




> Mitten im Job
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Matthias Neuling 45 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
Hallo! Eine Bekannte von mir hat folgendes Problem... Sie ist seit kurzem Auszubildende in einem Handelsunternehmen und kriegt seit 2 Monaten kein Gehalt überwiesen. Ihren Kollegen gehts genauso und jetzt überlegt sie sich, was sie tun kann. Zum Anwalt würd sie ja schon gehen, leider hat sie nicht genügend Geld dazu. Alternative wäre, zuhause zu bleiben, bis sie endlich wieder was von ihrer Kohle sieht. Was sagt ihr? Was könnt ihr ihr vorschlagen? |
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manager Erfahren 122 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
Hi Matthias! Zuhause bleiben und den AG damit erpressen wäre meiner Ansicht nach garnicht gut, denn dann hat er offensichtlich einen Grund, deiner Freundin zu kündigen. Am besten zum Arzt und einen Krankenschein besorgen, wenn sie schon nicht in die Arbeit gehen will. Wenn jedoch die anderen Kollegen genauso wenig von ihrem Gehalt sehen dann wäre es ja wohl am besten, eine Sammelklage zu starten. Ist dann sicher besser, als alleine gegen den Chef anzugehen. |
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mumie25 Neuling 39 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
Wie schauts eigentlich mit gewerkschaft aus? kannst sie sich nicht an die wenden, die können ihr da sicher weiterhelfen!!! |
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buerofreak Erfahren 83 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
ich würd mal bei der arbeiterkammer vorbeischauen bzw. anrufen und mal nachfragen, was man da machen kann. wenn man bei einer gewerkschaft dabei ist umso besser, denn für solche sachen zahlt man ja eigentlich auch seinen beitrag... Wenn dir jemand ne bratwurst brät, dann hat er wohl n'bratwurstbratgerät |
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Matthias Neuling 45 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
Hi Leute! Danke für eure Ratschläge... es ist jetzt so, dass meine Freundin sich mit ihren Kollegen zusammengesetzt hat und beschlossen hat zusammen zum Chef zu gehen und ihm ein Ultimatum zu stellen. Wenn bis zur Deadline weiter nix gezahlt wird, werden sie dann eine Sammelklage gegen ihn starten. |
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miesepeter Neuling 19 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
hey, ich hab eine freundin die ein ähnliches problem hat. arbeitet als rezeptionistin und der boss überweist regelmäßig das gehalt ein paar wochen zu spät. wahrscheinlich um liquider zu sein, aber sie hat ja schließlich auch die rechnungen am anfang des monats zu bezahlen!!! ich find das wirklich eine frechheit und außer kündigung gibts da glaub ich nicht sehr viel, oder doch? Klage ist halt schon sehr krass! |
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gandalf2 Neuling 41 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
also eigentlich sieht das recht (zumindest das österreichische) vor, daß der arbeitnehmer das gehalt spätestens zum 1. des monats zur verfügung haben muss! d.h. wird es überwiesen (was ja heutzutage der normalfall ist) muss er die drei werktage die es eventuell dauert das geld zu überweisen einplanen. überweist er zu spät kommt er seinen (vertraglichen) pflichten nicht nach, wäre genauso wie wenn du jeden tag ne halbe stunde zu spät kommst und nicht auf die vereinbarten stunden (arbeitsleistung) kommst. also da muss man schon was machen können, evtl arbeiterkammer informieren, wüsste jetzt leider nicht wo man in deutschland hingehen kann. |
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miesepeter Neuling 19 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
Danke gandalf! Meine Freundin arbeitet eh in Österreich. Gibt es neben der Kündigung eventuell eine Stelle an die man sich wenden kann, die dann Kontakt mit dem Chef aufnimmt? So was ähnliches wie diese Stelle an die sich Mieter wenden können? |
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zokka24 Neuling 19 Beiträge |
vor 7 Monate veröffentlicht |
Also mein Bruder hatte das selbe Problem.....sein Chef hat ihm monatelang keinen Gehalt überwiesen und selbst das Urlaubsgeld nicht überwiesen. Wir haben das dann so geregelt, dass wir uns bei der Arbeiterkammer informiert haben und die haben dem Chef dann einfach einen Besuch erstattet und darüber informiert, dass wenn er seinen Mitarbeitern nicht regelmäßig zahlt er eine Klage am Hals hat und die Kosten dafür natürlich auch selbst tragen muss! Hat funktioniert, denn wenn ein Mitarbeiter der Arbeiterkammer vorbeischaut hat dies natürlich eine einschüchternde Wirkung auf den Chef und er hat eingesehen, dass er noch größere Probleme bekommen kann und eventuell seine Chefposition verlieren kann! Also einfach mal bei der Arbeiterkammer informieren und wenn mehrere Leute davon betroffen sind, dann lasst den Chef einfach mal einen Besuch eines AK Mitarbeiters abstatten und er wird zahlen. Es ist nur wichtig dass man sich vorher informiert damit man dem AG keinen Grund gibt den AN zu kündigen (heutzutage verliert man über sämtliche Kündigungsgründe leicht den Überblick! ;-) vfg.at |
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