1,--Euro-Job, Chance für Hart IV-Empfänger oder Jobvernichter?

  • bodrum56
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vor > 3 Jahre
Ich habe jetzt schon mehrmals davon erfahren, dass Ein-Euro-Jobber ganz normale Arbeit leisten müssen wie Festangestellte. Schwere körperliche Arbeiten verrichten müssen, sogar Frauen.
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@bodrum56

Liebe Bodrum

Von diesen Jobs in Deutschland habe ich schon viel gehört und gelesen.

Ich nehme einmal an, dass es eigentlich eine Art Arbeitserziehung sein sollte oder damit die Menschen, die psychisch völlig am Ende sind, wieder irgendwie integriert werden können. Irgend einen Sinn muss es ja haben, ansonsten wäre es einfach moderne Sklaverei, oder?

Erfahrung hab ich persönlich keine, denn so etwas gibt es bei uns nicht oder noch nicht.......
Steigt nämlich die Arbeitslosigkeit weiterhin in diesem Umfang (wir haben in Basel viele Banken...), muss sich die Politik überlegen, wie die Finanzierung weitergehen soll. Ich denke, dass man nicht die ganzen höheren Kosten auf die Arbeitnehmer, mit noch höheren Abzügen, abwälzen kann. Ich sage bewusst, dass ich dies denke, denn in der Regel führt dieser Weg nach Rom.

Schöne Grüsse
Wurzel
  • bodrum56
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vor > 3 Jahre
@ Hallo Wurzel

Ich habe mit diesen Jobs auch keine persönlichen Erfahrungen, und ich kenne bis jetzt auch noch niemand persönlich, der einen solchen Job hat. Lt. Berichten darüber finden aber nur sehr wenige Menschen aus solchen Jobs wieder zurück in ein normales Arbeitsverhältnis.

Liebe Grüsse
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vor > 3 Jahre
@bodrum56,

die sogenannten 1 Euro Jobs gehören eindeutig in die Kategorie "gut gemeint ist nicht immer gut gemacht."
Trotzdem ist es auch nicht richtig, wenn über diese Jobs nur geschimpft wird, denn eigentlich ist die Rechnung ja eine andere.
Der Hartz 4 Empfänger erhält eine Summe von (irgendwo- genau weiß ich es nicht) 340,- Euro in bar, dazu bezahlt das Amt Miete, Krankenkasse, Bewerbungskosten etc. Das summiert sich schnell auf 1000,- Euro und mehr. Mit den 1,- Euro Job bekommt man Gelegenheit, noch eine kleine Summe (zum geschenkten Geld)DAZU ZU VERDIENEN. Wer sich nun über die Bezahlung ärgert, ärgert sich eigentlich nur darüber, das andere unerheblich weniger Geld dafür bekommen, das sie nichts tun, und er muß nun, für nur 1,- Euro pro Stunde mehr, arbeiten gehen. Diese Einstellung sagt eine Menge aus über denjenigen.
Übel an diesen Jobs ist nur die Tatsache, das sie in vielen Fällen existierende, vernünftig bezahlte, Arbeitsstellen vernichten, gerade im kommunalen Bereich. Das war so nicht gewollt, aber man hätte es wissen können, nein müssen!

Viele Grüße, Jürgen
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Profile
Hallo Jürgen , Hartz 4 sind 368,- Euro
Eine Freundin hat Hartz 4 bekommen nachdem sie als Selbstständige Insolvenz anmelden mußte.
Danach war sie 12 Monate lan 1 Euro Kraft bei der Stadt Aachen im Büro der Frauenbeauftragten tätig. Sie hat da gute Arbeit geleistet. Als vollwertige Kraft. Leider war nach 12 Monaten Schluß , denn 1 Euro Jobber dürfen bei ein & der selben Stelle nicht länger als 12 Monate arbeiten , da sie sonst in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden müssen. Heute arbeitet sie im Verkauf ( nach langem Suchen ) & verdient dort so wenig , das sie noch immer bezuschußt werden muß. Das zieht sich jetzt seit 5 Jahren wie ein roter Faden durch ihr Leben. Sie 55 Jahre. & dennoch sie sagt , das sie damals für den 1 Euro Job dankbar war. Schade , sie wäre dort gerne geblieben. L. Gr. DIVA
  • MantaFan
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vor > 3 Jahre
Hallo diva,

Ich finde es auch blöd, das man nach einen Jahr wieder gehen muss.
Ich denke wenn man ein Jahr lang den 1 ? Job macht, dann sollte man auch die Chance bekommen das man in dieser Firma bleiben kann.

mantafan
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Mantafan
Endlich bist Du wieder da & ich hoffe Du hast gelesen was bei mir los ist :roll:
Ja , es ist blöd das es nur 12 Monate sind. Aber das ist Gesetz. Danach müssen die 1 Euro Jobber einen festen Arbeitsvertrag kriegen & den will man ihnen nicht geben . Statt dessen nehmen sie lieber wieder einen 1 Euro Jobber & wieder & wieder.... Gerecht ?? L. Gr. DIVA
  • MantaFan
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vor > 3 Jahre
Hallo diva,

Ja jetzt bin ich wieder da und ich ich bleibe auch da. Jetzt habe ich auch alles hinter mir und blicke nach vorne. Ja ich habe immer mitgelesen. Ich finde es immer unfähr, denn im Prinzip werden die 1? Jobber ja auch ausgenutzt. Denn die wenigstens haben wirklich eine Chance danach einen Job zu bekommen.

mantafan
  • Diva
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vor > 3 Jahre
@ Mantafan . Da ist wohl etwas dran. Aber wie alles im Leben : Die Hoffnung stirbt zuletzt. L. Gr. DIVA
  • MantaFan
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vor > 3 Jahre
Hallo Diva,

Du hast vollkommen Recht. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Und aufgeben dieses Wort kennen wir ja eh nicht!!!

mantafan
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@Profile

Guten Morgen Jürgen

Grundsätzlich stimme ich dir bei deinen Aussagen zu. Trotz allem bringt es rein gar nichts und soll lediglich eine Rechtfertigung des Staates sein, dass man ja alles versucht um eine Wiedereingliederung eines Hartz IV Empfängers zu pushen. Die Firmen bedanken sich dafür, denn billiger finden sie keine Arbeitskräfte.

Ich habe bei uns in Basel gesehen, was es bringt (wurde deshalb ja auch abgebrochen). So lange die Menschen keine Gelegenheit haben, einen festen Arbeitsvertrag zu bekommen, stellt sich doch die Frage für wen sich das Ganze wirklich lohnt.

Grüsse Wurzel
  • bodrum56
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vor > 3 Jahre
@ all

Ich habe neulich davon gehört, dass eine 1,--Euro-Jobberin, die in der Altenpflege eingesetzt war und schwere körperliche Arbeit verrichten musste, sich krank meldete, weil sie Rückenschmerzen hatte. Weil sie für einen Tag kein ärztliches Attest hatte, wurden ihr die Leistungen gestrichen.

bodrum
  • MantaFan
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vor > 3 Jahre
Hallo,

Ich frage mich auch oft was das denn bringen sollte. Die Leute müssen für 1 ? schuften und dann bekommen sie den Job doch nicht. Teilweise müssen sie ja auch schwere Arbeiten verichten. Ich denke der Staat könnte dieses Geld sinnvoller einsetzen.

mantafan
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vor > 3 Jahre
hallo wurzel,

völlig richtig!

Gruß, Jürgen
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vor > 3 Jahre
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgelegenheit_mit_Mehraufwandsentsch%C3%A4digung

1-?-Jobs dürfen keine "normalen" Arbeitsplätze ersetzen, müssen "im öffentlichen Interesse" stehende "Arbeitsgelegenheiten" sein.
Sie sind für die Zeit dieses - 6-Stunden-Jobs - raus aus der Arbeitslosenstatistik.
Werden als "MAE"-Kräfte bezeichnet (Mehraufwandsentschädigung ca. 180-200 ? monatlich). Bei Krankheit müssen Sie eine Krankschreibung beibringen, erhalten für die Zeit der Krankheit allerdings keine Vergütung.

Vor allem aus dem Sozialarbeiter-Bereich (da gibt es wegen der Streichungen im höffentlichen Haushalt auch sehr viele arbeitslose) können als Träger "Projekte" ausgedacht und beantragt werden bei der Arbeitsagentur (z.B. in den Baumscheiben Gras pflanzen).
Pro MAE-Kraft bekommt dieser Träger dann monatlich ca. 200 ? "Entschädigung" zusätzlich zum Entgelt für die MAE-Kraft.
Beweist der Träger durch entsprechende Bewertung der Arbeitskraft, daß der "Beratung" oder ähnliches erbracht hat, um diese MAE-Kraft "der Arbeitsfähigkeit" wieder näherzubringen, bekommt er dies extra honoriert.
Da die MAE-Kraft in der Regel davon nichts erfährt, für den Träger aber der Beweis, daß dieser Mensch eigentlich nicht für den Arbeitsmarkt tauglich ist, direkte monetäre Vorteile bringt, kann man sich vorstellen, wie nachteilig hinter den Kulissen dieses für manchen 1-?-Jobber sein kann, ohne daß er davon je erfährt.

Die Mischung in solchen Projekten ist so, daß sowohl straffällige (Gewalttaten), als auch Dauer-Sozialhilfeempfänger, die noch nie gearbeitet haben, als auch Menschen, die einfach aus ihrem Job gefallen sind und nicht mehr "normal" unter die Arbeitsvermittlung fallen, wie über 55jährige z.B.
Bei mir war das so, daß ich ehrenamtlich für eine Ausgabestelle der Berliner Tafel gearbeitet habe (hatte Hartz IV). Ehrenamtlich heißt, ohne Geld.
Als ich jedoch sah, daß dort 20 Menschen monatlich 200,- ? z.T. für Arbeitsverweigerung (ja, siehe Mischung...) bekamen, habe ich auch diesen 1-?-Job beantragt und bekommen.
Wahr die Erfahrung wert - hat mir über vieles Klarheit gebracht.
  • klimaneutral
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vor > 3 Jahre
Finanzielle Hürden wider die "Arbeitsaufnahme":
Ein Mensch mit Hartz IV im 1-?-Job erhält ca. 200 ? Mehraufwandsentschädigung plus ca. 350 ? für die Miete, plus 362 ? - macht 912 ? netto. Um dies in einem normalen Arbeitsverhältnis bei z.B. Steuerklasse I netto zu erhalten, müßte ein Bruttolohn von +/- 1500 ? bezahlt werden. Bei der oben aufgezeigten Mischung des "Publikums" wird einigermaßen klar, daß es halt auch genug Leute gibt, die keinen Anlaß haben, aus diesem "System" rauszukommen, da sie aufgrund ihrer biografie einen solchen Bruttolohn niemals erzielen werden. Aber dies ist nur e i n Grund...
  • Cybersnack
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vor > 3 Jahre
Ich persönlich empfinde die Vergabe zu 1 ? Job´s für Langzeitarbeitslose die evtl. auch wenig Chancen auf neue Arbeitsangebote am 1. Arbeitsmarkt haben zum Teil eine geeignete Alternative gebraucht zu werden :) und erneut in eine gewisse Routine reinzukommen.
Dennoch glaube ich das man viele Leute mit einigen dieser Jobs auch am 1. Arbeitsmarkt disqualifiziert.
Ich denke das es mitunter günstiger währe kompetente Sachbearbeiter in den Argen einzusetzen als mitunter überforderte Verwalter von Mitmenschen. Ebenso erwarte ich aber auch seit Jahren von der Politik das Arbeitsplätze geschaffen werden und sich nicht nur einzelne Direktoren, Manager oder auch einzelne Politiker durch Korruption und jährliche Diätenerhöhungen auszeichnen.
Sondern gezielt Sozialkompetenz an den Tag legen und danach aktiv handeln. :roll:

LG cyber
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@Cybersnack

Yes, grundsätzlich gebe ich dir recht mit deinen Aussagen.

Die Wirtschaftslage lässt es jetzt leider zu, dass viele Firmen einfach abspecken mit dem Personal. Dies, ob es von Notwendigkeit ist oder nicht. Es ist in dieser Zeit die Gelegenheit, sich von eventuell unliebsamen Mitarbeitenden zu trennen. Man muss ja reorganisieren, damit die Aktionäre weiterhin die Hand offen halten können.

Es wird dieses Jahr noch sehr schlimm werden mit den Arbeitslosenzahlen, doch, was können wir wirklich tun dagegen?

Lg
Wurzel
  • Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
@ Wurzel, Cyber

Hallo,

In der Firma wo mein Mann arbeitet (ein Konzern) kriselt es nicht, ABER es werden Leute entlassen, die man schon längst loswerden wollte.
Die Situation Krise wird in solchen Fällen zu anderen Zwecken genutzt.
LGr.
Sternenhimmel
  • Cybersnack
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vor > 3 Jahre
Hi Wurzel, glaube das die Wirtschaft sozial, nix mit fairness seinen Untergebenen zu tun hat!!! Empfinde es als nahezu als unsozial Mitmenschen soweit in das Abseits zu schieben :cry:

LG Cyber
  • Cybersnack
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vor > 3 Jahre
Hallo Sternenhimmel denke da ist ein Typus der und alle betrifft! :?

LG Cyber
  • Sternenhimmel
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vor > 3 Jahre
@ Cybersnack,

So denke ich auch :(
LGr.
Sternenhimmel
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@Cybersnack

Ich kann dir nur in allen Punkten zustimmen, denn ich finde diese "Spiele" mehr als unsozial und oft äusserst unmenschlich.

Wünsche dir trotzdem schöne Ostertage.

LG Wurzel
  • sabine1988
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vor > 3 Jahre
1,- EUro Jobs sind absolute AUsbeutung. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Arbeiten um des Arbeitenswillen ist doch absoluter Blödsinn. Anscheined meinen manche, diese diese Jobs beführworten, das nru Erwerbsarbeitj einen Sinn ergeben. Das ist absolut nicht so. Mütter , die obwohl sie zuhause genug zu tunhaben in HartzIV geschickt werden oder mit 1,- Euro Unsinnsjobs gedrückt werden. Wir sollten uns mal fragen warum wir eigentlich immer mehr und bessere Rationalisierungsmaßnahmen treiben. Wozu wir Forschung , Fortschritt und Automatisierung betreiben?

Das Ergebnis ist doch ganz klar! E gibt immer weniger Jobs . Das dann mit eienr Art ZWangsarbeit zu lösen ist doch Blödsinn

Ja, das ist die Zukunft. Fast alle Jobs werden aauf mittel bis langfristiger SIcht durch Roboter/Computer ersetzt werden! Das damit zu bekämpfen, das man die Menschen in schwachsinnige Jobs presst und dann mit HrtzIV "fockusiert" und diese damit quasi enteignet kann nicht die Lösung sein!
EIn gutes Beispiel ist der Film "Wee feed the world"

Heir der AUsschnitt um den es geht

http://www.youtube.com/watch?v=jYMQ1dgPXLE

Am Ende wird lamentiert, das Reduezierung der Arbeitszeit schlecht ist. udn kurz darauf steht Herr NEstle Chef Manager vo seinen Beispielen udn zeigt begeistert Farbikhallen ohne Mitarbeiter und sieht ds als Zukunft.

Von dem Rest mit Öko will ich garnicht erst anfangen. Da gäb es noch jede Menge zu sagen aber das ist ein anderes Thema
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vor > 3 Jahre
@sabine1988

hallo sabine,

gemeckert hast du jetzt genug. Bitte mal Lösungen anbieten. Ich bin gespannt,
Gruß,
Jürgen
  • sabine1988
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vor > 3 Jahre
Hallo,

ich finde das BGE sehr gut. Damit nicht alle wieder mit irgendwelchen altbackenden Totschlagargumenten kommen. Es wird vom DM Chef , vom UBS Chefökonomen u.v.a. befürwortet. Brasilien hat es bereits als Staatsziel im Grundgesetzt eingebunden.

Wer sich informieren will kann das hier tun

http://www.kultkino.ch/grundeinkommen_forward/avi.html

Ein sehr schönes Video dazu. Wer etwas vernetzt denken kann, kann sich auch gerne mal den Film "We feed the world" beschäftigen.

Was derzeit passiert ist eine Explosion von "destruktiven Jobs" Dazu gehören Callcenter zu einem großen Teil. ALles was Outbound ist, zählt 100 % dazu . Klingeltonanbieter, Jobcenter, Finanzberater, Kreative Finanzexperten u.v.m. Jobs die keinen wirklichen Mehrwert/Wertschöpfung bieten, sondern nur dazu da sind um irgendwas , irgendwie an irgendwenn zu verscherbeln , was die Kudnen meistens nicht wollen, nicht brauchen oder sonst nie auf die Idee kamen dafür zu bezahlen. Grade im CC Bereich werden meistens überteuerte und ungeeignete Produkte verkauft und da ist nur ein sehr kleiner Bereich! Dieser Bereich erhöht die Schlagzahl immer mehr um irgendwie das Geschäftsmodell noch lukrativ zu halten. DAueranrufe , Dialer,... Dann nennen sich diese HErren noch Dienstleister und meinen Sie würden was für den Kunden tun:) LOL. Wenn man 70.80 mal jemand anklingelt um ihn zu erreichen:) Klar, gehts da nur um dne Kunden:)

Ich denke, das inzwischen 60-70 % der Arbeit in Deutschland absolut unnötig ist. Wenn man dann noch die FInanzbranche sieht weis man vielleicht was man unter "sinnloser" Arbeit versteht. Das absolute Beispiel der bldösinningen Arbeit sind die diversen Leihmodelle , in denen Städte/Komunen ihren Besitz verkaufen und dann zurückleihen um dann z.B. in den den USA Steuern zu sparen und damit den dortigen Komunen zu schaden. Wahrscheinlich betreiben die dort auch ähnlcihe Mdoelle und schaden anderen Kommunen in anderen Lädnern udn am Ende? Außer Spesen nix gewesen und es wird eigentlich richtig teuer

Des weiteren muss nan eifach sehen, das die heutigen Jobmotoren absolute Abstiegsmodelle sind. DIe größten Jobfelder in Deutschland sind Verkauf, LKW Fahrer. Wenn man sich die im vorherigen Beitrag gezeigten leeren Werkshallen anschaut, dann wird man sich auch damit anfreunden müssen, das in absehbarer Zeit LKW Fahrer durch intelligente Computersysteme ersetzbar sind. EInparkhilfen sind heute schon normal. Rallys in denen große Automobielhersteller ihre autonom fahrenden AUtos bereits erfolgreich testen sind ebenfalls alltag. Die berühmten Callcenterjobwunder werden ebenfalls in nicht alzu ferner Zeit ersetzbar sein. Srracherkennung/Sprachausgabe ist inzwischen shcon recht ausgereift und die KI , die für eine Kommunikation noch nötig sind, werden auch nicht mehr lange auf sich warten lassen und so wird es in allen Jobbereichen langristig sein. Also der Aufbau auf Erwerbsarbeit ist ein Auslaufmodell. Genauso wie uns die Grünen vor 20 Jahren meist erfolglos den Umweltschutz, die erneuerbaren Energien beibringen wollten , so wird es auch mit diesem Thema sein.

Das BGE muss man erstmal verstehen baer vor dem Problem standen unsere Vorfahren auch als jemand meinte die Erde wäre ne Scheibe ode rman können wirklich auf den Mond fliegen:)
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vor > 3 Jahre
Ein bißchen anstrengend zu lesen, jedoch sehr interessant...

Von Norbert Bolz (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 19.04.2009)
"Soziale Gerechtigkeit macht den Menschen unmündig
Die totale Daseinsvorsorge nimmt den Selbstständigen das Geld und den Betreuten die Würde. Dabei ist es gerade die Ungleichheit, die die anderen antreibt, es den Erfolgreichen gleichzutun.
Seit der großen Bankenkrise 2008 ruft alle Welt nach dem starken Staat und nach Regulierung der Finanzmärkte. Der Sozialismus ist wieder salonfähig geworden. Doch heute spricht er nicht mehr von Klassengesellschaft, sondern von der Neuen Ungleichheit und verweist auf die Obszönität des exzessiven Reichtums, Kinderarbeit und die Misere der Arbeitslosen. In der Zeitung kann man lesen, dass das Durchschnittseinkommen der reichsten Länder 50 Mal so groß ist wie das der ärmsten. Topmanager verdienen bis zu 400 Mal so viel wie durchschnittliche Angestellte. Rasch ist da unsere Toleranz gegenüber dem Reichtum anderer überfordert. Bei der Wahrnehmung der Ungleichheit ist ja der Filter der Stände und Kasten weggefallen ? jeder ist ein Mensch wie du und ich. Und das macht jede Ungleichheit tendenziell zum Skandal. Der soziale Vergleich erzeugt Neid und lässt die Erwartungen explodieren.
Das wunderbare Ansteigen des Lebensstandards in der westlichen Welt hat die Menschen wohlhabender, gesünder und freier werden lassen ? aber nicht glücklicher. Weil sie sich vergleichen, ist die Ungleichheit ihr Unglück. Und meist sind es nur die Menschen, denen noch die Schrecken und Entbehrungen eines Krieges ins Gedächtnis gebrannt sind, die dankbar bemerken, wie herrlich weit sie es gebracht haben. Doch nicht nur Haus, Auto und Ehefrau des Nachbarn verführen zum Vergleich, sondern mehr noch die Massenmedien, die uns ständig mit dem Glitzerleben der Reichen und Mächtigen konfrontieren. Sie führen uns einen Lebensstil vor, den wir nie erreichen werden.
Der Hass auf die Ungleichheit ist die demokratische Leidenschaft schlechthin. Und je weniger Ungleichheiten es gibt, desto größer wird der Hass auf sie. Das Prinzip Gleichheit wirkt also paradox: Je mehr Gleichheit praktisch durchgesetzt wird, desto unerträglicher wird jede noch vorhandene Ungleichheit. Je größer die Gleichheit, desto unerbittlicher das Verlangen nach noch mehr Gleichheit. Die statistisch erwiesene Ungleichheit wird als Ungerechtigkeit interpretiert und dann als zentrales Beweismittel im ideologiekritischen Prozess gegen die bürgerliche Freiheit eingesetzt.
Alle revolutionären Kämpfe im Namen der Freiheit zielten auf Gleichheit vor dem Gesetz. Die Leute sollen rechtlich gleich behandelt werden, obwohl sie tatsächlich unterschiedlich sind. Dass alle Menschen gleich geboren sind, ist also keine Tatsachenaussage. Dass wir in einer Gesellschaft von Individuen leben heißt eben, dass wir nicht in einer Gesellschaft von Gleichen leben. Diese Individuen werden vom Staat und vor dem Gesetz gleich behandelt. Aber man darf von der Gleichbehandlung ? und dem berechtigten Anspruch darauf! ? nicht auf Gleichheit schließen. Die Gleichheit vor dem Gesetz schließt nicht Ungleichheit aus, sondern Willkür.
Für fast alle wird fast alles besser. Aber das zählt nicht. Denn zwar geht es allen besser, aber zugleich verstärkt sich die Polarisierung. Den Armen geht es besser, aber relativ zu den Reichen werden sie ärmer. Der Vergleich macht unglücklich. Und wenn es nicht zynisch klingen würde, könnte man sogar sagen: Der Vergleich macht arm. Aber wir können gar nicht anders. Jeder lebt unter dem Zwang, sich mit anderen zu vergleichen. Und Demokratie heißt in diesem Zusammenhang eben: Jeder darf sich mit jedem vergleichen, auch wenn er sich nicht mit jedem vergleichen kann.
Es geht mir besser als früher, aber nicht so viel besser wie den anderen ? und deshalb geht es mir schlechter. Schon eine Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums erzeugt typisch Unzufriedenheit. Und Wachstum selbst ist keineswegs der Weg zur allgemeinen Zufriedenheit, denn wenn es allen gleichmäßig besser geht, geht es niemandem besser. Die Verschiedenheiten vermindern sich, aber die Gleichheitserwartungen wachsen. Wir können uns immer mehr leisten, aber es befriedigt immer weniger. Warum? Es geht hier nicht um die natürlichen Grenzen, sondern um die sozialen Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums. Es tut sich eine Kluft auf zwischen den Möglichkeiten jedes Einzelnen und dem, was gesellschaftlich möglich ist.
Hier muss man sich noch einmal an die Grundidee der Konservativen und Liberalen erinnern, die ja darin besteht, die Frage der Umverteilung des Reichtums durch das Angebot der Teilhabe am Wachstum der Wirtschaft zu verdecken. Durch robustes wirtschaftliches Wachstum wird die Lage jedes Einzelnen positiver verändert, als das durch Umverteilung in Stagnation möglich wäre. Und dieses wirtschaftliche Wachstum wird gerade durch die Beobachtung von Konsummöglichkeiten angetrieben, die zunächst einmal nur den Erfolgreichen an der Spitze offen stehen. Die so entstehenden neuen Wünsche werden erfüllt ? im Lauf der Zeit. Der Luxus dieser Generation wird zum Standard der nächsten und zur selbstverständlichen Grundausstattung der übernächsten. Die Erfolgreichen bilden die Avantgarde des Konsums, und es ist gerade die Ungleichheit, die die anderen antreibt, es ihnen gleichzutun. So breiten sich die guten Dinge des Lebens allmählich von oben nach unten aus.
Diese erzliberale Strategie scheitert aber am Wettbewerb um die besten Plätze. Hier gilt: Wenn es einigen besser gehen soll, muss es anderen schlechter gehen. Wer ein absolut knappes Gut besitzt, genießt nicht nur das Gut, sondern auch seine Knappheit. Es ist immer auch ein Statussymbol, mit dem ich markieren kann, dass ich im Rennen um die besten Plätze ganz vorne liege. Wer etwas Seltenes besitzt, genießt den Neid der anderen. Dass der Nachbar entbehrt, was ich besitze, macht den eigentlichen Reiz der Sache aus. Es geht hier also um Produkte, deren Qualität sich dadurch vermindert, dass immer mehr Menschen sie wollen. Das meiste von dem schönen Leben, das uns die bunten Zeitschriften und Boulevardmagazine zeigen, ist für die meisten von uns unerreichbar. Und das, was die Vielen dann doch erreichen können, verliert genau deshalb an Wert. Soziale Knappheit heißt also: Was der Einzelne sich wünscht und als Einzelner auch bekommen kann, kann die Gesellschaft niemals erreichen.
Nicht Armut sondern soziale Knappheit und erlernte Hilflosigkeit sind ist die zentralen Probleme der westlichen Welt. Deshalb erwarten die Bürger ihre Lösung auch nicht von der Wirtschaft, sondern vom Staat. In der Demokratie sind alle Bürger unabhängig und schwach. Zunehmend mischt sich der Staat auch in die geringfügigsten Angelegenheiten der Bürger ein. Er sorgt für die Gesundheit, die Arbeit, die Erziehung und Bildung seiner Bürger. Aber er sorgt auch für unsere geistige Gesundheit und flößt uns die korrekten Gefühle und Ideen ein. In den modernen Massendemokratien sind die Regierenden keine Tyrannen mehr, sondern Vormünder. Und die Regierten bewegen sich im Hamsterrad der kleinen Lüste und Vergnügungen ? gleich, einförmig und rastlos.
Wohlfahrtsstaatspolitik erzeugt Unmündigkeit, also jenen Geisteszustand, gegen den jede Aufklärung kämpft. Und so wie es des Mutes bedarf, um sich des eigenen Verstandes zu bedienen, so bedarf es des Stolzes, um das eigene Leben selbstständig zu leben. Wie für das Mittelalter ist deshalb auch für den Wohlfahrtsstaat der persönliche Stolz die größte Sünde. Vater Staat will nämlich nicht, dass seine Kinder erwachsen werden. Der Paternalismus des vorsorgenden Sozialstaates wird den Menschen aber nicht nur aufgezwungen ? sie begehren ihn, denn er entlastet sie von der Bürde der Freiheit. Die verwaltete Welt ist für viele eine Wunscherfüllung.
Die umfassend Betreuten brauchen gar keinen freien Willen mehr und empfinden die totale Vorsorge als Wohltat. Der demokratische Despotismus entlastet ? vom Ärger des Nachdenkens genau so wie von der Mühe des Lebens. Ein Netz präziser, kleiner Vorschriften liegt über der Existenz eines jeden und macht ihn auch in den einfachsten Angelegenheiten des Lebens abhängig vom vorsorgenden Sozialstaat. Die Betreuer verstehen sich als die guten Hirten einer fleißigen Herde. Und die wenigen Widerstrebenden werden nicht gezwungen, sondern entmutigt; sie werden nicht tyrannisiert, sondern zermürbt.
Soziale Gerechtigkeit als Umverteilung sorgt für die politische Stabilisierung der Unmündigkeit; sie bringt den Menschen bei, sich hilflos zu fühlen. Bei wohlfahrtsstaatlichen Leistungen muss man nämlich damit rechnen, dass der Versuch, den Opfern zu helfen, das Verhalten reproduziert, das solche Opfer produziert. Wer lange wohlfahrtsstaatliche Leistungen bezieht, läuft Gefahr, eine Wohlfahrtsstaatsmentalität zu entwickeln. Von Kindesbeinen an gewöhnt man sich daran, von staatlicher Unterstützung abzuhängen. Und je länger man von wohlfahrtsstaatlichen Leistungen abhängig ist, desto unfähiger wird man, für sich selbst zu sorgen.
Umverteilungspolitik reduziert also nicht die Armut, sondern die Kosten der Armut. Jede Transferleistung reduziert nämlich den Anreiz, die Armut durch eigene Produktivität zu überwinden. Mit anderen Worten: Die meisten politischen Hilfsprogramme ermutigen eine Lebensführung, die zur Armut führt. Die Massenmedien besorgen dann den Rest: Man lernt, sich hilflos zu fühlen, wenn man andere beobachtet, die unkontrollierbaren Ereignissen ausgesetzt sind. Und so sehnt man sich nach dem schützenden Vater, der in der vaterlosen Gesellschaft natürlich nur noch der Staat sein kann.
Die totale Daseinsvorsorge nimmt den Selbstständigen das Geld und den Betreuten die Würde. Was die Würde des Menschen also wirklich antastet, ist gerade die Wohltat des Staates, die ihn abhängig macht. So produziert die Politik des Wohlfahrtsstaates paradoxe Effekte. Die Wohlfahrtsempfänger verlieren ihre Würde, weil sie sich das, was sie bekommen, nicht verdienen können. Die Produktiven folgen der Logik des ökonomischen Darwinismus und werden noch produktiver, um tatsächlich die ?starken Schultern? zu entwickeln, auf denen die Lasten der ?sozialen Gerechtigkeit? ruhen.
Alle Sozialleistungen, an die wir uns gewöhnt haben, nehmen die Form von Rechtsansprüchen an. Dadurch verwandeln sich alle Unfälle in Sozialfälle. Eine Politik, die davon lebt, kann dauerhaft natürlich nur betrieben werden, wenn die Gesellschaft ständig Ungleichheit produziert und die Empfindlichkeit für Unterschiede steigert. Diese wachsende Abweichungsempfindlichkeit hat ihren Preis. An die Stelle von Freiheit und Verantwortung treten Gleichheit und Fürsorge.
Vor allem in Fragen des Geschlechterverhältnisses, der Gesundheit und der Bildung erwartet die moderne Gesellschaft ganz selbstverständlich gleiche Behandlung für alle, die durch immer neue ?Rechte? gewährleistet werden soll. Da diese Erwartung aber so unrealistisch wie selbstverständlich ist, erzeugt sie bei den Begünstigten eine permanente Unzufriedenheit. Um diese Unzufriedenheit von sich abzulenken, verspricht die Regierung dann regelmäßig ?mehr Gleichheit?. So können die Bürger Begünstigungen von Anrechten kaum mehr unterscheiden.
Deshalb droht uns ständig, durch Betreuung beherrscht zu werden ? erst betreut, dann abhängig, dann gebeugt. Soziale Ungleichheit ist der Preis, den wir für die Freiheit in der modernen Gesellschaft bezahlen müssen. Sie ist erträglich, so lange jedem die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs offensteht; so lange die Konflikte zwischen den sozialen Klassen nicht in Feindschaft sondern in Partnerschaft ausgetragen werden; und so lange der Staat die Rahmenbedingungen des Daseins garantiert. Gleichstellungspolitik dagegen ist eine Anleitung zum Unglücklichsein."
  • sabine1988
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vor > 3 Jahre
Hallo,

eine einfache aber auch sehr gute Ausführung zum BGE gibts auch hhier

http://www.youtube.com/watch?v=v1gyAgeUKZ0

Es ist Fakt , das das heutige System immer mehr unsinnige Arbeit hervorruft. Leute die andere Leute den ganzen Tag anrufen und nerven, Finanzberater, die wenn man sich auf deren BEratung beruft einem ins GEsicht lachen und sagen, das man sich gefälligst selbst informieren solle(Wozu braucht man dann einen BErater s. Lehmannpleite und Co)

Zu

Norbert Bolz (* 1953 in Ludwigshafen) ist ein deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker

Ok, ein MEdienwissenschaftler hat natürlich richtig viel Ahnung von diesem themengebiet;) Wahnsinn! Da könnte sich auch ein PSychologe superkompetent zum Finanzsystem äußern:) Sorry, aber jeder kann zu allem Bücher schreiben und ich sehe grade in dieser Qualifikation keine Kompetenz. Nicht das er sie hat aber diesen als BEweis für die genannte These zu führen ist nicht besonders aussagekräftig.

AUßerdem denke ich das er genau die aktuelle soziale Gerechtigkeit macht ! DIe des HArtzIV, die den Menschen erstmal enteignet udn in Angst versetzt. Das BGE ist aber genau das Gegenteil, da bedingungslos! Der Mensch erhält nur eine Existenzgrundlage für die er nicht sein ganzes Leben offenlegen muss und mit harten STrafen zu rechnen hat. Er braucht seine Rentenvorsorge nicht aufbrauchen u.s.w. Er ist also frei! Er kann weiterhin arbeiten und dazu verdienen und muss sich nicht in bürokratischen Wahnsinnssystemen bewegen.

Der starke Staat war imme rmein Ziel udn ich habe es nie verstanden, das die Menschen sich so hinters Licht führen lassen. Hätten wir heute nicht den noch einigermaßen starken Staat, dann wäre kein Geld da um die Banken zu stützen, die Unternehmer zu fördern! Wo sollten sonst die 160 Millairden KRedite und Bürgschaften alleine für die HRE herkommen? Wenn wir jetzt nicht eine Wende schaffen, dann wird die nächste Krise nicht mehr zu schultern sein! Wir hatten nochmal viel Glück!

Zu der Neidthese. DIe ist Quatsch für die meisten MEnschen! Das betrifft nru einige Prolls:) Ich und viele andere, die im mittleren und unteren BEreich angesiedelt sind wollen nru SIcherheit, keine ANgst, das wenn der Job weg ist, nbald alles weg ist. Diese in allen Ebenen ansteigende Casinomentalität.

So, keine Zeit mehr:) Schau Dir das VIdeo an. Es geht nicht um absolute Gleichheit, sondern um GRundsicherung gegen die Zocker udn Casinomentalität. JEder kann neben dem Grundeinkommen soviel dazu verdienen wie er will. Also nix mit absoluter Gleichheit!

http://www.kultkino.ch/grundeinkommen_forward/avi.html
  • klimaneutral
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vor > 3 Jahre
@sabine1988
...ist zunächst als Denkanstoß gemeint... ist es jedenfalls für mich... versuche immer, zunächst ohne Wertung zu lesen. Schönen Tag für Dich
  • klimaneutral
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vor > 3 Jahre
@sabine1988

BGE wird sich aus vielen Gründen nicht durchsetzen lassen.
Schon mal überlegt, wie viele Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst ?arbeitslos? würden, wenn ohne Berechnungen, Prüfungen usw. , also ?bedingungslos? ein Grundeinkommen ausbezahlt würde? Die ?arbeitslosen? Beamten und öffentlich Bediensteten müßten weiter bezahlt werden?.

Und der von Dir mißachtete Norbert Bolz sagt:
?In den modernen Massendemokratien sind die Regierenden keine Tyrannen mehr, sondern Vormünder. Und die Regierten bewegen sich im Hamsterrad der kleinen Lüste und Vergnügungen ? gleich, einförmig und rastlos.

Wohlfahrtsstaatspolitik erzeugt Unmündigkeit, also jenen Geisteszustand, gegen den jede Aufklärung kämpft. Und so wie es des Mutes bedarf, um sich des eigenen Verstandes zu bedienen, so bedarf es des Stolzes, um das eigene Leben selbstständig zu leben. Wie für das Mittelalter ist deshalb auch für den Wohlfahrtsstaat der persönliche Stolz die größte Sünde. Vater Staat will nämlich nicht, dass seine Kinder erwachsen werden. Der Paternalismus des vorsorgenden Sozialstaates wird den Menschen aber nicht nur aufgezwungen ? sie begehren ihn, denn er entlastet sie von der Bürde der Freiheit. Die verwaltete Welt ist für viele eine Wunscherfüllung.?

P.S.:Immer f r e i denken - oder zumindest den Versuch wagen....
- hab grad meinen Fernseher verschenkt... zuviel vorgekaute Bilderwelt... meinungsbildende Videos guck ich auch nicht :cry:

Und - ein bißchen Situationskomik: Recherchiere, stoße auf die Seite "diegesellschafter.de", Headline: "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" - ich gucke ins Impressum: Deutsche Behindertenhilfe :!:
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