Verdienst Bürokauffrau in den verschieden Bundesländern

  • Hopeless
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vor 32 Wochen
Hallo an alle...
Ich habe Bürokauffrau gelernt und besitze noch keine andere Berufserfahrung. Seit einem halben Jahr arbeite ich in einem Autohaus in der Buchhaltung. Ich bin komplett für Eingangsrechnungen und die Hauptkasse zuständig, was auch in meinem Arbeitsvertrag festgehalten ist. Dazu kommen jetzt noch andere Bereiche wie z. B. Mahnwesen. Unser Betrieb umfasst 2 Autohäuser und ca. 50 Mitarbeiter. Ich wohne in Thüringen und verdiene brutto 1.500,- Euro und habe dann netto ca. 1.070,- Euro raus.
Nun möchte ich gern wissen, wie das in anderen Bundesländern aussieht. Sagt mir aus welchem Bundesland ihr kommt und was ihr für Gehaltserfahrungen gemacht habt. Für mich ist das absolutes Neuland.
  • MOVETolino
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vor 31 Wochen
Anfängergehalt liegt bei 1800 bis 2400 Brutto
hier in Bawü ist aber auch nicht alle preiswert, insbesondere das Wohnen
Netto bleibt da auch nicht so üppig übrig.. progression nennt man das
Der Staat braucht `Dinare``
  • Willi Bald
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vor 30 Wochen
Das differiert sehr stark nach Branchen und auch Städten. In NRW liegen die Anfangsgehälter irgendwo zwischen 1600 und 2000 brutto. Teil selbst mit mehrjähriger Berufserfahrung versuchen Arbeitgeber immer wieder gestandene Bürokaufleute mit 1600 € abzuspeisen. Im Schnitt werden so auch mit Berufserfahrung zwischen 1800 und 2200 brutto gezahlt.
  • aquamarine
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vor 11 Wochen
Hallo! Ich bin 47 Jahre, mit mehreren Berufen und seit 10 Jahren im Kaufmännischen tätig. Es gibt bei mir in Bayern (Region AB) im Einzugsgebiet von Frankfurt Main auch die Erfahrung, dass man mich mit Hungerlöhnen abspeisen will. Brutto 2400,00 € ist nichts ungewöhnliches. Trete ich aber nicht an, da ich leben muss und meine Fixkosten, wie Miete, PKW, Altersvorsorge als Alleinverdienerin finanzieren muss. Ich habe 2011 überwiegend für Leihfirmen gearbeitet. Die Eingruppierung mit entsprechenden Stundenlöhnen, sind ganz schön haarig. Ein Unternehmen hat mich mit 9,50 € brutto arbeiten lassen. Ein anderen dagegen für 15,20 €. Soviel zum Thema Stundenlöhne bei qualifizierten Mitarbeitern und entsprechender Berufserfahrung.

Mittlerweile nenne ich mein Gehalt von 3000,00 €. Wer die billige Arbeitskraft einstellen will, nimmt mich nicht. Die Zeiten in denen die Menschen für ein Appel und ein Ei schaffen gehen, sind für mich Vergangenheit. In Zeiten voller Auftragsbücher, keine Krise am Arbeitsmarkt, muss endlich auch in den Köpfen der Verantwortlichen ankommen. Man hat mir mal gesagt, gib nicht zu wenig an, weil man dir unterstellt, dass du nichts kannst. Außerdem gibt man ein Gehaltswunsch an. Folglich braucht man auch noch einen Verhandlungsspielraum!

Die top qualifizierten Kräfte auf dem Arbeitsmarkt sind abgegriffen und stehen nicht mehr zur Verfügung. Folglich können die mittel qualifizierten Bewerber eingestellt werden und auch entsprechend entlohnt werden. Ein top qualifizierter Bewerber der sich aus ungekündigter Position bewirbt, bietet etwas, verlangt aber auch viel. Ansonsten behält er seinen Job, weil er weiß was er hat (Betriebsklima, Gehalt, soziale Leistungen). :P :P
  • sabsiel
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vor 11 Wochen
Seit wann ist denn eine Bürokauffrau, die nur einen IHK-Abschluss hat, eine qualifizierte Arbeitskraft?? Wie kommen die Arbeitnehmer denn auf solche Märchen?? :twisted: :wink:

Die Politik erzählt zwar was von qualifizierten Arbeitskräften, aber damit meint man Akademiker. Alles darunter ist doch unqualifiziert...
  • Praktikant1234567890
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vor 10 Wochen
Sabsile, schon lange nicht mehr so einen unqualifizierten Müll gelesen. Ohne Bürokraft wäre jede(r) Chef/Chefin aufgeschmissen.



Liebe Hopeless, bist Du noch in der Probezeit? Dann würde ich nach Beendigung dieser nach einer Gehaltserhöhung fragen, die mit den neuen Aufgaben und der eingetretenen Routine begründet iist. Viel Erfolg. (500 Euro finde ich legitim, aber ich denke 250 - 300 Euro sind sicher drin!)
  • Paule212
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor 5 Wochen
Hallo Hopeless,

neben den unterschiedlich hohen erzielbaren Bruttoverdiensten solltest Du auch im Blick haben, was in den jeweiligen Bundesländern Netto raus kommt. So zahlst Du in Sachsen z.B. mehr für die Pflegeversicherung, in Bayern und Baden-Würtemmberg ist die Kirchensteuer niedriger als in allen anderen Bundesländern, in den neuen Ländern sind die Beitragsbemessungsgrenzen - also bis zu welchem Betrag Sozialabgaben errechnet werden - niedriger etc. Über einen Gehaltsrechner kannst Du das jeweilige Netto in den Ländern errechner, z.B. unter http://www.wikicareer.de/gehaltsrechner/

Beste Grüße
Antworten

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