Guten Tag liebe Forumsmitglieder!
Ich möchte kurz ein Thema anreissen, das, obwohl es mich nicht mehr direkt betrifft, noch immer beschäftigt.
Ich habe vor geraumer Zeit ein Praktikum bei einem sehr bekannten und angesehenen Unternehmen gemacht. Eigentlich wollte ich nach meinem Studium natürlich einen "normalen" Job; allerdings sind die Jobaussichten für Akademiker ja mittlerweile (und nicht erst seit der Finanzkrise) keineswegs erfreulich. So gesehen habe ich besagten Praktikumsplatz angenommen.
Das Praktikum war von vornherein auf sechs Monate begrenzt. So weit, so gut. Leider hatte meine Tätigkeit der in der Stellenausschreibung etwas gemein (Mitarbeit bei SWOT-Analysen, Mitarbeit bei der Umstellung des EDV-Systems,...). Letztendlich habe ich immer an den selben drei Excel-Datenbanken herumgebastelt. Das wird natürlich auf die Dauer extrem langweilig; der Leerlauf wird unerträglich.
Nach drei Monaten war plötzlich von einer Minute auf die andere Schluss. Die Argumentation ("wir sind draufgekommen, dass man einen BWL-ler im techn. Bereich doch nicht einsetzen kann") war abenteuerlich; ein Unternehmen muss in der Lage sein, so etwas von vornherein einzuschätzen, außerdem wurden auch keinerlei Anstrengungen unternommen, mich in besagtem Bereich "fit zu machen".
Jetzt meine Frage: Habt ihr auch schon derartige Erfahrungen gemacht? Warum machen Unternehmen so etwas? Schließlich kostet man dem Betrieb doch Geld; wenn dann keinerlei Bereitschaft besteht, den Praktikanten effizient einzusetzen und ins Boreout schickt versteh ich ehrlich gesagt die Welt nicht mehr. Danke für Eure Rückmeldungen im Vorhinein!
vor > 3 Jahre
