb sollte es wie früher Heringssalat geben.Mutter versuchte in allen möglichen Geschäften Salzheringe zu ergattern Jedoch ohne Erfolg.
Eine Woche vor Weihnachten geschah das Wunder. Es gab Salzheringe.
Hastig wollte meine Mutter dort hin eilen.
Als sie gerade zur Türe hinaus wollte hielt ihr meine Schwester eine abgewetzte ,leicht zerknitterte Karte mit den Worten hin :
Ach ja, Papa hat geschrieben.
Natürlich wurde in der Aufregung aus dem Heringssalat nichts . Zu groß war die Freude , ein Lebenszeichen von unserem Vater zu haben.
Die Karte hatte uns nach langer Zeit aus russischer Gefangenschaft erreicht.
Auf ihr standen nur fünf Worte :
MIR GEHT ES GUT, PAPA
Ein paar Monate später ist er tatsächlich nach Hause gekommen.
Seit dieser Zeit hieß es immer , wenn meine Mutter Heringssalat servierte : Ach ja , Papa hat geschrieben !!!

DIVA
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vor > 3 Jahre


Ich wünsche mir.......

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht' wie es früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin ,
kein schenken ohne Herz und Sinn.

Ich wünsch' mir eine stille Nacht ,
frostklirrend und mit weißer Pracht.
Ich wünsche mir ein kleines Stück
von warmer Menschlichkeit zurück.

Ich wünsche mir in diesem Jahr
'ne Weihnacht , wie als Kind sie war.
Es war einmal , schon lang ist's her ,
da war wenig so viel mehr...... DIVA

DIVA
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vor > 3 Jahre

Der Andere...

Zur Freiheit des Anderen gehört all das ,
was wir unter Wesen , Eigenart , Veranlagung
verstehen , gehören auch die Schwächen und
Wunderlichkeiten , die unsere Geduld so hart
beanspruchen , gehört alles , was die Fülle
der Reibungen , Gegensätze und Zusammenstöße
zwischen mir und dem Anderen hervorbringt.
Die Last des Anderen tragen heißt hier , die
geschöpfliche Wirklichkeit des Anderen
ertragen , sie bejahen und in ihrem Erleiden
zur Freude an ihr durchdringen....... Dietrich Bonhoeffer Theologe (1906-1945)
9.4.45 erhängt im KZ Flossenbürg

DIVA
  • Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
Weihnachtsgedanken von Peter Rosegger

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was
Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich, ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut
In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern - da blühen sie zu spät?

Mit besten Wünschen

Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
Hallo zusammen,

hier von mir ein link zu einem Video, dass wiedermal anschaulich beweist, was alles möglich ist, wenn man wirklich will. Unsere Grenzen sind nur im Kopf. Wenn wir die selbst gesetzten Grenzen in uns überwinden, ist alles möglich.
Ich hoffe, dieses Video ist Motivation und Ansporn, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben! Mich hat es sehr berührt.

Und hier der link:
http://blog.coach-your-self.tv/2008/09/11/ein-funken-hoffnung/

Viele Grüße,

Jürgen
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