Wo fang ich an?am besten am Anfang?
Ich werd einmal ein paar wesentliche Faktoren (die in der Komplexität des Lebens mit/ineinander eine ständige Wechselwirkung erzeugen) ins Rennen bringen um die vielfältigkeit dieses Themenbereichs darzustellen damit a bissl eine Transparenz vorliegt:
1. Ernährung
2. Soziale Kompetenz im allgemeinen im Kontext zur Arbeit
3. Soziales privates Umfeld(Lebensraum,Freizeit,Beziehung, Freunde usw.)
4. Bewegung (Sport allg, NICHT Autofahren?;) uswusf?)
5. Entspannung (Yoga, TaiChi, Meditation, lesen, NICHT FERNSEHEN?;) uswusf?)
****Heut und jetztmal die ERNÄHRUNG:****
Wie ernähre ich mich, was tut mir gut, was nicht, wo weiß ich wenn ich das und das esse das es mir eigentlich net guttut und meinen Organismus belastet, wann esse ich wie, wie sieht mein Frühstück aus, wann esse ich mein Abendessen (gaaaanz wichtig), wie viel trinke ich, was trinke ich, weiß ich über meinen Körper Bescheid um zu wissen was ich wann und wie essen soll, gibt es gewisse ?Essensmuster? d.h. wenn ich Frust schiebe greif ich klassischerweise zu Schokolade oder ähnlichem nur um von mir und meinem Frust abzulenken (ganz schlimm) uswusf.
Als Beispiel:
In meinem letzten Job war ein Kollege der hatte Schmerzen in den Gelenken, übergewichtig und rauchend und sehr oft Fleisch essend?Klassiker?Schlüsselerlebnis für mich war dann der Tag wo er vormittags beim Arzt war um seine Blutwert zu besprechen, der kam dann zu Mittag in die Firma mit einem Imbißsackerl in der Hand wo dann tatsächlich so ein triefend, fettiges, dickesfettes Schweinsripperl von 2 cm Breite und groß wie eine Kellnerbrieftasche drinnen war. Hat das dann in der Mittagspause gegessen und gleichzeitig über die Ärztin und Ihre abstrusen Theorin geschimpft?vonwegen Essensverhalten ändern und sich ein bisserl zurücknehmen?obwohl der Körper schon rebelliert?die Tabletten werden ihm schon helfen war dann seine Aussage?mich hats fast vom Sessel gehauen wor lauter Fassungslosigkeit?
ok, krasses Beispiel?aber genau dieses Thema bzw. dieser Mensch mit seinem Verhalten wirkt dann wieder in andere Bereiche, z.B. is der bzw. war natürlich öfters im Krankenstand weil er halt wieder Schmerzen hatte und nicht schlafen konnte oder was weiß ich, und dann mussten halt andere seine Arbeit miterledigen die dann wiederum eben mehr Druck hatten weil ihre Arbeit und die des anderen erledigend und dadurch wieder Stress ausgesetzt waren.
Kosten für den Arbeitgeber, Krankenkasse uswusf?was ich damit sagen will ist das dieses unreflektierte, unbewusste Verhalten nicht nur auf den einen Menschen sich beschränkt sondern UNS ALLE in irgendeiner Form betrifft?und sei es nur das jetzt ein Kollege von Euch oder von mir (wieder irgendein beliebiges Beispiel) am Vorabend spät irgendeinen Kack gegessen hat, schlecht geschlafen hat und dann am nächsten Tag ?sauer? (damit meine ich auch das Symptom der ?Übersäuerung? ? ph-Wert und so) und körperlich unwohl fühlend in die Arbeit gekommen ist und sich natürlich auch dementsprechend am Arbeitsplatz verhalten hat was wiederum zu Disharmonien in verschiedensten Formen führt die sich dann auf das Arbeitsklima auswirken. Das ist jetzt auch nur ein Beispiel für viele.
Oder das Fertigessen das es in mal in einer Firma gegeben hat wo die Leut sich das Essen aus dem Tiefkühler geholt haben und in der Micro aufgwärmt haben?Hiiiiilfe...
...oder das Kantinenessen von einer Freundin bei einer großen Bank...sie hat mir erzählt das es keinem geschmeckt hat und jeder gejammert und geraunzt hat, aber auf Grund der Umstände Alternativen sehr schwer zu bewerkstelligen waren und sich eine gewisse Apathie etabliert hat...also auch net die ideale Lösung...die Leut müssen ja krank werden mit der Zeit...
Und weiter ein Beispiel von unzähligen: Es gibt Menschen die essen auf dem Weg in die Arbeit noch schnell ein Weckerl oder irgendwas süßes nur um etwas zu essen und trinken im schlimmsten Fall gleich einen Kaffee dazu...
Sooo viele Menschen wissen gar nicht das ihr Körper bestimmte Mehlarten gar nicht verträgt, oder sie auf Kaffee irritiert reagieren (scheinbares Hochgefühl-wie eine Droge die es ja auch ist-nur legal) dann kommt noch der Zucker in Topfengolatschen oder sonstigem süßen dazu, der auch gewisse biochemische Abläufe im Körper ?stört? weil so agressiv. Und dann kommt es natürlich auch zu einem gewissen ?Unwohlsein? (z.b.Abfall nach Zucker- und Kaffeehoch) das wiederum in Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche führt.
Das sind jetzt extreme Auswüchse die natürlich bei permanenter ungesunder Ernährung auftreten können. Aber sie sind die Realität !!!
Und genau das wirkt sich dann auf das Arbeitsumfeld aus, das genau sind die Dinge die uns das Arbeiten vermiesen können und STÖRUNGEN in vielerlei Hinsicht hervorrufen können.
Und das Problem ist eben das sich solche Verhaltensmuster bzw. die Unwissenheit über den eigenen Körper und seiner Bedürfnisse (hat uns ja nie jemand richtig erklärt und gelernt weils ja so wichtig war die Dinge auswendig zu lernen...bei mir wars zumindest so, höre ich aber von vielen Bekannten und Freunden) eine Lawine von Problemen erzeugen.
Und da wir alle arbeiten gehen und müssen und die meiste Zeit unseres Lebens damit verbringen wirkt sich das auf unser aller Wohl aus.
Manchmal denk ich mir die wollen wirklich das wir vor uns hindösen...weil wir dann eventuell einfacher zu lenken sind ????
Hier dazu ein Bericht von der ORF-Site, war vor ein paar Tagen im Net:
Ein Drittel im Job psychisch belastet
Vier von zehn Erwerbstätigen in Österreich waren im Vorjahr am Arbeitsplatz physischen Belastungen ausgesetzt, ein Drittel litt unter psychisch belastenden Faktoren. Das teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. 13 Prozent hatten "ausgeprägte gesundheitliche Beschwerden", und fünf Prozent erlitten innerhalb eines Jahres einen Arbeitsunfall.
Belästigung und Mobbing
32 Prozent (1,3 Mio.) der Österreicher waren mindestens einem psychischen Belastungsfaktor ausgesetzt. Neun von zehn der Betroffenen standen unter Zeitdruck: Von allen erwerbstätigen Männern fühlten sich 33 Prozent im Arbeitsalltag gehetzt und 24 Prozent der Frauen.
2,2 Prozent der Männer und 2,5 Prozent der Frauen nannten Belästigungen oder Mobbing als Belastungsgrund. 0,7 Prozent der Männer sowie 0,9 Prozent der Frauen litten sogar unter Gewalt oder der Androhung von Gewalt.
Mehr als die Hälfte betroffen
Insgesamt gaben 56 Prozent der Erwerbstätigen an, unter physisch und/oder psychisch belastenden Arbeitsbedingungen zu leiden, so die Statistik Austria.
Generell am stärksten belastet war die Gruppe der Selbstständigen und Mithelfenden in der Land- und Forstwirtschaft (66 Prozent), gefolgt von den Unselbstständigen mit manuellen Tätigkeiten (65 Prozent).
Von den Selbstständigen außerhalb der Land- und Forstwirtschaft waren 56 Prozent betroffen sowie 48 Prozent der Unselbstständigen mit nichtmanuellen Tätigkeiten.
Mehr Männer als Frauen sind physischen Belastungen ausgesetzt.
Chemikalien und Lärm
Mit mindestens einem physischen Belastungsfaktor sahen sich 42 Prozent (1,7 Mio.) der Österreicher konfrontiert. Mit 19 Prozent am häufigsten wurde dabei das Hantieren mit schweren Lasten und/oder schwierige Körperhaltungen genannt.
15 Prozent mussten unter dem Einfluss von Chemikalien, Dämpfen oder Rauch arbeiten, acht Prozent waren von Lärm oder Vibrationen beeinträchtigt. Mit 48 Prozent waren Männer häufiger physischen Belastungen ausgesetzt als Frauen (35 Prozent).
Wie gesagt, ein ORF-Bericht.
Ich könnte das jetzt noch endlos weiterführen (z.B. die Auwirkung von [übermäßigem] Kaffeekonsum, Fertiggerichte, Kaufverhalten, Konsumgesellschaft, Fleischkonsum, Fette uswusf?..) ich bin mir sicher die/der eine oder andere von Euch können da ein Wörtchen mitreden bzw. mir und Euch wird da noch einiges einfallen.
Wenn ich da jetzt noch weiterreingehen würde wäre das schon in Richtung ?Ernährungsberatung? bzw. ?Lebensberatung? und so ausufernd soll es auch nicht sein und das hat so in dieser Form auch nicht den richtigen Platz hier denk ich mal.
Möchte nochmal anführen was ich, wie ganz am Anfang beschrieben, noch alles zu diesem Thema möglicherweise sagen werde:
2. Soziale Kompetenz im allgemeinen im Kontext zur Arbeit
3. Soziales privates Umfeld (Lebensraum, Freizeit, Beziehung, Freunde usw.)
4. Bewegung (Sport allg, NICHT Autofahren?;) uswusf?)
5. Entspannung (Yoga, TaiChi, Meditation, lesen, NICHT FERNSEHEN?;) uswusf?)
Das kommt dann irgendwann mal als nächstes dran, bzw. wird sicherlich in irgendeiner Form miteinfliessen in die Kommentare und Feedbacks und Betrachtungsweisen.
Möchte Euch jetzt nur mal anregen ein bissl mitzureden, Eure Erfahrungen mitzuteilen um Eure Beobachtungen und Probleme dahingehend die Euch selbst und andere betreffen, (Arbeitskollegen, Familie, Freunde usw.) darzustellen.
Und natürlich um gemeinsam Alternativen und Problemlösungen, Ratschläge und Tipps, Auswege uswusf zu erörtern. Was auch immer...alles ist offen, alles ist frei...wir sind ja alle anonym hier...mehr oder weniger.
OK ?
VIELEN DANK !!!!!
P.s.: Ich möchte hier jetzt in keinster Form als DER Klugscheißer dastehen der da jetzt kommt und so wichtig daherredet, ich finds einfach lustig HIER und JETZT meine Meinung, welche einen Teil meiner Lebenserfahrung darstellt, mit Respekt und Wertschätzung mitzuteilen.
Wenns hilft is es gut, wenn?s net hilft hilfts auch.
Es geht einfach um Reflektion unseres eigenen Verhaltens UND um sich selber, und damit auch den anderen gegenüber ein bissl bewusster und wertschätzender zu werden?im Sinne von uns allen und einem wohlwollenden Miteinander. Ich hoff das passt jetz auch in dieses Forum?is mir grad aufgefallen das ich da eventuell net ganz richtig bin?häh ????
Außerdem is es u.a. mein Job und meine Berufung...und irgendwie is es mir ein Anliegen dieses jetzt in dieser Form weiterzugeben. Weiß nicht warum aber so is es jetzt nun mal. Punkt.
Ich hoffe ich überfordere Euch damit net. Und das mein ich im positiven Sinne das es jetzt net zuviel aufeinmal is oder so...
Und zum Abschluß wieder ein kluges Wort von einem weisen Manne:
?Wir leben nicht um zu essen, sondern wir essen um zu leben.? (Hilfe, wer wars?Socrates ??)
p.p.s.: Rechtschreibehler und so Zeugs entschuldigend bitte...danke.
