schön, dass es so ein gut besuchtes Forum rund um das Thema Job gibt.
Ich steige mal direkt mit einer Frage ein:
Ich arbeite seit Anfang 2006 in einer Firma, die Ende 2008 schwer in die Krise geraten ist.. Seit Anfang 2009 sind wir auch in Kurzarbeit.
Neulich sind wir dann wieder verkauft worden und natürlich liegt jetzt ein wenig Spannung in der Luft, wie uns unser neuer Besitzer behandeln wird und was seine Sparmaßnahmen sein könnten.
Heute fiel ich aus allen Wolken, als mein Chef mich ansprach und vorwarnte, dass demnächst die Personalabteilung mit einer Einladung zu einem Fehlzeitengespräch auf mich zukommen würde. Etwas vor den Kopf gestoßen habe ich ihn dann nach genaueren Gründen bzw. den Umständen gefragt, unter denen diese Gespräche (ich bin laut ihm wohl nicht die Einzige) geführt werden.
Der Krankenstand der Firma sei in der letzten Zeit beachtlich gestiegen, hieß es. Nur verstehe ich nicht, dass man eine Statistik über die letzten drei (!?) Jahre gefahren hat und diese nun als Arbeitsbasis nimmt (vor zwei Jahren habe ich aus diversen Gründen nämlich in der Tat noch sehr oft gefehlt).
Wie dem auch sei, mit meinem Chef bin ich über dieses Thema ausgesprochen, weshalb er auch meinte, wenn ich nicht auf seine Anwesenheit bestünde, könnte ich dieses Gespräch in der Pesonalabteilung auch gerne alleine wahrnehmen (u. a. auch aus dem Grund, da die Fehlzeiten u. U. ja auch "Frauenthemen" sein könnten und unsere Personalsachbearbeiterin eine Frau ist).
Langer Rede kurzer Sinn: ich fühle mich nicht persönlich angegriffen und glaube meinem Chef auch, wenn er sagt, dass diese Gespräche eine generelle Maßnahme sind, die zurzeit läuft. Ein bisschen Bammel habe ich dennoch.
Könnt ihr mir sagen, wie so ein Gespräch abläuft und kann man dies schlimmstenfalls als "Abmahnung" verstehen?
Hat jemand von euch vielleicht schon Erfahrungen mit solchen Gesprächen?
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus,
Grüße
Michelinchen
