Was ist ein Job wert?

  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2013
vor > 2 Jahre
@
Wer entscheidet, wie gut eine Tätigkeit bezahlt wird und wie gerecht diese Bewertung ist?
In den Versorgungs-und Dienstleistungsberufen verdienen die Arbeitnehmer sehr wenig.
Ihre Tätigkeiten sind aber notwendig um die  Gesellschaft zu unterstützen.
Die Straßenkehrer, Kellner, Altenpfleger...leisten sehr schwere Arbeit.
Diese Jobs liegen am unteren Ende der Einkommensstatistik.
Eine Ausbildung spielt beim Gehalt eine Rolle aber auch  Angebot und  Nachfrage.
In der Wirtschaft ist die Produktivität das wichtigste Ziel.
Die Firmen zahlen den hoch qualifizierten Arbeitnehmern viel, weil sie dadurch besser verdienen.
Die Hochproduktiven machen die Gewinne und verdienen viel. Die Arbeitnehmer die Gesellschaft erhalten und deren Arbeit zwar geschätzt wird,  verdienen wenig.
Ist es gerecht?
Auf Eure (hoffentlich) viele Meinungen freue ich mich schon.
Sternenhimmel
  • Tomatencocktaisalat
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 26
vor > 2 Jahre
Was die Versorgungs- und Dienstliestungsberufe angeht, so hwabe ich erfahren, dass zum eispiel die Straßenkehrer, oder die Männer, die die Mülltonnen lehren, nach e iner bestimmten Zeit nicht mrer gekündigt werden können. Ich weis nicht genau ob das stimmt, aber wenn, dann ist das gut.
Ja, die qualifizierten haben es da meistens besser, obwohl die oft auch gar nicht besser sind als die, die nicht Qualifizierten. Ich finde das nicht in Ordnung, denn den Grund, ja bei denen Wissen wir wenigstens was die können, die haben eine Qualifikation, der sollte eigentlich nicht gelten, denn für so etwas gibt es doch schließlich die Probearbeitszeit, oder nicht?
  • HermannZoll
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 5
vor > 2 Jahre
hab auch gehört das man die müllmänner im straßenverkehr nach ner bestimmten zeit net kündigen kann. es gleicht sich also alles in allem ziemlich aus mit der gerechtigkeit. auch wenns nicht immer ganz gerecht ist.
  • HermannZoll
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 5
vor > 2 Jahre
die in den staatlichen berufen haben es in dieser hinsicht ziemlich gut zu haben.
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1662
vor > 2 Jahre
@Sternenhimmel:
Liebe Sternenhimmel
 
Dein Thema ist eigentlich nicht so einfach zu beantworten. Hat es in der Wirtschaft je Gerechtigkeit gegeben in Bezug auf den Lohn oder die Boni? Ich bin der Meinung, dass ich das getrost mit NEIN beantworten kann.
Sicherlich hat ein Geschäftsleitungsmitglied mehr Verantwortung zu tragen, beruht seine Tätigkeit doch darauf, dass die Firma gut läuft, die Aktionäre befriedigen kann und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Rechtfertigt diese Tätigkeit aber die Löhne, die wir in den letzten Monaten zu hören bekommen?
 
Die mittleren und unteren Schichten der Arbeitnehmer leisten ihren Alltag genau so, wie das GL-Mitglied. Der Unterschied jedoch ist, dass sie ihren Alltag nicht in der oben erwähnten Hinsicht meistern müssen. Jedoch ohne die Mitarbeitenden kann ein Betrieb auch nicht existieren. Wie soll man hier gereht entlöhnen? Meines Erachtens setzt sich z.B. ein Bauarbeiter jeden Tag sehr grossen Gefahren aus. Oft sind es auch die AN, die sich vorzeitig in Rente begeben müssen, da ihr Körper vollkommen zerschunden ist. Kann man diese Tatsache mit einem höheren Einkommen wett machen?
 
Du siehst, meines Erachtens ist dieses Thema sehr schwierig zu beantworten, wenn auch interessant. Ich hadere zur Zeit auch sehr mit der UBS. Es kann doch nicht sein, dass eine Bank mit unseren Steuergeldern vor dem Bankrott gerettet wird und kaum ein halbes Jahr später erhalten die Angestellten Bonis in Millionenhöhe.
Jeder normale Betrieb, der ein Bonussystem hat, hat auch ein Malussystem, dies jedoch nicht bei den Banken. Was ist hier die Gerechtigkeit?
 
Schade, dass sich so wenig user an dieser Spalte beteiligen, was ich wirklich nicht verstehen kann.
 
Schöne Grüsse
Wurzel
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1662
vor > 2 Jahre
@Tomatencocktaisalat:
Hallo Tomatencocktailsalat
 
Bei uns in Basel wurde der sogenannte Beamtenstatus abgeschafft, was ich auch korrekt finde. Mit anderen Worten sind alle Staatsangestellten genau so kündbar, wie in allen privaten Betrieben. Es kann ja nicht sein, dass man nach einiger Zeit Firmenzugehörigkeit einfach auf Lebzeiten eine Anstellung gesichert hat, dies mit und ohne Leistungserbringung.
 
Diese Leute haben schon eine ausgezeichnete Altersvorsorge, eine sehr gute Krankenversicherung und mehr Ferien, wie viele andere Arbeitnehmer.
 
Liebe Grüsse
Wurzel
  • HermannZoll
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 5
vor > 2 Jahre
ich sollte auch lieber in den staatlichen bereich wechseln. aber auch mit heimarbeit kann man heute viel erreichen. internet bietet berufstechnisch viele möglichkeiten. die arbeitsplätze sind nicht verschwunden, sondern haben sich einfach verlagert.
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