Schlaganfall & Beruf, geht das noch

  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Schlaganfall und Beruf, geht das Heut noch?
Dieses Thema ist hier in Deutschland besonders heiß.
Viele wissen nach dem Schlaganfall gar nicht, was zu tun ist.
Viele kennen ihre Rechte nicht, die sie "jetzt" als Behinderter, falls Schäden zurückbleiben, sie wissen nicht, welche Hilfsmittel es gibt.
Du mußt schon einen überdurchschnittlichen durchhaltewillen haben, um wieder Gesund werden zu wollen.
Aber es geht. Da gibt es Selbsthilfegruppen, wenn man aus der Therapie entlassen wird.
Wenn man sich nciht selbst schlau macht, man hat einen Durchhänger, was in dieser Situation für einen Betroffenen ganz normal ist, bist du als Betroffener am Ende.
Jedoch kenne ich da jemanden, vor dem ziehe ich meinen Hut.
Die Vorgeschichte war, Schlaganfall, nicht sofort von den Angehörigen bemerkt worden. Rettungsweg in eine Stroke Unit sehr weit.
Erstversorgung in einer Stroke Unit, dann in eine Therapie. Der Physiotherapeut sagte mit voller inbrunst:"So, jetzt lernen wir erst mal wieder laufen". Dieser Jemand, der überhaupt nicht mehr stehen und gehen konnte, hat es gelernt und ist wieder beruflich tätig. Am Anfang konnte ich es nicht gleuben, aber dann, Schritt für Schritt, oder besser gesagt, Schrittchen für Schrittchen klappte es immer mehr. Es war aber ein Kampf, für den sich mancher nicht hergegeben hätte.
Und dann die Arbeitssuche für so einen Menschen, das war der Horror. Viele Arbeitgeber bezahlen lieber einen Betrag an die Gesellschaft um blos keinen Behinderten einstellen zu müssen. Aber muß das sein?!
Jeder, aber auch jeder kann solche Menschen beschäftigen, die sind doch nicht krank im Kopf.
Herzlichst, Euer Kohlepitt.
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@Kohlepitt. Danke, ich bin stolz auf Dich. Heißes Thema.
Wie Du ja weißt hatte mein Mann 2x einen Schlaganfall. Zu seiner alten Leistung zurück zukehren ist zwar nicht ganz gelungen . Es hat jedesmal weit über ein Jahr gedauert bis das laufen sprechen & die Feinmotorik wieder hergestellt waren. Mache mal als Frau mit einem 90kg Mann die Übungen - fast unmöglich :!: Mein Mann konnte danach jedes mal wieser in den Beruf zurück.
Lieber Kohlepitt, ich bin mir aber sicher , heute gibt es bessere Geräte, wo das Lernen leichter mit geht als noch vor 5 Jahren :lol:
Willst Du uns bitte davon berichten. Das wäres sehr interessant. :idea:
Liebe Grüße DIVA :wink:
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Hallo Diva, ich kann Dir sagen, es gibt so etwas, womit man wieder laufen lernen kann. Kaum bekannt, aber ein Spitzending (aus meiner Betrachtungsweise). Natürlich kommt es auf die Stärke der Schädigung an, wie schnell oder wie lange das dann dauert.
Ich kann Dir sagen, es funktioniert. Der Patient muß nur "WOLLEN" und wie man weiß, alles was zu einem Erfolg führen soll tut weh und man muß sich sehr anstrengen. Jedoch der Wille, wieder "Normal" laufen zu können ist enorm. Wenn erst mal das erste Erfölgchen da ist, könntest du die Welt umarmen und hallejuja rufen.
Beim nächsten mal mehr, muß schluß machen.
Kohlepitt
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Kohlepitt. Erzähle uns hier im Forum bitte mehr von Diesem "Wunderteil". Und melde Dich mal im Forum bei INFINITY. Der hat ein Unfallopfer zu Hause, seit kurzem, PFLEGEFALL. Vielleicht kannst Du Ihm paar Tipps geben. Infinity ist im Moment mit der Situation etwas überfordert. L. Gr. DIVA :P :wink:
  • Sk8
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vor > 3 Jahre
@ Kohlepitt,
Hi Kohlepitt,
Wenn das so einfach wäre und nur WOLLEN ein Heilmittel wäre ...... :!: :!:
Wie ihr bereits beschrieben habt, es ist ein sehr langer, schwieriger Weg, der doch manchmal ein Erfolg hat.
Ich habe einen langjährigen Freund.Der ist ein Architekt vom Beruf.Vor einem Jahr bekam er einen Schlaganfall.Es stand schlecht um ihn, er war wochenlang im Spital,absolvierte Therapien,Kuraufenthalt.Sein Wille gesung zu sein, war so riesig, dass heute ein Jahr danach ist er wieder im Beruf aktiv.Mein Freund hatte aber leichter, er ist als selbständiger Architekt in einem Konstruktionsbüro tätig.
So wie das Leben spielt, dieses Glück hat nicht jeder, wieder gesund zu werden.
Dein Bekannter hatte dieses Glück.Hat er dann doch eine Stelle bekommen?
LGR.
SK8
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Tag Diva, Tag Sk8.
Gerne erzähle ich von dem "Wunderteil". Nur es ist kein Wunderteil, sondern ein eher unscheinbares Gestell bestehend aus Profileisen die auf Rädern montiert sind mit einer mittigen "Stange" an der je nach Anforderung diverse Hilfsteile montiert werden können. Ich habe miterleben dürfen wie ein Schlaganfallpatient mit diesem "Ding" wieder laufen lernte, unter Anweisung eines Physiatherapeuten. Sensationell, aus meiner Sicht. Der Betroffene konnte nicht mehr laufen. Jetzt kann er wieder laufen, wie Dein Architekt, Sk8. Ist das nicht schön?
Ich habe einzelne Fortschritte und aber auch Rückschläge erlebt. Diese Menschen sind ja sehr stark psychologisch gestreßt.
Wie gesagt, ich hae es mit eigenen Augen gesehen, wie er Schrittchen für Schrittchen weiter kam.
Gestaunt habe ich vor allem wie ich ihn in einem Stützgurt in dem Therapiegerät gesehen habe. Hier habe ich mich auch erst mal durch den Physiotherapeuten aufklären lassen, was der Gurt denn überhaupt bewirken soll. Dieser sollte eine Entlastung im Schritt erreichen. Da man sich als Laie das alles nicht vorstellen kann, habe ich mich immer mehr dafür interessiert und bin der Meinung, warum soll man so etwas nicht bekannt machen.
Denn, - Arbeit ist nicht alles, aber alles hängt davon ab. Das Ziel, wieder Arbeiten gehen zu können, trotz einer Behinderung, verursacht durch einen Schlaganfall, ist schon etwas Wert.
Kohlepitt
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@Kohlepitt. Das hört sich toll an :!: :!:Du mußt es viel mehr publizieren :!: Diese Gerät muß auf den Markt, damit möglichst viele Menschen davon proftieren können & möglichst schnell wieder auf die Beine bzw. in den Beruf zurück können. Nutze doch mal den Google um es bekannter zu machen. :!:L. Gr. DIVA :P :P :wink:
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Hallo Diva, Danke für Deine Begeisterung für das Therapiegerät "ZATO".
Da mir bekannt ist, das Du selber eine Angehörige eines Betroffenen warst, finde ich Deinen Hinweis besonders Wertvoll. Denn Du mußt wissen, wo von Du sprichst.
An und für sich hast Du Recht, es sollten besonders viel Menschen von diesem Hilfsgerät provitieren. Man kann kranken helfen, die auch bereits austherapiert sind. Denn so einer war es, den ich kenne. Ich kann Dir sagen, der war ganz schön verzweifelt und hatte "frustessen" drauf. Der wurd immer Dicker und Dicker in seinem Rollstuhl, anscheinend konnt ihm keiner helfen. Bis er aus sich heraus ein Einsehen hatte und meinte, "Hilf Dir selber, dann hilft Dir Gott". Ist zwar ein doofer Spruch, steckt aber viel Wahrheit drin, wie übrigewns in vielen "Volksweisheiten".
Ja, das mit "google" könnte ich machen. Jedoch ist da einiges zu berücksichtigen. Man hört und sieht so viel. Auch gut gemeintes kann ein Reinfall werden. Da gibt es diese Abmahnvereine und Abmahnanwälte, die nur auf irgendwelche kleinsten Fehler warten und schon haben diese Dich beim Kragen. Hab vor gar nicht langer Zeit darüber einen Bericht im Fernsehen gesehen, ich kann Dir sagen, und allen anderen auch die dies evtl. lesen, "Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste". Gegen diese Haie kommst Du nur schwer an.
Aber was soll es. "ZATO" gibt es nun mal. Schlaganfälle auch. Nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Angehörigen sind leidend, und wenn da noch eine Existenz dran hängt, wie bei Sk8, dann Prost.
Nur wer Geld hat, da hat Sk8 recht, dem wird schneller geholfen. Derjenige kann sich dann so ein Gerät kaufen, einen Physiotherapeuten in Anspruch nehmen und therapieren bis zum "geht nicht mehr".
Also, ich Denk mal drüber nach - Kohlepitt.
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@Kohlepitt Lieber Kohlepitt, " hilf Dir Selbst, dann hilft Dir Gott" ist überhaupt kein doofer Spruch. Du hast vollkommen Recht mit allem was Du geschrieben hast. Du mußt Dich unbedingt darum kümmern für das Gerät eine Zulassung zu kriegen.
Kann doch nicht wahr sein, das so etwas auch nur für Leute mit Geld zugänglich ist. :roll: :roll: Vielleicht beteiligen sich die Krankenkassen dann daran. L. Gr. DIVA :P
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Wenn der Hersteller eine Hilfsmittel Nummer beantragt, dauert das einige Zeit, eh die durch ist. Aber es geht auch ohne Hilfsmittelnummer, hab ich mir sagen lassen. Wenn der Betroffene dieses Gerät haben will und der behandelnde Arzt diese Entscheidung mit Unterstützt, muß die Krankenkasse ihren Anteil dazu beisteuern. Die kommen gar nicht daran vorbei. Ich habe mich da nämlich mal schlau gemacht, als ich meinen Freund geholfen habe. Das klappt mit Sicherheit. Im Notfall muß die Hilfe eingeklagt werden. Ich muß das mal alles wieder vorkramen und setze es hier als Text zur Verfügung.
Kohlepitt :mrgreen:
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Kohlepitt. Hallo Kohlepitt, mach das doch mal, das ist bestimmt sehr interessant. Es gibt so viele die davon betroffen sind :roll: :roll:
Das schlimme ist, sie werden immer jünger :!: :!:
L. Gr. DIVA :wink: :lol:
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Hallo DIVA,
muß da noch was raussuchen. Denke auch, das da sehr viele daran interessiert sind. Hab keine Zeit gejhabt. Bei diesem Wetter muß ich jede freie Minute auskosten, um meine Dahlien für den Sommer zurecht zu machen. Zum Glück bin ich dazu in der Lage, es ist doch eine anstrengende Arbeit, aber ein sehr schönes Hobby, und dann ab Spätsommer die BLÜTENPRACHT.
Wie bereits gesagt, es gibt da ein Gesetz, mit dem der Betroffene geholfen werden kann. Nach dem Motto:"Hier werden Sie geholfen"
Denn je früher der Betroffene Rehabilitiert ist, um so eher kann der wieder arbeiten gehen, die Lebensqualität dieser Person ändert sich positiv. Die Familie wird entlastet. Die Familie kommt aus einem "Trauertal" heraus, kann ich sagen, wer das da nicht kannt, der kann sich das schwer vorstellen. Die Belastungen sind für die Angehörigen Grenzenlos. Hier habe ich übrigens noch nie Hilfsangebote für die betroffenen Familien bemerkt. Gibt es da eigentlich so etwas?
Kohlepitt
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Wie versprochen, möchte ich euch bekanntmachen, was man machen könnte, wenn die Krankenkassen eine Kostenübernahme von einem Hilfsmittel ohne Hilfsmittelnummer ablehnen würden. Im Falle der Ablehnung sollte auf jeden Fall Widerspruch erhoben werden, nötigenfalls sollte man Klage vor dem Sozialgericht erheben.
Gemäß § 33 Abs. 1 Sozialgesetzbuch 5 hat ein Patient Anspruch auf Bewilligung eines Hilfsmittels wenn es therapeutischen Nutzen hat und es für den Ausgleich einer Behimderung sorgt. Denn der Gesetzgeber hat ausdrücklich durch die Verwndung der Worte "im Einzelfall erforderlich sind" im vorgenannten §§ zum Ausdruck gebracht, daß die konkrete Situation des Versicherten in seinem Lebensumfeld zu berücksichtigen ist.
Den kompletten Gesetzestext findet ihr unter http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/sgb_5/
Kohlepitt
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vor > 3 Jahre
@Kohlepitt. Hallo Kohlepitt. Habe heute mit Interesse Deine Beiträge verfolgt. Von besonderen Hilfestellung für betroffene Familien ist mir nichts bekannt. Ich mußte immer selber ran um für meinen verstorbenen mann die bestmögliche Hilfe zu organisieren. Das war sehr mühsam, sich zusätzlich zu der eigenen Belastung , auch noch um so perfide Dinge kümmern zu müssen.
Es gibt bis jetzt 4 Therapiemöglichkeiten die etwas hilfreich sind.
1.) Physiotherapie ,
z.b. Lauftraining in Bergsteigeraufhängung,Reittherapie,therapeutisches Klettern ( mehr für Kinder-ja, auch die haben bereits Schlaganfälle)
2.) Ergotherapie, z.b. Trainieren einer gelähmten Hand .
3.) Logopädie z.b. Sprechen lernen, indem Mundbewegungen im Spiegel beobachtet werden.
4.) Neuropsychologie z.b. Gedächnistraining durch Kreuzworträtsel, Behandlung von Depressionen.
( Bei 85 % der vom Schlaganfall betroffenen , führt der Schlaganfall zu einer starken Persönlichkeitsveränderung :!: )
Wie schon gesagt , ich finde , das " ZATO" auf den Markt muß :!: :!:
Wende Dich doch mal an LIZ MOHN -- Präsidentin der Deutschen Schlaganfallhilfe. :idea: :idea: Die fördern so etwas. L.Gr. DIVA :wink:
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Guten Tag DIVA, und Haollo.
Endlich bist Du wieder da. über die letzten Tage war hier und bei den anderen Themen Funkstille.
Deine Nachricht sagt mir, das Du leider während der Krankheit Deines Mannes schlecht beraten worden bist. Das tut mir sehr leid. Es ändert aber leider nichts an der Tatsache. Viele werden wohl diese Erfahrungen sammeln und es sollte man ändern können. Auch die Stiftung Schlaganfallhilfe erreicht nicht alle. Lange nicht alle. Die Stiftung ist damit beschäftigt, STROKE UNITS einzurichten. Soe etwas gab es früher nicht und ist sehr Lobenswert. Frau Mohn hat diese Arbeit aufgenommen, nachdem ihr eigenes Kind betroffen war. Aber leider wird die breite Öffentlichkeit nicht erreicht. Leider.
Kohlepitt
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vor > 3 Jahre
@Kohlepitt, ich freue mich auch das ich wieder da bin & belebe die Diskussion gerne neu.
Bitte schreibe nicht so resignierend !!!! Du mußt es wenigsten über die Schlaganfallstiftung versuchen!!
Ich halte LIZ MOHN für eine sehr verantwortungsvolle & gesprächsbereite Frau.
Du weißt doch, wer resigniert hat schon verloren.
Also hebe den A.... hoch. L. Gr. DIVA :wink:
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Kohlepitt , ich vermisse Dich hier sehr im Forum. Bitte berichte uns weiterhin über Deine Erfahrungen " Schlaganfall & Beruf" geht das noch.???
Es ist ein sehr wichtiges Thema & ich würde gerne wissen wie es weiter geht. :-: :idea: L. Gr: DIVA :wink:
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Schlaganfall, da gibt es diese tolle Einrichtung von Frau Liz Mohn.
Gründerin der Schlanfall Gesellschafts Hilfe.
Diese Frau hat einiges erreicht. Viele Betroffene haben wieder in das Leben und die Arbeit zurückgefunden.
Durch Zufall hat man mir in einem Gespräch bestätigt, das ZATO eine Ergänzung zu den bestehenden Therapien sein kann, wenn es denn eingesetzt würde. Viele Bewegungsabläufe lassen sich nach vorheriger Anweisung eines Arztes und Physiotherapeuten selbst trainieren, und das so oft wie es der derzeitige Gesundheitszustand zuläßt und so oft man kann, der eiserne Wille ist hier eine tragende Kraft. Die Angehörigen werden Entlastet, von einer Bürde die sich kaum einer vorstellen kann, aber jede, jede Hilfe bringt Fortschritte, denn nur das zählt, jeder kleinste Schritt zur Gesundung zählt.Nun kann man sagen, der hat leicht reden. was weiss der denn schon von der Verzweiflung der Betroffenen. Stimmt, diese Frage ist berechtigt. Ich weiss aber so viel, das viele Betroffene, die Ihr Trainingspensum steigern wollen, es nicht können, weil kein Physiotherapeut zur Verfügung steht, der ist nämlich bereits bei einem anderen Patienten, der trainiert werden muss. So viele Physiotherapeuten gibt es nämlich nicht, die die Betroffenen trainieren können, weil auch das Geld fehlt. ZATO wäre eine Ergänzung. Es ist schwierig jemanden dies verständlich zu machen. Man möchte gerne helfen, aber man bewegt sich auch auf einem gefährlichem Weg, dem Wunsch nachzugeben, helfen zu wollen und zu können. Vor allem wenn man bestätigt bekommt, das diese Hilfe machbar ist.
Kohlepitt
  • kohlepitt
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vor > 3 Jahre
Habe jetzt in der Gewerkschaftszeitung von ver.di einen Kommentar zu der Situation der Krankenhäuser, von Frank Bsirske, gelesen, den ich vom 1. Absatz hier aufzeigen möchte:Krank werden können wir alle. Dann brauchen wir Krankenhäuser, in denen wir gut versorgt werden. Doch die ver.di-Kolleg/innen in den Krankenhäusern schlagen Alarm. Das Problem, auf das sie aufmerksam machen, betrifft uns alle. Die Krankenhäuser können gestiegene Strom- und Lebensmittelrechnungen nur noch bezahlen, wenn sie dafür Personal abbauen. Dabei haben sie in den vergangenen zehn Jahren bundesweit schon 100.000 Beschäftigte abgebaut, obwohl die Patientenzahlen gestiegen sind.
Auszug aus dem Kommentar verdi.die Zeitung 5/2008-Der Deckel muß weg!
Der komplette Kommentar zeigt, wie schrecklich die Situation wirklich ist.
Jeder kämpft um das Überleben, hier auf Kosten der Kranken. Wenn du aus dem Krankenhaus entlassen wirst, bist du ja noch nicht in der Regel so Gesund, das du wie ein junger Hirsch rumhüpfen kannst. Es folgen Nachbehandlungen. Hier muß ich aber dann wieder auf den Kommentar hinweisen. Auch die Nachbehandlung ist nicht finanziell und auch nicht personell gesichert.
Es ist zum verzweifeln.
Kohlepitt
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vor > 3 Jahre
strong>@Kohlepitt. Ja , ich habe das auch in der Verdi gelesen & gebe Dir Recht. Es ist zum verzweifeln.
Wenn wir demnächst mal ins Krankenhaus kommen , ( was wir nicht hoffen wollen,) müssen wir uns da vielleicht selbst versorgen :mrgreen: :evil: L. Gr. DIVA
  • kohlepitt
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vor > 2 Jahre
HALLO DIVA!
Mensch, was bin ich froh, Dich wenigstens auf diesem Weg erreichen zu können. Hatte Dir gerade eine Mail geschickt. Das Internett hat mir die Mail aber zurückgeschickt, weil anscheinend Deine "alte" Adresse nicht mehr die richtige Adresse ist.
Meld Dich mal bitte wieder über Mail.
Ansonsten
Guten Rutsch in das neue Jahr
Kaohlepitt:mrgreen:
  • Diva
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vor > 2 Jahre
@ Kohlepitt
Ja Gott sei dank meldest Du Dich mal.
Habe Dich echt vermißt.ops:
Bis bald L.Gr. DIVA
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