Wegen Kündigung

  • DPaunovic
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 3
vor > 3 Jahre
Hi!

Ich arbeite bei einem großem Konzern, und befinde mich noch im Integrationsleasing, also noch praktisch in der Probezeit. Leider habe ich mir die Stelle etwas anders vorgestellt. Ich bin für die Position überqualifiziert und möchte nun kündigen. Nur stellt sich natürlich das Problem des Zeitpunkts der Kündigung. Ich nehme an es ist besser selbst zu kündigen, aber soll ich nun noch bis zum Ende des Monats warten (Monatslohn is nice!), oder so schnell wie möglich das Thema ansprechen um mir eventuelle Chancen eines internen Stellenwechsels nicht zu nehmen...?

Lg
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
Willkommen im Forum, Dpaunovic!

Zuerst mal wäre es wichtig, zu wissen, in welchem Land Du bist. In Deutschland ist es so, daß Du bei Eigenkündigung mit einer Arbeitslosengeldsperre von zwölf :!: Wochen rechnen mußt! Das Beste für Dich wäre also, wenn Du mit Deinem Vorgesetzten über das Thema reden würdest. Das ist im übrigen nie verkehrt, denn solltest Du letzten Endes doch selbst kündigen, erhältst Du von der Arbeitsagentur einen Fragebogen, auf dem Du auch gefragt wirst, ob Du Gespräche mit Deinem Vorgesetzten geführt hast, um Deine Lage zu verbessern. Da ist es positiv, wenn Du vor der Kündigung möglichst viel unternommen hast. Dieser Fragebogen wird zwecks Kommentierung auch Deinem Arbeitgeber vorgelegt, d.h. lügen wäre zwecklos. Immerhin kannst Du damit möglicherweise auch bei Eigenkündigung die Sperre umgehen. Allerdings ist dies schwierig und hängt vom Sachbearbeiter beim Amt ab, der letzten Endes alles entscheidet.

Fazit (jedenfalls für Deutschland): besser wäre auf jeden Fall, wenn Du nicht selbst kündigst, sondern entweder gekündigt wirst oder, natürlich noch besser, die Sache aussitzt, bis Du eine andere Stelle gefunden hast.

Alles Gute für Dich und ein schönes Wochenende!
  • DPaunovic
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 3
vor > 3 Jahre
Hi!

Hmmm, ich arbeite in Österreich, also dann nehme ich an, dass hier eine solche Sperre nicht besteht (war noch nie Arbeitslos). Mit der Arbeitsagentur habe ich mein Problem besprochen, und der Personalchef hat mir eben dies empfohlen. Is klar offen über Probleme reden ist nie verkehrt!

lg
  • Muellina
  • Status: Weiser
  • Beiträge: 439
vor > 3 Jahre
Wieder hallo,

am Besten, Du schaust mal bei Google nach. Da ich die Bezeichnung der Institutionen in Österreich nicht kenne, habe ich lediglich ein paar Forenbeiträge zum Thema gefunden. Aus denen geht aber eindeutig hervor, daß es auch bei Dir in Österreich bei Eigenkündigung eine Arbeitslosengeldsperre gibt, also sei vorsichtig.

Schöne Grüße und viel Erfolg!
  • Sternenhimmel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 2013
vor > 3 Jahre
@ Hallo dpaunovic,

Bei Selbstkündigung in Österreich ist eine Sperre von 4 Wochen d.h. Du bekommst erst nach einem Monat nach der Beendigung des Dienstverhältnisses eine Arbeitslosenunterstützung.
Wenn Du gekündigt bist, hast dann sofort einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld.
Voraussetzung ist aber, dass Du mindestens ein Jahr in Österreich gearbeitet hast.

Wie schon Muellina sagte, versuche zuerst bei dem jetzigen Arbeitgeber eine
neue Stelle zu finden.
Einen Job in einem Konzern zu bekommen, ist in der jetzigen Wirtschaftsituation nicht einfach.
Beachte es bei Deiner Entscheidung.
Ich wünsche Dir alles Gute und grüße Dich.

Sternenhimmel
  • wurzel
  • Status: Legende
  • Beiträge: 1662
vor > 3 Jahre
@dpaunovic

Auch in der CH ist es so, dass wenn du selbst kündigst, dir eine Arbeitslosentaggeld-Sperre von bis zu 3 Monaten blühen kann. Sei also vorsichtig, was du tust.

Wurzel
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