Benachteiligung und Verweigung

  • vollxxx
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor > 1 Jahr
Hallo Zusammen!

Ich arbeite mehr als 6 Monate bei einem Unternehmen als Logistikmitarbeiter.
Bis vor 2 Monaten arbeitete ich allein in der Logistikabteilung. Und
seit 2 Monaten haben wir 2 neue Logistikitarbeiterinnen. Nun ist der
Chef der Meinung, dass 3 Personen für die Abteilung zu viel
sind(tatsaechlich so. 2 reichen schon).
Da im Lager einen Bedarf an Arbeitskraft gibt, hat er mir neulich
vorgeschlagen, dass ich im Lager als Revisor/Qualitaetsicherung arbeiten
soll und wenn ich damit nicht einverstanden bin, heisst es dass ich
gekündigt werde(in meinem Vertrag steht "Logistik MA" übrigens).

MEINE FRAGEN:

1-Was ist, wenn ich diesen Vorschlag ablehne?
(ich habe BWL
studiert, in einem Institut Aussenhandel gelernt, kann 3 Sprachen gut
bis sehr gut, SAP sowie Officekenntnisse gut bis sehr gut) ich glaube
nicht, dass ich zum Lager gehöre.
2-Werde ich im rechtlichen Sinne benachteiligt?
vor 2 Monaten habe ich den Vertrag einer der neuen Mitarbeiterinnen
zufaellig gesehen. Obwohl Sie deutlich weiniger qualifizert als ich
ist(das ist keine Abschaetzung meiner Kolleginnen), hat sie bei uns mit
400 euro Vorspung angefangen (diese Mitarbeiterinnen habe ICH
ausgebildet übrigens)
3-Wenn ich den Arbeitgeber nach einer eventuellen Kündigung verklage, gewinne ich den Prozess?

Danke für Antworte im Voraus!
  • whiteRabbit
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 6
vor > 1 Jahr
Die Beschreibung Deiner Situation ist für einen Außenstehenden etwas wirr und unklar.
Ich frage mich als erstes: Als WAS genau bist Du eingestellt worden (genaue Position bzw. Berufsbezeichnung)? Unter Logistik-Mitarbeiter kann ich mir alles mögliche vorstellen (Leiter, Aushilfe, Arbeiter, Zeitarbeiter,...).
Hast Du Dich gezielt auf diese Stelle beworben und wie ist die Stelle innerhalb des Unternehmens einzuordnen? Welches Anforderungs- und Qualifikationsprofil gibt es?
Ist der Wechsel zu einer anderen Tätigkeit für Dich ein "Aufstieg" bzw. eine Verbesserung?
  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 430
vor > 1 Jahr
Hallo vollxxx,
.
hat Dein AG dir jetzt einen "Vorschlag" gemacht oder hat er dir die "Kündigung angedroht"? Das ist ein wesentlicher Unterschied.
.
Beschreibt der Arbeitsvertrag die Art deiner Tätigkeit und bist du für eine bestimmte Tätigkeit eingestellt worden?
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Sollte ein Aufhebungsvertrag durch Androhung einer Kündigung durch den AG erzwungen werden, könnte man den Vertrag sicher anfechten. Ohne juristischen Bestand sicher ein Problem ...
.
VG,
C
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