Welche Entscheidung ist die Richtige?

  • Cute_Duckling
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor 41 Wochen
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Hallo ihr alle!
Ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung und brauche ein paar Meinungen aus anderen Blickwinkeln - ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Zu meiner Situation: Ich (27) arbeite bei Firma A - vom Arbeitsamt gefördert und ähnlich wie eine Leihfirma. Nun wurde ich zu Firma B vermittelt und da bin ich total unglücklich. Obwohl ich keine Ahnung von Buchhaltung und Lohnverrechnung habe, sitze ich auf dem Platz der "Assistentin der GF", wo neben einem riesigen Haufen anderer Arbeiten auch die Lohnverrechnung dazu zählt. Der Job ist purer Stress - ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, hetze dort hin und da hin und versuche mir meinen Weg durch das Chaos zu bahnen, das die Vorgängerin (wahrscheinlich aus purer Überforderung wie mir scheint) hinterlassen hat. Und Chaos ist noch eine nette Umschreibung dafür ... in meinem Büro sitzen noch zwei Kollegen, die zwar nett sind mir aber überhaupt nicht helfen können, weil sie nur die Buchhaltung machen und von meinem Themengebiet überhaupt keine Ahnung haben. Die Chefin ist zwar auch recht nett, aber ebenso chaotisch und hat kaum Zeit mir irgendwie zu helfen - meistens kommt sie nicht einmal zum Ende ihrer Erklärung weil ständig das Telefon läutet.
Mein Tag besteht darin, die unterschiedlichsten Dinge am PC zu bearbeiten (meistens Tabellen und Statistiken) und alles was man mir dazu sagt ist "das ist die Liste ... machen sie das mal" Zuerst habe ich noch dauernd nachgefragt und immer die Antwort bekommen "das ist doch eigentlich ganz einfach" - inzwischen frage ich nur noch wenn ich garnicht mehr weiter weiß, alles andere mache ich nach Gefühl. Nachschauen bei den Unterlagen aus den Vormonaten ist unmöglich (wie gesagt: Chaos!)
Von 8 in der Früh bis 9 - halb 10 abends zu arbeiten ist auch "normal", speziell zum Monatsschluss, weil da sehr viel zu tun ist. 
Ich bin total unglücklich und hoffnungslos überfordert - und einmal als ich das gesagt habe (es war 19 Uhr) bekam ich zwar Hilfe aber nur für den Rest des Tages (21 Uhr) und am nächsten Morgen ging es gleich weiter wie zuvor. Zudem bin ich auf die Öffis angewiesen und die Firma liegt so abgeschieden, dass ich ab Mittag nur alle 1 bis 2 Std eine Verbindung nach Hause bekomme (ab 21:00 Uhr garnicht mehr, da bin ich auf Kollegen angewiesen die mich mitnehmen)
Mittlerweile ist mir schlecht wenn ich daran denke, dass ich wieder dort hin muss - sonntags kann ich nicht schlafen, an allen anderen Tagen der Woche träume ich davon. 
Firma A ist natürlich daran interessiert dass ich bleibe, weil sie ja dadurch auch etwas verdienen - Sätze wie "Sie werden keinen Job vor der Haustür finden" oder "Manchmal muss man eben in den sauren Apfel beissen" sind schon oft gefallen - außerdem sind sie der Meinung, dass es garnicht so negativ ist, dass ich keine Erfahrung habe, denn alles was ich mir selbst erarbeite viel besser im Kopf bleibt und ich ja dann "mein eigenes System" finden kann. In solchen Situationen weiß ich wirklich nicht mehr was ich antworten soll ...  :roll:
Bei Firma B habe ich in verschiedenen Situationen gesagt, dass ich mich nicht auskenne oder keinen Überblick habe und nicht weiter weiß - trotzdem habe ich ein Telefonat gehört, wo darüber gesprochen wurde, dass sie mich behalten wollen und vielleicht sogar fix anstellen.
Jetzt stehe ich da und weiß nicht weiter: Wenn ich bei dieser Firma jetzt bleibe denke ich nicht, dass es mit der Zeit anders wird - dieser Job ist purer Stress für mich. Andererseits ist mein Job bei der Leihfirma befristet, ab Dezember bin ich wieder arbeitslos wenn ich bis dahin nichts finde (und in meiner Region ist es sehr schwierig und die Arbeitslosenqoute verhältnismäßig hoch).
Ich bin wirklich ratlos! Liegt es an mir? Muss ich wirklich "in den sauren Apfel beissen" wie manche sagen? Muss man heut zu tage nicht froh über jeden Job sein den man bekommt? Aber ich habe Angst um meine Zukunft - ich möchte nicht eines Tages ein Burn Out, ein Magengeschwür oder eine Depression haben nur wegen der Arbeit! Andererseits muss ich aber von irgend etwas leben und meine Miete bezahlen ... und es geht leider nicht nur um mich allein, es sind auch noch andere Menschen von meiner Entscheidung betroffen die ich treffe :( ... in meiner Situation einen Job abzusagen ist fast so, als würde ein Ertrinkender einen Rettungsschwimmer wegstoßen - doch ist es das wert gewesen, wenn ich in 1 -2 Jahren vielleicht wirklich seelisch ausgebrannt und körperlich erschöpft bin?
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Zuletzt editiert vor 41 Wochen
  • engelchen1
  • Status: Neuling
  • Beiträge: 1
vor 40 Wochen
Hallo Cute_Duckling,
Man muß nie in den"sauren Apfel" beissen! Es liegt an einem selber zu entscheiden was und wie man es tut.
Schau Dir mal die HP von bilderdiekeinerbraucht an! Vielleicht helfen Dir die Bilder und Texte zu entscheiden was Du weiter machst.
Viel Glück, und melde Dich wieder!
Zuletzt editiert vor 40 Wochen
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