Personalvermittlungsfirmen - positiv oder negativ?

  • klimaneutral
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vor > 3 Jahre
@annemarie
Nee, wieso Vorwurf? Neugier! Die "dezidierten Standpunkte" kannste durchaus als Kotau verstehen!
Jetzt weiß ich auch, warum mir Dein Duktus so vertraut vorkommt... :P
Ich - Vertrieb D,A,C!!! Als ich noch'n Job hatte 8)
  • wurzel
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vor > 3 Jahre
@annemarie

Zum Glück haben wir Meinungsfreiheit :roll:
  • Schneeschaufler
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vor > 3 Jahre
also mal allgemein: ich fühle mich nicht angegriffen, es ist alles in Ordnung. 8)

Das mit 500 Bewerbern..... höre ich aber allerorts. Die Zeiten sind wieder so. Kurzarbeit überall, Arbeitsplatzangst.. die Menschen bewerben sich.

Dass manche Firmen sich ihren Lieblingskandidaten erst backen müssen, ist ein anderes Thema.
  • Annemarie
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vor > 3 Jahre
@klimaneutral

Zitat:"...kannste durchaus als Kotau verstehen..."

Ich fühle mich geehrt, geschmeichelt und mit Rosenblättern beworfen. So richtig mit vor mir hinwerfen und mehrmals mit der Stirn den Boden berühren? 8) Ich glaube das wäre zu viel des Guten. Wäre mir auch sicher peinlich. Außerdem wurde der ja schon längst abgeschafft :cry:

Zitat:"Ich - Vertrieb D,A,C!!! Als ich noch'n Job hatte "

Deutschsprachiges Gebiet! Dann weißt Du ja wie es läuft. Aber warum "als Du ihn hattest". Leute werden im Vertrieb auf unterschiedlichen Ebenen gesucht. Findest Du keinen Job? In welchem Bundesland lebst Du?

@wurzel
Zitat:"Zum Glück haben wir Meinungsfreiheit"

Gut, dass Du das sagst. Danke. Ich war mir nicht ganz sicher ob Du mit dem Begriff etwas anfangen kannst.

@schneeschaufler

Sicherlich gibt es in den unterschiedlichen Branchen unterschiedliche Entwicklungen.
  • klimaneutral
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vor > 3 Jahre
@annemarie
Der Kotau war natürlich satirisch gemeint 8)
Hab in Unternehmensberatung/Börsenhändler Geschäfte mit Beratung und Handel mit CO²-Zertifikaten gearbeitet, bin 59! Sagen wir mal sanft, meine betriebsbedingte Kündigung habe ich der Bankenkrise zu danken.
Bin im Moment krank geschrieben - Überlastungsstörung... und will meine Arbeitskraft erst wieder "anbieten", wenn ich diesen Tiefschlag verdaut habe und bei gewohnter Schaffenskraft bin!
Kann nicht alles "vertreiben" und im offensichtlichen Gegensatz zu Dir bin ich keine Bildungsbürgerin, sondern habe mir alles selbst beigebracht, da hab ich mir sowieso andere Wege der Bewerbungen seit jeher gesucht.
Bin wie die Jungfrau zum Kind als Sekretärin/Bürokauffrau im Vertrieb gelandet.
Aus F+E: Aufbau Vertrieb Solarwechselrichter.
Dann: Aufbau der ersten Internet-Stellenbörse (IT) in Berlin.
Dann: Erschließung deutschsprachiger Markt für Eis-(Schlittschuh-)bahnen.
Dann: Erster arabischsprachiger Tourismus-Guide/Berlin für die Golfstaaten (nach dem 11. Sept.!) - Anzeigenfinanzierung.
Dann: Emissionshandel.
Wobei ich jeweils einen Vertrieb aufbaue Internet/eMail/Telefon (Datenbank für Mittelstand für diese Zwecke mit Programmierer zusammen gebaut) - kein Face-to-Face oder Reisetätigkeit.
Immer Hand-in-Hand mit Betreiber, der den "Außenpart" übernimmt bzw. übernimmt, wenn Verträge abschlußreif. Hab bisher alles zum guten Erfolg geführt und war dann zu teuer.... bzw. wurde dann mittleres Management implementiert... oder die Firmen wurden nach Börsengang von größeren "übernommen"...
Grüß Dich!
  • derbaum
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vor > 3 Jahre
Hallo an alle!

Ich vertrete leider auch die Ansicht, daß sog. Personalleasingfirmen (wie heutzutage viel zu viele "normale" Arbeitgeber auch) rein auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind: Bezahlung des Mindestlohns, Arbeitsverträge tief in der Grauzone (Callcenter-agents als freie Dienstnehmer), lassen die Stelle zugleich durch Förderungen vom AMS bezahlen, wenn die Förderung dann ausläuft, werden neue "Billigkräfte" gesucht, andrerseits sind die Stundensätze für den AG relativ hoch. Nur wer über genügend Qualifikation verfügt (bzw. sich diese angeeignet hat) hat Chancen vom Unternehmen übernommen zu werden.
Ich persönlich werde auch übermäßig von Personalvermittlern angeschrieben, aber verläßliche, mit der Materie vertraute Personen sind dort schwer zu finden, man bekommt selten die selben Leute, die Anforderungen sind bei jeder Arbeitspartie anders gestaltet. Wenn ich Personal benötige, verhandle ich lieber direkt mit dem AN, denn einschulen muß ich so und so, oder ich kooperiere mit anderen Firmen. Ich denke, es ist sicherer, das ganze Leben die Augen offenzuhalten, Kontakte zu knüpfen, dann kann man sich ggf. verändern, bzw. direkt auf andere AG´s zugehen.
Gute Leute zu finden ist nicht leicht. Leiharbeiter können zwar jederzeit "umgetauscht" werden, aber ich komme mit diesem Gedanken auch nicht klar. Ein Unternehmen sollte in der Lage sein gewisse Schwankungen ausgleichen zu können, ist ja teil der Aufgabe!
  • Rumfahrer
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vor > 2 Jahre
Teilweise "hätte" ich beinahe sehr negative Erfahrungen gemacht, konnte aber grade noch die Notbremse ziehen.
Nur einmal bin ich für 2 Wochen reingefallen. Die haben mich dann innerhalb der Frist gekündigt obwohl mich der Arbeitgeber noch dringend brauchte. Sogar der war stinksauer und läßt mir deshalb noch manchmal paar Aufträge zu kommen.
Ich sehe Unterschiede ob man in einer Zeit(Leih)Arbeiterfirma arbeitet oder "vermittelt" wird. Und bei beiden kommt es auch immer auf den persönlichen Ansprechpartner an.
Ich wurde bereits zweimal an hervorragende Stellen vermittelt, leider immer nur begrenzt. Das heißt, es gab einen Auftrag zu erfüllen. Nach Beendigung der Aufgabe war das Arbeitsverhältnis beendet. Zwischen 1. u. 2. Auftrag war ich ca. 1 Stunde Arbeitslos. Dieser Vermittler hat sich energisch um mich gekümmert und mich betreut und mir wahrlich gutes Gehalt besorgt. Sogar das Wiedereingliederungsgeld vom AA hat er zum größten Teil an mich weiter gegeben.
Da er leider aus privaten gründen aus seiner Organisation austreten mußte habe ich leider den Kontakt zu ihm verloren, sonst wäre ich sicher nicht bei Hartz-IV Verbrecherlohn gelandet. Aber ich gebe nicht auf. Zeitarbeit(Leiharbeit)firmen im herkömmlichen Stil meide ich wie die Pest. Betrügervolk und Sklavenhandel. Klassische Personalvermittlung ist in meinen Augen etwas anderes. Das kann - wie in meinem Beispiel - durchaus seriös und effektiv gehandhabt werden.
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
"Man verliert viel Zeit mit den Interviews, die nehmen dich in die eigene Datenbank und offerieren dich dann weiter als "Ware"..
Es ist genau das gleiche Prinzip wie bei den Immobilienmaklern."
..................
Oder bei Arbeitsagenturen.

Also, wenn man sich als "Ware" behandelt fühlt, weg da.
Aber wenn man sich "gemanaged" fühlt, im guten Sinne des Wortes, der Vermittler also für mich den Markt abklopft.... mir damit sehr viel Arbeit abnimmt... warum denn nicht?
Ich habe mich seit über 15 Jahren von immer der gleichen Vermittlerin immer wieder betreuen lassen, wenn ich wechseln wollte.
Das kann auch richtig gut klappen, wenn man die richtigen Leute findet.

Sucht Euch Leute, die schon länger in der Branche sind, die einen kompetenten Eindruck machen und die Euch eine persönliche Wertschätzung entgegenbringen. Es gibt sie.

Das liegt übrigens weniger an der Firma, vielmehr an der konkreten Person des Vermittlers. Mein Vermittler wechselte in den 15 Jahren mehrfach sein Unternehmen, ich blieb immer bei der Person, egal wo die arbeitete. Solche Leute findet man eher über Empfehlung. Von daher wäre es schön, wenn nicht nur Negativbeispiele breitgetreten würden, sondern Positivbeispiele geoutet würden... an die man sich dann wenden könnte.
Mein Vermittler... ist leider heuer in den Ruhestand getreten. Sonst würde ich Euch den nennen. Sorry.
  • tuetenboy
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vor > 2 Jahre
Hallo,
also ich habe nach vielen Bewerbungen endlich eine Personalvermittlung gefunden. Die mich richtig betreut, bzw. betreut hat, inzwischen habe ich durch Sie einen neuen Job gefunden. Es ist auch keine Zeitarbeitsfirma, wie viele andere, ich wurde direkt bei dem Unternehmen festeingestellt! Was ich schon ziemlich gut fand. Also ich weiß nicht ob ich die Firma hier nennen darf, aber ich mach es mal. Es handelt sich um die Firma Convent (www.convent-personal.de (http://www.convent-personal.de) ), vielleicht können die einigen von euch auch helfen.
Soviel von mir.
  • Sasha
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vor > 2 Jahre
Personalvermittler?
Ich habe einige getroffen...als Job Vergebener und auch als Suchender. Es ist weder so noch so etwas dabei herausgekommen.
Die gesandten Personen waren nett, aber leider komplett falsch gematcht. Mangelndes Einfühlungsgefühl, stereoptypes, klischeehaftes und Schubladendenken seitens der Vermittler.
Der 08/15 Jasager ohne Eigendynamik ist hier richtig. Wer dynamisches Personal sucht, sollte keinen Vermittler damit betrauen. Wer etwas leisten will, wende sich direkt an Firmen und überfordere nicht "Personalverrater" ;-) Je renomierter das Vermittlungsunternehmen am Markt desto ausgeprägter und unflexibler die Schubladen.
Ich glaube nicht, dass ich in diesem Leben jemals auf eine reale Person treffen werde, die von diesem Berufszweig (der so überflüssig ist wie ein Kropf) etwas überzeugend positives berichten kann.
  • WalterWachtel
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vor > 2 Jahre
Die, neben den "Zeitarbeirsunternehmen", wohl überflüssigste Branche in der realexistierenden BRDDR. Man kann diese Leute nur schlicht parasitär nennen. Das Lohnniveau sinkt nicht zuletzt deshalb seit Jahren kontinuierlich, weil solche Subjekte durch die erbrachten Leistungen der tatsächlichen Arbeiter und Angestellten mitfinanziert werden müssen. Denn: Was erwirtschaften diese Leute eigentlich? Sind sie in irgendeiner Form produktiv?8)
  • WalterWachtel
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vor > 2 Jahre
@bodrum56
"Ja, das mit der Bezahlung kenne ich ebenfalls. Da wurde mir regelmäßig gesagt, meine Gehaltsvorstellungen seien keinesfalls realisierbar. Wenn ich dann gekontert habe, selbstverständlich habe ich mich auch in Eigeninitiative bereits bei Arbeitgebern beworben und bisher sei mein Gehaltswunsch in keinem Fall ein Ablehnungsgrund gewesen, heißt es, man würde sich also melden, wenn etwas Passendes reinkäme. Gemeldet hat sich dann jeweils niemand mehr."
 
Genau das meinte ich.
Die Differenz ist das Blut, von dem dieser Vampir lebt.:twisted:
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
Was erwirtschaften diese Leute eigentlich? Sind sie in irgendeiner Form produktiv?
Sie finden ggf eine Stelle für Dich.
Sie sprechen Firmen an, empfehlen gute Kandidaten, führen dutzende von Gesprächen, rechnen den Lohn ab, verbuchen die Stunden, zahlen die Krankheit und den Urlaub, haben einen sehr breiten Überblick über diverse Unternehmen und deren Lohnpolitik, wissen meist genau, was geht, und was nicht geht, können daher realistisch beraten. Sagen sie Dir aber, das geht nicht, bist Du eingeschnappt.
Gehen selber derzeit reihenweise in Insolvenz oder Kurzarbeit, weil die Marge längst nicht so hoch ist, wie alle denken.
Sie schlagen sich täglich mit Rufmord und übler Nachrede herum, von wohlinformierten Leuten, die selber natürlich nur spitzenbezahlte Jobs haben und anderen verschaffen können.
Natürlich kann man sich aufregen, dass die Unternehmen kaum noch selber einstellen. Die AOK Berlin zB hat eine Angebotsversteigerung gemacht, und den Zuschlag dem billigsten Anbieter gegeben. Ein Auftrag mit einem Volumen von 230.000 € wurde an Randstad vergeben, allerdings mit so knappen Stundensätzen, dass die Mitarbeiter gerade mal 7 € Stundenlohn bekommen können.
Der Vamir ist das Unternehmen, das sich die Einstellung spart.
Oder ist der Vampir der Versicherte, der weniger Beitrag zahlen möchte?
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • WalterWachtel
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vor > 2 Jahre
@schneeschaufler
"weil die Marge längst nicht so hoch ist, wie alle denken.
Sie schlagen sich täglich mit Rufmord und übler Nachrede herum, von wohlinformierten Leuten..."
So ein armer, armer Unternehmer hat mich vor 10 Jahren mal an eine Spedition vermietet, die kurz vor der Schließung stand und da hat es keinen mehr so wirklich interessiert, was ich mitbekomme und was nicht.
Man hat mir also "zufällig" meine eigene Sklavenrechnung zum Verbuchen hingelegt, die dann auf den Kopierer gefallen ist.
Ich habe sie heute noch.
Gestatten, daß ich bestürzt und betroffen bin und auch ein Stück weit traurig über das menschenunwürdige, tragische Schicksal dieser Parasitenbranche?:mrgreen:
PS:
Für welche Sklavenhändlerklitsche arbeitest du denn?:roll:
  • Schneeschaufler
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 161
vor > 2 Jahre
Wachtel,
soso, vor 10 Jahren. Naja, dann kennst Du Dich ja echt aus.
Ich habe im Personalbereich schon auf allen Stühlen gesessen.
Ich hab ein HR-Studium, kann eine Lohnabrechnung machen, weiß was Personalkosten sind, weiß was ein Budget ist, und ein Headcount-freeze. Ich habe mein Wissen nicht aus Wikipedia oder online-brutto-netto-Rechnern. Ich weiß, dass mich ein Mitarbeiter, der 3000 brutto verdient ca 5000€ kostet. Ein Zeitarbeiter kostet mich das nicht. Aber den bekomme ich obendrein abgebaut, wenn ein Obermacker beschließt, dass ich mein Personal reduzieren muss.
Ihr bellt den Boten an, der die Nachricht bringt. Kann mir ja nur recht sein. Ich bleibe der Held, der gute edle Arbeitgeber,
die Prügel holen sich die Dienstleister,.... die ich mit Killerausschreibungen im Preis drücke.
Hätte ich nicht sagen sollen....  meine Chefs werden mich morgen fragen, ob ich einen Vogel habe, das Geheimnis zu lüften.
  • Sasha
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 3
vor > 2 Jahre
wenn du schon auf allen stühlen gesessen hast, warum hast du nicht einfach mal einen beibehalten?
k.a. beim wem du "hr" studiert hast, aber der bereich ethik wurde wohl von deinen profs vernachlässigt.
ein zeitarbeiter wird in der bilanz auch anders ausgewiesen, daher fällt er auch nicht in deinen kostenblock. allerdings, und als hr studierte sollte du es bestens wissen, geht auf qualifizierten positionen wissen verloren, sind zeitarbeiter nie wirklich integriert und lediglich für aushilfsjob auf niedrigeren niveau eingesetzt.
und bitte wozu brauche ich einen qualifizierten personaler, der mir das budget im monat um gute 7000 belastet, wenn ich das ganze outsourcen kann?
alternativ kann ich vom personaler auch verlangen mit befristeten verträgen oder kündigungen zu agieren oder....ich versuche das unternehmen langfristig auszurichten...und bin damit nur wenn überhaupt an vermittlung interessiert.
ein betriebswirtschaftlich optimal aufgestelltes unternehmen benötigt weder zeitarbeitskräfte noch vermittler.

Wachtel,
soso, vor 10 Jahren. Naja, dann kennst Du Dich ja echt aus.
Ich habe im Personalbereich schon auf allen Stühlen gesessen.
Ich hab ein HR-Studium, kann eine Lohnabrechnung machen, weiß was Personalkosten sind, weiß was ein Budget ist, und ein Headcount-freeze. Ich habe mein Wissen nicht aus Wikipedia oder online-brutto-netto-Rechnern. Ich weiß, dass mich ein Mitarbeiter, der 3000 brutto verdient ca 5000€ kostet. Ein Zeitarbeiter kostet mich das nicht. Aber den bekomme ich obendrein abgebaut, wenn ein Obermacker beschließt, dass ich mein Personal reduzieren muss.
Ihr bellt den Boten an, der die Nachricht bringt. Kann mir ja nur recht sein. Ich bleibe der Held, der gute edle Arbeitgeber,
die Prügel holen sich die Dienstleister,.... die ich mit Killerausschreibungen im Preis drücke.
Hätte ich nicht sagen sollen....  meine Chefs werden mich morgen fragen, ob ich einen Vogel habe, das Geheimnis zu lüften.
  • WalterWachtel
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 12
vor > 2 Jahre
@sasha
"ein betriebswirtschaftlich optimal aufgestelltes unternehmen benötigt weder zeitarbeitskräfte noch vermittler"
 
Vermittler werden nach meiner Erfahrung meist von DEN Unternehmen eingesetzt, die einen sooooo miesen Ruf haben, daß sich bei denen kein normaler Mensch mehr bewirbt.
Es gibt hier ja die Ranking-Funktion für Arbeitgeber.
Wenn ich die Kandidaten, bei denen ich über Vermittler/ Zeitarbeit gelandet bin, mal durchsehe, dann finde ich ALLE, soweit schon bewertet, im unteren Viertel des Rankings wieder.
Wohl kaum ein Zufall!:-:
  • bodrum56
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 408
vor > 2 Jahre
@ sasha
 
so ist es. Ich habe noch nie wirklich Positives über Zeitarbeit gehört. Auch habe ich den Eindruck, Zeitarbeit wurde in der Hauptsache für Arbeitslose eingerichtet, weil die Arbeitsämter Arbeitslose mit aller Macht und Drohbriefen wegen möglicher Sperrung des Geldes in die Zeitarbeit drängen wollen.
 
bodrum
  • WalterWachtel
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 12
vor > 2 Jahre
Das ist POLITISCH so gewollt!
Man braucht sich nur anzusehen, wer regiert, dann weiß man auch, wer wen schmiert.
Und wer die wahre Macht im Lande hat ist leicht dadurch festzuzstellen, daß man sich fragt, wen man NICHT ernsthaft kritisieren darf.
Also:
Wem nutzt es?:mrgreen:
  • Schneeschaufler
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 161
vor > 2 Jahre

wenn du schon auf allen stühlen gesessen hast, warum hast du nicht einfach mal einen beibehalten?
k.a. beim wem du "hr" studiert hast, aber der bereich ethik wurde wohl von deinen profs vernachlässigt.
 
mir gefällt nicht, wie schräg Du mich von der Seite angehst. Habe ich Dir etwas getan? Über meine Ethik weißt Du nichts, und bitte daher auch, mit Meinungen darüber zurückhaltend zu sein.
Wenn das hier kein sachlicher Austausch von Meinungen sein kann, stehe ich nicht zur Verfügung.
Wie es im Leben eben so spielt, verliert man alle paar Jahre eben mal den Job, sei es wegen Umzug des Ladens nach Irland, betriebsbedingt, Umsatzeinbruch etcpp. Alles schon passiert. Auch mir.
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • Schneeschaufler
  • Status: Erfahren
  • Beiträge: 161
vor > 2 Jahre


ein betriebswirtschaftlich optimal aufgestelltes unternehmen benötigt weder zeitarbeitskräfte noch vermittler.
  
wenn Du Recht hast,
wird sich das Problem dann ja ergo ganz von alleine lösen.
Ich lese allerdings, zB in der letzten Ausgabe des Spiegel, dass führende Unternehmen es für betriebswirtschaftlich sinnvoll halten, ca 20% der Belegschaft als flexible Arbeitskräfte vorzuhalten.
Sei es durch Aushilfen, befristete Verträge, flexible Arbeitszeitmodelle, oder Leiharbeitnehmer.
Das scheint den jungen Betriebswirten im Studium also beigebracht zu werden. Als ich studiert habe, sahen wir das noch anders, aber da war die Arbeitswelt auch eine andere.
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • Jedi66
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  • Beiträge: 7
vor > 2 Jahre
Unabhängig was meine Vorgänger geschrieben haben.
zu Personalvermittlungsfirmen :
Sehe Ich diese Unternehmen nur als Negative an, der Nutzen basiert hier nur noch auf den Schwächeren.
Davon abgesehen springen die Arbeitgeber immer mehr auf das Zugpferd, das alles andere ist als Wirtschaftsbringend oder  Sozial Politisch. Immerhin ist Kapitalgewinnung aus den Arbeitnehmer primäres ziel
Folglich komme ich und immer mehr Leute zu der Erkenntnis das Zeitarbeit so wie sie in Deutschland durchgesetzt wird den Arbeitsmarkt kaputt macht, und Schulung und Ausblidung immer unwichtiger wird, das nicht von Arbeitnehmer gewollt ist sondern so die Mentalität sich vermittelt.
Es zeigt ja das immer mehr negative Meldungen präsent werden, das ganze Problem daran ist das die Stimme des Volkes in einer Zwei Klassengesellschaft nichts zählt, und mittlerweile Arbeitswelt.
Nicht umsonst hält die Bundesagentur für Arbeit 1+2+3 Sozialenarbeitsmarkt in der Statistik.
Zeitarbeit, der Motor unserer Deutschen innen Wirtschaft.
Was für ein trauriges Kapitel, das sich in den Letzten 10 Jahren extrem zugespitzt hat.
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • ulsen
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vor > 2 Jahre
Besonders arrogant sind die ******
Mit allen Mitteln und verführerischen Worten wollen sie einen zu einer Premium Mitgliedschaft erzwingen. Vorher gibts nichts, außer leeren Versprechungen. Nachher weiß ich nicht. Ich habe mich weiter darauf nicht eingelassen, das ist reine "Zockerei" um Geld zu machen!
Aussagen wie "Die besten "Headhunter" warten auf Sie!"
Da wirds einem ja schlecht.
In der regelmäßigen Mail die ich erhalte werden manchmal Angebote aufgelistet.  Mit der Premium Mitgliedschaft hast du Zugang zu den Kontaktdaten und wichtigeren Informationen. Selten gibt es offene, zugängliche Anzeigen.
LG Uli
****** v. Admin gelöscht
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • WalterWachtel
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vor > 2 Jahre
@ulsen
Keine Sorge, NACHHER gibt es auch nix als leere Versprechungen !:mrgreen:
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
.... und Schulung und Ausblidung immer unwichtiger wird, ...

ich finde, das Gegenteil ist richtig, Jedi. Schulungen, Ausbildung und vor allem ständige Weiterbildung wird immer wichtiger.
Ich kann nur sehr dingend raten, sich ständig weiterzubilden.
Die Zeiten, in denen man einst etwas lernte und damit sein lebenslanges Auskommen hat, scheinen mir vorbei zu sein.
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vor > 2 Jahre
hallo Schneeschaufler,
ich sehe es genau wie du. Nur ständiges lernen und natürlich auch auf eigene Kosten, wenn man nicht das Glück hat und andere dafür aufkommen, ist das wichtigste! Nicht der neueste Flachbildschirm beeindruckt den nächsten AG bei der Bewerbung sondern mein Wissen und Können. Und das auch nicht nur im fachlischen sondern besonders auch im Bereich der sozialen Kompetenz.
Wer glaubt seine persönliche Situation durch Pauschalverurteilungen zu verbessern, irrt.
Viele Grüße, Jürgen
 
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
nachtragen möchte ich noch, dass es ja nicht nur Aufstiegsqualifikationen gibt (=man lernt was, um weiter zu kommen),
es gibt auch eine Erhaltungsqualifikation/Anpassungsqualifikation (=man lernt was, um den Job zu behalten, um weiterhin optimal einsetzbar zu sein, sich anzupassen an sich ständig verändernde Anforderungen).
Ich würde sogar sagen, in einer schnellebigen Zeit ist das für 90% der Menschen vordinglich, denn nicht jeder kann und will aufsteigen.
Ich will einfach nur meinen Job behalten und bilde mich daher ständig weiter. Mein Chef soll gar nicht erst auf die Idee kommen, dass ich irgendwie abkömmlich wäre.
8)
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • Schneeschaufler
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vor > 2 Jahre
  Nicht der neueste Flachbildschirm beeindruckt den nächsten AG bei der Bewerbung sondern mein Wissen und Können.
      
vor einigen Jahren hatte ich einmal einen jungen Mitarbeiter, 19 Jahre, kein Schulabschluss, keine Ausbildung, kein Staplerschein. Er half im Lager.
Als das erste Gehalt kam (ca 1000 € netto), stand er bei mir auf der Matte, wollte ein Empfehlungsschreiben für seine Hausbank, weil er einen Kredit aufnehmen wollte. Es musste ein BMW sein, tiefergelegt. Mit was anderem kann er sich im Freundeskreis gar nicht blicken lassen.
Auf meine Frage, ob er sich nicht eine Ausbildung, Weiterbildung, Schulabschluss, oder wenigstens den Staplerschein damit finanzieren wollte, um im Leben mal was zu erreichen (außer einem BMW auf Schulden zu haben)... sah er mich völlig verständnislos an.
Ich erklärte ihm, dass die Weiber nicht auf Typen stehen, die zwar ein Auto haben, aber keine Kohle und keine Zukunft bieten. Das zumindest machte ihn nachdenklich.
Und wenn er sich jetzt zum Staplerschein anmeldet, wir die Kosten sogar tragen würden, aber nur, wenn er sich zusätzlich zu einer sinnvollen Weiterbildung anmeldet, oder seinen Quali nachmacht.
(Eiskalte Erpressung.... erzieherisch, oder auch langfristige Personalentwicklung genannt. 8)  )
Ich riet ihm, die Optionen mit seiner Freundin, Schwester oder Mutter durchzusprechen und sie entscheiden zu lassen. Frauen haben einfach weniger Testosteron in den Augen.
Manchmal bist als Personaler schon Pappa und Mamma zugleich.
I love my job. :lol:
Zuletzt editiert vor > 2 Jahre
  • hansi969
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vor 15 Wochen
Hallo Leute

Frage wie wodurch verdienen sogennante Personalvermittler?

Wedren diese für eine bestimmte Zeit am Lohn beteiligt, bekommen sie eine einmalige Provision.

Denn Ich hab mich aktuell bei mehreren Personalvermittlern beworben (+ - 50 mails) für interessante Jobs.

Bekomme aber keine Resonanz, 2 Termine bei etwaigen Agenturen, diese haben sich nie mehr gemeldet.

Die einen hätten mir 50% weniger geboten als bei meinem aktuelen Job .

Desweiteren findet man nahezu keine Jobs mehr, die meisten werden nur von Personalvermittlern angeboten.

Danke vorab
Antworten

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