Deutschland studiert sich kaputt, die Lüge vom Fachkräftemangel!

  • Sarazin
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vor 43 Wochen
Fakt ist, die deutschen Hochschulen produzieren selbst in schwierigen Fächern wie Mathematik Physik, Informatik und Ingenieurwesen 3x soviele Absolventen wie tatsächlich am Markt untergebracht werden können. Die Folge ist das massenweise jene Akademiker in Hilfsarbeiterjobs landen und die ScChuldenlast des Bafögs bis zur Privatinsolvenz mit sich schleppen!
Hier lesen:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/281515,0.html
http://bildungs-foren.de/foren/viewtopic.php?f=20&t=1722
oder unter Google suchen mit den Stichwörtern:
"Deutschland studiert sich kaputt"
Anmerkend sei noch gesagt zu dem Thema in den Links, das z.B. ein Fachinformatiker-IHK netto nur rd. ~210 € weniger verdient als ein Diplomer von der FH. Zudem kommt noch das der Fachinformatiker-IHK mit 20 fertig ist mit der Ausbildung und somit auch kein Bafög von 10 Jahre a ~160 € zurückzahlen muss.
Erst nach gut 16 Jahren hätte der Diplomer den Fachinformatiker in der Einkommensbilanz überholt dann wäre der im Regelfall ~41 Jahre alt. Ob es sich lohnt  zu studieren muss jeder für sich selber entscheiden. Selbst im härtesten Studienfach Mathematik verdient ein Mathematiker mit 10 Jahren Berufserfahrung nur rund 4400,-€ brutto.
In Steuerklasse 1 wären das dann ca. ~2575 € netto....
Verglichen damit verdient nen Pommesverkäufer im eigenen Verkaufswaren mehr, wenn er sich z.B. an Schulen oder Jugendzentren postiert und braucht dafür nicht mehr als  die 4 Grundrechenarten.......
  • Sarazin
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vor 43 Wochen
Nachtrag:
Der Nettogehaltsunterschied zwischen Fachinformatiker-IHK und
Dipl.Informatiker-FH ergibt sich im genannten Beispiel aus der Tariftabelleder
Länder, wobei der Fachinformatiker in Gruppe 9 Stufe 1 einsteigt und der
Diplomer in Gruppe 11 Stufe 1.
Hier die Tabelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tarifvertrag_f%C3%BCr_den_%C3%B6ffentlichen_Dienst_der_L%C3%A4nder
Und hier ein Gehaltsrechner zum nachprüfen:
http://www.n-heydorn.de/
Somit wäre diese Nachweis auch erbracht.
In der Endstufe der jeweiligen Gehaltsgruppen würde der Unterschied beim
Netto ~ 350 € betragen, allerdings erst nach 10-15 Jahren Beschäftigung.
Zu ergänzen sei hier noch das die Länder im Regelfall besser bezahlen als
viele Firmen, mit ausnahme großer Firmen bzw. Konzerne.

Fakt ist, die deutschen Hochschulen produzieren selbst in schwierigen Fächern wie Mathematik Physik, Informatik und Ingenieurwesen 3x soviele Absolventen wie tatsächlich am Markt untergebracht werden können. Die Folge ist das massenweise jene Akademiker in Hilfsarbeiterjobs landen und die ScChuldenlast des Bafögs bis zur Privatinsolvenz mit sich schleppen!
Hier lesen:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/281515,0.html
http://bildungs-foren.de/foren/viewtopic.php?f=20&t=1722
oder unter Google suchen mit den Stichwörtern:
"Deutschland studiert sich kaputt"
Anmerkend sei noch gesagt zu dem Thema in den Links, das z.B. ein Fachinformatiker-IHK netto nur rd. ~210 € weniger verdient als ein Diplomer von der FH. Zudem kommt noch das der Fachinformatiker-IHK mit 20 fertig ist mit der Ausbildung und somit auch kein Bafög von 10 Jahre a ~160 € zurückzahlen muss.
Erst nach gut 16 Jahren hätte der Diplomer den Fachinformatiker in der Einkommensbilanz überholt dann wäre der im Regelfall ~41 Jahre alt. Ob es sich lohnt  zu studieren muss jeder für sich selber entscheiden. Selbst im härtesten Studienfach Mathematik verdient ein Mathematiker mit 10 Jahren Berufserfahrung nur rund 4400,-€ brutto.
In Steuerklasse 1 wären das dann ca. ~2575 € netto....
Verglichen damit verdient nen Pommesverkäufer im eigenen Verkaufswaren mehr, wenn er sich z.B. an Schulen oder Jugendzentren postiert und braucht dafür nicht mehr als  die 4 Grundrechenarten.......
  • ovl9
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vor 41 Wochen
Man sollte den ganzen Kram, der an Unis gelehrt wird und den sowieso niemand versteht, abschaffen und stattdessen Pommesbuden aufstellen
  • k10eee4
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vor 41 Wochen
Dem kann ich nur zustimmen. Selbst als Frisöse braucht man ja schon Abitur. Das ist eine sehr fragliche Entwicklung
  • k290cde
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vor 37 Wochen
Aber die sind noch nicht billig genug. Das ist der wirkliche Grund für diesen Hype. Wenn man inzwischen sieht, was oft für ein Zinober bei der Bewerbung gemacht wird. Wahnsinn.
  • kdb17a3
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vor 36 Wochen
Was m.E. deutlich zu spüren ist, ist eine Art Inflation bei der wahrgenommenen Wertigkeit von Schulabschlüssen. Während vor 20 Jahren ein guter Realschulabschluß noch völlig ausreichend war um beispielsweise eine Bankenlehre anzufangen, wird hier heute von den Arbeitgebern Abitur gefordert. Das Gymnasium hat man damals wirklich nur besucht, wenn man relativ sicher war das man studieren möchte.
Heutzutage ist Abitur schon fast so eine Art Allerweltsschulabschluss, es wird in der Gesellschaft als der normale Stansardschulabschluss wahrgenommen. Und wer nicht studieren möchte, der macht einfach irgendetwas anderes, wie z.B. (Achtung - kein Witz!!) Speiseeishersteller: http://www.karriere.de/studium/nach-dem-abi-rein-in-die-praxis-7641/
Zuletzt editiert vor 36 Wochen
  • Sarazin
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vor 36 Wochen
Um nochmal auf die Informmatik zu kommen, es gibt über 2000 Programmiersprachen von denen allerdings nur ein halbes Duzend praktiziert werden. Der mommentane Renner ist JAVA.
Auf welchen Witz ich hinaus will ist, das z.B. bei JAVA als positiv gegenüber anderen Sprachen beworben wird, das es eine Thread-Verwaltung hat, was bedeutet das man mehrere Unterprogramme im Hauptprogramm parallel laufenb lassen kann.
Desweiteren wird die sog.Unabhängigkeit der Rechnerarchitektur gepriesen, also die Platform-Unabhängigkeit, was heißen soll das JAVA überall läuft. JAVA erblickte 1995 das Licht der Welt und wunrde damals von SUN-Microsystems (heute Oracle) mit einem multimillionen Budget beworben als DIE Programmiersprache....
Was man den Leuten nicht erzählt ist, das es eine Thread-Verwaltung schon 1983 bei der pascal-ähnlichen Sprache ADA gab. ADA wird vorwiegend für militärische aber auch für zivile Zwecke benutzt. Die Ariane 5 Rakete fliegt mit Software die in ADA programmiert wurde und ebenso viele Passagier-Jets wie auch Kampfflugzeuge und Schiffe, ja sogar in seltenen Fällen findet man ADA in Bsnken ob wohl die es genauso nötig hätten, wie die Flugzeugindustrie. 
Was ebenfalls nicht erwähnt wird ist, das jeder ADA-Compiler vor seiner Freigabe einen Stresstest beim US-Verteidigungsministerium bestehen muss, bevor er entweder verkauft oder wie z.B. bei GNU verschenkt wird.
Prinzipiell ist ADA eine sehr elegante Hochsicherheits-Sprache,
die solche ich nenne es mal "Sauereien" wie bei einem C/C++ Compiler nicht tolleriert, obwohl sie die gleichen features enthält wie C++ und oft sogar Sprach-Konstrukte in nur eineer Zeile zulässt, wo man auch bei C++ mehrzeilige Testmakros baucht, was die Sache natürlich fehleranfällig macht.Ganz zu schweigen von JAVA.
Rechnet man das auf ein Land wie Deutschland um, würden multimilliarden €uro an Geldern gespart, die Expertensuche in irgend einer XY-Sprache fiele weg und die Fehlerquoten in Programmen würden drastisch sinken.
Genau hier würde sich die Standardisierung extrem bezahlt machen, aber anscheinend ist es den Verantwortlichen lieber it einem babylonischen Sprachwirrwar zu leben.
  • kdb17a3
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vor 36 Wochen
@Sarazin: ähm...Ariane 5 flog(!) - nicht fliegt - mit einer in ADA entwickelten Software. Ariane 5 ist nämlich 1996 bei ihrem ersten Flug durch einen arithmetischen Überlauf in der Software verloren gegangen, was allerdings nicht Schuld der Programmiersprache ADA war, sondern die Folge einer Management-Fehlentscheidung. Das Management bestand darauf die für die Ariane 4 entwickelte Software ohne weitere Tests auch in der Ariane 5 zu verwenden. Tja...Ariane 5 hatte aber ein anderes Flugprofil als Ariane 4... :wink:
Als Software-Entwickler vertrete ich die grundsätzliche Ansicht, das eine Programmiersprache problemadäquat ausgewählt werden sollte. Du magst das ein babylonisches Sprachenwirrwarr nennen, aber ich bin überzeugt, das eine Programmiersprache, die für einen Anwendungsfall A gut geeignet ist, für einen Anwendungsfall B völlig unpassend sein kann. Daher halte ich die Vielfalt für unverzichtbar, auch wenn in der Tat von den vielen bekannten Programmiersprachen vielleicht nur 20 praxisrelevant sind.
Ich vertrete auch die Ansicht, das ein Software-Entwickler, der seinen Beruf als Berufung versteht, zum lebenslangen Lernen bereit sein muss. Daher investiere ich auch sehr viel Freizeit in meine Weiterbildung und eigne mir autodidaktisch neue Fähigkeiten oder Sprachen an, bzw. setze mich mit Software-Architektur und Design und dem ganzen Metier aktiv auseinander. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit für einen professionellen Entwickler und um meinen Marktwert auf dem Arbeitsmarkt zu sichern.
In einem Punkt gebe ich Dir aber Recht: die Anforderungsprofile vieler Unternehmen, die Software-Entwickler suchen, sind mitunter grottenschlecht. Bei einigen Firmen würde ich mich nicht angesprochen fühlen und mich daher auch nie bewerben, andere haben derart hochspezielle Skillprofile, das nur ein winzig kleiner Bruchteil von potenziellen Bewerbern überhaupt mit derartigen Kenntnissen aufwarten kann. Und wenn man dann im Bewerbungsgespräch sitzt, kommt häufig die nächste Ernüchterung: auf konkrete Fragen zum Entwicklungsprozess (agil oder klassisch?), oder ob beispielsweise Test-Driven Development gemacht wird, kommen meist ausweichende Antworten. Daran kann man häufig schon ablesen, ob man in einem professionellen Umfeld, oder eher in einer Hinterhof-Bastel-Klitsche arbeiten wird.
  • Sarazin
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vor 36 Wochen
Der Wert der Wiederverwendbarkeit bei der Objektorientierten Programmierung ist damit wiederlegt, weil man eben nicht wie beschrieben Ariane 4 Software-Klassen auf Ariane 5 ohne durchgreifende Änderungen übernehmen konnte.
Allerdings, hat der C++Papst und ANSI-Komitee-Mitglied Nikolai Jusuttis 1995/96 imn der Zeitschrift "Object Spectrum" einen Artikel über das Märchen der Wiederverwendbarkeit verfasst, der sich inhaltlich leicht auf den Fall Ariane 5 übertragen lässt.
Ohne weiter zu Philosophieren, hier geht es ja darum das aus jedem
Absolventen-Jahrgang 3 Absolventen auf nur eine Arbeitsstelle
im Jahr des abschlusses kommen. Im 20 Jahren stauen sich also massenhaft Absolventen auf die sich dann als Taxifahrer oder Paketschlepper verdingen müssen um überhaupt nur ein wenig mehr als Hartz4 zu verdienen.
Heutzutage ist ein technisches Studium aus den Ingenieurwissenschaften, der Informatik / der Mathematik / Physik / Chemie, nur sogenannten hauptberuflichen Söhnen oder Töchtern reicher eltern zu empfehlen, die das sozusagen aus "just for fun" machen oder als Denksport ansehen.
Wer davon später leben muss, sollte besser die Finger davon lassen,
denn rund 70% gucken bei der Vergabe der Arbeitsstellen in die Röhre, und das über Jahre.
Etwa 3 Jahre nach dem Diplom ist der in 5-7 Jahren erworbene Lappen eh nichts mehr wert.
Tipp:
Rechne mal die Kosten Deiner privaten Weiterbildung also Literatur
sowie Anzahl Lern-Stunden gegen Dein aktuelles Einkommen, das dürfte sicher eine herbe Überraschung geben, denn dann sieht der etwaige Verdienst bei weitem nicht mehr so gut aus wie am Anfang.
Um das Problem der Massenarbeitslosigkeit zu lösen gibt es nur eine Methode, egal ob Akademiker oder Lehrberuf-IHK. Wir haben etwa 10 Millionen Arbeitsose in Deutschland, wovon 7 Mio. Hartz4 also ALG-II beziehen und etwa 3 Mio. ALG-I bekommen, was aber nach einem Jahr endet und diese dann in ALG-II sprich Hartz4 rutschen.
Wir haben etwa 40 Millionen Beschäftigungsfähige Personen, von denen aber nur 30 Millionen einen festen Arbeitsplatz haben. Somit haben wir nicht 8-10% Arbeitslose sondern satte 25%, denn die ALG-II (Hartz4) Leute werden nämlich aus der Statistik des Arbeitsamtes auf Befehl aus der Berliner Politik heraus gelogen!
Diese Leute in Arbeit zu bringen geht nur auf eine Weise, nämlich die
Arbeitszeit von 8 auf 6 Stunden pro Tag zu verkürzen so das die 10 Millionen derzeit Arbeitslosen diese 2 fehlenden Stunden ausgleichen können.
All das geht sogar bei vollem Lohnausgleich ohne Einbußen für die Beschäftigten, denn galt noch bis ende der 70er Jahre das Modell:
25% Rohstoffkosten
25% Maschinenkosten
25% Lohnkosten
25% Gewinn vor Steuern
Ist heutzutage die Lohnkomponente auf 10-15% geschrumpft!
Die Differenz von 10-15% sacken sich die Zocker an den Börsen in die Tasche ebenso wie gierige Unternehmer, mit den bekannten Folgen in der derzeitigen Finanzkrise. Das immer gerne an die Öffentlichekeit durch etliche Sender getratschte Argument die Arbeitnehmer wären zu teuer ist nichts anderes als
eine weitere Lüge im zuge der Fachkräftelüge.
Der Trick dabei ist, diese Mammanager-Typen werden mit Aktienoptionen bezahlt, also einem Vorkaufsrecht zum alten Preis.
Wenn derTyp nun tausende Lohnempfänger rauswirft steigt somit der Wert der Aktie und somit kassiert er ab. Methoden die man ohne Einschränkungen mit dem Feudalismus im 18. Jahrhundert
verlgeichen kann und vor Primitivität nur strotzen!
Das deutsche Volksvermögen wird laut einer Schätzung RTL-Nachrichten auf 7,23 Billionen = 7230 Milliarden € geschätzt und 60% davon kontrollieren einige wenige etwa 5-10% der Gesellschaft. Ergo ein Zeichen dafür das hier einiges erheblich schief läuft und zwar in Richtung amerikanischer Verhältnisse.
Entweder stinkreich oder bettelarm, wobei die Mittelschicht immer mehr verschwindet.
Das Zauberwort heißt in der Politik also nicht können sondern wollen,
nur was will man als Bürger von den Typen erwarten die sich durch alle im Bundestag vertretenen Parteien ausnahmslos von der Industrie schmieren lassen ?
Das geht soweit das solche Gesetze verabschiedet werden die der Polizei den Ankauf von Steuersünder-CDs verbieten sollen,
Stichwort Schweiz/Lichtenstein.
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