Alkohol am Arbeitsplatz...

  • logoman
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vor > 4 Jahre
Hmm....sensibles Thema ich weiß aber kennt Ihr nicht auch Leute die einfach während der Arbeitszeit trinken einfach weil sie sonst den Arbeitstag nicht überstehen würden!

Naja solche Leute haben offensichtlich ein Problem und ich kenne auch selbst jemanden der während der Arbeitszeit öfter in seinen Flachmann guckt als auf seinen Bildschirm.......

....das Schlimme jedoch ist dass dieser Jemand in einer Bank arbeitet und sogar am Schalter tätig ist und ich frage mich wieviel Unseriösität sich eine Bank leisten kann bzw. wie viel Inkompetenz man einem Kunden zumuten kann ..... diese Person macht das nämlich schon eine lange Zeit und niemand spricht ihn drauf an!

Also ich versteh das nicht......
  • patrice
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vor > 4 Jahre
hi logoman

kenne selbst jemanden der ziemlich über den Durst trinkt währen der Arbeit - aber dass das in einer Bank möglich ist hätt ich nicht gedacht!
ich denke ein Schlückchen zwischendurch ist ok aber es kommt immer darauf an welche Verantwortung man innerhalb der Arbeit hat!

Ich hab selbst schon öfters mit Arbeitskollegen ein Glas Wein getrunken aber nur aus Gesellschaftlichen Gründen und nicht weil ich mich betrinken musste um die Arbeitszeit zu überbrücken!
Ich denke das ist in Ordnung aber mehr sollte es dann auch schon nicht sein
  • manager
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vor > 4 Jahre
Ich hab selbst schon öfters mit Arbeitskollegen ein Glas Wein getrunken aber nur aus Gesellschaftlichen Gründen und nicht weil ich mich betrinken musste um die Arbeitszeit zu überbrücken!
Ich denke das ist in Ordnung aber mehr sollte es dann auch schon nicht sein

Ich geh aber mal davon aus, dass das nach der Arbeitszeit bzw. in der Mittagspause war. Ich halte nämlich garnix von Alkohol am Arbeitsplatz und ich denke mir, dass wenn jemand während der Arbeit trinkt, es sowieso irgendwann mal rauskommt. Man sollte solche Menschen einfach mal auf dieses Problem ansprechen...
  • Buerofreak
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vor > 4 Jahre
wie willst du denn einen alki auf sein problem ansprechen? ich hab schon oft so meine erfahrungen gemacht und meistens haben die leute halt einfach abgestritten, alkoholabhängig zu sein!
ist wirklich ein sehr brennzliges thema, ich würde einfach mal in ruhe mit meinen kollegen reden, was der grund sein könnte, dass der öfters mal ins glas schaut und miteinander an einer lösung suchen...
  • ulli83
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vor > 4 Jahre
Ich gebe buerofreak recht.. zugeben wird das keiner und bevor der Betroffene es net selbst einsieht er ein Problem hat ist sowieso nix zu machen.
Es gibt ja verschiedene Arten von Abhängigkeit. Manche brauchen eben einen Schluck oder zwei um richtig Arbeiten zu können, so traurig das auch ist. Diese Menschen nennt man glaub ich Spiegeltrinker; sie müssen einen gewissen Pegel (Promillespiegel) halten. Wenn sie zu sehr drunter kommen, bekommen sie nichts mehr auf die Reihe.
  • burtonjoe
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vor > 4 Jahre
Mit dem Alkohol ist das eine schlimmer Sache. Es fängt ganz harmlos an bis sich der Körper daran gewöhnt hat und dann ist die Sucht perfekt.
Einige Zeit kann man damit auch arbeiten und Leben ohne aufzufallen, doch wenn der Knackpunkt überschritten ist wird man auffällig und dann leiden Kollegen und die Arbeit. Es stimmt was Ulli83 schreibt, wenn der Betroffene nicht selber zugibt und merkt was los ist hilft alles nicht.
  • kamikaze
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vor > 4 Jahre
ihr habt recht, es ist wirklich eine schwierige sache, aber ich glaube man sollte auf keinen fall jahrlang einfach zusehen, besonders wenn der alkoholismus eine gewisse grenze erreicht hat muß die person darauf angesprochen werden. entweder von den kollegen, besser vom vorgesetzten.
  • patrice
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vor > 4 Jahre
Ja aber wenn diese Person ein guter Freund sein sollte und man nicht will dass man sich selber die Finger verbrennt wenn man ihn darauf anspricht was dann? Mit dem Chef zuerst sprechen ist auch blöd weil man nicht riskieren will dass der Freund seine Arbeitsstelle verliert!

Naja dieses Thema ist schon ein sehr sehr heikles.
  • Basia
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  • Beiträge: 119
vor > 4 Jahre
Kommentar:ihr habt recht, es ist wirklich eine schwierige sache, aber ich glaube man sollte auf keinen fall jahrlang einfach zusehen, besonders wenn der alkoholismus eine gewisse grenze erreicht hat muß die person darauf angesprochen werden. entweder von den kollegen, besser vom vorgesetzten.


@ hi kamikaze,
nicht gleich eine KAMIKAZEaktion starten. :!:Warum gleich zum Chef laufen? Man soll zuerst versuchen mit dem Kollegen zu sprechen.Vielleicht braucht er Hilfe.Vielleicht hat er Probleme.
Lese die anderen Beiträge in diesem Forum, manche sind wirklich wertvoll. 8O
  • Sk8
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  • Beiträge: 58
vor > 4 Jahre
Kommentar:Ja aber wenn diese Person ein guter Freund sein sollte und man nicht will dass man sich selber die Finger verbrennt wenn man ihn darauf anspricht was dann? Mit dem Chef zuerst sprechen ist auch blöd weil man nicht riskieren will dass der Freund seine Arbeitsstelle verliert!
Naja dieses Thema ist schon ein sehr sehr heikles.


@Patrice,
Gerade deswegen sollte man den "Freund" ansprechen.Wenn man sein guter Freund sein sollte(wollte), warum nicht direkt das Thema angehen :-:Verstehe nicht die ganzen Überlegungen. Wieso?wann?wen ansprechen?wen zur Hilfe holen?
Seit nicht so hilflos :!:Macht etwas dagegen :!:Aber sicher nicht gleich den Vorgesetzten verständigen :!:
Patrice Dein Beitrag hat mich aufgeregt :!:
  • ulli83
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 27
vor > 4 Jahre
Da gebe ich basia und SK8 recht. Die Augen davor zumachen bringt es nicht. Auch wenn es kein einfaches Gespräch ist....
Er soll auch einfach merken das jemand da ist und das es denjenigen interessiert was los ist. Mach ihm klar das du ihn nicht in die Pfanne haust sondern helfen mag.
  • kamikaze
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vor > 4 Jahre
@basia ich habe gesagt man soll nicht jahrelang zusehen bevor etwas unternommen wird. wie burtonjoe sagt, kollegen und die arbeit können darunter leiden wenn ein gewisser knackpunkt erreicht ist. klar soll man es zuerst als kollege versuchen, aber man darf sich da auch nicht aufspielen und oftmals wird ein rat von gleichgestellten nicht ernst genommen oder verharmlost, deshalb sollte es ab einem gewissen grad auch der chef wissen finde ich. aber natürlich erst wenn alle versuche fehlgeschlagen sind. :idea:
  • kreuzband
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vor > 2 Jahre
Guten Tag
Alkohol am Arbeitsplatz kenne ich auch zu genüge.Ich habe mal in einer ,wie sagt man guteingearbeiteten,niederbayrischen Firma gearbeitet.Ich war schockiert,welch rauer, hartet Ton da herrschte.OK;ich dachte zu einer Metallfirma,gehört das irgendwie dazu.ABER,das während der Mittagszeit,während der Arbeit,und nach Feierabend Alkohol getrunken wird,und dann sämtliche angetrunkene,angeheiterte Mitarbeiter in´s Auto steigen und nach Hause fahren,ist doch die Härte.Und sämtliche Führungsmitglieder tolerieren und akzeptieren diese Verhaltensweise.Ich war so schockiert,das ich nach 3 Monaten dieses Lager verlassen habe.Das nennt man wohl,Mitarbeitermotivation.Diese Firma(FIRMA Juh....) ops: :( :( :(,sitzt zwischen Büchlberg und Salzweg.Und ich hoffe,das dieses viele lesen.Und das vorallem, dementsprechend gehandelt wird.Den wer zulässt,das Mitarbeiter betrunken in´s auto zu steigen  zu lassen,handelt unverantwortlich !Vielen Dank für´s lesen
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
... ich denke mitunter zu einigen Arbeitssituationen als auch Umständen. Gehört es dazu bzw. Qualfiziert man sich zumindestens in angetrunkenen Zustand :lol:




:mrgreen: Sorry, das war ein Scherz!!! :mrgreen:
  • Achillia
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  • Beiträge: 5
vor > 2 Jahre
Argl, das Thema regt mich gleich wieder auf. Ich darf nämlich unter einer sehr oft alkoholisierten Kollegin leiden.:? Sie stinkt wie eine Flasche Schnapps (ich bin selbst Anti-Alkoholiker und kann Alk nicht ausstehen), kriegt NIX auf die Reihe und ist auch noch ständig krank (kein Wunder, wenn ich immer trinken würde, wäre ich auch immer krank).
Was kann man dagegen unternehmen? Hat man als AG eine Möglichkeit solche Leute zu einer Kur zu zwingen oder wenigstens zu kündigen? Die Dame ist nämlich schon zu ziemlich alt und das könnte für die Firma negative Konsequenzen haben. Sie versteckt aber, dass sie trinkt und würde sicher Alles abstreiten. Kann man Mitarbeiter zu einem Test zwingen?
Das klingt vielleicht herzlos, aber ich bin es leid, immer ihren Mist auszubaden. Sie ist nämlich total rücksichtslos, feiert immer krank, wenn sie gerade kein Bock hat, hat eh kaum was zu tun und bemüht sich überhaupt nicht. Sie stellt sich extra doof und palavert die ganze Zeit vor sich hin. Es ist echt unerträglich. Mir ist es ein rätsel, warum man solche Mitarbeiter toleriert und denen auch noch ein Gehalt dafür bezahlt. :evil:
LG
Achillia
  • wurzel
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  • Beiträge: 1665
vor > 2 Jahre
@Achillia:
Willkommen im Forum.
 
Da ich mich mit solchen Problemen auskenne und in meinem Beruf auch sehr oft zu tun hatte (Personaldienst), kann ich dir nur eines raten.
 
Versuche die Kollegin direkt darauf anzusprechen. Dies ohne Zorn oder Beschuldigung. Sage ihr, dass du dich an den AG wendest, damit sie aus diesem Teufelskreis rauskommt. Es macht absolut keinen Sinn, wenn du mit einer Wut im Bauch mit ihr sprichst.
 
Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, sich um Alkoholiker (dies erst recht am Arbeitsplatz) zu kümmern. Es gibt hier verschiedene Varianten, wie der AG auf den Mitarbeitenden zugehen kann. Sicher muss zuerst ein Gespräch mit ihr geführt werden. Negiert sie konsequent, dass sie trinkt, riecht aber nach Alkohol, muss der AG das Ganze beobachten, eventuell sogar die persönlichen Schubladen und Schränke auf Alkohol untersuchen.
Der AG kann dem Mitarbeitenden vorschlagen, dass er eine Therapie bezahlt, damit der Mitarbeitende wieder an den Arbeitsplatz zurückkommen kann. Der AG kann aber auch auf Treu und Glauben dem Mitarbeitenden vorschlagen, dass er aufhört zu trinken und jede Woche einen entsprechenden Bluttest macht. Hier wird der Alkoholiker gleichzeitig von einem Sozialarbeiter begleitet, welcher jeweils den AG orientiert. Der Mitarbeitende bleibt in dieser Zeit an seinem Arbeitsplatz.
Selbstverständlich muss das Ganze in schriftlicher Form festgehalten werden und, hält sich der Mitarbeitende nicht daran, droht ihm die Kündigung.
 
Nebenbei gesagt! Auch wenn du keinen Alkohol trinkst und deine Kollegin als eklig empfindest (so wie du dich ausdrückst), versuche ein wenig Abstand zu gewinnen. Mit einer möglichst nüchternen Sichtweise hilfst du dir und der kranken Kollegin viel mehr.
 
Schöne Grüsse und viel Glück bei deinem Vorhaben. Vielleicht schreibst du uns, was du unternommen hast.
 
Wurzel
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vor > 2 Jahre
liebe Wurzel,
du hast mit deinen Aussagen das obige Thema betreffend sicher Recht aber besonders gelungen finde ich die Formulierung:
"Mit einer möglichst nüchternen Sichtweise hilfst du dir und der kranken Kollegin viel mehr."
vielen Dank für deinen hintersinnigen Humor... :D
Viele Grüße,
Jürgen
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
... Ich hoffe das mit dem Scherz hat man verstanden :wink:
  • Achillia
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vor > 2 Jahre
@Wurzel; vielen Dank für Deinen wirklich hilfreichen Beitrag!
Ich zögere einfach noch, meine Kollegin in die Pfanne zu hauen. Ich habe auch schiss vor ihrer Reaktion und ich ärgere mich auch darüber, dass ich mich überhaupt mit so einem sch... auseinander setzen muss. Warum merkt das der Chef nicht selbst? Oder ist es super, dass die anderen Kolleginnen das immer so toll ausbaden und er deshalb keine negativen Konsquenzen fürchtet?  :roll: Ich hadere also noch mit mir. Was ist, wenn ich womöglich bloss paranoid bin und sie nur ein scheussliches Parfum hat? :roll: Und ja, ich ekle mich vor ihr, ich bin sooo froh, dass ich seit einiger Zeit ein eigenes Büro habe, sonst hätte ich gekündigt (nicht nur so daher gesagt, ich musste die Kündigung tatsächlich zuerst vorlegen), der Gestank ist manchmal kaum auszuhalten, das müffelt, bäh! (hier fehlt der Kotz-Smiley). Und nein, ich habe nicht gesagt "Chef, ich brauche n'eigenes Büro, die andere stinkt mir" *g*, das gleich vorweg *lol*. Es gab noch andere gute Gründe für das Büro ;-)
Ich hoffe, ich kann bald über meinen Schatten springen oder der Chef macht eine seiner Drohungen wahr, und kündigt sie endlich. Aber leider sagt er sowas nur, wenn sie mal wieder nicht da ist :?
 
Danke nochmals!
LG
Achillia
  • Cybersnack
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vor > 2 Jahre
Hallo Achillia,
denke mal es ist mitunter immer eine Entscheidungsfrage welche hierzu klärbar ist. Ist diese Frau Gesellschafterin oder tatsächlich ´nur`Mitarbeiterin die trinkt ???
Beides währe schlecht jedoch die 2. Situation, unloyal eher als Arbeitgeber ausgrenzbar. Habt Ihr eine GmbH nach bürgerlichen Recht oder seit Ihr ungebunden???
Lg Cyber
  • wurzel
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vor > 2 Jahre
@Profile:
Guten Morgen Jürgen
 
Dieses Thema ist so heikel, dass man diesen Humor dringend braucht. Schön, konnte ich dich zum Schmunzeln bringen.
 
Schönen Tag wünsche ich dir und schick liebe Grüsse nach Bayern.
 
Wurzel
  • wurzel
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vor > 2 Jahre
@Achillia:
Hallo Achillia
 
Achtung, plötzlich bist du dir nicht mehr sicher, ob die Kollegin wirklich eine Alkoholikerin ist. Gerade deshalb rate ich dir ganz dringend, sie direkt auf deine Vermutung anzusprechen.
 
Wenn du dich an deinen Vorgesetzten wendest, bitte nur mit Tatsachen! Eine solche Beschuldigung - ohne Sicherheit - ist rufschädigend und kann auch auf dich zurückfallen.
Sollte deine Kollegin wirklich übermässig trinken, haust du sie keineswegs in die Pfanne, denn dann benötigt sie Hilfe. Alleine kommt man nicht aus diesem Teufelskreis.
 
Einen schönen Tag und Grüsse.
 
Wurzel
  • Achillia
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vor > 2 Jahre
Also sie trinkt meiner Meinung nach heimlich. Sie hat uns auch mal erzählt, dass ihr Freund den Alk-Schrank zugesperrt hatte, angeblich weil sie hin- und wieder mal ein Gläschen von irgendwas trinkt und er das nicht will. (Welcher Mensch macht sowas, wenn er nicht den dringenden Verdacht auf ein echtes Problem hat??). Wir haben eine GmbH & Co. KG (in Österreich, ich weiss nämlich nicht, ob hier jedes Land ein eigenes Forum hat).
 
Und ich würde NIEMALS meinem Chef sagen, XY hätte ein Alkoholproblem, ohne vorher mit ihr darüber gesprochen zu haben und wirklich zu WISSEN, dass sie eines hat. Ich würde viel eher von ihr erwarten, dass sie das selbst dem Chef sagt. Für MICH ist das Alkproblem auch zweitrangig, sie macht ihre Arbeit gar nicht bis mies, Alk hin oder her. Ihr ist ständig schlecht und auch sonst passt so einiges - neben dem Geruch - zu einem Alkproblem.
 
LG
Achillia
  • wurzel
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  • Beiträge: 1665
vor > 2 Jahre
@Achillia
 
Nein, nein, das Forum ist nicht nach Ländern aufgeteilt. Leider haben wir unsere Flaggen nicht mehr beim avatar seit die Seite neu gestaltet wurde. Kommt vielleicht noch.
 
Bin froh, dass du so oder so zuerst Sicherheit erlangen willst. Alles andere bringt sowieso nichts.
 
Tja, wenn deine Kollegin so weit wäre, dass sie sich selbst beim Vorgesetzten melden würde, dann wäre schon ein riesen grosser Schritt von ihr selbst gemacht. Weisst du, wenn ein Trinker einmal hinsteht und sagt, dass er Alkoholiker ist, dann ist die erste und schwierigste Hürde schon geschaffen. Jeder Trinker, der nicht dazu steht, trinkt heimlich und hat die obskursten Verstecke um den Alkohol zu "parkieren". Man kann dann nicht einmal sicher sein, dass in einer Mineralwasserflasche oder in einem süssen Sprudel, welches öffentlich auf dem Pult steht, kein Alkohol ist.
Damit sie aber überhaupt so weit kommt, müsste ihr Partner immer wieder mit ihr offen darüber sprechen (hier kommt noch die Co-Abhängigkeit dazu) und nun vielleicht auch du. Blockt sie ab, dann heisst dies noch lange nicht, dass sie kein Alkoholproblem hat. Hierzu gibt es eine ganz effiziente Vorgehensweise, wenn alles nichts bringt.
Man stellt eine Flasche Alkohol vor die Person und bittet sie, den Inhalt auszuschütten. Schafft sie dies nicht, dann ist keine Diskussion mehr notwendig. Verstehst du, was ich mit meinen Ausführungen sagen möchte?
 
Normal ist auch, dass ein Alkoholiker enorme Schwankungen bezüglich seiner Leistungen aufweist. Ist der Pegel noch nicht erreicht, ist er unkonzentriert und oft fahrig und nervös. Hat er den Pegel erreicht, arbeitet er wie du und ich. Ist der Pegel überschritten, dann geht wieder gar nichts mehr.
Nicht jeder Alkoholabhängige sieht ungepflegt aus. Unzählige Kaderleute und sehr viele Manager unterliegen u.a. auch dieser Sucht. Am Anfang nimmt es einem ein wenig Druck um den Alltag zu überstehen und nach einigen Wochen geht es schon nicht mehr ohne ein Suchtmittel.
 
Liebe Achillia, solltest du noch weitere Unterstützung von mir benötigen, helfe ich dir jederzeit gerne. Ich wünsche dir alles Gute und einen schönen Feierabend.
 
Wurzel
 
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
Das "Schöne" in D ist ja, dass man einen Alkoholiker wegen der Alkoholsucht nicht einfach so kündigen kann.
Aber wie bei jeder Sucht, braucht der Betreffende ganz klare Ansagen und kein falsches Mitleid. Der Arbeitgeber muss das unbedingt wissen, er kann/muss Hilfen anbieten und den nötigen Druck ausüben, dass diese angenommen werden.
http://www.arbeitsratgeber.com/alkohol-am-arbeitsplatz_0230.html
  • Schneeschaufler
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 161
vor > 2 Jahre
Nachtrag: es ist nicht relevant WO getrunken wurde, relevant ist, ob man alkoholisiert /oder auch unter Entzugserscheinungen nüchtern) am Arbeitsplatz erscheint.
Beides kann erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsleistung haben und ist somit arbeitsrechtliches Thema.
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