Absagen erteilen, aber richtig

  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
An dieser Stelle möchte ich eine Bitte an alle Entscheider von HR Recruitments Teams und Personalabteilungen richten.
Jeder Kandidat, der von Ihnen eine Absage erhält, möchte zu gerne wissen was er falsch gemacht hat.
Bitte teilen sie es den Bewerbern und Bewerberinnen um einen Stelle in Ihrem Haus mit, wieso sie nicht in die engere Wahl gekommen sind.
Auch wenn die Flut der Unterlagen Sie erdrücken mag, so ist es auf der anderen Seite frustrierend Standardabsagen zu bekommen. Nicht zu wissen woran es gelegen hat erzeugt den Eindruck ignoriert worden zu sein.
Ich erwarte ja keinen Trost von Ihnen. Ein sachdienlicher Hinweis würde mir gelegentlich schon reichen.
Ich habe inzwischen mehrere Absagen, die fast identisch lauten:
"Werten Sie dies bitte nicht als negative Beurteilung Ihrer Qualifikation. Wir bedauern Ihnen ..."
Geben Sie den Abgewiesenen doch bitte die Chance es zu verarbeiten und demnächst besser zu machen.
Und, werten Sie dies bitte nicht als negative Beurteilung Ihrer Qualifikation.
Mit freundlichen Grüßen,
C
  • Profite
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vor > 2 Jahre
Vielleicht, haben HR-Manager die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder die Wahrheit verkraftet.
Weil so sicherer, wegen der Dings Amok und so...
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@Profite

Hallo!

Würden HR-Manager es denn überhaupt mitbekommen, mit dem Dings Amok? :?

Ich habe bei einer dieser Standardabsagen mal nachgehakt und siehe dar, man
war bereit mich als Freiberufler zu beschäftigen. Ist doch komisch.

Eine ehrliche Absage hätte wohl gelautet: Wir haben Einstellungsstopp und
nutzen unsere Anzeigen für Reklame.

Viele Grüße,
C
<p class="MsoNormal">
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Was ist das denn schon wieder?
<p class= ...>
  • Seefahrer
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vor > 2 Jahre
@kanunu4me
Hallo Kanute,
in Berlin gab es mal eine Absage-Agentur. Sie hat geholfen, dass Bewerber richtige Absagen auf Stellenanzeigen verfassen.
A la: leider kann ich mich auf Ihr Inserat ... nicht bewerben. Zwar habe ich die benötigte Ausbildung, aber nicht das Alter, die Auslandserfahrung, etc.
Passt zwar nicht zur Fragestellung, finde ich aber eine interessante Idee.
Also: auf das nächste Inserat dieser Firma, das in etwa 3 Monaten wieder (zu Werbezwecken) erscheinen sollte, kannst Du ja antworten:
Da es sich leider um keine ernstegemeinte Stellenausschreibung handelt, kann ich mich leider nicht bewerben ...
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@Seefahrer
Hallo!
Danke für deine Antwort. Ich finde sie passt gut hier her.
Ehrlich gesagt, an so etwas hatte ich auch schon mal gedacht. Aktuell sind mir einfach zu viel Fakes auf dem Stellenbörsen-Markt. Darunter Firmen, denen es wirtschaftlich schlecht geht und die trotzdem Stellen ausschreiben.
Dazu hatte ich vor einiger Zeit ja schon mal ein Thema verfasst  > http://www.kununu.com/job-forum/neu-im-job-forum/stellenausschreibung-als-marketing
Ärgerlich! Bei echten Stellen würde ich den Grund aber zu gerne wissen. Ehrlich, auch wenn es mich 2 Sekunden umhauen sollte :wink:
Viele Grüße,
C
  • Seefahrer
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vor > 2 Jahre
@kanunu4me:
Hallo,
ja, ich verstehe das Anliegen & würde es selber gern von den Firmen erfahren.
Allerdings habe ich das auch ein paar mal mitbekommen, wie so ein Prozess läuft. Die Abteilung schaut die Mappen durch, v.a. auf die Fotos - sucht also zuerst die hübschen jungen Frauen raus, oder Männer, je nach Belegschaft. Die attraktiven werden eingeladen, der Rest bekommt "halt so eine Standard-Absage", irgendwas Höfliches.
Und am Schluß zählt dann das Gefühl.
Das heißt: die meisten haben keinen Absagegrund. Deswegen würden sich Nachfragen auch verlaufen.
Ziemlich ernüchternd, irgendwie...
  • Profite
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vor > 2 Jahre
Die Geißel unserer Zeit, nach dem vorgetäuschtem Orgasmus, nun das vorgetäuschte Jobangebot?
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Hallo Alter Ego von Profile!
Hatte ich es mir doch gedacht :wink:
Grüße,
C
  • Profite
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vor > 2 Jahre

Hallo Alter Ego von Profile!
Hatte ich es mir doch gedacht https://kununu-public.s3.amazonaws.com:wink:
Grüße,
C

Au contraire mon
chéri!
<p class="MsoPlainText"><span style="color: black; mso-ansi-language: FR;" lang="FR">Ich möchte darauf hinweisen,
dass Avatar und auch Nickname von PROFILE aus Deutschland mit mir nichts zu tun
hat.</span>
<p class="MsoPlainText"> 
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Neue Vorlage für Anschreiben, oder was der karrieredoc garantiert nicht empfiehlt.
Inspiriert von seefahrer. Als Anregung wenn man sich mal wieder richtig blamieren will. :P :lol:
Jetzt geht's los ....
Datum: Halb elf in Deutschland
Sehr geehrte Herr / Frau (Y)!                       
In meiner aktuellen Position als Bewerbungsschreiber eines erfolglosen Unterfangens im Bereich Personalentwicklung habe ich Ihr Gesuch mit Begeisterung gelesen. Sie brauchen einen Business Manager mit Schwerpunkt Eigenmarketing, der für Sie die Karre aus dem Dreck zieht? Suchen Sie nicht weiter.
Durch meine bisherige Tätigkeit habe ich Qualifikationen im Angebot, die Schreibtisch- Schubladen zum Bersten bringt. Die Ergebnisse meiner Arbeit können sich sehen lassen. Halten Sie noch etwas durch, dann finden Sie meine Arbeitszeugnisse als Belege im Anhang.
Anfangs hatte es mich irritiert, nicht ganz Ihren Anforderungen zu entsprechen. Dies bedaure ich, da ich fürchte nicht in die engere Wahl zu kommen.
Leider war ich nicht lang genug im Ausland, dort wo der Pfeffer wächst und Sie ihre Mitarbeiter am liebsten sehen. Irgendwie hat es sich nicht ergeben. Ich verfüge jedoch über die Auslandserfahrung eines durchschnittlichen Mitteleuropäers. Meine bedingungslose Teamfähigkeit hat ein paar Schrammen abbekommen, aber nichts Gravierendes. Meine örtliche Flexibilität ist eingeschränkt, meine geistige nicht. Ein Leben aus dem Koffer kommt für mich aufgrund der erwartbaren Frustrationen derzeit nicht in Frage. Auch wäre ich gerade Heute gern ein paar Jahre jünger. Obwohl ich gerne zu 100 Prozent ihrem Ideal entspräche, bin ich überzeugt davon auch so Ihren Karren erfolgreich aus dem Dreck ziehen zu können.
An Ihrem Unternehmen faszinieren mich der hohe Anspruch, die beheizten Büros und das warme Mittagessen. Ich bin nicht vorbestraft, spreche in ganzen Sätzen und benutze ein Deo.
Bitte betrachten Sie meine Gehaltsvorstellung bis auf weiteres als irrelevant.
Ich freue ich mich auf Ihre Absage.
Mit freundlichen Grüßen,
Herr / Frau (Z)
  • Gramischparten
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vor > 2 Jahre
Das mit der "visuellen Auswahl" der Bewerbungsphotos, also nicht der Bewerbungsqualifikation, kann ich nur bedingt bestätigen. Ich glaube, die "Bewertung" ist davon abhängig, wieviele Bewerbungen eingehen. Sind es relativ wenige, wird noch nach Qualifikationen gesucht und vor allem das Anschreiben gelesen, das einen persönlichen Touch haben sollte, um nicht durch das Raster zu fallen. Bewerben sich mehr als 10-20 Leute, dann erfolgt tatsächlich eher eine "visuelle Auswahl". Sind es ein paar Hundert (das soll vorkommen), dann kann ich mir vorstellen, dass zunächst nach optischen Gesichtspunkten gesiebt wird und anderes total in den Hintergrund tritt. So erklären sich auch inhaltslose Absagen auf Bewerbungsschreiben, weil hier automatisiert gearbeitet wird, bzw. gearbeitet werden muss. Wer wollte schon 1 Woche lang qualifizierte Absagen verfassen? Das ist viel zu teuer und absurd für die Firma.
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@Gramischparten (Garmischparten)
Hallo und Willkommen,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Wie Sie sicher bemerkt haben gehöre ich zur enttäuschten Leserschaft inhaltsbefreiter Absagen. Ihr Argument Kosten kann ich indes gut nachvollziehen.
Eine bekannte Personalberaterin hat mir verraten, dass auf die für mich interessanten Stellen pro Tag 10 - 20 Bewerbungen eingehen. Für mich ein Glücksspiel, für Sie eine Last.
.
Bedenken Sie aber bitte, dass eine qualifizierte Absage einem Kandidaten - der im Nebenberuf Kunde ihrer Dienstleistungen /  Produkte ist - eine Visitenkarte ihres Unternehmens an die Hand gibt. Eine schludrige Absage ist so gesehen ein internen Zustandsbericht, der zwar eine Überlastung im Personalbereich transparent macht aber nicht in die Öffentlichkeit gehört.
.
Vielleicht eine drohender Engpass bei einer noch zu erwartenden Flut von Bewerbern. 
.
MfG,
C
  • wurzel
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vor > 2 Jahre
@Gramischparten
 
Guten Morgen und willkommen bei kununu.
 
Grundsätzlich teile ich die Aussage, dass die enorm hohe Zahl an Bewerbungen, die danach - wenn man Glück hat - als Absage enden, eine Flut an Schreibarbeit nach sich zieht. Die Personalabteilungen sind damit schlichtweg überfordert infolge der heute normalen Unterbesetzung.
 
Trotz allem denke ich, dass hinter jeder Bewerbung ein Mensch steht, welcher Hoffnungen hat und sich bemüht, auf das Inserat einzugehen. Erhält er/sie dann eine Serienabsage, die dann noch mit Schreibfelern gespickt ist, muss er sich vorkommen, wie ein Papiertaschentuch, das man jederzeit in den Papierkorb werfen kann. Meines Erachtens wird sich dieses überhebliche Denken dieser Firmen irgendwann einmal rächen, was ich vermutlich in meinem Alter nicht mehr erleben werde.
 
Zu bedenken gilt auch, dass nach wie vor Menschen in den Firmen gebraucht werden und wenn sie nur die Maschinen so weit bringen, dass sie funktionieren können.
 
Schöne Grüsse
Wurzel
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre

An dieser Stelle möchte ich eine Bitte an alle Entscheider von HR Recruitments Teams und Personalabteilungen richten.
Jeder Kandidat, der von Ihnen eine Absage erhält, möchte zu gerne wissen was er falsch gemacht hat.

Wissen wir. Dürfen wir aber nicht mehr.
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz vom 14.8.2006. Sobald man einen Grund nennt, öffnet man Tor und Tür für Klagen.
Hat zur Folge, dass Euch niemand mehr gute Tips oder wahre Gründe sagen wird.
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Danke!
Das wollte ich hören.
AGG, usw. Blöd nur, dass man auf der falschen Seite keine Handhabe hat.
Gruss,
C
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
Früher war der Personaler ein Mensch.
Erfahrung war eine Kernkompetenz. Nun verlagert sich die Personalauswahl immer mehr in Richtung automatisieren, neutralisieren, unpersönlich, den Faktor Mensch ausschalten, versachlichen, Tests, ACs, Aktenlage, Überprüfbarkeit, Beschwerderecht, Klagerecht, Beweislastumkehr und und und.
Man hat ja schon fast Angst, eine Stelle auszuschreiben. Von allen Seiten handelt man sich Ohrfeigen ein.
Die einen monieren, man bekommt keine Antwort, den anderen sind die Ansagen zu dünn, die dritten mutmaßen die Stelle gäbe es gar nicht, die nächsten finden es "nicht wertschätzend".
"Sie passen m.E. nicht zu uns" darf ich gar nicht mehr sagen (vor allem nicht, wenn der/die Kanditat/In irgendein Diskriminierungsmerkmal erfüllen könnte)....
eine Absage schreiben ist ein Risiko, da nach Erhalt der Absage die dreiwöchige Klagefrist läuft. Solange muss man die Unterlagen eigentlich sichereitshalber behalten, falls eine Klage kommt und man etwas beweisen muss. Also erst Absage (0,55€ Porto), danach die Mappe zurück (1,45€ Porto), und das pro Stelle ggf 200 Mal.
Also kurzum: eine saublöde Verordnung.
Für die weder der Personaler, noch der Bewerber irgendetwas kann.
Lösung: Bewerbungen billig per mail oder online, und wer keine Antwort bekommt möge sich nicht wundern und weitergehen.
Herumjammern bringt nix, ändern kann man es nicht, da EU-Verordnung.
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@Schneeschaufler
.
Hallo!
Früher war ich auch mal ein Mensch. Ich bin mir im Klaren darüber, dass Wehklagen keinen Stein erweicht. Drum, vielleicht war es nur ein perfider Manipulationsversuch meinerseits?
.
Nein, im Ernst. Ich möchte potentielle Arbeitgeber weder verklagen noch an die Wand stellen. Eigentlich bin ich nur auf der Suche.
.
Wir leben halt in einer Casting-Gesellschaft, bei der alle Seiten drohen entweder durchzudrehen oder eine schwere Paranoia zu entwickeln.
.
Dabei ist es nüchtern betrachtet unmöglich Entscheidungen zu treffen, die nicht zuvor bereits vom unserem Bauch - dem des Kandidaten und dem des Entscheiders - gefällt wurden. Es gibt praktisch keine Möglichkeit eine "vernünftige" Entscheidung zu treffen, wenn man rein rationalen Erwägungen folgt.
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Nun, es hilft nichts. Und bitte nicht alles als Gejammer interpretieren. Jeder kämpft halt den Kampf seines Lebens.
Es hilft auch nichts mir Mutmaßungen zu unterstellen,  wo bereits Gewißheit herrscht. Es werden definitiv Stellen ausgeschrieben, die nicht besetzt werden. Nur so, als Reklame.
.
Auch das möchte ich selbstverständlich nicht als deduktive Beweisführung mißverstanden wissen. :wink:
.
So long,
C
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
.... C geht jetzt wählen!
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
C:
von Dir persönlich habe ich überhaupt nicht gesprochen.
Es geht mir nicht um Dich oder mich, es geht um die Situation als Ganzes.
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@ Schneeschaufler

Hallo!

.

Da ich das Thema eingestellt hatte, bin ich wohl fälschlicherweise davon
ausgegangen, dass die Antwort u.a. auch mir galt.

.
Trotzdem vielen Dank!


Es bestätigt meinen Eindruck, dass Beweggründe zu Absagen führen, die natürlich subjektiv und in Sachen Gleichbehandlung obendrein fragwürdig sind.
Wie sollte sonst die Furcht des Personalers vor dem AGG begründet sein.
.
Viele Grüße,

C
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
... noch eine Ergänzung:
Hier geht es wohl in erster Linie um Kostenvermeidung.
Also Kosten, die durch einen fairen und nicht-diskriminierenden Umgang mit Beschäftigten / Bewerbern nie entstehen würden.
Meines Erachtens völlig verdreht! 
.
Viele Grüße,
C
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vor > 2 Jahre
@kanunu4Me,
die Angst des Personalers vor dem AGG hat, überspitzt formuliert, folgende Gründe:
Bewirbt sich z.Bsp.ein älterer und deshalb für eine körperlich anspruchsvolle Arbeit nicht geeigneter AN, so hat er dank AGG die Wahl zwischen der Einstellung dieses ungeeigneten AN was zur Folge hat, das er seinen Betrieb Schaden zufügt, Kosten verursacht und somit die Wettbewerbsfähigkeit seiner Firma mindert und letztendlich alle Arbeitsplätze gefährdet, oder der Absage aus Altersgründen, was eine Klage nach sich zieht.
Was bitte sehr ist daran fair?
Gut gemeint ist eben nicht unbedingt gut gemacht.
Viele Grüße,
Jürgen
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
@Profile
.
Ja, Profile!
Selbst ICH habe es verstanden. 8)
.
Im Fall AGG finde ich ja besonders die Beweislastumkehr einfach toll.  :P
Der Gesetztgeber ist aber auch zu pfiffig.
.
VG,
C
  • kanunu4Me
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vor > 2 Jahre
Korrektur: ... der Gesetzgeber ... 8O
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vor > 2 Jahre
gell :wink:
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