Bevorzugung am Arbeitsplatz

  • chilibee
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 64
vor > 4 Jahre
hey leute wollte euch mal so fragen, wie ihr damit umgeht, wenn mitarbeiter ganz offensichtlich von ihrem vorgesetzen am arbeitsplatz bevorzugt werden. also in meiner arbeit zB is es so, dass wir ab und zu kleine geschenke bekommen (warum auch immer), jedoch für manche gibts immer größere geschenke und für andere kleinere obwohl wir alle die gleiche arbeit machen. abgesehen davon, dass ich nicht unbedingt geschenke von meinem chef brauche, ist es doch irgendwie daneben, dass wenn ers schon tut, dann auch noch unterschiede macht, speziell wenn es gar keinen anlass für geschenke gibt, oder????
ich frag mich da immer was er damit bezwecken will... wir verstehen uns alle super in der arbeit und haben manchmal das gefühl, der chef will damit unruhe stiften, was ja eigentlich gar nicht sein kann...
  • Profile
  • Status: Legende
  • Beiträge: 581
vor > 4 Jahre
Hallo chilibee,

Du siehst an Deinem Beispiel, wie schnell ein eventuell gut gemeinter Zug das Gegenteil bewirken kann. Nun kenne ich Deinen Chef nicht und der Gedanke, dass er Unruhe stiften will, ist nicht ganz abwegig. Auch das habe ich schon erlebt. Kommt ganz darauf an, welche Firmenphilosophie bzw. welchen Führungsstil er bevorzugt. Ist er ein sehr authoritärer und diktatorischer Chef kann es schon sein, dass er eurer Einigkeit ("wir verstehen uns alle super") zunehmend misstrauisch gegenüber steht.
Ist es ein moderner Chef dann hat er´s nett gemeint und vielleicht blos nicht richtig nachgedacht. Dann wäre da noch Sympathie und Antipathie. Dies aber deutlich zu zeigen, wäre sehr unprofessionell.
Wenn Du alle meine Hinweise nicht bestätigen kannst, dann nimm die Geschenke einfach als nette Geste, völlig ohne zu werten, und freu Dich drüber. Spekulieren hilft dann auch nicht weiter.
Viele Grüße, Jürgen
  • bodrum56
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 408
vor > 4 Jahre
Ich habe das mit unseren Vorgesetzten auch schon oft erlebt. Manche Mitarbeiter bekommen, wenn sie z.B. für abwesende Kollegen einspringen, kleine Geschenke, andere nicht. Weiter hieß es schon oft, wenn Mitarbeiter länger als sechs Wochen krank sind oder/bzw. wenn sie im Krankenhaus lagen, würden sie von der Geschäftsleitung einen Blumenstrauß bekommen. Auch hier ist es so, daß dies bei den einen eingehalten wurde und bei anderen Mitarbeitern nicht. Wurde aber für bestimmte Anlässe Geld gesammelt, wurde es als Selbstverständlichkeit betrachtet, daß sich alle Mitarbeiter beteiligen. Das sind Dinge, die den Kollegen nicht entgehen und für sehr viel Mißstimmung untereinander gesorgt haben.
  • chilibee
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 64
vor > 4 Jahre
@profile
tja, da es schon mehrmals vorgekommen ist, würde ich nicht meinen, dass er zu wenig nachgedacht hat. es ist auch nicht so, dass wir ein so super team sind und uns gegen den chef verschworen haben... ich frage mich einfach, was sich solche leute denken, was sind ihre absichten. also weniger, dass die mit den kleineren geschenken tod unglücklich sind, weil es im grunde eh egal ist, vielmehr sinn und zweck der aktion... :roll:
@ bodrum56
sowas kenne ich auch, typischer fall von bevorzugung, aber da wird es gemacht wenn einer eben krank ist und halt nicht im büro. bei uns werden die geschenke während der arbeitszeit ausgeteilt... irgendwie ja fast komisch was er da macht mit uns.. :)
  • Infinity
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1404
vor > 4 Jahre
@ Profile. Siehste :!: Auch du vemittelst uns das es in deiner Firma alles toll ist. ops: Deine Leute machen alle gerne länger :arrow: :-:

Zitat: Ist er ein sehr authoritärer und diktatorischer Chef kann es schon sein, dass er eurer Einigkeit ("wir verstehen uns alle super") zunehmend misstrauisch gegenüber steht.
Ist es ein moderner Chef dann hat er´s nett gemeint und vielleicht blos nicht richtig nachgedacht.
  • Profile
  • Status: Legende
  • Beiträge: 581
vor > 4 Jahre
Hallo Infinity,
langsam verstehe ich Dein Problem nicht und mach mir ernsthaft Sorgen um Dich.
Aber vielleicht hilfst Du mir, und wirst mal deutlicher.
Viele Grüße, Jürgen
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 4 Jahre
Hallo an alle,

zu der Krankheitsblumenstrauß-Aktion: das ist für mich (leider) ziemlich eindeutig und gängige Praxis in vielen Firmen. Dieser obligatorische Blumenstrauß ist in den meisten Fällen nicht wirklich als fürsorgliche, nette Geste dem Kranken gegenüber gedacht. Bedenkt, daß diese Blumen nicht per Kurierdienst übersendet und anonym übergeben werden, sondern daß sie persönlich von wem-auch-immer, jedenfalls aber von einem Mitarbeiter des Unternehmens überreicht werden.

Das heißt im Klartext: die Blümchen gibt es zwar, sie dienen aber der Firmenleitung in der Regel dazu, nachzuschauen, wann wieder mit dem Arbeitseinsatz des Kranken zu rechnen ist, möglicherweise auch, zu sehen, ob er denn tatsächlich krank ist oder gar ein Simulant - wer auch immer das wagen möchte, zu beurteilen.

Ich würde keinen Mitarbeiter, der einen solchen Strauß erhält, als bevorzugten Mitarbeiter betrachten!
  • chilibee
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 64
vor > 4 Jahre
@muellina
das kann allerdings auch sein, daran habe ich gar nicht gedacht, wie hinterhältig unternehemen sein können.. :evil:
tja, und was sagst du zu geschenken generell? einfach nur miese stimmung schaffen oder wie?
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 4 Jahre
@chilibee

leider kann das nicht nur sein - normalerweise ist genau das die Motivation, die dahinter steckt und das meiner Erfahrung nach üblicherweise genau wie beschrieben nach sechs Wochen. Weil nach sechs Wochen (in Deutschland jedenfalls) die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet und dieser sich damit dem Verdacht entzieht, detektivisch tätig zu sein.

Zu Geschenken generell habe ich lediglich (m)eine Meinung. Die kann ja auch falsch sein, aber das ist für mich wie mit der Kinder-Erziehung und hier gilt (nicht nur für mich, sondern auch für die Wissenschaft!), daß weder Bestrafung noch Belohnung Positives bewirken können. Beides ist deutlich keine Motivation. Und selbstverständlich schon erst recht und schon gar nicht, wenn, wie bei Euch, Unterschiede in dieser Bewertungsform gemacht werden.

Ein Vorgesetzter sollte keinesfalls personenbedingt mehr oder weniger wertvolle Geschenke verteilen. Wenn überhaupt, sollte er dies einheitlich für alle gleich gestalten - im Übrigen siehst Du doch deutlich an Dir selbst, wie diese Aktion bei Mitarbeitern ankommt, nämlich gar nicht! Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß die reichlicher beschenkten Kollegen sich nun glücklicher oder besser fühlen, als Du.

:idea:Wenn Du ansonsten mit Deinem Job zufrieden bist, würde ich das alles allerdings nicht überbewerten. Die meisten Menschen denken sich nun mal leider überhaupt gar nichts zu den Aktionen, die sie mal eben in Bewegung setzen. Es geht nichts über ein positives, kollegiales Arbeitsklima; das ist inzwischen eher selten und damit kann man zufrieden sein. Wenn das bei Dir so ist: herzlichen Glückwunsch, bleib dabei und versuche, das genau so zu belassen. :)
  • chilibee
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 64
vor > 4 Jahre
@Muellina
überbewerten tu ich es zum glück nicht, mal sehen wie das ganze weiterläuft. solange der chef zu allen nett ist, kann sich ja keiner beklagen... :wink:
  • Jadoch
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 60
vor > 4 Jahre
Hey ihr,

Ich meine das dein Chef anderen Geschenke macht hat damit zu tun, das er wirklich gewisse Angestellte bevorzugt. Wiederrum verstehe ich nicht das der dann aber trotz all dem zu all den anderen auch nett ist. Es wäre ja wirklich mal interessant was er damit bezwecken will. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, das er Unfrieden reinbringen will. Da hat dein Chef nämlich gar nichts von.

Gruß
jadoch
  • kitabiv
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 40
vor > 4 Jahre
Hallo ihr alle,

Ich vermute ja das der Chef sich bei allen anderen vielleicht nur einschleimen will! Ich finde es aber nicht gut wenn er nur einigen Kollegen Geschenke macht. Denn irgendwann könnte es dann doch zu einen Streit zwischen den Kollegen kommen, dann würde das Betriebsklima aber sehr stark darunter leiden. Besser wäre es wenn die anderen Kollegen die ständigen Geschenke erst gar nicht annehmen würden, und dem Chef die Sache in Ruhe erklären würden.

Liebe Grüße
kitabiv
Antworten

Unsere Job-Foren








© kununu GmbH 2012. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt | Impressum | AGB | Disclaimer