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Forumsübersicht > Mitten im Job



Aussendienstler/innen aufgepasst !
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    nichtmitmir
    Neuling
    7 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Unterschreiben Sie grundsĂ€tzlich keine Zielvereinbarungen (ZV), welche Ihnen gemeinsam mit dem Arbeitsvertrag oder gar Tage oder Wochen danach zur Unterzeichnung prĂ€sentiert werden. Zielvereinbarungen sind aus nachfolgenden GrĂŒnden in den allermeisten FĂ€llen eine moralische Unsitte wenn nicht gar sittenwidrig. Warum?

    1. Eine Zielvereinbarung (ZV) ist ein Vertrag, mit einer "einseitigen" WillensÀusserung.

    2. Unterschreiben Sie keinesfalls VertrÀge, wo nur Sie alleine die "Bringschuld" haben.

    3. Mit der Unterzeichnung einer ZV, versprechen Sie einseitig eine zu erbringende Leistung welche Sie in den meisten FĂ€llen weder garantieren, noch deren Machbarkeit im Vorfeld hieb und stichfest ĂŒberprĂŒfen können.

    Bei BewerbungsgesprÀchen neigen Arbeitgeber oder dessen Vertreter dazu, StÀrke und Erfolg zu markieren. Sei eine Firma noch so schlecht, das Verkaufsgebiet herunter gewirtschaftet, wird man Ihnen in den seltensten FÀllen den Misserfolg aus der Vergangenheit, offen und ehrlich, wie partnerschaftlich noch demokratisch darlegen.

    Mit einer Unterzeichnung begeben Sie sich in eine einseitige Verpflichtung zur Erbringung einer Leistung, bei welcher der Erfolg oft von anderen Faktoren als nur von der TĂ€tigkeit des Aussendienstverkaufes beeinflusst wird. Diese Faktoren bilden sich zum Einen aus einem absatzstarken Produkt, einer Lösung oder einer Dienstleistung. Zum Anderen sind Sie abhĂ€ngig von einem schlagkrĂ€ftigen Innendienst wie Marketing und Werbeabteilung, aber auch Service und Support und im besonderen und ausschliesslich immer von einem plausiblen und nachvollziebaren Businessplan, fĂŒr welchen nicht Sie die Verantwortung tragen, sondern ausschliesslich die GeschĂ€ftsleitung, gemeinsam mit dem obersten Kader.

    Ein weiterer, nicht ausser Acht zu lassender Faktor betrifft das zukĂŒnftige Verkaufsgebiet und TĂ€tigkeitsfeld wo sich ein Aussendienstler tĂ€glich bewĂ€hren muss. Die "Hystory" in diesem Bewegungsraum entscheidet oft im Vorfeld ĂŒber zukĂŒnftigen Erfolg- oder Misserfolg. Diese History lĂ€sst sich meistens auch nicht ĂŒberprĂŒfen, da man sich in der Position eines Einsteigers befindet oder wenn, dann nur durch Kundenfeedbacks falls man seit lĂ€ngerem in einem Ă€hnlichen oder gleichen TĂ€tigkeitsfeld bereits eingefĂŒhrt ist.

    Der AD wird in der Strategie europĂ€ischer Unternehmen, aber auch meistens vom Innendienst oft nur als notwendiges Übel betrachtet. Oft zielen "atraktive Entlöhnungsmodelle" daher nicht wie vorgegeben auf das Wohlergehen des Aussendienstmitarbeiters, sondern eher auf die Schaadloshaltung des Arbeitgebers ab. Diese Aussage scheint sehr polemisch und arbeitgeberfeindlich, erklĂ€rt sich jedoch aus der Tatsache eines fehlenden Respektes und der partnerschaftlichen Einstellung gegenĂŒber Mitarbeitern im Verkaufsaussendienst.

    Vorgehen:

    1. Auftreten. Handeln Sie aus einer Position der StĂ€rke. Gute und strebsame Verkaufsaussendienstler sind rar. Nebst menschlich positiven Eigenschaften, wie Kontaktfreudigkeit, KommunikationsstĂ€rke (bedeutet nicht dass Sie quasseln mĂŒssen wie ein FernsehmoderatorIn), Mehrsprachigkeit, gepflegte Erscheinung, bilden die AgilitĂ€t und die Erfahrung fĂŒr gewisse Bereiche die wichtigsten Aspekte. Diese Eigenschaften unterstĂŒtzen bei der Wahrung der Effizienz im Tagesablauf und unterstĂŒtzen die Anbahnung neuer Projekte.

    2. Umsatz. Lassen Sie sich immer die UmsĂ€tze der vergangenen letzten drei Jahre vorlegen. Aber Achtung, niemals solche welche nur mĂŒndlich mitgeteilt oder auf einem StĂŒck Papier prĂ€sentiert werden. Verlangen Sie direkte Einsicht in die Buchhaltung! Nötigenfalls unterzeichnen Sie vorher eine diesbezĂŒgliche Schweigevereinbarung. Meint es der zukĂŒnftige Arbeitgeber ehrlich, wird er Ihren Wunsch verstehen und dem entsprechend handeln. Wenn nicht, ist eine andersweitige Bewerbung angebracht.

    3. Kundenkartei/-datei. Wie bei der Umsatzgrösse ist auch im Zusammenhang mit der Kundendatei Ă€usserste Vorsicht angebracht. Lassen Sie sich auch hier die Kundendaten beziehungsweise dessen History offenlegen. Einblicke in die meist elektronische Kundenverwaltung (Software) verraten schnell ob es sich um "echte Kunden" oder nur vermeintliche Adressleichen handelt. Ebenso lassen sich positive oder negative ZustĂ€nde sowie auch Informationen ĂŒber vorherige AktivitĂ€ten in einem Verkaufsgebiet erkennen.

    4. Entgeld. Betreffend Höhe des Entgeldes können hier keine konkreten Aussagen gemacht werden. Jedoch muss hier der gesunde Menschenverstand beim Aushandeln vorhanden sein. Wussten Sie, dass in den 60-ern ein Staubsaugervertreter bereits seine 3000.-- pro Monat verdienen konnte und der Lohn von heutigen AD-Mitarbeitern aufgrund der eigenen GeringschĂ€tzung nicht viel höher ist. Verkaufen Sie hochpreisige LuxusgĂŒter, ist anzunehmen dass Sie geforderte Eigenschaften, um sich in so einem Umfeld bewegen zu können, bereits mitbringen. Diese Eigenschaften sind nicht alltĂ€glich. Also logischerweise auch in Zahlen aussergewöhnlich. Ebenso beim Verkauf von hochpreisigen InvestitionsgĂŒtern wie Baumaschinen, Industrieanlagen, -komponenten, Immobilien und Bereichen wo spezielles Fachwissen gefordert wird. Leider hat die Tendenz zugenommen, alles in einen Topf zu werfen. Schliesslich isst das Rennpferd das selbe Futter wie der Ackergaul. Das ist fĂŒr den Arbeitgeber nicht nur praktischer sondern gleichzeitig auch profittrĂ€chtiger. In "normalen" Umfeldern wie Baunebenbranchen, Zuliefer-, Handelsbetrieben betrĂ€gt eine Lohnabsis im Verkaufs-Innendienst Beispielsweise, (D/A) Eur 2500.-, (CH) CHF 4500.00. Die eines AD muss mindestens 50% bis 100% (inklv. Provision) mehr betragen! Warum mehr? Ganz einfach. Aufgrund der speziellen Eigenschaften welche ein/e AD mitbringen muss. Auch aufgrund privater zeitlicher Entbehrungen, hohe Risiken im Reiseverkehr und im Besonderen falls fĂ€lschlicherweise vereinbart, zur Abdeckung von Entlassungsrisiken aus "Zielvereinbarungen".

    5. AusrĂŒstung. Es gibt Unternehmen, die brĂŒsten sich damit, dass Sie dem Arbeitnehmer Handy, Fahrzeug, Laptop und Muster zur VerfĂŒgung stellen. Ich kann es leider nicht anders fromulieren, aber solche Unternehmen bzw. derer Verantwortliche scheinen Idioten zu sein. Falls Sie solche Inserate lesen, Finger weg. Es gilt: Die ArbeitsausrĂŒstung ist vollumfĂ€nglich vom Arbeitgeber zu stellen. Dazu gehören entsprechendes Fahrzeug, Handy, "neuerer" Laptop und Drucker fĂŒr zu Hause, sowie falls nötig Muster-, VorfĂŒhrkollektionen. Falls Sie privat um zu arbeiten oder Ware zwischen zu lagern oder um das Firmenfahrzeug zu parkieren mehr Platz als nur gerade 2 m2 NutzflĂ€che aufwenden mĂŒssen, sind diese verdeckt anfallenden Kosten und natĂŒrlich auch die Betriebskosten zu berĂŒcksichtigen. Keine Regel ohne Ausnahmen im Falle dessen, dass Sie Ihr Fahrzeug auch privat und unentgeltlich benĂŒtzen dĂŒrfen.

    Wer kennt noch weitere Stolpersteine oder kann zusÀtzliche Tips geben?

  2. baileys
    baileys
    Neuling
    7 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    @nichtmitmir

    Wow! Das nenn ich eine Zusammenfassung! Hast Du das alles selbst geschrieben oder aus einem Artikel ?

    Find ich gut, daß dieses Forum solche Tipps enthĂ€lt!

    Euer Baileys

    Katzen wĂŒrden Whisky saufen
  3. User has not uploaded an avatar
    nichtmitmir
    Neuling
    7 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Danke Baileys

    Muss gestehen dass ich seit 35 Jahre Verkauserfahrung besitze. Davon fast 20 im AD und dabei auch in leitenden Positionen wie GeschĂ€fts- oder Verkaufs- aber auch als Marketingleiter, in nationalen u. multinat. Unternehmen tĂ€tig war. Ich habe als ganz kleiner LadenverkĂ€ufer angefangen und dabei auch "WC Rollen" im Supermarkt in die Regal gestellt. SpĂ€ter am runden grĂŒnen Tisch mit Managern verhandelt. Damit will ich sagen dass meine Erfahrungen absolut breit und nur auf die Praxis (learning by dooing) abgestĂŒtzt sind. Meine Tipps sind zwar ziemlich korrekt, jedoch können diese von Fall zu Fall od. Branche auch stark variieren. Es geht aber dabei in erster Linie nicht unbedingt um Lohnzahlen, aber darum, wie Berufe ihr Gesicht verlieren. Dies weil professionelle Pfuscher und Theoretiker die Anforderungen an einen AD und dessen effektive Aufgaben total verdrehen und aufgrund hoher eigener oder interner IneffektivitĂ€t (beginnend bei Support bis GL) den AD zu Ihren Gunsten instrumentalisieren und manipulieren.

    Die TĂ€tigkeit eines heutigen AD ist in erster Linie (je nach Branche) nicht drei, fĂŒnf oder gar acht Besuche am Tag zu absolvieren. Nein, er ist primĂ€r Vermittler, GeschĂ€ftsanbahner/Unternehmer, oder Projekt-Akquisiteur. Der AD hat eine klare SchlĂŒsselposition, dessen Er/Sie sich bewusst sein mĂŒssen. Er/Sie sind auch nicht Merchandiser welche pro Tag bei 30 Kiosken Kaugummi oder bei 6 WahrenhĂ€usern ParfĂŒm aufzufĂŒllen haben. Diese Jobs haben im Sinne eines Aussendienst-Verkaufes, ich spreche von Verkaufen (Beratungs-, Überzeugungs-, Strategiearbeit leisten) ĂŒberhaupt Nichts zu tun. Daher ist es kompletter Unsinn und abwegig zu sagen, pro Tag sind fĂŒnf Besuche fĂ€llig. Wenn das in einem Qualitativen Umfeld wie bei beratungsintensiven Bereichen der Fall ist, dann ist etwas falsch oder kann nur falsch gehen. Hier offenbaren sich dann auch FehlĂŒberlegungen in Form von Zielvereinbarungen welche man unter die Nase gehalten erhĂ€lt. Zudem muss sich jede Person zuerst immer Fragen, geht es bei diesem zukĂŒnftigen Job, um Neuaufbau (ich fange bei null ohne Kundendatei an, oder mit Kundendatei aber in kaputtem Gebiet), oder mache ich "WeiterfĂŒhrung" indem ich ein eigearbeitetes Gebiet vom VorgĂ€nger ĂŒbernehme und weiterpflege oder/und auch weiter ausbaue. Das sind alles wichtige Unterschiede die sich im zeitlichen Aufwand sehr untescheiden. Demensprechend mĂŒssen in der LohntĂŒte die jeweiligen Anforderungen auch mitberĂŒcksichtigt sein. Zudem muss ein AD immer wissen, dass er der Spezialist ist und nicht der GeschĂ€ftsleiter noch irgend ein Verkaufsleiter welcher vielleicht selbst nie im AD tĂ€tig war. Es ist daher unumgĂ€nglich, sehr hohes Selbstvertrauen in die eigene Person zu haben und Chef-Theoretikern, evtl. schon beim VorstellungsgesprĂ€ch auch "Nein" sagen zu können, ohne immer sofort Angst um den Job zu haben. Erst dann erhalten Sie den nötigen Respekt, damit Sie Ihren Job konzentriert ohne unnötiges Störfeuer gezielt durchfĂŒhren können. Du must denken "ICH BIN DER CONSULTER/SPEZIALIST UND NICHT DIE LEUTE VOM VERKAUFS-/INNENDIENST".....Claro?

  4. MantaFan
    MantaFan
    Weiser
    260 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo nichtmitmir,

    Ich finde es gut das du das geschrieben hast. Denn ich muss sagen du hast vollkommen recht. Bei VertrÀgen gilt es ja immer Vorsichtig zu sein. Denn man muss auch das Kleingedruckte lesen, was viele aber nicht machen. Aber es stehen auch oft Sachen dabei, wo man gar nicht weiss, was die damit meinen :!:

    mantafan

  5. User has not uploaded an avatar
    nichtmitmir
    Neuling
    7 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Mantafan schau -

    im Prinzip dĂŒrfte man heutzutage, aufgrund der vorherrschenden Bedingungen und Situationen keinen AD-Job annehmen. Brutal aber war. Es wird manipuliert was das Zeugs hĂ€lt. Man will einem nicht mal mehr das zukommen lassen was einem zusteht. Diese Lohnmanipulation nennt sich dann Lohn- oder Einkommensmodell. Die Existenzen dahinter sind unerheblich. Wenn jemand einen AD sucht, zB nur auf Provisionsbasis, dann hat er meistens selbst keine Kohle um das Anlaufen des GeschĂ€ftes an zu törnen. Solche Grosssprecher suchen dann meist junge Unerfahrene Neu- oder Quereinsteiger um auszunutzen bzw. auszupressen. Also gilt mal Finger weg. Im Prinzip gilt nur eines: Hohes Fixum = ethisch handelnde Firma - gepaart mit zusĂ€tzlicher - hoher Provision = Guter, partnerschaftlicher Endverdienst. Wenn du das nicht so einrichten kannst, dann geh lieber als Lagerarbeiter jobben und kannst nach Feierabend wenigstens abschalten, aber verkauf deine Seele nicht fĂŒr Nichts.

    nichtmitmir

  6. MantaFan
    MantaFan
    Weiser
    260 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo nichtmitmir,

    Ich kann dir da nur recht geben :!: Ich finde auch das das alles nur eine Ausbeuterei ist fĂŒr Unerfahrene Leute, die meinen schnell mal Kohle zu verdienen. Denn das wird ja den meisten versprochen. Ich denke auch man sollte besser in einer Firma arbeiten als sich auf solche Sachen einzulassen :!:

    mantafan

  7. User has not uploaded an avatar
    nichtmitmir
    Neuling
    7 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo mantafan

    Ob es besser ist in einer Firma zu arbeiten ist abhĂ€ngig vom Menschen-Typ. Ich brauche Bewegung und spontane Kommunikation. Zudem wird es in Firmen immer schwieriger gewisse Leute um sich zu haben. Eigentlich vermisste ich ĂŒberall wo ich war, die KreativitĂ€t. VerkĂ€ufer mĂŒssen spontan und kreativ sein können und brauchen deshalb genĂŒgend Freiraum. Ein Tagesablauf nach Schema-X schadet zudem der Motivation. Ich bin der Überzeugung, dass die wo drinn sitzen, sich deshalb auch lieber von Aussen her bedienen lassen. Ist doch klar. Es ist einfacher etwas auf sich zukommen zu lassen, als etwas selbst zu bewegen. Wobei zu sagen bleibt, dass aufgrund der ĂŒbertriebenen Rapportierwut welche von ADƛ mitlerweile verlangt wird, es effektive nicht mehr Lustig ist draussen den Scheiss fĂŒr den Innendienst zu machen. Das Ganze ist nur noch eine AlibiĂŒbung bis zur nĂ€chsten Weltkrise. Ich frage mich deshalb ehrlich, fĂŒr wen machen wir das Alles?

  8. User has not uploaded an avatar
    JamesBond
    Neuling
    49 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hi nichtmitmir,

    Ich kann dir nur recht geben. Ich bin auch so ein Typ Mensch der seine Freiheit braucht. Aber es ist richtig das in den Jobs die KreativitÀt fehlt . Das macht es ja so schwierig. Denn wenn ein Mensch kreativ ist, dann braucht er seine Herausforderung, die aber meistens nicht gegeben ist.

    bis dann
    jamesbond

  9. User has not uploaded an avatar
    nichtmitmir
    Neuling
    7 BeitrÀge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Ganz einfach Girls und Jungs....wenn ich euch mal so bezeichnen darf.

    Man wird in ein Korsett gezwĂ€ngt. Das Korsett besteht aus falschen Vorstellungen und Leuten welche das Sagen haben, aber selbst noch nie im AD tĂ€tig waren. Und wenn sie im AD tĂ€tig waren, dann sind es Leute denen es Spass macht ihre Position auszunĂŒtzen und andere zu quĂ€len, oder aber auch Leute mit einer (geistig) niederen Herkunft und Nichts anderes können als von Morgens FrĂŒh bis Abends spĂ€t zu ackern. Diese wiederum haben entweder ein Problem Zuhause (mit Partner oder so...) oder ein Problem im sozialen Umfeld (fĂŒrchten sich vielleicht vor Feierabend...) oder sind einfach nur abartig Karrieregeil und lassen dich, Ihren Zusatzverdienst heranschaffen welcher dir n den meisten FĂ€llen unterschlagen wird (da AD Provisionsanteile lĂ€rcherlich gering).

    Gute Leute/Chefs, die den Durchblick haben, lassen die "Renn-Pferdchen" laufen...denn sie wissen dass jeder gute VerkĂ€ufer ein Individualist ist, wo man nicht in ein Korsett einzwĂ€ngen darf. Nur wenn er oder sie diese Neigung ausleben können, fĂŒhlen sie sich in Ihrer Freiheit bestĂ€tigt und aus Eigenmotivation zu Höchstleistungen angetrieben. Das sind dann diese welche man "unternehmerische Persönlichkeit" nennt. Jedoch ist das eben eine Gratwanderung. Hat man so einen in der Firma muss man Ihn (mit Freiheiten) pflegen, sonst springt er ab und wird...na was wohl? Selbst Unternehmer (falls möglich).

  10. User has not uploaded an avatar
    Ausrufezeichen
    Neuling
    1 BeitrÀge
    vor 1 Monat veröffentlicht

    Super die Auflistung der zu beachtenden Punkte. Auch ich bin schon lĂ€nger im Außendienst und nicht so ganz unerfahren, aber auch wenn ein ordnungsgemĂ€ĂŸer Vertrag vorliegt, heißt das nicht, daß man sein Geld bekommt, nĂ€chtlicher Telefonterror inklusive vom Inhaber der Firma. Habe hierzu einen Tipp fĂŒr alle: legt Euch unter web.de eine Email-Adresse, damit bekommt Ihr auch gleichzeitig eine Fax- und Anrufbeantworter-Nummer. Faxe kommen als pdf an und Anrufe als Datei - und zwar mit Tag und Uhrzeit - eine super Sache! Mein Telefon habe ich jeden Abend auf den AB im web umgeleitet und das System registriert auch, von welcher Telefonnummer aus angerufen wurde. So hatte ich Beweismaterial fĂŒr den Telefonterror - wurde auch vom Gericht als Beweis anerkannt! :mrgreen:


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