Mobbing - arbeitslos - und wieder Pech?!

  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
Hallo an alle,

erst mal hoffe ich, daß dies hier von sehr vielen gelesen und vor allem beantwortet wird, denn zu dem, was jobmäßig neuerdings bei mir abläuft, fällt mir wirklich nichts mehr ein.

Bis vor ein paar Monaten war ich noch über mehrere Jahre in einer Firma beschäftigt, habe mir nichts zu schulden kommen lassen und wirklich gute Arbeit geleistet. Dann gab es irgendwann einen Wechsel in der Abteilungsleitung und die neu eingestellte Person wollte die "Konkurrenz" ausschalten und hatte sowie nutzte dazu ihre Beziehungen. Ich wurde herausgemobbt bzw. wohl eher gebosst, andere alteingessesene Kollegen folgten und folgen noch. Aber das Thema ist für mich beendet und darum geht es auch nicht.

Völlig erledigt genoß ich eine kurze Auszeit, wollte aber gerne wieder arbeiten, von dem Ärger mit den Ämtern und den finanziellen Einbußen gar nicht zu reden. Also suchte und fand ich schon nach ein paar Monaten eine neue Arbeitsstelle. Dort bin ich nun und muß feststellen, daß auch hier nun die Welt alles andere als in Ordnung ist. Der Chef ist von sich eingenommen und rechthaberisch/unbelehrbar, die Verantwortung, die ich vorher hatte, werde ich hier nie bekommen und jetzt bin ich schon wieder genau so unglücklich, nervös und entnervt, wie ich es zu Zeiten gegen Ende in meiner alten Firma war. Damals kurz vor dem Burnout aufgrund von Überlastung und Mobbing, erkenne ich nun die gleichen Anzeichen schon nach kürzester Zeit - obwohl ich jetzt keinesfalls überlastet bin und auch nicht gemobbt oder ernsthaft gebosst werde, sondern nur einfach sehr unglücklich mit dieser "Wahl" bin. Erklärung für die Anführungszeichen: größere Auswahl bei der Arbeitsstelle habe ich leider altersbedingt (keine falschen Rückschlüsse bitte, ich bin durchaus noch rüstig und leider fernab der Rente) nicht - meine Qualifikationen und meine Arbeitsleistung sind aber bestens.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat jemand einen Tip, wie man damit umgeht? Bin ich einfach nur verflucht und muß damit leben???

Die Erfahrungen, die ich in letzter Zeit machen mußte, sind jedenfalls wahrlich umwerfend und unglaublich für mich - ich kapiere einfach nicht, warum man gute, fähige Mitarbeiter, die noch nicht mal Ambitionen haben, sich wichtig zu machen oder jemand anderes Stuhl anzusägen, sondern nur friedlich gute Leistung erbringen und ihre Ruhe haben wollen, neuerdings offenbar gerne fertig macht. Kann mir dazu jemand irgend etwas sagen oder raten?

Ich danke Euch schon mal im Voraus - brauche wirklich echte, gute Ratschläge!!!
  • Siegfried
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 53
vor > 3 Jahre
Irgendwie fehlt mir bei deinen Schilderungen etwas die selbstkritische Betrachtung. Es sind immer die anderen Schuld. Es kommt mir sogar so vor wie wenn du dir in der Opferrolle gefällst. Dein Avatar-Bild das "tränende Auge" passt da auch dazu. Vielleicht kannst du das etwas analysieren, eventuell im Gespräch mit Personen die dir ungeschminkt Feedback geben können. Ehrliches Feedback wird einem halt selten aufgedrängt, das muss man sich abholen.

Andererseits hast du doch auch viel Positives das dich aufbaut.
Du hast dich nicht unterkriegen lassen und dir einen neuen Job geangelt,
du hast es noch drauf und kannst wenn es dir Gestern gelunden ist auch noch Morgen was Neues anfangen wenn es drauf ankommt, ich glaube die Firmen denken hier auch um und es wird in Zukunft immer normaler werden auch noch als nicht mehr ganz Junger öfters Job zu wechseln (siehe auch Beitrag im Expertenforum zu Jobstrategien).
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
Hallo Siegfried,

glaub mir, selbstkritische Betrachtungen hatte ich mehr als ausreichend - auch wäre bei einem Menschen ohne Selbstkritik das Mobben oder Bossen deutlich schwieriger. Das "tränende Auge" heißt übrigens "Das Auge der Zeit" und ist von Dali; ich habe es als Symbol gewählt, weil ich es einfach hübsch finde, nicht, weil ich ausdauernd und gerne heule, ganz im Gegenteil.

Soviel zum psychologischen Teil. Tut mir leid, daß das alles etwas falsch rübergekommen ist, aber das läßt sich wohl nicht vermeiden, wenn man nicht allzu weitschweifig berichten will - da müssen die Feinheiten rausgelassen werden.

Wäre trotzdem schön, wenn sich mal jemand mit möglicherweise ähnlichen Erfahrungen melden würde!
  • Basia
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 119
vor > 3 Jahre
Hallo Muellina,

ich finde Deinen Beitrag ehrlich und von der Seele geschrieben.Bei mir ist er in keinster Weise falsch rübergekommen.
Du jammerst nicht, sondern schilderst Deine Arbeitserfahrungen und wie es Dir zur Zeit nach dem Jobwechsel geht.
Deine Geschichte erinnert mich an die bisherigen Erfahrungen, die mein Sohn mitgemacht hat.
Nach dem Studium bekam er schnell einen Job was absolut nicht selbstverständlich war.Als Student hat er jedoch gearbeitet,hatte Praktika und es war sicher ausschlaggebend, dass er ohne großer Mühe eine Stelle fand.
Die erste Stelle war in einem mittelgroßen Unternehmen.Sein Gehalt, eine familiäre Atmosphäre und auch die Nähe zur seiner Wohnung haben eine große Rolle gespielt.
Es war aber ein großer Hacken dabei : DIE ARBEIT WAR NICHT INTERESSANT und er war einfach unterfordert.Nach 3 Jahren beschloß er die Firma zu wechseln.Er hatte das Glück(so glaubten wir alle damals), eine Stelle in einem sehr angesehenem Konzern zu bekommen.
Hier bekam er gleich am Anfang eine kalte Dusche.Es war einfach alles anders als in seinem ersten Job.Es ist logisch, dass ein Großunternehmen anders arbeitet.Er war dort vom ersten Tag an einfach UNGLÜCKLICH.Er wußte, dass jeder Anfang schwer ist....wir haben alle mit ihm es hundert mal besprochen.Er hat nur immer wieder gesagt, dass er wieder unterfordert sei und es kann nicht wahr sein, dass er zum zweiten mal in so einer Situation ist.Ein Jahr lang hat er dort ausgehalten und immer nur daran gedacht von dort zu gehen..........
Seit einem Jahr ist er selbständig und immer wieder wiederholt er, dass er endlich glücklich sei und genug zu tun hat.
Ich bin überzeugt, dass sich hier auf mein Beitrag User melden werden, und wieder wie bei Dir irgend etwas finden, was sie kritisieren werden.

Warum ich Dir diese Geschichte erzähle, es liegt nicht an Dir, dass Du wieder Pech im Beruf hast, es hat sich so ergeben.
Wenn Du noch nicht resigniert bist, dann suche wieder.Vielleicht findest Du eine Firma, wo Du nettere Menschen triffst und Dich wohler fühlst.Ich wünsche es Dir vom ganzen Herzen.
basia
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
Vielen Dank, Basia,

Dein Beitrag erleichtert mir den ersten Arbeitstag nach dem Wochenende - mir ist echt mulmig, denn heute steht eine Konfrontation mit dem Chef an, die sich leider nicht vermeiden lässt.

Die Geschichte Deines Sohnes bestätigt mir jedenfalls meine Meinung, daß man sich nicht unglücklich arbeiten darf und wenigstens, wenn man schon bleiben muß, versuchen sollte, "krumme" Situationen zu klären, denn Geld ist wirklich nicht alles.

Und nein, ich habe nicht resigniert. Immerhin habe ich ja, wie Siegfried schreibt, tatsächlich eine Menge Glück gehabt. Ich war nicht lange arbeitslos und habe schnell einen neuen Job bekommen. Der ist zwar deutlich nicht der richtige, aber wenigstens kann ich mich jetzt aus einem Arbeitsverhältnis heraus weiter bewerben, was einen viel besseren Eindruck macht und mich auch in eine bessere Verhandlungsposition bringt und was ich selbstverständlich auch mache.

Nochmal danke für die Antwort und einen guten Wochenstart!
  • bodrum56
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 408
vor > 3 Jahre
Hallo Muellina,

ich bin in einer ganz ähnlichen Situation, daher kann ich dich gut verstehen.

Ich war sehr lange in einer Firma, habe dort Mobbing erlebt, kam dann vor mehreren Jahren, als sich in der Firma ohnehin viel geändert hat, in eine andere Abteilung, in der ich gerne war und auch wieder gerne arbeiten ging, vor längerer Zeit fanden dann wieder Umstrukturierungsmaßnahmen statt und ich wurde einem früheren Chef unterstellt, mit dem ich großen Ärger hatte. Jetzt wurde alles noch schlimmer. Ich bekam einen schlechteren Job, in dem ich todunglücklich war und mich unterfordert fühlte. Es war einfach nicht zum aushalten. Mein früheres Gehalt bekam ich zwar weiter, allerdings wurde mir erklärt, dass ich ein Störfaktor für die Kollegen dort wäre. Wurde von diesem Chef massiv in meiner Persönlichkeit angegriffen und wenn ich mich beschwerte, wurde eine Aktennotiz über mich gefertigt.

Ich hätte für mein Gehalt gerne wieder eine andere Tätigkeit gemacht. Die Firma hatte allerdings leichtes Spiel (Standortschließung, Ausgliederungen usw.) und hat mir dann eines Tages gedroht, wenn ich die angebotene Abfindung nicht annehmen würde, würde man mir bei nächster Gelegenheit fristlos kündigen und das in mein Zeugnis schreiben. Man hätte schließlich Zeugen.

Meine Aussagen zählten nach langer Betriebszugehörigkeit nicht mehr. Obwohl ich immer gute Arbeit geeistet habe und sogar mehrmals Sonderzahlungen für meinen Einsatz bekommen habe.

Ich habe dann eine lange Freistellung bekommen, die ich auch für eine kurze Auszeit genutzt habe, habe mir dann Ziele für Weiterbildung gesetzt und suche jetzt seit sechs Monaten intensiv einen neuen Job. Arbeitslos bin ich erst seit kurzem. Allerdings hatte ich gehofft, die Arbeitslosigkeit zu vermeiden, was nicht geklappt hat. Ich bekomme im Moment fast nur Absagen, was manchmal frustrierend ist.

Allerdings habe ich manchmal schon gedacht, wenn ich beispielsweise Bewerbungen persönlich abgegeben habe, ob ich dort wirklich arbeiten möchte, weiß ich nicht. Rein gefühlsmäßig war es noch nicht so, daß ich dachte, hier möchte ich jetzt unbedingt eine Chance haben. Eine Bekannte, der ich das erzählte, sagte mir daraufhin, deshalb hätte ich sicherlich noch keinen neuen Job gefunden.

Ich möchte damit sagen, daß manche Dinge einfach eine gewisse Zeit brauchen. Mach aber auf keinen Fall den Fehler, eine neue Stelle nur anzunehmen, um Deinen jetzigen Job kündigen zu können. Du könntest sonst evtl. bei einem Vorstellungsgespräch Wichtiges übersehen, worüber Du nachher wieder unglücklich bist.

Sei jedenfalls froh, daß Du in Deinem jetzigen Job wenigstens nicht gemobbt wirst.
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
Hallo Bodrum56,

meine Güte, das war ja schlimmer, als bei mir. Wie hast Du das nur ausgehalten??? Ich kann nur sagen, sei froh, daß es vorbei ist und Du wenigstens noch eine Abfindung bekommen hast. Das ist bei mir auch so verlaufen und ich war heilfroh, als ich die Kündigung endlich bekam. Es war mir sogar lieber, arbeitslos zu sein, als in dieser Situation bleiben zu müssen.

Nein, den Fehler, einfach etwas anzunehmen, nur um nicht arbeitslos zu sein, habe ich schon gemacht. Bei meiner neuen Firma hatte ich von Anfang an ein sehr ungutes Gefühl und habe trotzdem unterschrieben. Leider wird bei dem Begriff "Probezeit" in good-old-germany, wie bei so vielen Dingen, mit zweierlei Maß gemessen. Proben darf nur der Arbeitgeber. Wenn ich von mir aus kündige, bekomme ich so oder so gleich 12 Wochen Sperre. Aber je weiter sich die Sache entwickelt, desto näher kommt mir der Gedanke, trotzdem das Handtuch zu werfen, denn unglücklich im Job war ich nun wirklich schon lange genug und Geld ist nun mal nicht alles, worauf es ankommt.

Wir werden sehen... Dir wünsche ich jedenfalls alles, alles Gute bei der Stellensuche und daß Dir so was nie mehr passiert. Und höre auf Deinen eigenen Rat: manche Dinge dauern eben wirklich ein bißchen länger und wenn Du dann an die Firma gerätst, die zu Dir passt und zu der Du passt, dann gibt es auch einen Vorstellungstermin und einen Vertrag. Wer weiß, wofür es gut ist, wenn es bisher nicht geklappt hat, da Dir die Stellen ja ohnehin nicht sympathisch waren. Denn das Eine weiß ich jetzt wirklich ganz sicher: lieber arbeitslos bleiben, als nach so üblen Erfahrungen wieder an das Falsche geraten und sich noch unglücklicher machen.

Alles Gute für Dich!
  • bodrum56
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 408
vor > 3 Jahre
Hallo Muellina,

das mit 12 Wochen Sperre, wenn Du selbst kündigt, ist natürlich schon ein Problem und es ist auch manchmal nicht gerecht. Z.B. ein Arbeitnehmer, der es darauf anlegt, die Kündigung zu bekommen, erhält keine Sperre. Aber dann wird ein besonders schlechtes Zeugnis ausgestellt, mit welchem dann wahrscheinlich alles noch schwieriger wird.

In einer Notsituation passiert es aber leider schnell, das man einen Vertrag auch mit einem unguten Gefühl unterschreibt.

Ich wünsche jedenfalls auch Dir alles Gute und viel Glück auf einer neuen Arbeitsstelle.

Liebe Grüsse
  • blumenwelt33
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor > 3 Jahre
Hallo Muellina,

den vorherigen Beiträgen ist meinerseits nichts hinzuzufügen. Auch ich kenne ähnliche Situationen und war heilfroh, "froh und heil" da wieder rauszukommen. Ich kenne andere Geschichten, die für die betroffenen Personen mit Krankheit und Reha geendet haben.

Manchmal kann man es sich im (Berufs-)Leben aussuchen, manchmal leider nicht. Es kommt auch immer darauf an, was man aus seiner aktuellen Situation macht, was man wie selbst in die Wege leitet (Recherchen, Bewerbungsstrategie, Weiterbildung etc.), zu welcher Zeit (Arbeitsmarktsituation, Saison, Marktbedarf etc.) und mit welcher Motivation ("Geld ist nicht alles", "Was bin ich mir wert?", "Warum will ich genau diesen Job?", etc. etc.) man seiner hoffentlich "BeRufung" folgt oder folgen kann.

Mein Stand nach 20 Jahren Erfahrung im Umgang mit Kollegen und Managern ist, daß unterm Strich leider fast jeder erstmal nach seinen eigenen Zielen und Vorteilen schaut. Es gibt fast überall Neider, Mißgünstler, Ängstliche, Überhebliche, Falschspieler, Miesmacher, Egozentriker, Seilschaften, etc. etc. Zudem ist heutzutage der Druck auf vielen Märkten deutlich höher, also noch vor 10 Jahren, was sich nicht selten auf das Klima auswirkt. Von Ethik kaum mehr eine Spur.

Ist es ein/e Kollege/gin, der/die einem den Job schwer macht, dann gibt es nur Eines, daß sofort aufzuklären (Gesprächstermin mit Vorgesetzten vereinbaren, fallweise auch den Betriebsrat einschalten etc.). Stellt sich heraus, daß es der Vorgesetzte selbst ist oder er/sie zumindest keine klaren Zeichen für eine Aufklärung der Situation setzt, dann ist das Problem größer und ich habe leider die Erfahrung gemacht, daß es besser gewesen wäre, sich in diesen Fällen schneller zu verabschieden bzw. sich schneller einen neuen Job zu suchen, als es "auszuhalten", nur damit der Lebenslauf "einwandfrei" bleibt.

Ich bin kein Mensch, der einfach aufgibt, im Gegenteil! Aber zu kämpfen, wofür man relativ bald herausfindet, daß es vergebene Liebesmüh ist zu kämpfen, macht wenig Sinn. Dann lieber die Energie und Motivation auf die Suche nach einem neuen Job bzw. neue Wege richten. Im Job - egal aus welchem Grund - durchschnittlich ein ungutes Gefühl zu haben und das den ganzen lieben langen Tag und die ganze liebe lange Woche, hinterlässt Spuren in unserer Psyche und unserer sensiblen Seele, schränkt die Motivation und Leistungsbereitschaft ein, auch wenn man vielleicht sogar immer noch einen "pflichtgemäß" sehr guten Job abliefert.

Interessanter finde ich die Frage, WIE man VOR Unterzeichnung eines Vertrages herausfindet, in welches "Gehege" oder "fair play" man so geraten könnte. Meine Erfahrung zeigt, daß es hilft sich seine Fragen für das Bewerbungsgespräch sehr gut vorzubereiten. Nicht nur der Arbeitgeber hat Fragen, der Arbeitnehmer auch! Man testet Arbeitnehmer durch geschickte Fragestellung auf seine Reaktionen. Warum nicht auch Arbeitgeber, Abteilungsleiter testen? Aufgrund der Art und Inhalte der Antworten lassen sich Schlüsse auf ein eher offenes oder geschlossenes Klima schließen. Ich lasse mir auch gerne die Räume, den zukünftigen Arbeitsplatz, die Kollegen persönlich zeigen und vorstellen, sofern es umfänglich möglich ist. Dann habe ich einen besseren Überblick. Ich "fühle" mich in die Umgebung, die Situation vor Ort ein. Habe ich einen angenehmen oder schwierigen Anfahrtsweg? Meinungen von Ex-Mitarbeitern einholen kann helfen. Es gibt mittlerweile genügend Plattformen und Netzwerke oder Zeitungsartikel, Foren etc.in welchen man mehr über die Unternehmenskultur einer Firma herausfinden kann. Je persönlicher und klar und natürlich auch sachlicher und faktisch die Informationen sind, desto besser.

Wenn man die Zeit hat, dann sollte man sich aus meiner Sicht diese Infos möglichst umfangreich vorher holen. Alles kann man natürlich leider nie vorher erfahren, sondern merkt erst, wenn man im Job mitten drin ist, was "Sache" ist. Ansonsten hilft mir auch immer mein Bauchgefühl. Wenn es "nein" sagt und ich kann es mir "leisten", dann bleibe ich von der Firma von vornherein weg. Wenn ich "muß", dann zieh ich's durch, aber bleibe natürlich weiter auf der Suche. Überhaupt sagt meine Erfahrung bleibe ich IMMER auf der Suche, bin IMMER offen für andere Angebote oder Möglichkeiten.

Unterm Strich bleibe ich mir selbst treu und kümmere mich vor allem immer um einen angemessenen Ausgleich zum Job. Und wenn der Ausgleich nicht mehr gegeben ist, weil der Job so an den Nerven zehrt und man eigentlich nur noch darüber nachdenkt oder sich ärgert, wie es dort weiter gehen soll, dann lautet auch hier meine Erfahrung: nichts wie weg, bevor es krank macht.

Liebe Muellina, DU schaffst das und sonst keine! Ich meine damit, wir schaffen uns unsere Realität auch selbst. Wenn Du das, was Du WIRKLICH willst immer im Auge behälst, dann bleibst Du unterm Strich auch auf DEINER Spur :-)

Viele Grüße & "daumendrück" für bessere Zeiten!
  • Basia
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 119
vor > 3 Jahre
@ Blumenwelt33,
Ich bedanke mich für Deinen Beitrag.
Du wirst damit nicht nur Muellina helfen.
Auch andere User in diesem Forum könnten davon Rückschlüsse ziehen.
Hoffentlich werden es viele die Deinen Beitrag hier finden.
Ich grüße Dich herzlich
basia
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@basia
jawohl, da bin ich ganz Deiner Meinung!

@blumenwelt33
auch Dir stimme ich voll und ganz zu. Leider war es bei mir eben nur so, dass ich mir den Job nicht ausgesucht habe. D.h. ich hatte ein wirklich schlechtes Bauchgefühl dabei, sah mich aber nicht in der Lage, das Angebot abzulehnen, weil ich eben nicht arbeitslos bleiben wollte und keine anderen Angebote hatte. Da hat mir dann meine ganze Recherche und auch mein eigentlich-nicht-wollen nicht geholfen.

Trotzdem hast Du vollkommen Recht: es SOLLTE so sein, dass auch der Arbeitnehmer die Wahl hat; leider ist es wahrscheinlich in den meisten Fällen so, dass er aber glaubt, diese Wahl nicht zu haben. Aus Existenzängsten, aus Minderwertigkeitsgefühlen oder aus was-weiß-ich heraus. Genau deswegen finde ich Deinen Beitrag so wertvoll: man sollte sich nicht auf den Standpunkt stellen, dass man etwas vom potentiellen Arbeitgeber erbetteln müsste, sondern auf den, dass man, wenn die Arbeitsbedingungen, die man prüfen sollte, stimmen, gute Leistung zu einem entsprechenden Preis zu verkaufen hat ? und dafür muss man weder seine Seele verkaufen, noch sich in Sklaverei begeben.

Ich weiß, auch und gerade ich muß da umdenken und arbeite daran. Die Theorie habe ich jedenfalls schon mal, fehlt nur noch die Praxis. Ich bleibe jedenfalls dran und bewerbe mich tüchtig weiter.

Danke jedenfalls für Deine netten und weisen Worte und für?s Daumen-Drücken!
  • MantaFan
  • Status: Legende
  • Beiträge: 689
vor > 3 Jahre
Hall ihr alle,

Zuerst einmal möchte ich sagen, das diese Beiträge sicherlich vielen helfen können. Man sollte aber auch aufpassen nicht immer wieder in das selbe Muster hineinzuschlittern. Mobbing ist immer eine blöde Sache. Wenn man sich nicht traut jemanden anzusbrechen der einen Mobbt, dann ist es sicherlich besser die Firma zu wechseln. Aber ich wünsche trotzdem jeden Glück den so was wiederfahren ist, das er dann wenigstens einen vernünftigen Job bekommt.

mantafan
  • blumenwelt33
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor > 3 Jahre
@ Mantafan
@ all

http://www.kununu.com/job-forum/bb-images/smilies/icon_idea.gif
:idea: genau diese und ähnliche Fragen" finde ich sehr interessant:

- was verstehst Du für Dich unter "selbe Muster" und wie erkennt man
"das selbe Muster" möglichst schon BEVOR man hineinschlittert,
- möglicherweise schon zur Vertragsunterzeichnung - insbesondere
wenn einem womöglich noch nicht bewußt ist, worin "das
wiederkehrende Muster" eigentlich begründet liegt? (eigenes unklares
Verhalten, nicht erkennen von eigentlich unklaren Vorgehensweisen
durch die Firma, in die man erstmal unweigerlich hineingezogen wird
und damit erstmal umgehen / klar kommen "muß", ob man will oder
nicht ...)

- was könnten aus Deiner / Eurer Erfahrung "klassische Mobbing-Muster"
sein? Mobbing kann ja aus meiner Sicht sehr viele Gesichter und
Windrichtungen haben (persönlich, thematisch, unternehmenspolitisch
begründet, Provokation, Angstauslösung, Mangelndes Selbstbewußtsein
...)

- zu dem Aspekt "den/die ansprechen der/die mobbt":

was, wenn diese Person der/die Vorgesetzte selbst ist (bossing)?
Wieviel "Mut" und "Direktheit" oder "Diplomatie sind angebracht /
notwendig, um offensichtliches Mobbing aufzuklären? Was riskiert
man, was gewinnt man wirklich, wenn man Grenzen (durch)setzt?
(Persönlich, Job, Erfahrung ...)

was, wenn zwar klar ist, daß "offensichtlich" gemobbt wird, aber man
die genaue Quelle nicht klar (er)kennt? (Ausspielen von ..., Streuen
von unwahren Gerüchten und dergleichen, ...)

... diese und andere Punkte. Mobbing ist immerhin eine Wissenschaft für sich, die nicht gerade selten vorkommt und nicht nur menschlichen, sondern auch wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Und über theoretische Lösungen redet sich meist leichter, als über praktisch durchführbare Mittel und Wege ...

Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.

Viele Grüße, blumenwelt33
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@blumenwelt33 und @all

natürlich erkennt man niemals ein Muster, bevor man nicht angefangen hat zu arbeiten und selbstverständlich kann man gegen Mobbing nicht wirklich etwas machen - Mobbing heißt nicht einer-gegen-einen, also fairer Zweikampf, sondern alle-gegen-einen. Dann gibt es zwar noch Bossing und das ist zwar einer-gegen-einen, allerdings zählt der erstere "eine" dann schon mindestens dreifach. Tja, und ein Mensch, der sich im Kampf gegen mehrere Boxer mit Fragen und Diskussion zur Wehr setzt, wird wohl schon gleich im Vorfeld verloren haben.

Wie auch immer, ich bin in meinem neuen Job nicht gemobbt worden, sondern war einfach nur persönlich, arbeitstechnisch, systemtechnisch sowie menschlich absolut fehl am Platze. Daraus habe ich die Konsequenzen gezogen und gekündigt. Tatsache ist, daß mein durch den vorherigen Job ohnehin schon angeknackstes Selbstwertgefühl dort täglich und stündlich immer mehr abhanden kam und ich mich einfach unerträglich furchtbar gefühlt habe.

Leider ist (in Deutschland) die sogenannte Probezeit eine einseitige Geschichte. D.h. wenn man selbst kündigt, hat man mit einer zwölfwöchigen Arbeitslosengeldsperre zu rechnen. Die Gesetze sind da ziemlich eindeutig, trotzdem liegt alles jeweils letzten Endes im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters bei der Arbeitsagentur.

ABER: ich bin, ganz egal, welche Folgen ich tragen muß, glücklich und zufrieden mit meiner Kündigung. Sie mag unvernünftig und auch total unwirtschaftlich gewesen sein, aber Geld ist nicht alles - jeder einzelne Mensch ist wichtiger als alles Geld der Welt und daher auch der Selbsterhaltungstrieb, der mich bei meiner Entscheidung geleitet hat.

Wer auch immer dies hier liest: bitte, drückt mir die Daumen, daß mir die Ämter wohlgesonnen sind und sollten sie es nicht sein, dann wünscht mir einfach Glück...
  • MantaFan
  • Status: Legende
  • Beiträge: 689
vor > 3 Jahre
Hallo blumenwelt, Hallo Muellina,

Geld ist sicherlich nicht alles, aber leider brauchen wir es.
Ich glaube wenn man genug Selbstbewusstsein hat, dann wird es für die anderen schwieriger einen zu Mobben. Es gibt da keine klaren Regeln, wenn man gemobbt wird hat man nicht viel Auswahl. Entweder man kündigt, oder man lässt es sich nicht gefallen :!: :!:

mantafan
  • Basia
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 119
vor > 3 Jahre
@ Hallo Muellina,

Seit unserem letzten Gespräch ist bereits einige Zeit vergangen.
Wie ich erst heute lesen konnte, hast Du Dich doch entschieden diesen letzten Job zu kündigen.
Ich bewundere Dich für Deine Stärke und all die klugen Gedanken, die Dich zu diesem Schritt überzeugt haben.
Ich hoffe für Dich, dass Du doch keine grassen Folgen tragen wirst.
Es gefällt mir sehr gut die Bezeichnung " Selbsterhaltungstrieb", der Dich bei der Entscheidung geleitet hat.
Du weiß, was Du wert bist und es ist gut so.Du wirst sicher einen anderen Job finden und diesmal einfach alles genau analysieren, bevor Deine Entscheidung fällt.
ich wünsche Dir VIEL GLÜCK,
und bitte schreibe uns wie es Dir geht.
Ich grüße Dich herzlichst
basia
  • Rosanne
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 202
vor > 3 Jahre
Hi Muellina,

Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Du wirst schon einen Job finden wo du dich wohlfühlst und der dir auch Spass macht. Ich kann auch nur sagen, das Geld nie so wichtig sein kann, leider ist es ein notwendiges Übel.

liebe grüße
rosanne
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@basia,

wieder einmal herzlichen Dank für den seelischen Aufbau - das ist sehr lieb von Dir und ich kann im Augenblick wirklich jeden Zuspruch sehr gut gebrauchen. Die mehr oder weniger schlimmen Folgen werden sich innerhalb der nächsten drei Tage klären lassen, da ich in Sachen Papiere und Arbeitsagentur alles sehr schnell regeln konnte. Darüber bin ich auch sehr froh, denn das Unerträglichste für mich sind Unklarheiten. Mit negativen Klarheiten komme ich weitaus besser klar, als mit ungeklärten Angelegenheiten. Demgemäß verläuft im Augenblick tatsächlich für mich alles relativ positiv.

Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen ist es für mich sehr aufbauend und gut zu wissen, daß es wenigstens einen Menschen gibt, der mich und meine Entscheidungen versteht und das alles nachvollziehen kann. Nochmals: Ganz viel Danke für Deine netten Worte und auch Dir alles Liebe und Gute!!!

@rosanne,

auch Dir sehr vielen Dank für Deine netten Worte, die mir ebenfalls sehr gut getan haben. Und Du hast Recht: auf die eine oder andere Art und Weise wird schon alles gut werden. Ich bin mir nur nicht mehr wirklich sicher, ob es das erstrebenswerte Ziel meines Lebens ist, eine Arbeit zu finden. Das Ziel ist für mich zwar, für meinen Lebensunterhalt selbst aufkommen zu können, aber dafür werde ich nie und nimmer meine Seele verkaufen.

Auch Dir jedenfalls vielen, lieben Dank für Deine netten Worte!

@all:

Nehmt Euch bloß kein Beispiel an mir. Ich hatte einfach in letzter Zeit ein bißchen zu viel Pech und habe aus Existenzängsten heraus einen möglicherweise folgenschweren Fehler gemacht. Bzw. vielleicht nehmt Ihr meine Erfahrungen zur Kenntnis und macht nicht den Fehler, einfach nur um des lieben Geldes Willen irgendeinen Job anzunehmen, den Ihr dann nicht halten könnt. Zwar weiß ich noch nicht, wie diese Geschichte ausgehen wird, aber sicher ist, daß die möglichen Folgen die Existenz weitaus mehr bedrohen, als wenn man besser gleich auf eine wirklich passende (bzw. zunächst mal wenigstens passend erscheinende) Arbeit gewartet hätte.

Liebe Grüße und allen alles Gute!
  • kitabiv
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 40
vor > 3 Jahre
Hallo Muellina,

Zuerst einmal wünsch ich dir alles Gute und viel Glück. Wird schon alles glatt gehen. Du hast Recht wenn du sagst, man soll seine Seele nicht verkaufen. Das ist das letzte, denn dann bist du wirklich verkauft. Aber du hast ja den rechten Weg eingeschlagen und du wirst sehen, das alles wieder gut wird. Ich halte dir auf jeden Fall meine Daumen. :idea: Kopf hoch

liebe Grüße
kitabiv
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@kitabiv

ja, es wird irgendwie gut werden, denn das hat bisher noch immer geklappt - danke auch Dir für Dein Verständnis und den Zuspruch; das kommt gerade richtig gut!!! Und auch danke für das Daumen-Drücken - man sagt ja, daß geballte Energien vieles bewirken können und vielleicht ballt sich da ja ernsthaft etwas zusammen, das meine Existenz positiv beeinflussen könnte.
  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2013
vor > 3 Jahre
@ Guten Morgen Muellina,

ich möchte Dir ein Zitat widmen :

" Schließt sich uns eine Tür zum Glück, öffnet sich eine andere.Doch wir schauen oft so lange auf die geschlossene Tür, dass wir die geöffnete übersehen."
von Helen Adams Keller (1880-1968)

in diesem Sinne alles, alles Gute.
Liebe Grüße
Sternenhimmel
  • blumenwelt33
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor > 3 Jahre
@ Muellina,

<<... macht nicht den Fehler, einfach nur um des lieben Geldes Willen irgendeinen Job anzunehmen, den Ihr dann nicht halten könnt. Zwar weiß ich noch nicht, wie diese Geschichte ausgehen wird, aber sicher ist, daß die möglichen Folgen die Existenz weitaus mehr bedrohen, als wenn man besser gleich auf eine wirklich passende (bzw. zunächst mal wenigstens passend erscheinende) Arbeit gewartet hätte ...>>

--> erstmal herzlichen Glückwunsch an Dich, daß Du in DEINE Kraft und DEINEN Weg gehst! Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß eine ungute Situation (sei es beruflich oder privat) einfach Kräfte bindet, die Seele belastet und eigene Entfaltungsmöglichkeiten blockiert. Von daher kann ich auch Deine Entscheidung gut verstehen und nachvollziehen lieber konsequent zu gehen, als auszuharren. So bist Du erstmal "frei" davon und hast jetzt die Zeit, die es braucht, um Dich davon zu erholen und um Dich um Deinen weiteren Weg zu kümmern. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und Erfolg, was Deine finanziellen Regelungen angeht!

Einen ähnlichen "Prozess" durchlaufe ich auch gerade und ich muß sagen das hat etwas sehr "Klärendes" und "Stärkendes". Punkte, die mir beruflich wichtig sind, wesentliche Bedürfnisse und die Möglichkeiten mein Potential einzusetzen kamen nochmal auf den Prüfstand, wurden nochmal klarer und damit auch der eigene Weg. Es tauchen neue Entwicklungsmöglichkeiten, richtungsweisende Inhalte und alte Kontakte auf, die mir weiterhelfen und mich den für mich richtigen Weg erkennen lassen. Ich habe schon einige Angebote bekommen bzw. mir selbst gesucht, Gespräche geführt und zum Teil tatsächlich oder mögliche resultierende Verträge sogar wohlüberlegt ausgeschlagen.

Meine Entscheidungen werden klarer, weil ganzheitlicher und vorausschauender. Natürlich ist mir bewußt, daß ich mich nicht aufs existenzielle Glatteis bewegen oder fahrlässig mit meiner Situation umgehen möchte, aber solange ich es mir aussuchen kann, tue ich das auch. Und das alles Entscheidende: es geht mir sehr gut dabei und ich habe keine Angst vor der Zukunft! Angebote sind nach wie vor gegeben (weil gute Marktlage, Networking etc.) und ich finde etwas für mich Passendes!

Eine Erkenntnis ist auch, daß wir nicht nur Teil der Schöpfung sind, sondern wir zeitgleich selbst auch Schöpfer sind. Gemeint ist, daß wir nicht einfach nur "abhängig" von irgendeinem Karma, einer Fügung oder äußeren Umständen sind, sondern wir es in weiten Teilen selbst in der Hand haben, ob und wie wir unser Potential im Leben verwirklichen. Schöpfer sein heißt für mich auch kreativ mit dem eigenen Leben umzugehen, bewußt Dinge auf den Kopf zu stellen, neue oder andere Perspektiven zu gewinnen, Sichtweisen auch mal zu ändern und den Mut zu haben auch unkonventionelle Ideen auf womöglich ungewöhnliche Weise umzusetzen. Vor allem aber heißt Schöpfer sein für mich auch Ver-"trauen" auf das Bauchgefühl, welchem der Verstand aus Existenzängsten heraus oft gerne erstmal widerspricht :wink: Vertrauen heißt für mich "sich trauen" den eigenen Weg zu gehen, auch wenn er erstmal vom "Vertrauten" abweicht. Natürlich geht es nicht um naives blindes Vertrauen, sondern darum, sich zu trauen andere und womöglich völlig neue Wege zu gehen, die jedoch sehr wohl überprüfbar und realistisch sind.

So wünsche ich auch Dir die Kraft, den Glauben an Dich selbst und Deine Fähigkeiten, den Mut und die Handlungsfähigkeit, daß Du Dich für Deinen Weg ein- und durchsetzen kannst :D

Liebe Grüße!
Die Blumenwelt
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@Sternenhimmel:

wie Recht Du hast! Vielen, vielen Dank für die netten Worte - ich werde versuchen, keine Tür zu übersehen und denke, ich bin nun auch wieder offen genug dafür, hindurchzugehen.

@blumenwelt33:

auch Dir lieben Dank. Ja, es ist auch bei mir tatsächlich und leider erst jetzt so, daß ich beginne, die Dinge mit anderen Augen zu betrachten. Sicherlich habe ich nicht die beruflichen Aussichten, die Du hast, aber ich sehe niemals etwas als aussichtslos und habe aus dieser letzten Erfahrung gelernt. Möglicherweise werde ich sogar einen ganz anderen Berufsweg einschlagen, den ich bisher immer gescheut habe, zu dem ich aber deutlich geeignet bin. Ich wünsche Dir jedenfalls, daß Du tatsächlich die für Dich passende Arbeit findest, bei der es nicht nur um das Geld-Verdienen geht, sondern vor allem darum, Dich glücklich und zufrieden zu machen, denn darauf kommt es in erster Linie an.

@all:

immer wieder vielen, lieben Dank für Eure jeweils sehr netten und vor allem verständnisvollen Worte, die mir sehr gut tun. Vielleicht kennt Ihr das ja auch, daß in solchen Lebenslagen ausgerechnet die Menschen, die einem am nächsten stehen, oft mit Unverständnis reagieren. Das ist bei mir so, d.h. ich werde von den meisten immer wieder gefragt, "wie konntest du nur", "denk doch mal an die Sperrfrist und alle anderen Konsequenzen", "wie soll das denn weiter gehen", "was willst du denn jetzt machen" etc.pp., als sei meine Kündigung praktisch so gut wie ein Freitod, der Weltuntergang oder der Abwurf einer Atombombe, statt eben schlicht und einfach eine Kündigung von Arbeitsumständen, die mich sehr belastet haben.

Das tut nicht gut, denn dies sind Gedanken, in die ich mich nicht hinsteigern oder auch hineinsteigern lassen möchte. Ich denke, es gibt immer einen Weg und wie dieser aussieht, wird die Zeit zeigen. Ich kann und werde falls erforderlich mit einer Sperrfrist leben, nage nicht am Hungertuch, kann auch dann für mich selbst aufkommen und bin vor allen Dingen jetzt wieder ausgeglichener und gelassener, weil ich diese totale Katastrophe beendet habe und daher auch wieder gestärkt, was die Jobsuche betrifft.

Es ist für mich erstaunlich, daß ich in einer solchen Lebenslage, in der ich wirklich noch nie gewesen bin, von völlig Fremden, also von Euch, offensichtlich verstanden werde und einen so großen Trost bekomme.

Ich danke Euch allen von ganzem Herzen, denn Eure lieben Worte geben mir meine Courage zurück!
  • blumenwelt33
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor > 3 Jahre
@Muellina

<< Sicherlich habe ich nicht die beruflichen Aussichten, die Du hast..>

--> Danke für die Blumen, aber wie kannst Du das so genau wissen (= kein Vorwurf, sondern ein "Hinweis")? Ich habe in erster Linie von Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein geschrieben, sicher auch davon, daß ich gerade womöglich auch eine Glücksphase habe und daher "öfter als normal" im Gespräch bin. Aber das bedeutet noch lange nicht, um darauf nochmal genauer einzugehen, daß diese "schöne Regel(ung)" immer gilt :roll:. Es hängt eben auch sehr von der aktuellen Marktlage und anderen wichtigen Kennzeichen ab.

In dem Ort in der Nähe einer Großstadt, in dem ich lebe gibt es in meinem Beruf z.B. so gut wie gar keine Möglichkeiten unterzukommen (schade eigentlich :|, aber ich bleibe da, weils hier so schön ist :D) und in der Großstadt gibt es zwar genug Angebote auf die ich aufgrund meines breiten Erfahrungsfeldes reagieren kann, aber so ganz leicht ist es trotz eines relativ guten Netzwerkes auch nicht an die für mich wirklich interessanten und guten Jobs heranzukommen. So gesehen sind meine Aussichten womöglich nicht unbedingt "besser" als Deine. Es sind andere Aussichten.

In den Jahren 2003/2004 z.B. waren meine beruflichen Aussichten und die von vielen anderen mehreren 1000 Mitstreitern in meinem Job, die sonst fast selbstverständlich aufgrund der Berufserfahrungen und Ausbildung unter Vertrag sind, absolut katastrophal. Auf eine der damals kaum vorhandenen Stellenausschreibungen kamen durchaus 700 - 1000 Bewerbungen. Reiner Irrsinn, der ja damals noch nicht einmal von den Unternehmen selbst umfänglich bewältigt werden konnte. Heute sind die Zeiten zumindest in meinem Bereich wieder rosiger.

ABER: auch ich mußte mich umstellen, mich umorientieren, zwischendurch sogar mal "improvisieren" da sich Märkte mittlerweile einfach schneller als die Jahre zuvor verändern. Um somit mehr und womöglich "bessere" Chancen zu bekommen habe ich mit mir eine neue Abmachung getroffen, die sich mit meinem Leben immer noch gut vereinbaren lässt, jedoch eine deutlich höhere Flexibilität von mir erfordert, als es mir natürlich lieber wäre. Gleichzeitig jedoch eröffnen sich durch meine Umstellungen auch komplett neue Entwicklungschancen und Wege, die mir Erfüllung und Zufriedenheit bescheren.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich will sagen, Deine beruflichen Aussichten sind so groß, wie Du sie Dir in Deinen Träumen, Deinen Ideen und natürlich auch den realistischen Umsetzungsmöglichkeiten schaffst. Es gibt sicher Berufe, in denen es womöglich schwieriger ist als in anderen, sich zu verwirklichen. Aber wie Du schon sagst: Wege gibt es IMMER!

Ich will auch sagen "Bitte schenke Dir selbst mehr "Selbstsicherheit" anstatt dem Gedanken "Sicherlich habe ich nicht die beruflichen Aussichten, die jemand anderer hat" zu folgen. Merkst Du was? Da steckt ein Glaubenssatz drin. Verwandle ihn einfach liebevoll und sage zu Dir selbst "Sicherlich habe ich gute berufliche Aussichten!" Natürlich "sollten" dem dann auch Handlungen folgen (Analysen, Recherchen, Kontakte, Umsetzung etc.), das ist schon klar. Aber auf Basis dieser oder einer anders, Dir eigenen formulierten Selbstsicherheit gehst Du ganz anders an den Start und kommst entsprechend "sicher" am anderen Ufer an :D Also auch Menschen oder Deine Nächsten werden Dich dann (womöglich plötzlich :wink:) ganz anders sehen und Dich auch gerade deshalb unterstützen können.

<< ... einen ganz anderen Berufsweg einschlagen, den ich bisher immer gescheut habe, zu dem ich aber deutlich geeignet bin >>

--> Wie schön, Dein Herz hat Dich quasi "zurückgepfiffen" :D und Dich an Dich selbst erinnert :D

<<... daß in solchen Lebenslagen ausgerechnet die Menschen, die einem am nächsten stehen, oft mit Unverständnis reagieren. Das ist bei mir so, d.h. ich werde von den meisten immer wieder gefragt, "wie konntest du nur", "denk doch mal an die Sperrfrist und alle anderen Konsequenzen", "wie soll das denn weiter gehen", "was willst du denn jetzt machen" etc.pp., als sei meine Kündigung praktisch so gut wie ein Freitod, der Weltuntergang oder der Abwurf einer Atombombe, statt eben schlicht und einfach eine Kündigung von Arbeitsumständen, die mich sehr belastet haben.>>

--> kenne ich auch ausreichend. Aus meiner Sicht sind solche Aussagen, die da aus Deiner nächsten Umgebung kommen, angstmotiviert. Was haben deren Ängste mit Dir und Deinen aktuellen Sorgen und Bedürfnissen zu tun? Nichts! Im Prinzip suchst Du ja Unterstützung und ich verstehe Dich, da kann man solche Kommentare überhaupt gar nicht gebrauchen. Ich finde sowas auch immer traurig und manchmal macht es mich auch wütend, weil ich erkenne, wie eng und unflexibel das Denken mancher Menschen ist. Unterm Strich betrachtet "funktionierst" Du halt grad nicht wie von Deinen Nächsten gewohnt oder gewünscht, was nur deren eigene Vorbehalte und Ängste auslöst, mit denen sie selbst nicht wirklich klar kommen. Man macht dann Dir die Vorhaltungen, weil es einfacher und bequemer ist, als sich mit Deinem Thema auseinanderzusetzen und sie selbst vielleicht keine geeignete Lösung kennen, mit welcher man Dich unterstützen könnte.

Man kann natürlich nicht immer alles von seinen Nächsten erwarten, aber zumindest könnte man liebevolle offene Ohren, die Chance auf fruchtbare und erkenntnisreiche Gespräche und Verständnis für die eigenen Bedürfnisse erwarten, BEVOR es Kommentare hagelt. Du bist aus meiner Sicht keine Erfüllungsgehilfin für die Bedürfnisse und Vorstellungen oder die womöglich über die Jahre "festgefahrenen" Weltbilder anderer Menschen. Du bist ja nicht gleich "schuldig", nur weil Du Dir erlaubst eine eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen. Sie mag in den Augen anderer und vielleicht auch in Deine Augen riskant sein, aber sie bedeutet noch lange keine zielsichere Vorbotschaft für die negativen Gedanken und Erwartungen anderer.

<<Das tut nicht gut, denn dies sind Gedanken, in die ich mich nicht hinsteigern oder auch hineinsteigern lassen möchte. >>

--> Gedankenkonstrukte (Meinungen, Weltbilder, Vorstellungen etc.) gleich welcher Art beruhen meist auf eigenen Erfahrungen der Menschen, die sie äußern, also Geschehnissen aus der VERGANGENHEIT. Dem was in der Zukunft kommt und was man ja noch nicht WISSEN kann, kann man aus meiner Sicht am Besten mit offenen, neugierigen, positiven und freudigen Gedanken begegnen. Du willst ja nicht "gefangen" bleiben, sondern Dich verändern, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Von daher verstehe ich, daß Du Dich von negativen Gedanken, die auf Erfahrungen aus der Vergangenheit beruhen und sich deshalb noch lange nicht in Zukunft genau so wiederholen müssen, abgrenzen und freimachen möchtest.

In meinem Leben habe ich leider die Erfahrung gemacht, daß es in Veränderungsphasen womöglich besser sein kann, seinen Nächsten von "ungewöhnlichen" Schritten erstmal rein gar nichts zu erzählen und sich direkt an die Menschen zu wenden, von denen man aufrichtige und konstruktive Unterstützung sicher erwarten kann. Und wenn es ein professioneller Coach oder Berater ist. Das könnte in Deinem Fall tatsächlich interessant sein. Sollen Deine Mitmenschen von Deinem neuen Glück erfahren, wenn Du mittendrin sitzt, dann bist Du quasi einen Schritt voraus :wink: Und wenn man es nicht vermeiden kann, dann erzählt mans halt, aber muß dann womöglich leider Kontra geben bzw. sich klar abgrenzen. Und je selbstsicherer Du Dir Deiner Sache bist, desto stabiler wirkst Du nach außen und weniger "angreifbar".

Im Gegenteil: am Ende erntest Du womöglich noch Bewunderung für Deinen Erfolg!

Viel Glück, Durchsetzungskraft und Zuversicht auf Deinen Wegen!
Die Blumenwelt
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@blumenwelt33:

Natürlich kann ich nicht wissen, was für berufliche Aussichten Du hast - es klang nur einfach so, als hättest Du zumindest im Augenblick eine gewisse und zuträgliche Auswahl. Diese habe ich nun mal leider nicht, aber davon werde ich mich zu keiner Zeit unterkriegen lassen.

Deine Grundhaltung den Dingen gegenüber ist jedenfalls meiner Ansicht nach die beste, die man haben kann. Eine Grundhaltung, die ich trotz meines vielleicht negativ-eingestellt-klingenden Beitrags ebenfalls versuche, zu erreichen, da sie deutlich mehr bringt, als Schwarzmalerei. Das Prinzip dieses Lebens folgt deutlich und tatsächlich den eigenen Grundeinstellungen, d.h. mir ist durchaus bekannt, daß negatives Denken der sicherste Weg in den Untergang ist, während positives Denken eine Menge erreichen und sogar Wunder bewirken kann. Ohne dieses Wissen wäre ich sicherlich in meiner Arbeitsschablone geblieben anstatt die Konsequenzen zu ziehen.

Und was die Vergangenheit betrifft: siehe das Zitat von Sternenhimmel, dessen Weisheit ich ebenfalls sehr gut nachvollziehen kann.

Nicht zuletzt hast Du auch in dem Punkt bezüglich möglicher neuer Wege deutlich Recht und genau so werde ich es wohl auch am besten halten, indem ich tatsächlich den eher negativ eingestellten Menschen in meinem Umfeld nichts von diesen zur Kenntnis bringe. Der Schritt, den ich unternehmen möchte, ist ein sehr großer und lange hinausgeschobener für mich. Vorfeld-Kritik dazu wäre für mich tatsächlich hinderlich, würde mich möglicherweise sogar davon abhalten, daher ist hier wohl wirklich Schweigen angesagt.

Dein Denkanstoß in diese Richtung ist übrigens sehr gut - ich bin noch gar nicht auf die Idee gekommen, daß die Menschen nur wegen ihrer eigenen Ängste so auf meine Lebenssituation reagieren und dafür schäme ich mich sogar, denn ich bin eigentlich ein Mensch, der sich viele und auch tiefergehende Gedanken um die Gefühle anderer macht. Vermutlich liegt es an meiner derzeitigen Ausnahmesituation, die sich inzwischen aber wirklich bessert. Jedenfalls danke ich Dir für diesen Anstoß - er ist wichtig, denn in Ausnahmesituationen neigt man leider dazu, jedes Verhalten anderer auf sich selbst zu beziehen, obwohl es in den meisten Fällen mit der eigenen Person herzlich wenig zu tun hat, sondern in den Erfahrungen und Ängsten des Menschen begründet liegt, der es ausübt.

Danke Dir, auch für's Augen öffnen! Und was auch immer Du noch tust, entscheidest, arbeitest oder lebst: bleib bei Deinen Einstellungen, sie sind wirklich goldrichtig!
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
P.S. und @all: :lol:

"Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an ? der unvernünftige Mensch passt die Welt an sich an ? deshalb hängt der gesamte Fortschritt von den unvernünftigen Menschen ab."

Samuel Butler
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@Sternenhimmel:

auch auf die Gefahr hin, hier ein Selbstgespräch zu führen - da es hier keine persönliche Kontaktmöglichkeit gibt, muß ich meine Erkenntnisse eben veröffentlichen. Gerade, da ich ein Nachtmensch bin, habe ich endlich begriffen, wer Helen Adams Keller ist bzw. war. Der Name "Helen Keller" ist mir selbstverständlich ein Begriff, vermutlich hat mich "Adams" dazwischen irritiert.

Die von mir wirklich bewunderte Verfasserin dieses Zitats macht es für mich um so wertvoller!
  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2013
vor > 3 Jahre
@ Muellina,

Wie Du es beobachten kannst, auf alle Deine Beiträge melden sich User, die dieses Forum "sympathisch" und wertvoll finden.
Du führst keine Selbstgespräche, wir melden uns, um mit Dir zu komunizieren.
Ein Forum ist eben eine Communityart, wo man auch Selbstgespräche führen kann, wenn es jemandem danach sei.
Gerade die Nachtmenschen, zu denen auch ich gehöre, haben dann Ruhe und Zeit um sich Gedanken über dies und jenes zu machen.Und wenn es sich auch Menschen finden, die bereit sind über die persönlichen Sorgen mit anderen darüber zu sprechen, dann ist es hilfreich auch die Meinungen von anderen Leidesgenossen zu wissen und vielleicht auch für sich selbst etwas davon zu nutzen.
Hier im Forum melden sich auch Experten, oder besser gesagt, Menschen die den anderen Ratschläge als Profi geben können.Auch sie machen es freiwillig und aus eigener Überzeugung, hier jemandem mit Rat zu stehen.
Und anschiessend noch eine Bemerkung :
wie Du schön gesagt hast, Du wirst sicher eine passende Tür finden und Du gehst mit gehobenem Haupt und glücklich durch.
Davon bin ich überzeugt. :D
Ich grüße Dich herzlichst
Sternenhimmel
  • Diva
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2812
vor > 3 Jahre
@Muellina . Hallo, Sternenhimmel hat mich auf Deine Seite aufmerksam gemacht.
Auch ich habe ähnliches wie Du mit gemacht.
Aber , Du kannst stolz auf Dich sein !!
Du bist auf dem richtigen Weg - auch wenn es Dich viel Kraft kostet !

Wer nicht aufsteht und kämpft
hat schon verloren ! ......... DIVA
Also stehe weiter auf und tue es.
Jeder Mensch auf diesem Planeten ist einzigartig !
jeder Mensch auf diesem Planeten ist wertvoll !

Mein Leitsatz ist : Wer mich nicht will , hat mich nicht verdient.

Richtig stark wirst Du , wenn Du die Dinge nicht mehr so nahe sn Dich heran kommen läßt.
Du mußt mit dem Kopf entscheiden $ mit dem Kopf Deinen Gegenern gegenüber treten - nicht mit Deinen Emotionen.

Ich habe das " Gutsherrenmodell"
& die " Eigenmotivation" geschrieben.
Du findest beides unter " Mitten im Job"

Vielleicht liest Du das mal & Du kannst für Dich einen Nutzen daraus ziehen.
Alles Gute für Dich DIVA
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@Sternenhimmel:

diese Seiten hier sind nicht nur einfach sympathisch, sondern für mich auch extrem hilfreich. Jedenfalls bin ich sehr froh, daß ich dies hier vor ein paar Monaten im Internet entdeckt habe und werde dieser Plattform auch dann treu bleiben, wenn sich wieder gute Zeiten eingestellt haben.

Apropos und @all:

Morgen ist D-Day für mich, d.h. morgen ist der Tag, der entscheiden wird, wie lang meine Arbeitslosengeldsperre dauern wird, denn dies legt der jeweilige Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur fest. Ich bin gut vorbereitet, werde dort meine Geschichte erzählen und auf Fairness hoffen. Drückt mir die Daumen, bitte!
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