Mit Übertreibung und kleinen Schummeleien rechnet wohl jeder im Bewerbungsprozess. Die eigenen Leistungen und Erfahrungen möglichst überzeugend verkaufen ist das Motto. Man will ja schließlich eine interessante Position ergattern, oder wenigstens einen Job.
Wo verläuft aber für euch die Grenze zum offiziellen Betrug?
Ist der / die Ehrliche der / die Dumme?
Ich habe irgendwo gelesen, dass beispielsweise bei Siemens pro Jahr 200.000 Bewerbungen eingehen. Diese Woche habe ich von einer auf diesem Gebiet versierten Frau erfahren, dass auf jede für mich interessante Stelle (Deutschland) aktuell ca. 20 Bewerbungen pro Tag eingehen. Das macht in der Woche 100, im Monat 400 Bewerbungen von top-qualifizierten Leuten bei denen anscheinend nicht das kleinste Stäubchen auf der blitz-blanken Karriereweste zu finden ist. Wie wahrscheinlich ist das denn?
Was, wenn nicht alles immer so glattgebürstet gelaufen ist, wie sich der Personaler seine Kandidaten wünscht? Wie ehrlich seit ihr bei Bewerbungen?
Bin gespannt auf eure Antworten.
C
P.S.:
Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich betonen, dass ich mit diesem Beitrag niemanden zum Betrug anstiften will. Dieser kann, sollte ein Arbeitsverhältnis daraus entstehen, eine fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber nach sich ziehen.
vor > 2 Jahre


