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Der Kollege sollte sich vor allem über die "Geheimsprache" in Arbeitszeugnissen informieren, um sein Zeugnis auch selbst so lesen zu können, wie es seine zukünftigen Arbeitgeber lesen werden. Es gibt - neben den üblichen Bewertungsformulierungen - tatsächliche Codes für Arbeitszeuginsse sowie sehr nett zu lesende aber übel zu interpretierende Wortlaute, die man verwenden kann, um dem Anschein nach ein gutes aber dennoch ein sehr schlechtes Zeugnis auszustellen. Dies alles ist aber im Internet nachzulesen.
Ein Recht auf ein WOHLMEINENDES Arbeitszeugnis hat (in Deutschland jedenfalls) jeder, d.h. was auch immer dem Empfänger unpassend erscheint, kann er bemängeln und neu erstellen lassen. Meist endet dies ohnehin (in Deutschland) damit, daß der Arbeitnehmer am Ende sein Zeugnis selbst formuliert und nach Wunsch erstellt bekommt - aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn auch hierfür sollte man die einschlägigen Formulierungen kennen.