Freiberuflich arbeiten

  • Stellabella
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 13
vor > 4 Jahre
Hallo zusammen,
immer häufiger wird einem Arbeit freiberuflich oder Freier Mitarbeiter angeboten. Wie sieht es da mit der Versicherung und dem versteuern aus? Hat jemand schon diesbezüglich Erfahrungen gemacht?
  • Dagwyna
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor 48 Wochen
„Freiberufler“ und „freier Mitarbeiter“ sind zwei Paar Schuhe.
„Freiberufler“ sind akademische „Katalogberufe“, wie z.B. Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater, Hebammen. Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer. Freiberufler verdienen meistens mehr als doppelt so viel wie Angestellte, häufig kräftig 6-stellig, sind allerdings zumeist nicht das ganze Jahr unter Vertrag.
„Freie Mitarbeiter“ sind in fast allen Tätigkeiten möglich. Sie arbeiten auf Honorarbasis und schreiben monatlich Rechnungen ihrer erbrachten Leistungen an die Auftraggeber. Freie Mitarbeiter versteuern ihr Einkommen selbst und zahlen Kranken- und Sozialversicherungsbeiträge direkt an die Versicherungen.
Freiberufler arbeiten häufig als freie Mitarbeiter.
Sowohl Freiberufler als auch freie Mitarbeiter erhalten keinen bezahlten Urlaub, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld und unterliegen nicht dem Kündigungsschutz. Es sind Unternehmen, die sogenannten Ich-AGs.
Das einzige sichere Ereignis im Leben ist der Tod. Wer das nicht so sieht, sollte Angestellter bleiben und sich nicht mit dem Gedanken an Selbständigkeit plagen. Aber no risk, no fun.
Gruss,
Dagwyna
Freiberuflerin seit fast 20 Jahren und trotzdem 4 Kinder (samt Haushälterin, Putzfrau und Gärtner=Ehemann)
  • kfbdc43
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 2
vor 46 Wochen
Schade hier endet sie session schneller als man einen Kommentar schreiben kann. Ich möchte das nicht alles noch einmal tippen.
Ergebnis war: Als freier Mitarbeiter solltest Du ca. 50% auf das drauf schlagen was Du als Festangestellter verdienst, um gleich gestellt zu sein.
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