Diskriminierende Ausdrücke bei Bewertungen

  • kd045ac
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor 32 Wochen
So ich sags einmal, nur heute und niemals wieder. Wenn ich ne Bewertung abgebe über Arbeitgeber, nenne ich niemals Namen, niemals irgendwie nachvollziehbare Personen.
Aber wenn die Bewertung als diskriminierend abgelehnt wird, weil ich nun mal gemobbt worden bin von meinen Chef´s - man kann das auch Bossing nennen, und nun die Bewertung "Bossing" als diskriminierend abgelehnt wird, dann muss ich sagen hat diese Plattform für mich den Sinn einer Bewertungsplattform verloren.
Es war ein netter Versuch - aber ich denke mal kununu ist auch mehr oder weniger gekauft von den Firmen - also sinnlos.
mfg
kd045ac :cry:
  • Flycut1984
  • Status: Neuling
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vor 32 Wochen
100% Zustimmung. Beleidigungen und Diskriminierungen gehören nicht hier rein, aber warum so etwas wie Bossing als diskriminierend abgelehnt wird, verstehe ich auch nicht.
  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2028
vor 32 Wochen
Hallo  kd045ac,
Ich kann es mir nur dann so etwas vorstellen, wenn du in einer kleinen Firma arbeitest/ gearbeitet hast und der Chef leicht zu erkennen wäre.
War es so ?
Konnte man aus deiner Bewertung leicht die Person erkennen?
Viele Grüße
Sternenhimmel
  • mark
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 149
vor 32 Wochen
@sternenhimmel 
genau so ist es, wenn eine person eindeutig identifizierbar ist, müssen wir den bewerter um abänderung bitten...
lg!
  • Duncan
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor 32 Wochen
Hi ich bin kd045ac. Dies ist meine 2. Registrierung, da ich mit meiner 1. Registrierung hier nicht mehr reinkomme. Kommentar von kununu:
Der Account ist temporär gesperrt!
Nun denn die Beantwortung für @Sternenhimmel und @mark.
Der Arbeitgeber den ich bewertete ist ein Weltkonzern. Er stellt vorwiegend Pizza´s her. Der einzelne Chef ist hier nicht identifizierbar. Zuerst bewertete ich Mobbing von Chef´s, danach, als dies kritisiert wurde, eben Bossing. Das ging auch nicht durch. Dann eröffnete ich voller Frust diesen Thread hier, danach wurde mein Account gesperrt.
Ich sags mal so, wahrscheinlich wird dieser Account auch gesperrt, das ist egal, kununu ist nicht lebensnotwendig für mich. Aber ich glaube und das ist meine Meinung (wg. Meinungsfreiheit und so) das kununu ein Firmenportal ist, in dem miese Meinungen bzw. Bewertungen über Firmen geblockt werden und nur die positiven und nicht ganz so negativen erlaubt werden.
Ist ja auch logisch - von irgendwas müssen die Jungs und Mädels die diese Seite betreiben, ja auch leben.
bye
  • k15d89f
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor 31 Wochen
Keine Ahnung was Du genau geschrieben hast, allerdings habe ich ebenfalls den Eindruck, dass zumindest einige Firmenseite sehr "in Schutz" genommen werden. Mein (einziger) Kommentar ging nicht durch und so habe ich nur eine Bewertung abgegeben. Auch habe ich gesehen, dass bestimmte Kommentare wieder entfernt wurden...
  • ovl9
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 14
vor 30 Wochen
Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus
  • hallo.10
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 6
vor 29 Wochen
Ohne bessere Kenntnisse des Sachverhaltes ist die Anfangsfrage gar nicht einschätzbar. Mobbing ist meiner Meinung nach der meist missbrauchte Begriff überhaupt. Ich habe Situationen erlebt, wo jede noch so berechtigte Führungsmassnahme als Mobbing ausgelegt wurde.
  • kd045ac
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor 29 Wochen
Als Mobbing bezeichne ich, wenn ein Chef z.B. außerhalb der Abteilung in einem Meeting einen runtermacht wegen des körperlichen Aussehens.
Das ist wahrscheinlich keine "noch so berechtigte Führungsmaßname"
  • hallo.10
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 6
vor 29 Wochen
Aha, jetzt kommen wir der Sache schon näher, aber immer noch diffus. Ein Chef darf weder ausserhalb noch innerhalb der Abteilung einen runtermachen wegen des körperlichen Aussehens. Sollte dies so zutreffen, würde es meiner Ansicht nach tatsächlich Richtung Mobbing laufen. Trotzdem müsste man natürlich auch die andere Partei anhören. Als Meinungsäusserung bleibt der Vorwurf von Mobbing problematisch, da es eine strafbare Handlung ist. Man unterstellt also einen Gesetzesverstoss, ohne dass dieser erwiesen ist. Ich würde deshalb in der Bewertung eine Umschreibung empfehlen wie z.B. "ungeeignete Vorgesetzte" oder "grenzgängiges Verhalten der Vorgesetzten" usw. Wie sich allerdings kununu dazu stellt, ist mir auch nicht bekannt.
  • kd045ac
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 4
vor 29 Wochen
So, also sollte ich jetzt hier meinen ehemaligen Vorgesetzten schreiben lassen. Ist aber egal, erstens ist dieser nicht mehr in Arbeit, sondern in Rente, und zweitens werde ich sowieso keine Bewertung mehr abgeben. Wozu auch? Es ging ja auch nicht um das Mobbing an sich, sondern wie in den Führungsetagen damit umgegangen worden ist. Es war dem Management mehrfach bekannt, dass dieser und auch einige andere Vorgesetzte dies gerne taten und ihre Reaktionen bestanden in der Mehrzahl darin, dass die betreffenden Mitarbeiter dann eben entlassen wurden bzw. man ihnen die Kündigung oder Aufhebung des Arbeitsvertrages angeboten wurde.
Also, Mobbing angezeigt = bedeutete langfristig Arbeitsplatzverlust und wie schreibt man dieses nun in eine Bewertung rein? Schlechtes Betriebsklima, ungeeignete Vorgesetzte (ist auch sehr schwammig und diffus) oder wie? Oder lässt man es einfach weg und schreibt eine tolle (unrichtige) Bewertung? Nützt auch niemand.
Ich denke mal die Mehrzahl der Bewertungen machen das Gesamtbild einer Firma aus, da gibt es schlechte, gute oder sehr gute und wenn man die alle zusammennimmt weiss man ungefähr wie die Firma tickt.
  • ovl9
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 14
vor 29 Wochen
Was ich nicht verstehe: ich habe schon öfter den Ausdruck "Mobbing" in Bewertungen gelesen. Wenn man also auf den falschen kununu-Reviewer trifft, geht die Bewertung nicht durch, bei andern dagegen schon.
Außerdem verstehe ich nicht, welches Risiko kununu eigentlich eingeht:
"Jeder Nutzer ist für die von ihm veröffentlichten Inhalte und Daten
selbst verantwortlich. kununu übernimmt keine Haftung für die vom Nutzer
eingegebenen und/oder bereitgestellten Inhalte.
"
Wenn ich - nötigenfalls auch vor Gericht - meine Beurteilung vertrete,
kann es ja kununu schnurz sein, ob ich ein Mitarbeiterverhalten als "Mobbing" bezeichne. Jedenfalls wird niemand eine derartige Bewertung nur aus Spaß abgeben und sich ohne Not die Finger verbrennen.
  • hallo.10
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 6
vor 29 Wochen
kd045ac:
Mit dem letzten Abschnitt bin ich vollumfänglich einverstanden.
ovl9:
Meiner Meinung nach entwerten pauschale Mobbing-Vorwürfe einerseits die Bewertung selbst und machen kununu auch nicht unbedingt glaubwürdiger. Echte und erwiesene Mobbing-Situationen sind relativ selten, schwierige Führungssituationen, wie auch immer, aber in etlichen Firmen "an der Tagesordnung". Gewisse Unternehmen sind hier "Spezialisten", wie man auch bei kununu sieht. Allerdings scheint mir auch nicht gerade nachvollziehbar, nach welchen Kritierien der kununu-Reviewer handelt.
  • ovl9
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 14
vor 29 Wochen

kd045ac:
Meiner Meinung nach entwerten pauschale Mobbing-Vorwürfe einerseits die Bewertung selbst und machen kununu auch nicht unbedingt glaubwürdiger. Echte und erwiesene Mobbing-Situationen sind relativ selten, schwierige Führungssituationen, wie auch immer, aber in etlichen Firmen "an der Tagesordnung". Gewisse Unternehmen sind hier "Spezialisten", wie man auch bei kununu sieht. Allerdings scheint mir auch nicht gerade nachvollziehbar, nach welchen Kritierien der kununu-Reviewer handelt.
 
Das Problem sind hier nicht die paar Bewertungen mit Mobbing-Vorwürfen, sondern die unzähligen, ja massenhaften, positiven Bewertungen durch die Marketing-Abteilungen.
Wenn ich auf die Startseite gehe, sehe ich 50% Marketing-Bewertungen, die so kein Arbeitnehmer der Welt verfassen würde.
("Top Arbeitgeber mit spannendem Aufgabenspektrum" - nur 4Sterne und 5Sterne-Bewertungen, "Driven Innovation; The Spirit of 911" - eine 3Sterne, sonst nur 4er und 5er-Bewertungen, etc. pp.).
Derartige Anzeigen machen und machten die Bewertungen inzwischen unglaubwürdig, nicht die ein oder andere Mobbing-Vorwurf-Bewertung.
Es liegt auch in der Natur der Sache, daß man jegliches Mobbing mit "schwierigen Führungssituationen" abtun kann, da das Heimtückische bei Mobbing ja gerade darin liegt, daß es für den Außenstehenden nicht glasklar auf der Hand liegt. So gesehen kann ich allerdings jegliches menschliches Verhalten relativieren:
"Ich war völlig unter Streß, da hab ich ihm einfach eine reingehauen", "Meine Frau wollte sich von mir trennen, schwierig für mich! Da hab ich einfach das Messer genommen".
Unter dem Strich - und da kann man hin- und herdiskutieren, solange man will - kann ich hier keine einzige Bewertung nachprüfen, ergo: alle in Frage stellen. Ich kann mit dem Argument: "Führungssituationen - schwierig schwierig!" die gesamte Plattform in Frage stellen und jeglichen Kommentar anzweifeln, also aufhören, hier überhaupt mitzulesen.
Ich habe schon real life Mobbing selber erfahren (sowohl von Rechtsanwalt als auch Psychologen bestätigt) und auch bei anderen mitbekommen, und ich bin der Überzeugung, daß die wenigen Mobbing-Kommentare hier sowieso nur die Spitze des Eisbergs sind und die anderen das Ganze einfach nicht weiter verfolgen, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Wirst du einmal monatelang gemobbt, hat man eigentlich nur das eine Ziel: daß es aufhört und man endlich wieder normal leben kann.
Was aber für Betroffene noch die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, daß/wenn ihnen nicht geglaubt wird und das Ganze ins Lächerliche gezogen wird.
Sie können sich dies leicht selber versinnbildlichen: stellen Sie sich vor, Sie werden in der Dunkelheit ausgeraubt und geschlagen und nachher wird Ihnen gesagt: "Schwierig schwierig! Sich in der Dunkelheit angemessen zu bewegen, ist eine schwierige Situation. Evtl. sind Sie nur unglücklich gefallen und die Verletzungen waren gar keine Absicht? Oder der Angreifer wollte Ihnen helfen und Sie haben sich in der Panik selber verletzt?"
Um nochmal zum Umgang mit Mobbing zurückzukommen:
Es wäre für die Bewerter sehr hilfreich, wenn einmal von kununu Stellung genommen wird zur Tatsache, daß eine Bewertung mal durchgeht, aber eine andere mit demselben Inhalt nicht.
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