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Ab wann gilt man als "Jobhopper" ?
  1. Sklaventreiber
    Sklaventreiber
    Neuling
    13 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    Hallo da draußen,
    was meint ihr - ab wann gilt man als Jobhopper ? Ich bin hier unsicher, weil man einerseits hört "zu oft wechseln = sprunghaft, unzuverlässig, kurzfristig denkend" auf der anderen seite aber auch "selten wechseln = bequem, unaufgeschlossen, unflexibel" ....
    Gibts da eine Faustregel ?
    ST

  2. basia
    basia
    Erfahren
    72 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    Es ist leider die Meinung verbreitet, dass jemand der nach einigen Monaten den Job wechselt ein Jobhopper sei.Mein Verwandter, der auch diese Meinung vertrat , drehte beinahe durch.
    1 Jahr lang arbeitete er in einer Firma , wo er unglücklich war.
    Er wurde dann bei einem Vorstellungsgespräch gefragt, warum er so KURZ in der vorherigen Firma war.
    Der Personalist hat ihn sicher als Jobhopper angesehen.
    Faustregel :-:

  3. manager
    manager
    Erfahren
    122 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    Hallo!

    Meiner Meinung nach kommt es auch drauf an, in welcher Branche man tätig ist. Sicher gibt es einige Jobs, bei denen es an sich nicht so unüblich ist, dass man nach einigen Monaten sich einen neuen Job sucht. Also ich denke nicht wirklich, dass es da eine Faustregel gibt. Ich denke aber, dass man, wenn man innerhalb eines Jahres zwei mal den Job wechselt, dann kann man schon jemanden als Jobhopper bezeichnen.

  4. jobber24
    jobber24
    Neuling
    24 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    Ich finde die veraltete Ansichtsweise man soll 2-3 Jahre in einer Firma bleiben auch sehr überholt. Warum soll ich mich 2 Jahre lang quälen, wenn ich nach 6 Monaten schon weiß, dass mich der Job auf kurz oder lang langweilen oder nerven wird, da kann man ja auch keine Höchstleistungen bringen.
    Ich hoffe, dass sich das allgemeine Bild diesbezüglich bald ändern wird...

  5. Sk8
    Sk8
    Erfahren
    55 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    Kommentar:
    Ich finde die veraltete Ansichtsweise man soll 2-3 Jahre in einer Firma bleiben auch sehr überholt. Warum soll ich mich 2 Jahre lang quälen, wenn ich nach 6 Monaten schon weiß, dass mich der Job auf kurz oder lang langweilen oder nerven wird, da kann man ja auch keine Höchstleistungen bringen.
    Ich hoffe, dass sich das allgemeine Bild diesbezüglich bald ändern wird...

    @ jobber24
    Ich bin vollkommen Deiner Meinung.Warum sollen wir uns quälen ?
    Ich habe schon 2 x Fluchtaktionen gehabt, in einer Bank gleich am zweiten Tag bin ich gegangen, dann in einer anderen Firma am fünftem Tag.
    Da es noch in der Probezeit war , scheint nicht in meinem Lebenslauf auf.
    Ich bereue es nicht !
    In Amerika ist gar nicht gut gesehen, wenn man in einer Firma jahrelang arbeitet.Flexibilität , verbunden sogar mit Hausverkauf, Übersiedlung in weit entfernte Ortschaften, das ist die Realität und die Amerikaner finden Nichts dabei , wenn das auch oft im Leben geschieht.

  6. appleuser
    appleuser
    Neuling
    14 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    hey sk8!

    Ich hab das auch einmal gemacht und die Zeit in der ich eigentlich gearbeitet habe als "Reisezeit" angegeben. Ist aber traurig, dass das überhaupt notwendig ist. Klar gibt es Leute, die sich nirgends integrieren können und so von Job zu Job hüpfen, aber eine Kündigung und die Neuorientierung ist immer mit sehr viel Aufwand und Mut verbunden, der sollte mMn honoriert und nicht bestraft werden. Ich weiß, dass ich in einem Unternehmen, dass mir wirklich gute Möglichkeiten bietet, auch wirklich gute Arbeit leisten kann, die Unternehmen müssen eben dafür sorgen, dass sie ihren Arbeitnehmern was bieten können. Viele sind einfach zu feige sich in die Ungewissheit zu stürzen, das wird dann wieder belohnt...

  7. patrice
    patrice
    Neuling
    21 Beiträge
    vor 7 Monate veröffentlicht

    Naja es ist ja so, dass man immer auf der Suche ist sich selbst zu verwirklichen und dies ist halt meistens nicht mit einer Arbeitsstelle oder mit der ersten Arbeit getan!

    Man muss für sich selbst die am besten passende Arbeit suchen und das heißt auch dass man einiges ausprobieren muss!

    Man gewinnt an Erfahrung und wächst mit seinen Tätigkeiten!
    Ausserdem ergeben Studien dass ein durchschnittlicher Österreicher ca. 8 mal die Arbeitsstelle wechselt und für einige ist dies schon viel!

    Aber jobhopper muss nicht automiatisch negativ behaftet sein!


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Antwort

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