Tagebuch eines Verkäufers

  • Infinity
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1404
vor > 3 Jahre
Der Tägliche Wahnsinn im Verkauf.
Tagebuch eines Verkäufers
Teil 1

Montag:
Wie immer ist das Wochenende vorbei. Wochenende? Nun, wir haben ja nur den Sonntag. Wie immer bin ich um 9:30 am Arbeitsplatz. Obwohl wir um 10:00 öffnen. Unser Betrieb verlangt von uns um 9:30 anwesend zu sein um Nebenarbeiten zu erledigen. Mehrarbeit ohne Ausgleich. Unser AG nennt das freiwillige Mehrarbeit. Wir haben Werbung und die Kunden stehen schon vor der Tür. Das Telefon klingelt unaufhörlich und unser ?Vorturner? ist mal wieder gereizt.
Um 9:50 öffnet er die Türen damit ?sich der Morgendliche Kundendrang schnell abbaut? sagt er. Wir kennen das. Nebenarbeiten sind nicht möglich da wir wieder einmal gesagt bekommen was wir in der Vorwoche alles falsch gemacht haben. Bis 11:00 schon 8 Kunden gehabt. Nur Werbeware ohne Provision verkauft (Unterkalkulierte Ware) Hochbedienen nicht möglich.
Also 2000.- ? Umsatz und nichts verdient. 11:05 endlich einen Kunden mit hochwertiger Ware. Seine Wohnung will er neu mit Teppichboden verlegen lassen. 1500.- ? plus verlegen. Schön. Ist aber noch kein Umsatz, da erst gemessen werden muss. Also erst mal Ware Reservieren und Anzahlung kassieren. Die schon Typische Frage nach Rabatt konnte ich diesmal erfolgreich abwenden. Das ganze dauerte bis 12:15. Während dessen klingelte 10-mal das Telefon. Kunde war schon genervt davon (ich auch) Und 7 Kunden ?Quatschten? einfach dazwischen. Mein Kunde hat sogar einen anderen Kunden Aggressiv angefahren: ?Sehen Sie denn nicht das ich mit den Verkäufer im Gespräch bin? Unverschämtheit!? Was will da machen? Bis 13 Uhr mehrere kurzberatungen gehabt.

Pause.

Schnell das Essen reinziehen da schon wieder Ausgerufen wird: Herr ????? bitte zur Kasse! Toll! Bin noch nicht mal fertig mit den Essen. Also wegstellen und ab zur Kasse. Ich soll zum Filialleiter kommen und werde auf den Weg dorthin von einem Kunden angesprochen. Also Chef bescheid sagen und Kunden bedienen. Chef fragt wie lange es denn dauern würde. Was für eine Frage. Ich weiß doch noch nicht genau was der Kunde will also sage ich 20 Minuten. Er sagt darauf dass es nie so lange dauern kann und ich in 10 Minuten zu ihm kommen soll. Nach 15 Minuten Kunden fertig bedient. 200.- ? Umsatz und keine Werbeware verkauft. Also was verdient. Zack, nächsten Kunden, und den nächsten und den nächsten usw. usw.?..

Um 17 Uhr werde ich ausgerufen: ? Herr ??..? bitte ins Büro.? Geht nicht, habe Kunden.
Also den Chef bescheid gesagt. Er sagt, das kann doch nicht sein das ich immer Kunden habe
Und: Ich solle mir das einteilen. (Hä!?? wozu bin ich den hier? Ich denke zum verkaufen, oder hab ich was verpasst? ) 17:30, habe jetzt 6500,- ? Umsatz. Davon 50% Werbeware, also ohne Provision (bin begeistert)
18:15 Immer noch nicht beim Chef gewesen.
18:30 Das gefühlt 98te Telefongespräch geführt und plötzlich steht der Chef vor mir.
Wann ich denn gedenke in sein Büro zu kommen fragt er und ich erwidere das es bisher nicht möglich war (und wieder: Telefon). Der nächste Kunde steht vor mir. Chef sagt das bevor ich nachher Feierabend mache zu ihm kommen solle.

19:00 Feierabend. Feierabend? Denkste! Noch Kunden im Haus !
19:15 letzter Kunde weg. Noch den Laden aufräumen.
19:30 Fertig! Jetzt noch zum Chef ins Büro aber er ist schon weg! War wohl doch nicht so wichtig.

19:40 Sitze endlich im Auto und kann nach Hause

20:25 Bin endlich zu Hause & kann abschalten.

Der Tag ist gelaufen, bin völlig fertig. 10.000.-? Umsatz. Ca. 100 Telefonate geführt (Gefühlt)

10Minuten Pause und das Essen steht immer in der Kantine und wartet auf mich

Und ich will nur noch ins Bett.
Morgen wartet wieder der Wahnsinn auf mich

Gez. INFINITY
  • Infinity
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1404
vor > 3 Jahre
Tagebuch eines Verkäufers.
Kapitel II

Dienstag

War heute erst um 9:35 im Laden. Gleich eine Rüge vom Abteilungsleiter bekommen.
Wir sollen um 9:30 anwesend sein und dürfen uns nicht wundern wenn wir nichts schaffen.
Überhaupt hat dieser anscheinend mal wieder einen schlechten Tag. Hält wie so oft eine Predigt darüber wie schlecht die erreichte Spanne gestern war, wie schlecht wir auf die Kunden eingehen würden, wie wenig wir uns ?drehen? würden, das wir nicht nah genug beim Kunden wären usw., usw.?

10:00 Heute mal ?Pünktlich? die Türen geöffnet. Die Kunden strömen rein.
Bis 11:00 Uhr 5 Kunden bedient. Natürlich nur Werbeware. Also mal wieder nichts verdient.

Der Abteilungsleiter tobt weil er auch Kunden bedienen müsse. Das ist nun mal nicht seine Aufgabe. Wir seien ja nicht anwesend und er hätte noch was anderes zu tun außer Verkaufen. Wenn er Kunden bedienen würde könnte er keine Ware einkaufen. Wir sollten darauf achten das ihm der Rücken frei bleibt. Er hätte ja schließlich genug anderes zu tun und wenn jeder so Arbeiten würde wie ER, dann würde es keine Probleme geben und es würde alles Perfekt laufen
( Bla, bla, bla?.)
Nur er Arbeitet effizient (soso?.)

11:30 Pause. Mein Essen von gestern steht immer noch da. Wurde mal nicht ausgerufen.
Chef ist noch nicht da.

12:00 Pause beendet und gleich geht es weiter: Kunden, Telefon, Kunden, Telefon, Kunden?.

16:00 Ich werde ins Büro gerufen und schaffe es tatsächlich hin. Chef will mit mir über Kollegen sprechen. Was ich von denen halte und so. Äußere mich nicht da ich kein Nestbeschmutzer sein will. Weiteres Thema: Urlaub 2009. Schnell abgehakt. Werde schon wieder in die Abteilung gerufen. Kunden warten. Werbung ist Stress pur! Unser Abteilungsleiter dreht mal wieder am Rad. Was wir denn den ganzen Tag machen würden. Er sähe nicht das wir Arbeiten.
Wir sollen den Kontakt mit Kunden auf das notwendige reduzieren damit wir auch was schaffen können. ( Morgen wird er uns wieder anmachen weil die Kunden nicht ausführlich genug beraten werden ) Er könne sich ja schließlich nicht um alles kümmern. Die Abteilung sieht verheerend aus und wir sollen aufräumen. Gesagt und verschwunden zum Kaffee trinken.

Und schon wieder ?Droht ein Kunde mit einen Auftrag?. Wie schön: Vom billigen Werbeartikel zum viel höherwertigen Produkt hochbedient. Das gibt wenigstens eine vernünftige Provision
Unsere Kunden sind das wichtigste was wir haben. Diese ? Arbeit? geht nun mal vor.
Meine Meinung !!!

19:00 Der Laden ist zu. Die letzten Kunden verlassen um 19:10 das Geschäft und wir starten mit dem Aufräumen & wo Bedarf ist mit den auffüllen von Ware.
Habe 7000.- ? Umsatz gemacht wovon 1/3 Werbeware war.

Um 19:45 verlasse ich den Laden.
30 Minuten Pause geschafft.
Bin wieder völlig erledigt und freue mich auf zuhause.

Gez. INFINITY
  • klimaneutral
  • Status: Legende
  • Beiträge: 533
vor > 3 Jahre
Danke, daß Du's niederschreibst und Anderen zu Kenntnis gibst. Jeder ist so sehr mit der eigenen Existenzsicherung beschäftigt, und - wo sonst bitte hat man heutzutage tatsächliche Einsichtnahme in unsere jeweilige "Arbeitswelt"?
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
@ Infinity

Lieber Tigger,

meine Güte, wie hältst Du das nur aus? Es ist gut, daß Du wenigstens hier andere über diese Zustände in Kenntnis setzt, die man als Kunde zwar auch mitbekommt, wenn man nicht ganz blind und unsensibel ist, aber so genau natürlich nicht einschätzen kann. Je mehr darüber Bescheid wissen, desto größer die Chance, daß wenigstens den Verkäufern gegenüber auch mal etwas Rücksicht geübt wird.

Ich wünsche Dir alles Gute, sehr viel Durchhaltevermögen und Stärke und vielleicht ja eine Umschulung/Weiterbildung - Außendienst als Verkäufer beispielsweise soll ruhiger vonstatten gehen, entspricht auch dem Beruf des Verkäufers und ist vielleicht ja auch gewinnorientierter, wenn man erst mal einen Kundenstamm hat.

Vor allem aber erst Mal ein schönes, erholsames "Wochenende", wenigstens dann ab heute Abend!
  • Profile
  • Status: Legende
  • Beiträge: 581
vor > 3 Jahre
hallo infinity,

bin beeindruckt und muss das erst mal sacken lassen. Respekt!
Ich kenne ähnliche Tagesabläufe aus der Call Center Branche.
Vielleicht sollte ich da mal einen Insider Report schreiben.

Viele Grüße, Jürgen
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1665
vor > 3 Jahre
@Infinity

Wow, Infinity, bin ziemlich platt! Wie bitte hält man so eine ganze Woche durch, auch wenn man seinen Job gerne macht. Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, den ich sehr interessant finde.

Bin jetzt sehr froh, dass ich Verkäufer grundsätzlich freundlich behandle und seit ich mehr davon weiss (dank kununu), werde ich erst recht darauf achten.

Schöne Grüsse
Wurzel
  • Infinity
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1404
vor > 3 Jahre
Der Wahnsinn geht weiter
Tagebuch eines Verkäufers
Kapitel III

Mittwoch:

Um 9:20 im Laden. Komisch, Diesmal wird nicht gemeckert? Abteilungsleiter hat Heute seinen freien Tag. Das verspricht wenigstens von dieser Seite keinen Stress.
Der morgendliche Andrang ist jetzt nicht so groß. Bis 11:00 Uhr 2 Kunden. So kann ich die offenen Aufträge durchsehen und bearbeiten. Telefon hält sich auch in erträglichen Grenzen.

11:30 Uhr. Ohne Unterbrechung die Pause durchgezogen. Bin etwas entspannter. Kann mir für die Kunden die da sind Zeit nehmen. Kaum Telefon, kein Abteilungsleiter selbst vom Chef noch nichts gehört. Ist er überhaupt anwesend?

14:30 Uhr : Zweite Pause, was für ein Luxus!!! Ohne Unterbrechung !!!

15:00 Uhr Reklamation! Die genähte Gardine ist zu kurz! Kunde ist total verstört. Was denn jetzt sei? Für mich ganz einfach. Entweder ein Nachlass (30%) oder die Gardine wird noch mal genäht und die Reklamierte bleibt so lange hängen. Der Kunde ist zufrieden und entscheidet sich für die zweite Variante.

16:00 Uhr. Der Andrang wird etwas stärker. Feierabend für die meisten Kunden. Und wir hatten ja Werbung. Viele Werbeartikel sind ausverkauft so dass wir mehr bessere Ware verkaufen. Bringt mehr Provision.

18:00 Uhr: Der Tag läuft locker durch. Einen Ladendieb erwischt! Dickes Lob vom Chef erhalten.

Punkt 19:00 Uhr ist der letzte Kunde raus.
7.000.- ? Umsatz.
Ein ruhiger Tag. Ohne Stress, wenig Telefon? Toll. Sitze um 19:30 Uhr im Auto.
Morgen Frei.

Gez. INFINITY
  • klimaneutral
  • Status: Legende
  • Beiträge: 533
vor > 3 Jahre
Ach, Infinity! Ich besuche schon bestimmt das 3. Mal mein Objekt der Begierde im Möbelhaus (2 Lounge-Sessel und Hockerchen für die Füße - dreht man den Deckel um, ist's ein Tablett) ... die lächelnde Begrüßung der Verkäufer werde ich in Zukunft so unbefangen wie möglich erwiedern... ops: Und ich hoffe sehr, daß ich, wenn ich das nächste Mal zuschlage, auf einen wie Dich treffe... :!:
  • bodrum56
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 408
vor > 3 Jahre
@ Infinity

Das sind ja unerträgliche Zustände. Ich kann mir nicht vorstellen, unter solchen Bedingungen gerne zu arbeiten.

bodrum
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1665
vor > 3 Jahre
@all

Wir hatten jetzt bereits zwei hoch interessante Alltagsbeschreibungen vom Verkauf im Forum.

Würde euch vielleicht auch ein Tag einer Kfm. Angestellten (Integration)aus der Sozialhilfe in der CH interessieren? Wenn ja, versuch ich mich auch als Schreibende.

Schöne Grüsse

Wurzel
  • Profile
  • Status: Legende
  • Beiträge: 581
vor > 3 Jahre
hallo wurzel,

ja, das würde mich sehr interessieren.
Besonders da ich beruflich ab und zu auch mit deutschen Sozialarbeitern zu tun habe und leider kein gutes Haar an dieser Spezies Mensch lassen kann. Ich hielt bis dato diesen Beruf für einen sehr wichtigen und hatte großen Respekt vor den Menschen, die ihn ausüben. Seit ich einige kenne (zum Glück nicht sehr viele, so daß ich immer noch hoffe, es gibt noch viele andere Sozialarbeiter, die ihren Job gut machen und ernst nehmen)bin ich entsetzt.
Ich hoffe, Du belehrst mich eines besseren!!!

Viele Grüße, Jürgen
  • klimaneutral
  • Status: Legende
  • Beiträge: 533
vor > 3 Jahre
@ wurzel
Ja, immer - Realität darstellen ist doch eins der wenigen Mittel, die wir haben...?
  • Infinity
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1404
vor > 3 Jahre
ja Ihr lieben, schreibt auch eure Erfahrungsberichte. Es interessiert mich und bestimmt auch die anderen sehr. :P
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1665
vor > 3 Jahre
@Profile

Hallo und guten Morgen Jürgen

Sobald ich Zeit habe resp. sie mir nehme, versuche ich einen einigermassen normalen Tag abzubilden hier im Forum.

Eines kann ich dir aber sicher jetzt schon sagen: Dein Bild eines eingefleischten Sozialarbeiters kann ich damit unter keinen Umständen verbessern. Durch meine doch einige Jahre Konfrontation mit diesen "Kollegen" gibt es für mich keine schlimmere Berufsgattung mehr, resp. Spezies ops:

Oh je, das kam von Herzen :P

Einen schönen Tag und liebe Grüsse.

Wurzel
  • Profile
  • Status: Legende
  • Beiträge: 581
vor > 3 Jahre
Hallo Wurzel,

bin trotzdem gespannt.
Vielleicht unter einem neuen Thema?

Dir einen schönen Tag und viele Grüße,

Jürgen
  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2028
vor > 3 Jahre
@ Wurzel,
Hallo,
natürlich werden wir uns freuen....und ich besonders.
Ich habe mein ganzes Leben in der Privatwirtschaft gearbeitet und immer davon geträumt in einer Non-Profit-Organisation zu arbeiten.

Überzeuge mich bitte, dass es eine schlechte Idee war.

Liebe Grüße
Sternenhimmel
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1665
vor > 3 Jahre
@all

Habe soeben meinen Bericht beendet unter:

Kaufmann in der Sozialhilfe (neu im Job)

Nichts darin ist überspitzt oder frei erfunden. Die Klienten ebenfalls nicht. Die Begebenheiten bilden einen normalen Arbeitstag ab, d.h. die Konfrontation mit der beschriebenen Gewalt habe ich persönlich nur ca. 4 Mal in einem Jahr erlebt. Sie stellt also nicht den normalen Alltag dar. Die Hektik, der psychische Druck, die Papierberge, die Telefonate und die "Unterstützung" durch den Vorgesetzten sind Realität.
Die Fluktuationsrate ist enorm hoch, die Frustration und Überforderung der Kaufmännischen Angestellten sind eine Tatsache.
Tatsache ist aber auch, dass es genügend Kaufmänner gibt, die über 40 Jahre alt sind und dringend eine Stelle suchen. In der heutigen Wirtschaftslage ist es deshalb unproblematisch die Abgänge ohne Ende zu stopfen. Die Qualität der Arbeit geht verloren, die Kollegialität ist nicht mehr vorhanden, die Angst einer Kündigung frisst und nagt.
Schade, denn es ist eine durchaus interessante Tätigkeit für einen Kaufmann, der gerne selbständig und mit Menschen arbeitet. Das dazu benötigte Fachwissen ist enorm gross.

Wurzel
  • Infinity
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1404
vor > 1 Jahr
8O  Damit "die neuen" dieses Thema erlesen können habe ich es mal nach vorne geholt.:P
  • Diva
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2822
vor > 1 Jahr
@ Infinity
Es hat sich viel verändert hier:cry:
Wollen die " Neuen " das überhaupt lesen ????:roll:
Das ist doch jetzt mehr die 
 " Weichspüler Welle" . :mrgreen:
Tja, eigentlich muss man uns beide unter Artenschutz stellen. Wir gehören zur aussterbenden " Rasse. " Na ja , die guten 68ziger , die hatten noch " Biss ".:lol:
Antworten

Unsere Job-Foren








© kununu GmbH 2012. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt | Impressum | AGB | Disclaimer