Bin ich ein Job-Hopper ?

  • switchview
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  • Beiträge: 2
vor > 1 Jahr
Hallo zusammen,
bin jetzt seit 8 Monaten in einem neuen Job aber nicht so besonders glücklich mit meiner Entscheidung. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat mich nun angesprochen und mich gefragt ob ich nicht zu seinem Arbeitgeber wechseln will. Das Angebot würde mir sehr zusagen, da ich die meisten "Kollegen" dort bereits kennen und ich weiss dass das Betriebsklima dort wirklich gut ist. Nun habe ich aber Angst dass dies im Lebenslauf schlecht kommen könnte, da ich vor ein paar Jahren auch schon mal öfters gewechselt hatte. In den 12 Jahren nach meiner Ausbildung habe ich bisher 6mal gewechselt wobei ich bei 2 Firmen 6 bzw. 5 Jahre beschäftigt war. Ich habe jetzt ein wenig Angst den Job noch mal zu wechseln obwohl ich es wirklich gerne machen würde... Ab wann gilt man als Job-Hopper ? Kommt das dann auch negativ rüber wenn man bei 2 Firmen auch 5 bzw. 6 Jahre beschäftigt war ?  
  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 430
vor > 1 Jahr
Hallo switchview,
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willkommen im Forum.
Nur mal zum Verständnis: Du hast 6 mal gewechselt, das sind 7 Arbeitgeber.
Du arbeitest seit 12 Jahren, warst in 2 Firmen zusammen 11 (6+5) Jahre beschäftigt, demnach bleibt 1 Jahr für weitere 5 AG übrig. Da Du seit 8 Monaten einen neuen Job hast verbleiben 4 Monate (12-8 Monate) für 4 weitere Arbeitgeber. Habe ich das richtig verstanden?
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VG,
C
Zuletzt editiert vor > 1 Jahr
  • switchview
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 2
vor > 1 Jahr
Hallo kanunu4Me,
eigentlich sind es ja bereits schon 13 Jahre im Job. Ich gebe einfach mal eine Übersicht: (Es waren auch "nur" 6 AGs)
AG1:  4/1998 bis 5/2004
AG2:  6/2004 bis 10/2004 (War Startup, nach 6 Monaten pleite...)
AG3:  11/2004 bis 5/2005 (War nur befristet)
AG4:  6/2005 bis 9/2005
AG5: 10/2005 bis 6/2010
AG6: 7/2010 bis heute 
  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 430
vor > 1 Jahr
Hallo switchview,
jetzt hatte ich Dir gestern eine lange Antwort geschrieben und schwupps - Bluescreen, Rechner abgestürzt, Beitrag weg.
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Darum noch mal etwas Kürzer...
Nach Deinem ersten AG, kam nur noch einer bei dem Du es länger ausgehalten hast. Bevor Du Dir überlegst, wie es von weiteren Arbeitgebern gesehen wird, dass Du so häufig wechselst, würde ich eine andere Frage vorziehen: Was versprichst Du Dir und was willst Du erreichen.
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Aus eigener Erfahrung weiß ich wie anstrengend es jedesmal war bei einem neuen AG anzufangen. Ich hatte auch immer gute Gründe, musste aber auch feststellen, dass mit jedem Wechsel die Identifikation mit dem Unternehmen für das ich beschäftigt war abnahm. Es steckte auch eine Menge Enttäuschung hinter meinen Entscheidungen und manche waren im Rückblick schlicht falsch.
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Ich habe den Eindruck, das ist der Lebenslauf eines Getriebenen, dem das Gras des Nachbarn immer etwas grüner erscheint, als es dann tatsächlich ist. Die Pleite des Startups und die befristeten Verträge waren bestimmt auch kein Zuckerschlecken.
Ich finde es wichtiger erst einmal herauszufinden, was Dich antreibt, als die Frage, was andere darüber denken mögen.
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Viele Grüße,
C
  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 430
vor > 1 Jahr
noch was vergessen...
... es gibt viele professionelle Jobhopper. Die Arbeiten freiberuflich, als externe Arbeitskräfte für Dienstleistungsunternehmen, oder in der Zeitarbeit. Sie bedienen fast alle einen Arbeitsmarkt, der auf langfristige Bindungen keinen Wert legt und dies mit einer  flexibilisierten Arbeitswelt begründet, in der Fachkräfte nur bei Bedarf vermittelt, aber nicht eingestellt werden.
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Ist das Dein Weg?
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Nochmals viele Grüße,
C
Zuletzt editiert vor > 1 Jahr
  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 430
vor > 1 Jahr
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  • kanunu4Me
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 430
vor > 1 Jahr
Irgendwie hätte ich mich schon auf eine Antwort gefreut.
VG
  • oldsimba
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor > 1 Jahr
Hallo Switchview,
ein neuer AG wird dich sicherlich fragen, warum du so oft gewechselt bist. Hier hast du  dann die Möglichkeit dich zu rechtfertigen. Also überlege dir gut warum du gewechselt bist und du jetzt wechseln willst.
Wenn das glaubwürdig und ehrlich rüber kommt, dann wirst du auch nicht als Jobhobber angesehen.
Wichtig ist es aber auch bereits im Lebenslauf die unfreiwilligen Wechselgründe (Pleite, befristeter Arbeitsvertrag) mit anzugeben, damit du nicht im Vorfeld schon aussortierst wird.
Viel Glück
Oldsimba
P.S..; Du musst dir aber auch  klar sein, dass du in deinem Leben immer Kompromisse eingehen musst, auch bei deinen Jobs.
Du musst dir selbst Prioritäten setzen nach dem du einen Job suchst, es gibt keine 100%ige Jobs...
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