jobwechsel bewerbungsschreiben

  • waere-gern_designerin
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vor > 1 Jahr
hallo.
ich habe einige Probleme in meiner derzeitigen Anstellung. Mein Vertrag läuft bis Ende des Jahres (am liebsten würde ich schon früher hier verschwinden), ob der Vertrag von Chefs Seite verlängert werden soll, steht in den Sternen.
Ich muss mich also sowieso bewerben und da ich auch auf garkeinen Fall hier bleiben will / kann sitze ich auch schon seit einer Weile an meiner Mappe. Nun hab ich sie endlich fast fertig und stehe wie der Ochs vorm Berg vor dem Bewerbungsschreiben.
Ich habe bisher immer nur Bewerbungen aus der Arbeitslosigkeit heraus geshrieben, darin bin ich gut - glaub ich.
Aber wie formuliere ich ein Anschreiben, wenn ich einen Zeitvertrag habe, der noch ein knappes halbes Jahr läuft? Und besonders schlimm: Initiativbewerbungen! Klar will ich mich auch auf offene Stellen melden, aber ich muss in meiner Branche doch sehen, dass ich darüber hinaus gehe.
Dazu kommt, dass die meisten auf digitale Bewerbungen per Mail bestehen.
Habt Ihr da ein paar Ratschläge, die mir weiter helfen können!?
ops:
Bedankt!
  • wurzel
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vor > 1 Jahr
@waeregerndesignerin

Oh, oh, bei dir scheint es zu brennen, was mir wirklich leid tut. So gerne ich dir helfen würde, ist es mir nicht möglich. Ich kenne schlichtweg nur die Modalitäten und Gepflogenheiten in der Schweiz. Ich bin aber überzeugt, dass dich bald jemand aus deinem Land unterstützen wird.

Grüsse, Wurzel
  • waere-gern_designerin
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vor > 1 Jahr
Ja, es brennt ziemlich. Das einizige worauf ich mich freuen kann ist den Irren zu sagen, dass ich verschwinde!

Vielen Dank trotzdem.
  • Profile
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vor > 1 Jahr
@waeregerndesignerin,

ich empfehle http://www.monster.de/ und dann unter der Rubrik Karrierejournal weiterlesen. Dort findest du eine Menge Tipps und gegebenenfalls kannst du dir noch im Forum von Personaler detailliert weiterhelfen lassen.

Viele Grüße, Jürgen
  • blue moon
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vor > 1 Jahr
@waeregerndesignerin

1.) Zum "Vertrag":

Entweder du entscheidest dich den Vertrag bis Jahresende zu erfüllen,
dann würde ich erst ca 3 Monate vorher intensiv mit Bewerbungen beginnen, oder du versuchst den Vertrag aufzuheben zB in beiderseitigen Einvernehmen durch ein Gespräch mit dem AG.

2.) Zum "Bewerbungsschreiben":

Die sind nicht anders zu verfassen wenn du sie aus ungekündigter Stellung heraus schreibst. Allerdings sind 6 Monate vorher bei inserierten Jobs zu früh, meistens wollen die Firmen, dass man gestern schon anfangen kann. Eventuell schon jetzt schreiben wäre bei Initiativbewerbungen möglich.

3.) Zu "digitale Bewerbungen per Mail":

Wo ist hier das Problem?

Ich schließe von deinem Nickname "waeregerndesignerin",
dass du gern Desingerin wärst und du mit "Mappe" nicht die normale Bewerbungsmappe sondern eine Mappe mit deinen Design-Arbeiten meinst.

Sinnvoll wäre meines Erachtens, wenn du neben deiner Mappe, auch eine entsprechende Website hättest wo du die Highlights deiner Werke präsentieren kannst.
  • waere-gern_designerin
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vor > 1 Jahr
@ Jürgen:
Danke sehr! Ich werde mich da mal schlau machen.
@ bluemoon: Soweit hatte ich garnicht gedacht. Ich hatte gedacht, wenn sich etwas ergeben sollte, würde ich einfach kündigen. 1 Monat Kündigungsfrist.
Um ehrlich zu sein, ich bin Mediengestalterin, FR Beratung. Habe letztes Jahr ausgelernt. habe "natürlich" eine Internetseite, bin mir aber unsicher ob ich meinen Chef danach fragen kann, ob ich die paar brauchbaren Sachen, die ich in der firma erstellt habe, auch da präsentieren darf.
Ich hab eher ein Problem mit der Mail ansich. Ein brief ist einfach, briefkopf, text etc., per Mail bin ich da etwas wackelig.
aber naja, ich werd bei google sicher noch was hilfreiches finden.
Danke!
  • blue moon
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 56
vor > 1 Jahr
@waeregerndesignerin

Ich habe dich missverstanden, ich dachte du hast dich vertraglich auf 1/2 Jahr verpflichtet, das gibt es nämlich auch.

Dann ist das ja wahrscheinlich eh ganz einfach:

1.) Fleißig Bewerbungen schreiben und den "Irren" erst Tschüss sagen wenn du was besseres hast.

2.) Die Sache mit den Mails:
Ich mache es so: Jeder der eine Mail-Adresse im Inserat angibt will ein mail und wird von mir mit einem pdf versorgt wo Anschreiben und Lebenslauf drin ist.
Im Mailtext selbst steht nur kurz: "S.g. XY anbei meine Bewerbung als ABC als pdf-Datei mfg 123" Dateigröße versuche ich gering zu halten.

(Also mit pdf sollte doch jedes Design usw wie auf Papier möglich sein, oder habe ich dich hier wieder falsch verstanden?)

3.) Die Sache mit dem Copyright.
Hier würde ich mich erst mal juristisch schlau machen bevor ich den Chef frag. Sollte es juristisch unbedenklich sein und er deine Webseite nicht kennen würde ich gar nicht groß fragen.

Noch ein Tipp dazu: Du kannst ja 2 Webseiten machen.
Eine allgemeine private und eine nicht öffentlich erreichbare mit deinen Referenzarbeiten.

Es wird wohl reichen dass diese Seite nicht über deine Hauptseite verlinkt ist also ein eigenes Passwort würde ich nicht machen.

Also zB:

Hauptseite:
www.topdesign.de

und für die Firmen wo du dich bewirbst:
www.referenzen.topdesign.de
  • waere-gern_designerin
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  • Beiträge: 12
vor > 1 Jahr
@ bluemoon.
Okay. Ich glaub ich verstehs.
Wie findest du das?:
In der Mail das Anschreiben (weil muss ja personalisiert sein), den Rest (Schul- & Arbeitszeugnisse & Mappe) als Downloadlink bzw. online zur Verfügung.
In meiner mappe habe ich bereits auf den ersten seiten einen Werdegang und ein Lichtbild integriert. Demnach würde ich das bei einer Mailbewerbung jetzt nicht unbedingt nochmal seperat senden.
oder lieber doch?

Eine zusätzliche website wäre wohl nicht so nötig. in meiner Mappe ist bereits alles drin, was sich lohnt gesehen zu werden. Aber meine bereits existierende seite kann ich doch angeben? manchmal sind auch so kleinigkeiten, die ich da einstelle. ich bin mir da nur etwas unsicher. Ich hab nämlich einen blog, lernt mich da der personaler nicht schon vor einem gespräch zu gut kennen?

Mein Ausbilder hat mir erklärt, dass ich grundsätzlich das Recht habe alles, was ich erstellt habe auch zu zeigen, solange es nicht zu kommerziellen Zwecken geschieht, hab mir das damals
extra nochmal schriftlich geben lassen. Aber da werde ich mich trotzdem noch genauer schlau machen. Vielleicht brauche ich ja wirklich garkeine schriftliche erlaubnis.

Schon dieses kleine "Brainstorming" bringt mich immens weiter - regt die Gedankengänge an.
Vielen Dank dafür!
  • blue moon
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 56
vor > 1 Jahr
@ waeregerndesignerin

Ich würde Folgendes mailen:

Im Mailtext nur einen kurzen Hinweistext auf das im Mail beigefügte pdf-File. Zum Beispiel:

Sehr geehrte Fr. Mag. Wolf!
Anbei meine Bewerbung als Mediengestalterin als pdf-Datei.
Mit freundlichen Grüßen,
Susanne Sommer
susanne.sommer@gmx.at
Tel: 0170/234 23 24

In das pdf-file würde ich neben den Anschreiben auch immer den Lebenslauf mitschicken. Diese 2 Sachen zumindest. (sonst ist es zu umständlich für den Personaler finde ich) Zeugnisse würde ich nur gleich mitschicken, wenn es verlangt wird, oder ich habe ein besonders gutes Zeugnis, dann schon.

Eine ganze Mappe in elektronischer Form würde ich nicht unbedingt schicken weil die Datei sonst ev. zu groß wird, maximal Ausschnitte mit 1-2 aussagekräftigen Seiten.
Ich würde alle Dokumente in einem einzigen pdf-File schicken. Die File-Größe würde ich nicht größer als 1MB machen.

Ein einziges pdf hat den Vorteil man muß nur 1x auf "Drucken" drücken und hat dann alles was man braucht. (Besser als ich schicke 5 Dateien, oder wie wenn man sich was mühsam downloaden muss von einer Website.

Zur Website:
Mein Vorschlag mit der 2ten Seite war darauf bezogen wenn du zB Probleme gehabt hättest die Werke die du in der Arbeit gemacht hast zu zeigen.
Sonst wird wohl eine reichen.

Ich kenne aber zB einen Mediengestalter, der eine geschäftliche Website hat, die eher "seriös" (aber trotzdem kreativ) ist und eine Private die total verspielt und und abgefahren ist - das werden wohl Viele so machen.

Wenn du ein Blog hast, dann würde ich schon aufpassen mich da nicht zu sehr zu outen also zu privates und intimes preiszugeben , oder einen zu naiven Eindruck zu machen.

Der Tipp von Profile mit "Monster.de" ist sicher nicht schlecht, da gibt es auch Vorlagen.

lg, bluemoon
  • c-hoernchen
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  • Beiträge: 2
vor > 1 Jahr
@ waeregerndesignerin
Aktuell sitze ich mal auf der anderen Seite des Tisches - bedeutet: ich führe Gespräche mit potenziellen neuen Mitarbeitern und ich kann dir unbedingt folgende Tipps geben:
Bitte informiere dich vor jeder Bewerbung über das Unternehmen. Versuch schon aus der Formulierung der Stellenanzeige, dem Webauftritt und eventuell auch über kununu-Bewertungen herauszufinden, wie das Unternehmen "tickt". Ist es eher locker und jung, dann zeig genau das auch in deinem Sprachstil. Weis darauf hin, dass dir genau diese Form der Unternehmensphilosophie sehr liegt und du dich darin wohl fühlst (wenn es so ist :)). Wenn es noch ein Start-Up ist, dann erkläre mit ein paar Worten warum du unbedingt in einer Firma arbeiten möchtest, in der Aufbauarbeit geleistet wird, kurze Kommunikationswege vorhanden sind und man noch ein viel persönlicheres Verhältnis zu Kollegen und Chefs hat. Bei einem größeren Konzern geh auf die Aufstiegschancen und individuelle Förderung ein, die ein solch finanzstarkes Unternehmen eher bieten kann als ein kleines.
Ich finde, es gibt kaum etwas Schlimmeres, als in dem ganzen Anschreiben bzw. Motivationsschreiben keinen Bezug zu der ausgeschriebenen Stelle oder dem Arbeitgeber zu finden. Als Designerin hast du noch viel mehr Möglichkeiten, deine Persönlichkeit bei Bewerbungen einzubringen. Gestalte z.B. dein eigenes Briefpapier und auch sprachlich gibt es für Designer viel mehr Narrenfreiheit als bspw. bei einem Buchhalterjob.

Solange du den Fehler nicht begehst, dich nicht mit dem Unternehmen vor der Bewerbung auseinander gesetzt zu haben und dich mit deiner Persönlichkeit interessant machst, kann nichts mehr schief gehen!!! :) Ich drücke dir die Daumen und freue mich hier bald zu lesen, wie es gelaufen ist.
Ganz liebe Grüße,
choernchen
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